Fränkische Brezensuppe



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Zutaten für Portionen

Brezel(n), oder ähnliches Laugengebäck
2 große Zwiebel(n)
Möhre(n) (gelbe Rübe)
100 g Speck, gewürfelt
100 g Käse (Butter-), oder Gouda
1 Liter Gemüsebrühe
200 ml Bier (Rauchbier), ggf. anderes braunes oder dunkles Bier
2 EL Schmand, oder saure Sahne
1 TL, gehäuft Majoran
1 TL, gestr. Kümmel
1 EL Schnittlauch
2 EL Butterschmalz
1 EL Öl
  Salz und Pfeffer, schwarz

Zubereitung

Wenn Brezen oder Laugengebäck übrig sind, kann man damit eine herzhafte Suppe zubereiten. Schmeckt uns erheblich besser, als eine herkömmliche Brotsuppe.

Zwiebel in Ringe schneiden. Brezen klein schneiden. Gelbe Rüben in Juliennestreifen schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Speck mit Öl in einer Pfanne anbraten, Zwiebeln dazugeben und anbräunen. Zum Schluss die gelbe Rüben kurz mit anbraten. Die Mischung in einer Schüssel beiseite stellen. Nun in der Pfanne die Brezenwürfel mit Butterschmalz leicht anbräunen.
Angebräunte Brezenwürfel, Kümmel, Majoran und Gemüsebrühe im Topf aufkochen, Speck-Gemüse-Mischung dazugeben, 10 min köcheln lassen, bei sehr trockenen Brezen auch etwas länger. Bier, Schmand und den klein geschnittenen oder geriebenen Käse dazugeben, kurz aufkochen, abschmecken und weitere 5 min köcheln lassen. Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.

Tipp:
Man kann die Suppe in Tassen geben und mit dem Käse überbacken. Vorsicht mit dem Salz, die Brühe und Brezen sind oft salzig genug.
Statt der Gelben Rüben tut es eine Handvoll TK- Suppengemüse auch. Wer es "zwiebeliger" will, nimmt die doppelte Menge Zwiebeln.
Die angegebenen Portionen sind eher üppig.
Aufgewärmt wird die Suppe noch besser.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 30.08.10
Rezept-Statistiken: 5.371 (2)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

jocoscho Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

hipposina Tellerwäscher sagt:  
09.09.2010 20:04
Hilfreicher Kommentar:

Ich liebe neue Ideen. Und das war so eine!!!
Die Suppe ist ein absoluter Traum, schmeckt wirklich lecker und ist ganz einfach zum zubereiten! Vielen Dank für dieses tolle Rezept! Ich werde es unbedingt weiterempfehlen....
(hab noch ein kleines bißchen Tomatenmark dazu und eine kleine Knoblauchzehe, aber muss ja nicht sein)

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jocoscho Küchenjunge sagt:  
10.09.2010 13:02
Wie ich nur den Knoblauch vergessen konnte! :-)
Ansonsten lassen sich auch prima andere Reste verwerten. Statt dem Schinken habe ich auch schon mal zwei übriggebliebene gebratene fränkische Bratwürste kleingehackt dazu gegeben. Hauptsache der Laugen- Geschmack wird nicht übertönt. Auch hier gilt: Eine gute Brezel gibt auch eine gute Suppe. Brezeln vom Discounter sind da oft nicht ganz so doll. Und was unsere norddeutschen Landsleute manchmal unter einer Laugenbrezel verstehen ... ;-)
Bei manchen unserer einheimischen Gerichte versuche ich oft ganz bewußt, nur die althergebrachten einheimischen Zutaten zu verwenden. Aber Tomate oder frische Paprika passen sicher auch ganz prima.

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