Feijoada Brasileira
Brasilianischer schwarzer Bohneneintopf| 3 | Kasseler Koteletten (Fleischknochen) |
| 300 g | Kasseler (dicke Rippe), geräuchert |
| 300 g | Rippchen, geräuchert und 1 Schweinefuß, gesalzen, dehydriert |
| 200 g | Speck, durchwachsener geräuchert |
| 1 | Wurst, brasilianische (Paio) |
| 1 | Cabanossi, alternativ Mettenden, evtl. auch etwas Trockenfleisch |
| 600 g | Bohnen, schwarze |
| 1 große | Zwiebel(n) |
| 2 | Knoblauchzehe(n) |
| 3 | Lorbeerblätter |
| 1 | Peperoncini, rot |
| Olivenöl | |
| Salz und Pfeffer | |
| Petersilie |
Zubereitung
Die schwarzen Bohnen verlesen, in der Packung können sich manchmal kleine Steinchen verirren, und einen Tag vorher in einer Schüssel in Wasser quellen lassen.
Am nächsten Tag die Bohnen abgießen, das Einweichwasser auffangen und zum Kochen bringen. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Peperoncino klein hacken und in einem großen Topf mit Olivenöl anbraten. Wenn es leicht goldig ist, Lorbeerblätter und klein gehackte Petersilie, die Kasselerkoteletten, geräucherten Schweinerippchen, den durchwachsenen Speck in mittelgroßen Stücken und den in Teile gehackten Schweinefuß hinzufügen und alles einige Minuten leicht anbraten. Dann mit dem kochendem Wasser der Bohnen auffüllen, die angepiekten Paio und Cabanossi-Würste und das Kasseler Rippchen mit dazugeben und alles 30-40 Minuten köcheln lassen. Würste, Rippchen und Kasseler jedoch nach ca. 15 Minuten erstmal wieder herausnehmen. Wenn man Trockenfleisch hat, kann man es jetzt auch hinzufügen.
Nach den 30-40 Minuten Kochzeit die schwarzen Bohnen hinzugeben und alles weitere 60 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Wenn die Bohnen dann schon leicht weich sind, 2-3 Kellen Bohnen mit etwas Kochsud aus dem Topf entnehmen und in einem separaten Gefäß zerdrücken. Dann alles wieder in den Topf geben, so wird die Feijoada etwas sämiger. Die zuvor herausgenommenen Fleischarten in mittelgroße Teile, die Würste in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und wieder zur Feijoada geben. Den Schweinefuß herausnehmen. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.
Feijoada ist das traditionelle Nationalgericht in Brasilien. Serviert wird es üblicherweise mit weißem Reis. Zusätzlich kann die Feijoada auf dem Teller zudem mit Orangenscheiben, Maniokmehl (farinha de mandioca) und/oder einer pikanten Sauce (pimenta Malagueta) verfeinert werden. Die hier beschriebene Version entspricht einer echten Feijoada, die natürlich in jedem Haus durch einige kleine geschmackliche Vorlieben variiert.
Am nächsten Tag die Bohnen abgießen, das Einweichwasser auffangen und zum Kochen bringen. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Peperoncino klein hacken und in einem großen Topf mit Olivenöl anbraten. Wenn es leicht goldig ist, Lorbeerblätter und klein gehackte Petersilie, die Kasselerkoteletten, geräucherten Schweinerippchen, den durchwachsenen Speck in mittelgroßen Stücken und den in Teile gehackten Schweinefuß hinzufügen und alles einige Minuten leicht anbraten. Dann mit dem kochendem Wasser der Bohnen auffüllen, die angepiekten Paio und Cabanossi-Würste und das Kasseler Rippchen mit dazugeben und alles 30-40 Minuten köcheln lassen. Würste, Rippchen und Kasseler jedoch nach ca. 15 Minuten erstmal wieder herausnehmen. Wenn man Trockenfleisch hat, kann man es jetzt auch hinzufügen.
Nach den 30-40 Minuten Kochzeit die schwarzen Bohnen hinzugeben und alles weitere 60 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Wenn die Bohnen dann schon leicht weich sind, 2-3 Kellen Bohnen mit etwas Kochsud aus dem Topf entnehmen und in einem separaten Gefäß zerdrücken. Dann alles wieder in den Topf geben, so wird die Feijoada etwas sämiger. Die zuvor herausgenommenen Fleischarten in mittelgroße Teile, die Würste in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und wieder zur Feijoada geben. Den Schweinefuß herausnehmen. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.
Feijoada ist das traditionelle Nationalgericht in Brasilien. Serviert wird es üblicherweise mit weißem Reis. Zusätzlich kann die Feijoada auf dem Teller zudem mit Orangenscheiben, Maniokmehl (farinha de mandioca) und/oder einer pikanten Sauce (pimenta Malagueta) verfeinert werden. Die hier beschriebene Version entspricht einer echten Feijoada, die natürlich in jedem Haus durch einige kleine geschmackliche Vorlieben variiert.
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Kommentare anderer Nutzer
monikakao
sagt:
sagt: 02.12.2010 17:45
canan_houari
sagt:
sagt: 02.12.2010 10:23
Das Rezept ist fantastisch, auch wenn man schauen muss, wie man in Deutschland an die schwarzen Bohnen kommt. Ich habs nun einmal mit Wachtelbohnen und einmal mit asiatischen schwarzen Bohnen gemacht. Letzteres schmeckte ein wenig mehr nach Bohne und ersteres hatte die bessere Konsistenz. Brasilianische schwarze Bohnen müsste man wohl irgendwie importieren. Ein ganz tolles Rezept, welches ich täglich essen könnte. Ein Foto hab ich mal dazu gepackt von der Wachtelbohnenvariante.
PS: Ich würde die doppelte Menge Bohnen veranschlagen, denn irgendwie wird es schnell zum Fleischeintopf mit ein paar Böhnchen dazwischen bei 500g Bohnen auf all die Wurst und den Speck.
PS: Ich würde die doppelte Menge Bohnen veranschlagen, denn irgendwie wird es schnell zum Fleischeintopf mit ein paar Böhnchen dazwischen bei 500g Bohnen auf all die Wurst und den Speck.
poppy5
sagt:
sagt: 02.12.2010 12:50
Die schwarzen Bohnen kriegt man u. a. beim Portugiesen/Spanier des Vertrauens. Gelegentlich auch beim gut sortierten Afrika-Shop.
Den originalen Couve allerdings besorgen wir aus der Heimat!
Den originalen Couve allerdings besorgen wir aus der Heimat!
Chico_Bento
sagt:
sagt: 02.12.2010 20:28
Leider haben wir hier keinen Portugiesen/Spanier aber der Tipp mit dem Afrika-Shop ist gut! Das machen wir auch.
Falls Du in der Nähe von Essen wohnen solltest, wär's nicht schlecht, wenn Du beim nächsten Mal ein Bund Couve für uns mit bringen könntest.
Oder hat Jemand einen Tipp, wo man Couve-Samen bekommt - ich würd's dann im nächsten Frühjahr versuchen und darüber berichten.
Falls Du in der Nähe von Essen wohnen solltest, wär's nicht schlecht, wenn Du beim nächsten Mal ein Bund Couve für uns mit bringen könntest.
Oder hat Jemand einen Tipp, wo man Couve-Samen bekommt - ich würd's dann im nächsten Frühjahr versuchen und darüber berichten.
Inadas
sagt:
sagt: 26.01.2011 14:23
Chico_Bento
sagt:
sagt: 02.12.2010 20:20
Hilfreicher Kommentar:
monikakao,
Salho ist eine Zusammenschreibung (fester Ausdruck in Brasilien) von Sal (=Salz) und Alho (=Knoblauch).
Auf 500 g Reis (1 Beutel Langkornreis parboiled) kommen ca. 2 flache TL Salz und 2 dickere Zehen Knoblauch, die in einem Holzmörser (der natürlich nur noch für Salho verwendet wird) zermanscht werden bis eine regelrechte Paste entsteht.
Diese wird erst im Kochtopf in Olivenöl angeschwitzt, bevor der ungegarte (und ungewaschene) Reis hinzu kommt, dem man etwas Farbe gönnt bevor man 1 L Wasser drauf gibt.
Wenn's kocht, Deckel drauf, Herd aus und so lange auf der Platte stehen lassen, bis der Reis fertig ist (feste Zeiten kann man nicht nennen, kommt auf den Reis an, die Wärmespeicherkapazität des Herdes, die Luftfeuchtigkeit, die Mondphase ...).
Salho ist eine Zusammenschreibung (fester Ausdruck in Brasilien) von Sal (=Salz) und Alho (=Knoblauch).
Auf 500 g Reis (1 Beutel Langkornreis parboiled) kommen ca. 2 flache TL Salz und 2 dickere Zehen Knoblauch, die in einem Holzmörser (der natürlich nur noch für Salho verwendet wird) zermanscht werden bis eine regelrechte Paste entsteht.
Diese wird erst im Kochtopf in Olivenöl angeschwitzt, bevor der ungegarte (und ungewaschene) Reis hinzu kommt, dem man etwas Farbe gönnt bevor man 1 L Wasser drauf gibt.
Wenn's kocht, Deckel drauf, Herd aus und so lange auf der Platte stehen lassen, bis der Reis fertig ist (feste Zeiten kann man nicht nennen, kommt auf den Reis an, die Wärmespeicherkapazität des Herdes, die Luftfeuchtigkeit, die Mondphase ...).
Tocomfome
sagt:
sagt: 14.01.2011 19:08
Hilfreicher Kommentar:
Boa tarde !!
Das Rezept ist genau, wie wir es auch zubereiten und wird sehr lecker !
Zum Thema Bohnen: Wie schon gesagt beim Spanier/Portugiesen kaufen bzw. über das Internet geht auch.
Zum Couve: Habe aus Sampa Couve- Samen mitgebracht, die gedeihen prächtig in unserem kleinen Garten. Sind sogar Winterhart ! Wachsen wie Unkraut - das hätte ich nie erwartet. Also einfach selber anpflanzen oder einen Freund um eine kleine Ecke im Beet bitten.
Das Rezept ist genau, wie wir es auch zubereiten und wird sehr lecker !
Zum Thema Bohnen: Wie schon gesagt beim Spanier/Portugiesen kaufen bzw. über das Internet geht auch.
Zum Couve: Habe aus Sampa Couve- Samen mitgebracht, die gedeihen prächtig in unserem kleinen Garten. Sind sogar Winterhart ! Wachsen wie Unkraut - das hätte ich nie erwartet. Also einfach selber anpflanzen oder einen Freund um eine kleine Ecke im Beet bitten.
Brumado
sagt:
sagt: 18.08.2011 03:45
Tocomfome
sagt:
sagt: 18.08.2011 09:22
borulr
sagt:
sagt: 31.01.2011 13:48
Also schwarze Bohnen hab ich ja inzwischen bekommen.
Jetzt wüsste ich gerne, was genau Paio ist (kommt das Cabanossi oder Chorizo nah)?
Vielen Dank
Ulrike
Jetzt wüsste ich gerne, was genau Paio ist (kommt das Cabanossi oder Chorizo nah)?
Vielen Dank
Ulrike
Brumado
sagt:
sagt: 18.08.2011 03:43
wir haben die schwarzen Bohnen immer in einem türkischen Laden in Backnang gekauft. Die waren den brasilianischen Bohnen sehr ähnlich. Ist i.A. vielleicht auch häufiger zu finden als ein spanischer/portugiesischer Laden
Gruß
Brumado
Gruß
Brumado
Oerwin
sagt:
sagt: 10.03.2012 13:29
Hallo, meine Frau war als Lehrerin in Brasilien und ich habe es für sie gekocht. Sie fand es original wie in Brasilien. Ich möchte nächstes Mal mit Grünkohl oder Kohlrabiblättern experimentieren, wie wird denn der Original-Couve zubereitet als Beilage zur Feijoada?
Chico_Bento
sagt:
sagt: 30.04.2012 22:06
Wenn man Couve hat (oder einen Ersatz, z. B. Spitzkohl), wird dieser in Streifen geschnitten - wie für Krautsalat/Sauerkraut.
Dann wird 1 TL Salho (Knoblauch-Salz-Paste, wie schon oben beschrieben) in Olivenöl angeschwitzt, ein paar Hände vom Kohl dazu gegeben und ständig gewendet. Sobald der Kohl anfängt, zusammen zu fallen - fertig!
Tatsächlich ist der echte Couve gewöhnungsbedürftig, weil er sehr herb schmeckt. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat - mmmh!
Dann wird 1 TL Salho (Knoblauch-Salz-Paste, wie schon oben beschrieben) in Olivenöl angeschwitzt, ein paar Hände vom Kohl dazu gegeben und ständig gewendet. Sobald der Kohl anfängt, zusammen zu fallen - fertig!
Tatsächlich ist der echte Couve gewöhnungsbedürftig, weil er sehr herb schmeckt. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat - mmmh!
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Rama Cremefine
























Was vielleicht noch erwähnt werden müsste: Der Reis muss auf jeden Fall auf brasilianische Art gekocht werden (Mit Salho anbraten usw.)!
Wie ersetzt Du den dazu gehörenden Couve? Wir haben schon div. Kohlsorten und auch Blattmangold versucht - ist aber alles nur Abklatsch.
Man muss hierzulande auch sehr auf die Herkunft der Bohnen achten.
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