Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen

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Zutaten

1,2 kg Rindfleisch, (Sauerbratenfleisch aus der Schulter oder Keule)
1 Stück Knollensellerie
1 große Möhre(n)
2 m.-große Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
Nelke(n)
Lorbeerblätter
10  Pfefferkörner
Wacholderbeeren
  Salz
  Zucker
400 ml Rotwein
200 ml Rotweinessig
2 EL Fett
Zwiebel(n)
2 EL Honig
200 ml Bratenfond
100 g Brot(e), (Honigbrot)
4 EL Rosinen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 7 Tage / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zuallererst muss das Fleisch eingelegt werden. Dies geschieht ca. eine Woche vor dem eigentlichen Kochvorgang. Dafür das Wurzelgemüse (Möhre, Sellerie, Zwiebeln mit Schale, Knoblauch) grob klein schneiden. Das Fleisch mit dem Gemüse, den Gewürzen (Nelke, Lorbeer, Pfefferkörner, Wachholder, Salz und Zucker), Wein und dem Weinessig vermengen. In einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank marinieren. Selbstverständlich kann das Fleisch auch mit der Marinade vakuumiert werden, ist man im Besitz eines Vakuumiergerätes.

Nach einer Woche das Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken legen und den Fond passieren.
Fett in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin Farbe nehmen lassen. Die in Würfel geschnittenen Zwiebeln ebenfalls zufügen und goldgelb werden lassen. Anschließend den Honig dazu geben und mit der Marinade und dem Bratenfond auffüllen. Gut 2 Stunden bei mittlerer Hitze mit Deckel garen. Das Fleisch alle halbe Stunde wenden.

Nach der Garzeit das Fleisch abgedeckt zur Seite legen und das Honigbrot in die Sauce bröckeln. Sauce leise weiter köcheln lassen, bis sich das Brot aufgelöst hat. Mit dem Pürierstab die Sauce fein durchmixen und danach noch einmal abschmecken. Nun die Rosinen zufügen.

Anrichten: Das Fleisch aufschneiden und mit der Sauce nappieren. Dazu selbst gemachte "Kartoffelklöße" und "Rotkohl" reichen!
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Von: Carsten Dorhs, Länge: 15:26 Minuten, Aufrufe: 88.164

Kommentare anderer Nutzer


vitaliminz

11.12.2010 14:07 Uhr

habe es letzte Woche ausprobiert....war sehr lecker!!!! meiner Familie hat es jedenfalls total geschmeckt!!!!

Akimo

15.12.2010 17:55 Uhr

mmhhh, eines meiner Leibgerichte. Ich verwende jedoch keine Rosinen und nehme Bauernbrot anstatt Honigbrot.
Bei mir gibt es als Schwabe natürlich Spätzle dazu.

ramona11

23.12.2010 11:36 Uhr

Was passiert mit dem Gemüse, wird das weggeworfen oder kann man es mitpassieren?

sukeyhamburg17

23.12.2010 16:32 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ramona,

wenn ich Sauerbraten mache, dann habe ich zwei Varianten mit dem Gemuese in der Marinade. 1. Ich passiere es mit den Gewuerzen durch und gebe die Marinade mit zu dem Bratenfond, nachdem ich das Fleisch angebraten habe. Oder - 2. Ich lasse das Gemuese mit den Gewuerzen in der Marinade und gebe sie so wie sie ist mit zu dem Bratenfond, auch wieder nachdem ich das Fleisch angebraten habe. Wenn das Fleisch gar ist, hebe ich es aus der \"Sauce\" und lasse es abgedeckt ruhen. Nun passiere ich die \"Sauce\" durch und gebe dann alle anderen Zutaten hinzu, um die Sauce zu vervollstaendigen und zu verfeinern.

Ich hoffe, ich habe dir helfen koennen.

Liebe Gruesse

Susan, Pittsburgh, PA, USA

ramona11

24.12.2010 11:22 Uhr

Danke Susan für die Antwort! Das ist sehr hilfreich für mich, denn ich kann die guten \"Sachen\" einfach nicht so wegwerfen. Grüße nach Pittsburgh und frohe Weihnachten aus Österreich wünscht Ingrid!!!

Opakochtgut

25.12.2010 11:09 Uhr

Ein leckeres Gericht, werde ich jetzt öfter zubereiten.

robitobi4711

25.12.2010 11:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

genauso mache ich auch meinen sauerbraten, allerdings auch oft die "rheinische" variante, d.h. mit pferdefleisch anstatt mit rindfleisch.
vielen dank auch für das video mit den kartoffelklössen etc. ich habe da bisher immer fertige genommen, jetzt werde ich morgen zu unserer gans das mal ausprobieren.
viele grüsse von der costa blanca linda

bajadera

25.12.2010 11:42 Uhr

Hallo,

irgendwie hab ich noch nicht verstanden, was denn Honigbrot ist.

Kannst du mir da weiterhelfen?

Schöne Feiertage

bajadera

sukeyhamburg17

25.12.2010 16:17 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo bajadera,

Honigbrot oder auch Honigkuchen ist ein Kastenkuchen, wird also in einer Koenigskuchenform gebacken. Der Teig besteht aus Honig, Mehl, Zucker, Backpulver, Eiern, Milch und verschiedenen Gewuerzen.
Man kann diesen Honigkuchen in vielen Supermaerkten kaufen, aber ich bevorzuge die \"home made Methode\".
Wenn du Interesse am Rezept hast, nur zu, KM genuegt...

Liebe Gruesse

Susan, Pittsburgh, PA, USA

maritzebil

25.12.2010 12:24 Uhr

was mache ich eigendlich verkehrt mit meinem sauerbraten,jedes mal wird er ganz hart undschmeckt richtig ausgelaugt. kann mir da jemand einen tip geben?Sogar heute am 1.wehnachtstag klappte es wieder nicht.

Florispatz

25.12.2010 13:38 Uhr

versuche es einmal mit einem Bratenthermometer, wenn die Kern-Temeratur erreicht ist. rausnehmen ausschalten. Vielleicht wechselst Du auch einmal den Metzger. Laß Dir nicht das Fest vermiesen. Beim nächsten Mal klappt es sicher.
Schöne Weihnachtstage trotzdem

sukeyhamburg17

25.12.2010 16:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo maritzebil,

als Ergaenzung vielleicht noch: Kann es sein, dass du die Temperatur beim Schmoren zu hoch einstellst und das Fleisch mitsamt der Fluessigkeit im Topf nicht leise koechelt sondern richtig kocht, so wie Waesche? Und hast du einen Deckel auf dem Topf? Ganz wichtig beim Schmoren ist immer das Koecheln mit dem Deckel drauf...
Und natuerlich - wenn du einen Braten hast, der weniger wiegt als hier im Rezept, ist die Schmorzeit dementsprechend kuerzer.
Aber - nur Mut - beim naechsten Mal klappt es bestimmt, ich bin mir da ganz sicher!

Liebe Gruesse und Merry Christmas

Susan, Pittsburgh, PA, USA

mme49

25.12.2010 16:36 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich bin sicher du kochst ihn zu lange und bei zu hoher Temperatur. Der musst den Braten nicht kochen wie die Wäsche. Du musst ihn nur garen (simmern) bei niederer Temperautur. Ca. 1 ½ Std. pro Kg. und das bei gedecktem Bräter.

Die meisten kochen die Gerichte bei viel zu hohenTemperaturen, das Gemüse verliert die Vitamine und das Fleisch wird fasserig und ist ausgelaugt.
Das gilt auch für Fleisch welches gebraten wird. Langsam und schonend braten sonst trocknet es am Rand aus.

SweetEarth

26.12.2010 12:02 Uhr

hi ich mache es im allgemeinen so das wenn ich egal wasfuer ein stueck fleisch ich koche und es saftig bleiben soll immer die temperatur auf hoch stelle in einer pfanne oder topf am besten mit einem schweren boden (Kochtoepfe spielen eine grosse rolle wie gut es am ende schmeckt!)
fuer 1min auf jeder seite scharf anbraten(die poren vom fleisch schliessen sich bei dieser verarbeitung ) !!!! wichtig die temperatur dann aber sofort senken und eher schmoren lassen statt kochen!!und wenn es fertiggegart hat was du noch machen kanst ist lasse das fleisschtueck noch etwas ruhen am besten in allufolie gewickelt !die saefte verteilen sich dam im fleisch und so mueste es richtig schoen saftig sein !
ich wuensche dir gutes gelingen !

EddytheRooky

28.12.2010 21:38 Uhr

Hi, ich bin ein Fan von der Niedrig-Temperatur-Garmethode.
Abends rein bei 70-90 Grad (je nach Fleischtyp) und zum Mittag die Soße zubereiten. Fleisch ist Butterzart.
Einfach ausprobieren. Habe schon ne riesen Ganz, Schwein und Rindfleisch in vielen Variationen gemacht.

Immer Lecker
Grüße

Michaelhobbykoch

13.01.2014 12:18 Uhr

Das ist etwas wo sich die Geister scheiden. ob du mit hoher temperatur anbraten willst oder nicht. Nur etwas zum Fleisch. Fleisch hat überhaupt keine poren sondern nur Fasern und diese können sich nicht schließen. Poren hat nur Haut.
LG
Michael

frasula

26.12.2010 12:08 Uhr

Hallo,
da ich Schnellkochtopf-Fan bin, habe ich ich mich gefragt, ob der Braten unbedingt im Bräter gegart werden muss, oder ob sich dieses Rezept auch für den Schnellkochtopf eignet. Schmorbraten habe ich schon häufig darin gemacht, da spricht doch eigentlich nichts gegen einen Sauerbraten, oder?
Und wenn im Bräter, dann auf der Herdplatte oder im Backofen?
LG und frohe Weihnachten,
Susannee

sukeyhamburg17

26.12.2010 16:07 Uhr

Hallo Susannee,

wenn du schon gute Erfahrungen mit Schmorbraten - zubereitet im Schnellkochtopf - gesammelt hast, dann spricht auch nichts dagegen, den Sauerbraten im Schnellkochtopf zu garen.

Und wenn du einen Braeter oder einfach einen Bratentopf benutzt, dann auf einer Herdplatte und schoen langsam schmoren (leise koecheln) lassen.

Hoffe, ich konnte dir helfen.

Liebe Gruesse

Susan, Pittsburgh, PA, USA

mme49

29.12.2010 02:19 Uhr

Der Schnellkochtopf ist etwas aus der Mode geraten, weil wenn er einmal auf dem Herd steht, hat man keinen grossen Einfluss mehr auf das Gericht. Man kann nicht nachwürzen oder noch etwas beigeben, und ihn immer wieder abkühlen nur um ihn zu öffenen, macht auch keinen grossen Sinn. Dann arbeitet er im Gegensatz zum simmern nicht mit Niederdruck sonder mit Hochdruck. Hochdruck ist nach den neusten Erkenntnissen nicht sehr schonend für die Produckte. Viele haben sicher schon erlebt, dass Fleisch aus dem Dampfkochtopf etwas fasserig war, wie leicht ausgelaugt. Nach den neuern Methoden wie z.B. das Niedergaren passiert das eben nicht. Aber man muss für ein gutes und gesundes Essen Zeit mitbringen. Sonst ist es besser man macht sich zur Abwechslung einmal eine Schnitte.

maritzebil

26.12.2010 12:22 Uhr

ich möchte mich für alle tips bedanken und werde sie sicher auch bei nächsten mal ausprobieren und wünsche euch allen noch ein frohes und gesundes fest ! maritzebil

baryton99

15.01.2011 17:03 Uhr

Ein ganz tolles Rezept und hat bei mir hunderprozentig funktioniert.
Dank der tollen Video-Erkärung gelingt es sogar einem Kochdiletanten wir mir so gut, dass ich sagen möchte, ich habe in meinem Leben noch keinen besseren Sauerbraten genießen dürfen.

Vielen Dank.

Und weiter so!

cookeandbake

19.02.2011 17:44 Uhr

Hallo

das war der beste Sauerbraten den ich bis jetzt gemacht habe, mehr gibt es hier nicht zu sagen.

LG Silvia

Susannina

12.04.2011 23:23 Uhr

Hallo Zusammen,
hat einer eine Idee was man anstelle des Rotweins nehmen könnte?
Viele Grüße
Susannina

sukeyhamburg17

28.05.2011 16:00 Uhr

Hallo Susannina,

einige Zeit ist vergangen, aber hier meine Antwort:
Im Fall, dass du keinen Rotwein - und vielleicht auch keinen Rotweinessig fuer die Beize (Marinade) nehmen moechtest, empfehle ich dir, einfach normalen Kraeuteressig zu nehmen und diesen mit etwas Wasser zu verduennen. Verhaeltnis ca. 1:1. Oder, was auch gut ist, Essig und Traubensaft. Auch 1:1.
Oder noch eine Moeglichkeit: Apfelessig und Wasser. Mengenverhaeltnis wuerde ich dann bei allen Vorschlaegen nehmen: 300 ml zu 300 ml, musst du mal sehen, wie es dir so gefaellt, ggf. noch ein bisschen mehr von dem einen oder anderen...

Habe ich dir helfen koennen?

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

PeeVeeHL

26.06.2011 19:40 Uhr

einfach nur...boah !!!

Hummel1973

10.07.2011 13:12 Uhr

Naja, ich weiß nicht was der Koch von dem falschen Filet da faselt, aber eins weiß ich mit Sicherheit FALSCHES FILET ist NICHT aus der KEULE....Sonder aus der SCHULTER

lili26

11.07.2011 09:47 Uhr

Hallo Hummel1973,

du hast natürlich recht, da hat Carsten Dorhs sich schlicht und ergreifend versprochen, das \"Falsche Filet\" ist selbstverständlich aus der Schulter. Fleisch aus der Keule ist für einen Sauerbraten aber dennoch ebenso gut geeignet!

Viele Grüße,

Mandy Scheffel / chefkoch.de

Hummel1973

11.07.2011 10:03 Uhr

Ja ich weiß...Ich bin Metzgereifaxhverkäuferin, deshalb wollte ich das nur klar stellen . :-)

Hummel1973

11.07.2011 10:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Fachverkäuferin sollte das heissen

hase_u_hasi

16.10.2011 21:24 Uhr

Seid ewiger Zeit mein eigner Sauerbraten. Und ich kann sagen es passt perfekt. Butterweiches Fleisch und eine richtig geile Soße.

Eines habe ich Abgewandelt. Ich habe den Braten für 30 min in den Schnellkochtopf getan. Das Ergebnis ist das selbe.

andishexenküche

03.12.2011 22:44 Uhr

Ich habe heute auch 1,3 kg für 45 Min. im Schnellkochtopf bereitet. Einfach genial, super zartes Fleisch und super Sauce. Habe in den Schnellkochtopf je 250 ml vom Soud und Rotwein + 200 ml Bratenfound gegeben. Da mir die Sauce zu wenig erschien habe ich mit 300 ml Bratenfound und Honigkuchen verlängert. (Wir lieben viel Sauce) Honigkuchen ist ja der Hammer als bindender Ersatz für die hüftlastige Sahne. Morgen wird serviert ;)

Feqz

05.12.2011 13:51 Uhr

Hallo, ich will das Rezept für Weihnachten ausprobieren. Da ich aber kein Weintrinker bin, wollte ich mal fragen was ihr da für Rotwein nehmt zum einlegen.

MfG
Florian

Buchling2010

05.12.2011 13:57 Uhr

Hallo Florian,

für den Sauerbraten kannst du trockenen oder auch halbtrockenen Rotwein verwenden. Lieblicher Rotwein hat weniger Säure, außerdem könnte die Sauce in Kombination mit dem verwendeten Honigkuchen insgesamt zu süß geraten. Daher ist man mit trockenem oder halbtrockenem Wein auf der sicheren Seite.

Viele Grüße und viel Spaß beim Nachkochen!

Katja Grüschow / chefkoch.de

Katti_BS

12.02.2012 15:05 Uhr

Ich habe meine Marinade immer einmal aufgekocht, abkühlen lassen und dann das Fleisch eingelegt. Bringt das was?
Steht so in einem Rezept, das ich habe...

Buchling2010

14.02.2012 10:07 Uhr

Hallo Katti_BS,

es gibt verschiedene Varianten zur Herstellung einer Marinade. Die einen kochen diese vorher einmal auf, andere mischen die Zutaten lediglich zusammen, wie Carsten Dohrs es in diesem Rezept macht. Aber beides ist möglich. Durch das Aufkochen mit den Gewürzen können sich die Aromen schneller in der Marinade verteilen. Bei einer langen Einlegezeit des Fleisches dürfte das aber kaum einen Unterschied machen.

Viele Grüße

Katja Grüschow / chekoch.de

krollekopp

01.04.2012 13:05 Uhr

Hallo Ihr lieben Chefköche,

habt Ihr schon einmal den Honigkuchen weggelassen und anstelle
dessen die westfälische Variante hergestellt.? Die Zubereitung ist die gleiche, nur am Schluß mit einem EL Zuckerrübensirup abschmecken.
So schmeckt es mir sehr gut.

Grüße krollekopp

Rübensüßchen

22.11.2012 19:46 Uhr

5 Sterne müssen sein . Super lecker. Mein erster selbstgemachter Sauerbraten! Ich platze fast vor Stolz, g.
Und warum perfekt ? :

1. sau lecker
2. schmeckt wie in meiner Kindheit

und daaas ist für mich wichtig bei traditionellen Rezepten!!!!!

Als eingefleischte Westfälin werde ich das nächste Mal Rübenkraut statt
Honigkuchen probieren. Denke aber es wird geschmacklich wenig Unterschied geben. Eher in der Konsistenz der Soße.

Das einzige was ich geändert habe: Da ich noch etwas Fond über hatte , habe ich einen Teil des marinierten Gemüses damit weich gekocht und püriert. Für den Fall , dass ich die Sauce noch etwas binden
möchte.
Habe ich auch gemacht, aber brauchte nur wenig.

Danke für dieses geniale Rezept.

Buddy64

27.03.2013 07:21 Uhr

Moinsen,

wenn man das ganze zum garen in den Backofen schiebt, welche Temperatur wählt man denn da?

Danke und Gruss

JuliaHeilig

27.03.2013 10:15 Uhr

Hallo Buddy64,

ein Fleischstück von etwa 1 Kilogramm würde ich bei 200 Grad etwa 2 Stunden lang im Ofen schmoren lassen. Am besten zugedeckt im Römertopf oder im Bräter.

Das Fleisch wird so sehr zart :-)

Gutes Gelingen und viele Grüße!
Julia Heilig / chefkoch.de

Buddy64

27.03.2013 10:23 Uhr

Moinsen,

ich habe da im Moment ein 2,5kg-Stück eingelegt. Dann käme ich ja so auf ca. 4 Stunden. Kann man so linear hochrechnen? Ich würde das ganze in einen Bräter mit Deckel packen wollen und natürlich das gute Stück so alle 30 Minuten wenden.

Danke und Gruss

JuliaHeilig

27.03.2013 15:34 Uhr

Hallo Buddy64,

dann würde ich etwa 3-4 Stunden ansetzen, wobei ich davon ausgehe dass er nach 3,5 Stunden zart ist. Genau, schön wenden und denke daran, dass du eventuell Flüssigkeit nachgiesen musst.

Viel Erfolg!
Julia Heilig / chefkoch.de

schlumbl84

17.06.2013 17:12 Uhr

Ich persönlich mag ja Sauerbraten gar nicht, weil ich mit dem Sauren nichts anfangen kann, aber ich koche es jedes Jahr für meinen Mann zum Geburtstag, weil es eines seiner Leibgerichte ist.
Nur mache ich einiges anders (fauler vielleicht un einfacher): Als Fleisch nehme ich welches vom Bug, immer. Lege es auch eine Wochevorher ein in Sauerbratenbeize von Ostmann. Den muß man einfach in Weinessig einrühren, aufkochen und den Braten dann drin einlegen. Nach der Woche nehme ich es wieder heraus, tupfe es trocken und brate das ganze Stück rundherum in einer Pfanne braun an. Die Beize siebe ich durch. Dann lege ich das Fleisch in einen großen Topf, habe die Beize und einen Messbecher mit Rinderbrühe daneben stehen und gebe zum Schmoren (dauert gute 2 - 3 Stunden) immer nur soviel von beiden Flüssigkeiten in den Topf, daß der Braten maximal 1 cm in Flüssigkeit liegt. Dabei muß ich immer ein Ohr in der Küche haben, damit es nicht verbrennt und ich Flüssigkeit nachgießen kann. Zwischendurch immer mal wieder das Fleisch rollen. Wenn es dann gar und zart ist, nehme ich ihn raus, schneide ihn in Scheiben und mache aus dem "Satz" im Topf, noch etwas Beize, der Brühe, Wasser und den entsprechenden Gwürzen die Soße. Dann kommt bei mir das Fleisch mit in den Topf zu Soße und dazu gibt es Mini-Klöße und Rotkraut. Jeder, der ihn versucht ist total begeistert und er wird "von Jahr zu Jahr besser". Rosnen kommen nicht rein, weil mein Mann die nicht mag, aber das Honigbrot oder den Lebkuchenwerde ich das nächste mal (im September) mal versuchen.
Vielleicht habe ich damit ja jemandem eine Anregung gegeben, wie man etwas anders machen kann und daß man nicht unbedingt einen Bräter braucht. Meine Methode ist von meiner Mutter und wir beide zaubern damit immer einen super Festtags-Braten.

Jochen11

04.11.2013 18:25 Uhr

Moin, moin,
in meiner alten Heimat habe ich öfter Sauerbraten bekommen (von meiner Oma). Bei meiner Frau ist es ein Fremdwort, sodass ich diesen schon jahrelang nicht gegessen habe. Beim Stöbern durch die Rezepte bin ich nun auf diesen Sauerbraten gestoßen und habe beschlossen, bei mir lebt die Tradition wieder auf und es gibt Sauerbraten zum Mittagessen. Letzte Woche Montag habe ich ein schönes Stück Rindfleisch gekauft, eingelegt und am Sonntag zu Ende gebracht. Zwischendurch habe ich das Video zweimal angeschaut und am Sonntag gehofft, dass ich alles richtig gemacht habe. Es war richtig und meine Frau war begeistert. Ein kleiner Rest Sauerbraten blieb für heute und es schmeckte immer noch sehr gut.
Gruß aus Schleswig-Holstein
Jochen

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