Rinderfilet mit Gänseleber

aus dem Nachlaß von K. Gundel

Zutaten für Portionen

4 Scheibe/n Rinderfilet, aus der Mitte
4 Scheibe/n Leber (Gänseleber), dünne
Champignons
Möhre(n), junge
4 Stange/n Spargel, (nicht aus dem Glas!)
Brokkoli - Röschen
16  Zucchini - Streifen, dünne
16  Steinpilze - Streifen
1 große Zwiebel(n), sehr fein gehackt
½ Tasse/n Wein, rot, krätig
  Butter
1 Tasse/n Fond vom Kalb
  Zucker
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Filets von der Haut befreien, schön rund formen und mit Küchengarn rund binden. Im Kühlschrank für 2-3 Tage "vergessen".
Da hat man Zeit eine Sauce vorzubereiten: die feingehackten Zwiebeln mit dem Rotwein einkochen und auf 1/4 reduzieren. Ein Stück eiskalte Butter einrühren und die Pilzstreifen mitdünsten, kräftig pfeffern und etwas salzen. Mit einer Tasse Kalbsfond (aus dem Glas oder selbstgemacht?) auffüllen und reduzieren.
Die angegebenen Gemüsesorten in Butter und einer Prise Zucker langsam weich dünsten, leicht pfeffern. Warmhalten.
In einer sehr heißen Pfanne mit einem Hauch Öl die Filets von beiden Seiten anbraten und im Backofen bei 180 Grad fertig braten, (je nach Geschmack: blutig, rosa, durch).
In sehr wenig Butter die Leberscheiben schnell auf beiden Seiten (max. 2 Min.) anbraten. Pfeffern und salzen. Herausheben. Ebendort die Pilzköpfe kurz anbraten, pfeffern.
Auf dem Teller mittig eine Filetscheibe (rund 180 Gramm sollen sie schon sein) anrichten, Faden entfernen, darauf eine Scheibe Leber, darauf einen Pilzkopf anrichten. Das Gemüse rundherum schön verteilen: 1 Möhre, 1 Spargel usw. und 4 Scheiben Zucchini. Mit einigen Tropfen von der Soße begießen. Den Rest extra reichen.
Dazu reiche ich Kroketten; als Variante: Putenleber statt Gänseleber.
Variante: Toastbrot schön in wenig Öl anrösten und erst darauf den ganzen Aufbau machen. Nicht zu verwechseln mit Filet Rossini!
Dazu den Rest vom Wein: ein Merlot?
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 2 Tage
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 31.01.04
Rezept-Statistiken: 16.413 (4)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Mikilein Chefkoch


Mitglied seit 10.08.2003
4.187 Beiträge (ø1,3/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

leu Hendlgriller sagt:  
27.04.2005 18:45
Ein nettes Rezept, aber wer ist K. Gundel?

Grüße von Leu

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Atterl Kaltmamsell sagt:  
30.12.2006 23:28
Gundel ist ein sehr bekanntes und tolles Restaurant in Budapest...

K. Gundel war meines Wissens nach der Gründer.

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