Belgische Fritten
mit selbstgemachter Mayonnaise| 1 ½ kg | Kartoffel(n), fest kochend, große |
| 2 | Eigelb |
| Salz | |
| Pfeffer, weiß, frisch gemahlen | |
| 300 ml | Öl, (Maiskeimöl) |
| 2 TL | Zitronensaft |
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und zuerst in ca. max. 1 cm dicke Scheiben, dann in ca. max. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Dicke ist Geschmackssache, aber dicker als 1 cm und dünner als 0,6 cm würde ich nicht empfehlen, denn dann werden sie entweder zu schnell hart oder außen zu schnell braun, obwohl sie noch nicht gar sind.
Die Kartoffelstifte unter fließendem Wasser abspülen und in eine Schale mit Wasser legen, damit die Kartoffelstärke entfernt wird. Anschließend gut in Küchenpapier oder einem Trockentuch abtrocknen.
Für die Mayonnaise die Eigelbe mit 1 Prise Salz und etwas Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis es heller und etwas cremig wird. Das Maiskeimöl unter ständigem schlagen erst tröpfchenweise, dann in dünnem Strahl hinzufügen. Zuletzt den Zitronensaft unterrühren. Sollte die Mayo zu dick sein, einfach mit 1 - 2 EL lauwarmem Wasser verdünnen.
Das Frittieröl in der Friteuse auf 160 - 170 Grad erhitzen. Die Fritten portionsweise hinein geben und hellgelb ausbacken. Das dauert etwa 4 - 6 Minuten. Herausnehmen und abtropfen lassen. Wenn das mit allen Fritten passiert ist, das Frittieröl auf 180 - 190 Grad erhitzen und die Fritten portionsweise (hier können die Portionen jetzt etwas größer sein, meist mache ich das letzte Frittieren in nur 2 Duchgängen) goldbraun backen.
Einen Durchschlag mit Küchenpapier auskleiden und die Fritten darin auffangen, so dass das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Das Küchenpapier entfernen und die Fritten leicht salzen. Mit der Mayonnaise servieren.
Ich mache auch gerne etwas milden Paprika über die Fritten.
Die Kartoffelstifte unter fließendem Wasser abspülen und in eine Schale mit Wasser legen, damit die Kartoffelstärke entfernt wird. Anschließend gut in Küchenpapier oder einem Trockentuch abtrocknen.
Für die Mayonnaise die Eigelbe mit 1 Prise Salz und etwas Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis es heller und etwas cremig wird. Das Maiskeimöl unter ständigem schlagen erst tröpfchenweise, dann in dünnem Strahl hinzufügen. Zuletzt den Zitronensaft unterrühren. Sollte die Mayo zu dick sein, einfach mit 1 - 2 EL lauwarmem Wasser verdünnen.
Das Frittieröl in der Friteuse auf 160 - 170 Grad erhitzen. Die Fritten portionsweise hinein geben und hellgelb ausbacken. Das dauert etwa 4 - 6 Minuten. Herausnehmen und abtropfen lassen. Wenn das mit allen Fritten passiert ist, das Frittieröl auf 180 - 190 Grad erhitzen und die Fritten portionsweise (hier können die Portionen jetzt etwas größer sein, meist mache ich das letzte Frittieren in nur 2 Duchgängen) goldbraun backen.
Einen Durchschlag mit Küchenpapier auskleiden und die Fritten darin auffangen, so dass das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Das Küchenpapier entfernen und die Fritten leicht salzen. Mit der Mayonnaise servieren.
Ich mache auch gerne etwas milden Paprika über die Fritten.
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Kommentare anderer Nutzer
14.09.2010 18:24
Hi, da hast du absolut Recht. Aber, weil es eben kaum zu bekommen ist, nehme ich Maiskeimöl. Angeblich - so habe ich gelesen - wird das in guten Häusern in Belgien inzwischen als Alternative genommen. Es ist hoch erhitzbar und wohl die "gesundere" Variante zu den üblichen Standard-Frittierfetten. Außerdem - und das hat wohl neben den preislichen Aspekten die Trendwende auch in Belgien ausgelöst - sind sie so für Vegetarier genießbar. Es hält übrigens auch länger in der heimischen Friteuse, in der das Fett meist ja nicht sooo schnell gewechselt wird.
darkske
sagt:
sagt: 08.02.2011 00:09
Hilfreicher Kommentar:
Hallo alle,
Ich bin flame, (Kortrijk) und wollte nur sagen das ich meine frieten vorgare in ochsenfett (Ossewit/Blanc de beuf) fuhr den geschmack und sie ausbacke in heißem pflanzenöl, weil das ochsenfett sie nie knusperig kriegt.
Das vorgaren dauert bis die frieten nach oben kommen (schwimmen), vorgaren bei 130°-140° und goldbraun ausbacken bei 175-180°
Nie auf 190°, weil man das fett oder den Öl verbrennt auf diese temperatur.
Ich bin flame, (Kortrijk) und wollte nur sagen das ich meine frieten vorgare in ochsenfett (Ossewit/Blanc de beuf) fuhr den geschmack und sie ausbacke in heißem pflanzenöl, weil das ochsenfett sie nie knusperig kriegt.
Das vorgaren dauert bis die frieten nach oben kommen (schwimmen), vorgaren bei 130°-140° und goldbraun ausbacken bei 175-180°
Nie auf 190°, weil man das fett oder den Öl verbrennt auf diese temperatur.
08.02.2011 00:34
Falls ich irgendwo Ochsenfett bekomme, probiere ich den Geschmack mal aus.
Für das frittieren muss man - egal welches Öl man nimmt, raffiniertes Öl (das ist ganz wichtig) nehmen, welches - je nach Sorte - locker bis 200-220 °C erhitzbar ist. Wer natürlich ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, kann natürlich auch nur bis 175-180 °C erhitzen, oder man nimmt Palmfett (Rauchpunkt bei 220 °C) oder gehärtetes Erdnussöl (bei 230 °C). Jedoch gilt, je heißer das Fett im zweiten Frittiergang, umso knupriger die Pommes. Am besten erkundigt man sich vorher, wie hoch erhitzbar das Frittierfett ist.
Für das frittieren muss man - egal welches Öl man nimmt, raffiniertes Öl (das ist ganz wichtig) nehmen, welches - je nach Sorte - locker bis 200-220 °C erhitzbar ist. Wer natürlich ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, kann natürlich auch nur bis 175-180 °C erhitzen, oder man nimmt Palmfett (Rauchpunkt bei 220 °C) oder gehärtetes Erdnussöl (bei 230 °C). Jedoch gilt, je heißer das Fett im zweiten Frittiergang, umso knupriger die Pommes. Am besten erkundigt man sich vorher, wie hoch erhitzbar das Frittierfett ist.
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Leider ist das kaum zu bekommen und auch in Belgien gibt es immer weniger Frituuren, die ihre Fritten in Rinderfett frittieren.
Gruß Bernd
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