Dänische Nusstorte
Rührteig - Torte mit Konfitürenfüllung und Makronenguss| 125 g | Butter oder Margarine |
| 250 g | Zucker |
| 5 | Ei(er) |
| 250 g | Mehl |
| 1 TL | Backpulver |
| 200 g | Konfitüre aus säuerlichen Früchten wie Himbeeren, Johannisbeeren |
| 1 Spritzer | Zitronensaft |
| 125 g | Nüsse oder Mandeln, gemahlen |
Zubereitung
Die weiche Butter oder Margarine in eine Rührschüssel geben und mit 125 g Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen und die Eigelbe mit etwas vom Eiweiß unterrühren. Das Mehl (je nach Größe der Eier auch etwas mehr oder weniger) mit einem ½ Päckchen Backpulver vermengen und unterkneten. Eine Springform ausfetten und den Teig gleichmäßig andrücken (der Teig ist zum Ausrollen zu weich!), dabei einen Rand formen.
Die Konfitüre auf dem Boden verstreichen. Tipp: Hier eignen sich am besten rote, säuerliche Sorten wie Himbeerkonfitüre oder Johannisbeerkonfitüre - zum einen wegen des Farbkontrastes und zum andern wegen des Geschmackskontrastes zur Süße des Makronengusses.
Die zurückbehaltenen Eiweiße zu steifem Schnee schlagen (gegebenenfalls unter Zugabe einer Prise Salz). Tipp: Ein guter Spritzer Zitronensaft rundet den Geschmack ab! 125 g Zucker unter ständigem Rühren einrieseln lassen und dann die gemahlenen Nüsse oder Mandeln unterheben. Diese Makronenmasse auf die Konfitüre geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Backform in die Mitte des Backofens schieben und den Kuchen bei 170°C (bei Umluft reichen 150°C) 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen ca. 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Tipp: Bereiten Sie dieses Gebäck am besten am Vortag zu, damit die Zutaten "gut durchziehen". Anmerkung: Traditionell wird diese Torte ohne Rand gebacken. Ich mache sie aber mit, da die Säure in der Konfitüre die Backform beschädigen kann. Zudem hängt sie weniger an und schaut - das ist natürlich Ansichtssache - wie eine "richtige" Torte aus.
Die Konfitüre auf dem Boden verstreichen. Tipp: Hier eignen sich am besten rote, säuerliche Sorten wie Himbeerkonfitüre oder Johannisbeerkonfitüre - zum einen wegen des Farbkontrastes und zum andern wegen des Geschmackskontrastes zur Süße des Makronengusses.
Die zurückbehaltenen Eiweiße zu steifem Schnee schlagen (gegebenenfalls unter Zugabe einer Prise Salz). Tipp: Ein guter Spritzer Zitronensaft rundet den Geschmack ab! 125 g Zucker unter ständigem Rühren einrieseln lassen und dann die gemahlenen Nüsse oder Mandeln unterheben. Diese Makronenmasse auf die Konfitüre geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Backform in die Mitte des Backofens schieben und den Kuchen bei 170°C (bei Umluft reichen 150°C) 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen ca. 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Tipp: Bereiten Sie dieses Gebäck am besten am Vortag zu, damit die Zutaten "gut durchziehen". Anmerkung: Traditionell wird diese Torte ohne Rand gebacken. Ich mache sie aber mit, da die Säure in der Konfitüre die Backform beschädigen kann. Zudem hängt sie weniger an und schaut - das ist natürlich Ansichtssache - wie eine "richtige" Torte aus.
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Kommentare anderer Nutzer
discolady
sagt:
sagt: 15.03.2012 14:20
Hallo,
vor kurzem habe ich auch das Rezept "Dänische Torte" eingestellt. Jetzt bin ich überrascht, dass es bereits ein Rezept dieser Art hier gibt. Das Rezept ist in der Familie meiner Mutter ein altes Familienrezept, das auf keiner Hochzeit oder Geburtstag fehlen durfte. Einzige Abwandlung bei den Zutaten, die ich habe, sind 175 g Mehl. Da ist der Teig zwar etwas weicher, aber ich finde es schmeckt besser und ich mache keinen Rand und meine Backform hat noch nie darunter gelitten. Mann muss ja die Marmelade nicht bis ganz raus streichen. Ich hab die Marmelade auch schon mit Likör verrührt. Auch hab ich schon die doppelte Menge Teig und dann auf dem Backblech gebacken. Der Kuchen kann gut lange vorher gebacken werden, wenn er kühl gelagert wird. Wie du schon geschrieben hast , schmeckt er besser wenn er durchgezogen ist. Nachdem hier in unserem Bekanntenkreis drei Nussallergiker sind, mach ich jetzt den Kuchen nur noch mit Mandeln, geht auch mit Walnüssen.
Jetzt würde mich noch interessieren, ob du vielleicht auch aus der Gegend kommst aus der meine Eltern sind ? Sie sind aus Rheinau /Freistett bei Achern, denn sonst habe ich noch nirgends von diesem Rezept gehört.
vor kurzem habe ich auch das Rezept "Dänische Torte" eingestellt. Jetzt bin ich überrascht, dass es bereits ein Rezept dieser Art hier gibt. Das Rezept ist in der Familie meiner Mutter ein altes Familienrezept, das auf keiner Hochzeit oder Geburtstag fehlen durfte. Einzige Abwandlung bei den Zutaten, die ich habe, sind 175 g Mehl. Da ist der Teig zwar etwas weicher, aber ich finde es schmeckt besser und ich mache keinen Rand und meine Backform hat noch nie darunter gelitten. Mann muss ja die Marmelade nicht bis ganz raus streichen. Ich hab die Marmelade auch schon mit Likör verrührt. Auch hab ich schon die doppelte Menge Teig und dann auf dem Backblech gebacken. Der Kuchen kann gut lange vorher gebacken werden, wenn er kühl gelagert wird. Wie du schon geschrieben hast , schmeckt er besser wenn er durchgezogen ist. Nachdem hier in unserem Bekanntenkreis drei Nussallergiker sind, mach ich jetzt den Kuchen nur noch mit Mandeln, geht auch mit Walnüssen.
Jetzt würde mich noch interessieren, ob du vielleicht auch aus der Gegend kommst aus der meine Eltern sind ? Sie sind aus Rheinau /Freistett bei Achern, denn sonst habe ich noch nirgends von diesem Rezept gehört.
kampfhamster73
sagt:
sagt: 29.04.2012 19:04
Hallo,
die geografische Zuordnung des Rezeptes scheint zu stimmen - meine Oma, die uns diese Torte oft gebacken hat, kommt auf den Kilometer genau aus der selben Gegend.
Habe mich an dem Rezept heute selber versucht: und bin 2 x an der selben Stelle gescheitert und weiss nicht warum:
Nach 1/2 Stunde war der Meringuenguß wunderschön, aber der Teig in der Kuchenmitte leider noch komplett flüssig.
Was ist da passiert? Hat jemand noch ein anderes Rezept mit anderen Backzeiten oder Temperaturen? Oder stimmt mein Ofen etwa nicht?
Oder was kann man da sonst noch falschmachen?
die geografische Zuordnung des Rezeptes scheint zu stimmen - meine Oma, die uns diese Torte oft gebacken hat, kommt auf den Kilometer genau aus der selben Gegend.
Habe mich an dem Rezept heute selber versucht: und bin 2 x an der selben Stelle gescheitert und weiss nicht warum:
Nach 1/2 Stunde war der Meringuenguß wunderschön, aber der Teig in der Kuchenmitte leider noch komplett flüssig.
Was ist da passiert? Hat jemand noch ein anderes Rezept mit anderen Backzeiten oder Temperaturen? Oder stimmt mein Ofen etwa nicht?
Oder was kann man da sonst noch falschmachen?
discolady
sagt:
sagt: 01.05.2012 12:59
Hilfreiche Antwort:
hallo kampfhamster73,
in meinem Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten bei 175 ° , Heissluft 160°.
Die Zeit kann natürlich je nach Backofen variieren, ab 30 Minuten sind sicher zu wenig. Falls nach 45 Minuten der Kuchen in der Mitte immer noch nicht durchgebacken sein sollte, bei geringerer Temperatur etwas nachbacken, evtl. den Kuchen abdecken, falls er schon sehr braun ist. Allerdings wird der Boden durch die Marmelade immer etwas feucht sein, sodass man bei der Garprobe mit einem Holzstäbchen evtl. fälschlicherweise den Eindruck haben könnte, er sei noch nicht durch. Bei mir reichten immer 45 Minuten und dann noch im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.
Hofffe ich konnte dir dadurch helfen.
in meinem Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten bei 175 ° , Heissluft 160°.
Die Zeit kann natürlich je nach Backofen variieren, ab 30 Minuten sind sicher zu wenig. Falls nach 45 Minuten der Kuchen in der Mitte immer noch nicht durchgebacken sein sollte, bei geringerer Temperatur etwas nachbacken, evtl. den Kuchen abdecken, falls er schon sehr braun ist. Allerdings wird der Boden durch die Marmelade immer etwas feucht sein, sodass man bei der Garprobe mit einem Holzstäbchen evtl. fälschlicherweise den Eindruck haben könnte, er sei noch nicht durch. Bei mir reichten immer 45 Minuten und dann noch im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.
Hofffe ich konnte dir dadurch helfen.
kampfhamster73
sagt:
sagt: 01.05.2012 14:08
Hallo discolady,
danke Dir für die schnelle Hilfe. Ich habe mich vorhin mal drangemacht und eine 3. Torte gebacken, diesmal bei 150* Heissluft ne knappe Stunde, da ich deine Antwort noch nicht gefunden hatte. Nachher mal schauen, wie sie ist.
Übrigens: ich habe mich mal umgehört - ich habe in dere Verwandschaft kein anderes Rezept gefunden. Es muss wirklich nur im Hanauerland bekannt sein. Wie es dann zu dem Namen Dänische Torte kommt ist mir allerdings nicht klar.
Ich kenn es nur von meiner Oma - und die lebte in Linx.
herzliche Grüsse
Christian
danke Dir für die schnelle Hilfe. Ich habe mich vorhin mal drangemacht und eine 3. Torte gebacken, diesmal bei 150* Heissluft ne knappe Stunde, da ich deine Antwort noch nicht gefunden hatte. Nachher mal schauen, wie sie ist.
Übrigens: ich habe mich mal umgehört - ich habe in dere Verwandschaft kein anderes Rezept gefunden. Es muss wirklich nur im Hanauerland bekannt sein. Wie es dann zu dem Namen Dänische Torte kommt ist mir allerdings nicht klar.
Ich kenn es nur von meiner Oma - und die lebte in Linx.
herzliche Grüsse
Christian
discolady
sagt:
sagt: 01.05.2012 20:06
Hallo Christian,
schau mal unter
derfels.wordpress.com
nach.
Vermutlich ist der Eintrag von dem Verfasser des Rezeptes bei chefkoch "derfels", nehm ich mal an.
Hat mich jetzt selbst interressiert, deshalb hab ich mal gegoogelt.
Werd übrigens den Kuchen auch bald wieder backen, wenn am Wochenende der Sohn meines Bruders Konfirmation hat.
Guten Appetit beim Verzehr der Torte.
schau mal unter
derfels.wordpress.com
nach.
Vermutlich ist der Eintrag von dem Verfasser des Rezeptes bei chefkoch "derfels", nehm ich mal an.
Hat mich jetzt selbst interressiert, deshalb hab ich mal gegoogelt.
Werd übrigens den Kuchen auch bald wieder backen, wenn am Wochenende der Sohn meines Bruders Konfirmation hat.
Guten Appetit beim Verzehr der Torte.
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Beim letzten Mal habe ich versehentlich ein falsches Reszept verwendet in dem eine Backzeit von 1 h bei 180 °C (Umluft) vorgeschlagen wurde. Nach 30 Minuten war die oberste Schicht verbrannt :(
Dann war improviesieren angesagt: Die oberste Schicht habe ich abgekratzt dann 1 Becher Schmand, 1 Becher Schlagsahne (schlagen!), Marmelade und Zucker verrührt und auf die Torte oben drauf verstrichen. Schmeckte mir persönlich noch besser als das Original.
Werde das jetzt immer so machen (abgesehen vom verbrennen lassen).
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