Rehbraten mit Spätzle und Preiselbeersauce



Zutaten für Portionen

1 kg Rehrücken oder Keule
½ Liter Wein, rot, trocken
250 g Champignons oder Wildpilze
1 Bund Suppengemüse
Nelke(n)
Pfeffer - Körner
Lorbeerblätter
  Salz
  Pfeffer
  Butterschmalz
Ei(er)
 g Mehl
500 g Preiselbeeren
200 g Zucker

Zubereitung

Zubereitung (ca. 4 Tage)
Beize: Den Wein mit 1/2 Liter Wasser, den Gewürzen und dem gewürfelten Gemüse 20 Minuten kochen. Abkühlen lassen. Am nächsten Tag das Fleisch hinzugeben und möglichst 3 Tage einlegen.
Das Fleisch herausnehmen, mit Küchenpapier abtrocknen. Zwiebel schälen und klein würfeln. Butterschmalz oder Öl erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Fleisch zugeben und anbraten. Pfeffern und salzen. Mit der Beize ablöschen und ca. 1 1/2 Stunden bei mittlerer Hitze kochen. Ab und zu Beize zugeben. Für Preiselbeersauce die gereinigten Beeren in 250 ml Wasser 4-5 Minuten kochen lassen, bis sie aufplatzen. Den Topf von der Kochstelle nehmen und nach Geschmack etwa 200 g Zucker unter die Früchte rühren. Die Sauce abkühlen lassen. Für Spätzle Mehl, 1/2 Teelöffel Salz und Eier in eine Schüssel geben. Nach und nach (nach Bedarf mit Wasser) zu einem glatten Teig verrühren. Ausreichend Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Spätzleteig in 2 oder 3 Stücke teilen und mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel ins Wasser bringen. Kurz aufkochen lassen und mit einem Schaumlöffel in einen Topf mit heißem Wasser geben. Abschliessend die gesamten Spätzle durch ein Sieb gießen und sofort servieren. Zwischendurch Champignons putzen, vierteln und 5 Minuten im Bratentopf mitkochen lassen. Nach Belieben mit Sahne verfeinern.

Dazu passen Salate der Saison.
Arbeitszeit: ca. 2 Std.
Ruhezeit: ca. 3 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.10.01
Rezept-Statistiken: 154.129 (3)* gelesen
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Verfasser:

sz1966 Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2002
2 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

heckmann67 Tellerwäscher sagt:  
21.12.2003 18:56
Hilfreicher Kommentar:

ich hatte zwar keine 3 tage zeit, aber es funktioniert auch so & war sehr gut.

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dcemonn Tellerwäscher sagt:  
03.04.2004 11:17
also!!! kann eigentlich nur eines sagen. respekt!!!! echt super lecker!!!! wer brauch da noch ****-Restaurants!!! Danke!

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skirschner Tellerwäscher sagt:  
28.11.2007 17:03
Ich hab das Fleisch auch nicht ganze 3 Tage eingelegt, war aber trotzdem super.
Hab aber eine kleine Abwandlung wie folgt gemacht:

Habe das Reh kurz - mit ein bisschen Speck umwickelt - scharf angebraten und dann mit 3/4 der Beize aufgegossen und nur ca. 5 Minuten kochen lassen.
Dann mit Alufolie abgedeckt in den Ofen für ca. 1 1/2 - 2 Stunden bei 170° im Ofen braten lassen.

Den Rest der Beize habe ich direkt aufgekocht und mit den Preiselbeeren gemischt
Die Campignons angebraten und auch die Beize im Ofen mit dazugegeben.
Alles abgeseiht und mit Speisestärke abgebunden.
Zucker habe ich keinen dazugegeben, war sowiso schon sehr süß (trotz einem sehr trockenem Rotwein)

Hat allen am Tisch super geschmeckt (sogar meiner Oma die gekochten Wein überhaupt nicht mag)

LG

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bestbets Tellerwäscher sagt:  
19.12.2008 18:28
Hallo,

gibt es ein Limit an Tagen, wie lange ich das Fleisch einlegen sollte? Also z.B. maximal 4 Tage?

Habe jetzt nichts negatives darüber gelesen, lediglich dass das Fleisch pro Zentimeter Dicke einen Tag braucht.

Danke

Michi

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rambojj Kaltmamsell sagt:  
25.12.2008 11:15
Prima Rezept. Allerdings habe ich nicht so lange eingelegt. Und die Soße habe ich so gemacht:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1134581219756338/Preiselbeersosse.html

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Klaus999 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2008 20:10
SuperLecker , ganze Familie war begeistert.

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bestbets Tellerwäscher sagt:  
30.12.2008 12:16
Ist super gelungen zu Weihnachten. Habe das Rezept für 10 Personen gekocht und ging perfekt auf.
Habe das Reh etwa 5 Tage einlegt und eine gute Stunde im Schnellkopftopf gekocht und zwischendurch Beize nachgefüllt und das Reh umgedreht. War danach noch teilweise rosa und sehr lecker.
Die Preiselbeeren habe ich völlig ohne Zucker gemacht, waren schon süß genug.
1+ Sehr gutes Rezept, dass sogar ein Noob wie ich hinbekommen hat.
Danke

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