Labskaus nach Carstens Art



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Zutaten für Portionen

500 g Kartoffel(n)
1 EL Butter
Schalotte(n)
1 EL Butter
1 Dose Corned Beef oder Pökelfleisch (450 g)
Ei(er)
Rote Bete (vorgekocht, vakuumiert) + den Saft
Gurke(n), saure
Fisch(e), saure Heringe (z.B. Rollmops)
  Salz
  Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser kochen. Später Wasser abgießen, etwas ausdampfen lassen, Butter zufügen, mit Salz und Muskat würzen und stampfen.

In der Zwischenzeit die Schalotten pellen und in Würfel schneiden. Diese in einer Pfanne anbraten. Pökelfleisch oder Corned Beef zufügen und mit angehen lassen. Das Fleisch dabei vorsichtig zerkleinern, anschließend die gestampften Kartoffeln zufügen und grob vermengen. Mit etwas Gurken- und Rote Bete-Saft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun Eier in einer großen Pfanne braten, Rote Bete in Würfel, Gurke in leicht schräge Scheiben schneiden.

Anrichten: Zuerst die Kartoffelmasse in einen Ring geben, damit man ein eine Art Podest schafft. Darauf Spiegelei geben, welches mit einem Ring derselben Größe, ausgestochen wurde. Gurkenscheiben und Rollmops anlegen, die Rote Bete - Würfel darüber streuen. Mit Pfeffer würzen.
Guten Appetit!

Tipp: Wenn Sie lieber salzige Gurken verwenden möchten, sollten Sie dazu auch salzigen Hering (z.B. Matjes) reichen.

Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 29.10.10
Rezept-Statistiken: 28.043 (0)* gelesen
859 (0)* gespeichert
2.190 (0)* gedruckt
34 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

chefkoch Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
1 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

hgk3 Tellerwäscher sagt:  
03.11.2010 12:52
Dieses Rezept ist einfach klasse habe es so schon gemacht.Mein Besuch fand es klasse wenn auch teilweise ohne Fisch gegessen wurde.

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cafekanne Kaltmamsell sagt:  
28.11.2010 13:56
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Hallo,

ja so schmeckt Labskaus so gut wie in Norddeutschland. Für Feinschmecker auch ein Sonntagsessen.

Wenn es früher auf See Labskaus gab, war das eine rote Matschpampe, wenn der Smutje rote Beete hatte. Rollmops, eher Bismarckhering, der schon länger tot war als er gelebt hat.

Guten Appetit

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
28.11.2010 16:39
Hallo,

also ich habe mir mal die Muehe gemacht und das Labskaus nach Carstens Art nachgekocht.
Allerdings nicht! mit corned (ausgeprochen kornd und nicht kornet) beef aus der Dose, sondern mit "richtigem" corned beef, also kein gepresstes Rindfleisch.
Nun, mein Ding war es nicht so, dieses Labskaus hat mit dem, was ich so kenne und koche aus meiner Heimat (Hamburg) nicht viel gemein, ist ja aber auch eine Carsten-Variante des immer wieder tollen Gerichtes.
Die Entstehung des Labskausrezeptes begruendet sich nun nicht auf ...eine rote Matschpampe, wenn der Smutje mal rote Bete hatte. Rollmops, eher Bismarckhering, etc., etc.
Die Historie des Rezepts ist aber nachzulesen bei Google oder auch Wikipedia und ist sehr interessant.

Liebe Gruesse

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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MonaLisa456 Tellerwäscher sagt:  
02.12.2010 10:23
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LECKER!!!

Ich weiss ja nicht, wie andere Hamburger kochen. Aber ich - als waschechte Hamburger Deern - habe Labskaus genau so gelernt und mache es heute immer noch so.

Und hier in Bayern hat es bisher jedem sehr gut geschmeckt.

LG aus Augsburg
MonaLisa456

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durchgriller Tellerwäscher sagt:  
02.12.2010 11:24
Echt Lecker!
Als Bremer in der Diaspora koche ich schon immer so das Labskaus. Allerdings nehme ich keine Rollmöpse (sind mir zu sauer) sondern Bismarkheringe. Für mich noch wichtig: Der Dotter im Spiegelei muß über das Labskaus verlaufen. Einfach Klasse.

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hipetuk  Smutje sagt:  
02.12.2010 11:50
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Moin!
Labskaus ?
Auf dem Weg zur oder von der Toilette im Old Commercial in HH gegenüber dem Michel (Helmut Schmidts Lieblingslokal i.S. Labskaus) hängt eine Tafel mit der Frage, wer denn nun das "richtige" Labskaus bereite. Die Antwort lautet: Frage 100 Köche und Du erhältst 100 Superrezepte.

So oder so ähnlich muß man Labskaus verstehen.

Das Old Commercal mischt Pökelfleisch mit 2/3 zu Stampfkartoffeln 1/3 -
mir zu heftig im Geschmack -. Eins zu eins wie bei Carsten gefällt mir mehr.)

Die Rote Beete schneide ich wie die Gewürzgurken mit einem Wellen-Garniermesser in schräge Scheiben.

Während der Gesamtzubereitung bitte NIE Rote-Beete-Saft hinzugeben,
dann entsteht nämlich die o.a. "rote Matschpampe".

Die Eier bereite ich als ganz normale Spiegeleier.

Mein Anrichtevorschlag (direkt aus der Kombüse):
Einen guten Pfannenschlag des fertigen Laubskaus auf´n Teller,
Rote-Beete- und Gurkenscheiben daneben legen,
darüber zwei kurzgebratene Spiegeleier (mit noch flüssigem Dotter)
und fertig ist das Essen ohne Schnickschnack - wie´s sich gehört.

Ach ja - für Quiddje & Co (Landratten):
Fischbeilage:
Ich mag Bismarckheringe oder Rollmöpse nicht zum Labskaus (zuviel Essig).
Ich empfehle "nieuwe haring" - aecht zacht -, d.h. holl. Matjes
(Gibt es mittlerweile auch in HH zu kaufen) und davon een doppeltje.
Tot ziens
Peter
.

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lobo-con-forno Tellerwäscher sagt:  
02.12.2010 14:24
Ein freundliches Moin Moin aus dem winterlichen München !

Dein Kommentar ist sowohl kulinarisch als auch literarisch ein *****-Leckerbissen ! Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen und ich bedauere nur, dass es von hier 'n büschen sehr weit bis anne Küst ist...

LG,

Lobo con forno

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hipetuk  Smutje sagt:  
04.12.2010 00:06
Moin lobo-con-forno,
Dank sei Dir für die Anerkennung meiner bescheidenen Zeilen.
Dafür noch eine Verfeinerungsvariante:
Zu den Gurken- und Rote-Beete-Scheiben passen auch noch sehr gut:
Eingelegte Selleriescheiben (mit einem Buntmesser pariert).
Peter

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tilschi Kartoffelschäler sagt:  
02.12.2010 13:01
Ganz genauso kenne ich dieses Gericht und finde, es schmeckt einfach lecker. Allerdings gibt es bei uns Matjes und Bismarckhering dazu. Jeder dann, wie er es mag.


LG Tilschi

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zuckerschnautze  Kaltmamsell sagt:  
02.12.2010 18:15
leckeres Rezept , allerdings nehmen wir Matjes dazu, so schmeckt es uns am besten,
übrigens ein tolles Rezept -Bild
habe mir jetzt extra solche Servierringe gekauft

lg zuckerschnautze

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Ostfriesin1 Smutje sagt:  
03.12.2010 01:42
Moin, moin,

wusste gestern absolut nicht, WAS ich kochen sollte; also machte ich "Carstens Labskaus" - und das war ein absoluter Erfolg!!!

Wird es bei uns garantiert jetzt öfter mal geben: Schnell, einfach, unkompliziert - und die Zutaten gehören in Norddeutschland einfach zur normalen "Vorrats-Haltung" ... Also auch optimal, wenn überraschend Besuch kommt!

DANKE für dieses leckere Rezept! 5 ***** !!!

LG aus HH (...!!!) von Molly

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hipetuk  Smutje sagt:  
04.12.2010 00:38
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Moin, ich schon wieder !
Ich habe mir das Grundrezept nochmal auf die Grundmengen angeschaut:
500 gr. Kartoffeln + ca. 500 gr. Fleisch sind 1.000 gr. Grundmenge für 4 Personen, d.h. pro Person 250 gr. zzgl. Beilagen.
Wie soll denn ein gestandener Seemann von solch kitzekleinen Mengen Kraft schöpfen oder ich einen kräftigen Pfannenschlag auf den Teller bugsieren können ?
Die Grundmengen und die Eieranzahl gehören für 4 Personen verdoppelt.
Viel Spaß beim Kreieren und Schappern wünscht
Peter

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ron007 Küchenjunge sagt:  
30.01.2011 10:39
Genauso macht meine Bremer Familie Labskaus!
Besser geht es nicht.
Schmeckt auch jedem hier im Süden

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d-tail Kartoffelschäler sagt:  
23.05.2011 11:24
Bin zwar kein Norddeutscher, habe Labskaus aber in Norddeutschland kennen, essen und lieben gelernt - und dieses Rezept ist einfach toll.

So, die Labskaus-Experten dürfen mich jetzt schlagen, aber:

Ehrlich gesagt gebe ich - wie im Rezept - auch etwas von dem Rote Beete Saft mit dazu (und auch etwas Gurkenwasser). Denn das finde ich ja gerade das faszinierende an Labskaus, dass es eben so matschig/pampig (und rot) ausschaut und doch so lecker ist.

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cucaratscha  Kaltmamsell sagt:  
03.03.2012 15:22
Hallo,
ich, aus Hessen, hab grade Dein Rezept gekocht und es war sehr lecker.
Bis jetzt dachte ich auch immer das ist so eine Pampe mit undefinierbaren
Zutaten, aber man lernt nie aus.

Also das Gericht steht jetzt bei uns öfters mal auf dem Tisch
Danke dafür.

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schaech001  Suppenkoch sagt:  
19.04.2012 16:01
habe es gerade nachgekocht und mit dem größten Vergnügen gegessen.
Die vorgegarte Rote Bete habe ich gewürfelt und eine Stunde vorher in etwas Salatessig mariniert und gesalzen und gepfeffert.
Einige Zwiebelringe auch vorher etwas gesalzen, da werden sie geschmeidiger.
Also etwas salzlastig....aber lecker, lecker, lecker. Und dazu ein kalten Jever!!!
Würde am liebsten noch einmal so eine Portion verputzen. Danke für das tolle Rezept, erinnert mich an unseren Nordsee-Urlaub.
Ich erlaube mir, ein Foto hochzuladen, wenn es auch an das bestehende nicht rankommt.

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