Sushi mal anders - süß als Dessert

Hingucker - aber einfach zu machen

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Zutaten für Portionen

200 g Milchreis
1 Liter Milch
1 Prise Salz
5 EL Zucker
Vanilleschote(n)
100 g Kokosraspel
Mango(s), reife
200 g Erdbeeren
Kiwi
  Obst für die Dekoration

Zubereitung

Zunächst den Milchreis nach Packungsanweisung mit Zucker, Salz, Milch und ausgeschabtem Vanillemark zubereiten, er sollte klebrig und nicht zu fest sein. Während der Milchreis gart, röstet man die Kokosraspel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett, bis sie duften und goldbraun sind.

Dann wäscht und schneidet man das Obst. Die Erdbeeren werden in dünne Scheiben geschnitten. 6 Kiwis und dreiviertel der Mango werden ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten. Mit diesem Obst werden später die Milchreis-Nocken belegt.

Die restliche Mango und die verbliebenen Kiwis werden längs geschnitten, sodass dickere möglichst lange Streifen entstehen. Mit diesen werden später die Sushi-Rollen gefüllt.

Am besten formen lässt sich der Milchreis, wenn er noch warm ist, deshalb nur kurz abkühlen lassen, bis er sich gut anfassen lässt. Zunächst belegt man eine Sushimatte (geht auch ohne, allerdings ist es dann etwas kniffliger) mit Klarsichtfolie und bestreut diese in Form eines Rechtecks dick mit den gerösteten Kokosraspeln. Breite etwa 10 cm, Länge nach Wunsch und Länge der Sushimatte. Darauf verteilt man vorsichtig mit Hilfe eines Messers den Milchreis. Auf den Milchreis kommen nun mittig die Kiwi- und Mango-Streifen, anschließend wird die Rolle mit Hilfe der Matte und der Klarsichtfolie vorsichtig eingerollt. Man sollte alles gut festdrücken. Auf diese Art 2 Rollen herstellen. Die Rollen nun im Kühlschrank ruhen und fest werden lassen.

Den restlichen Milchreis mit Hilfe zweier Esslöffel zu Nocken formen und auf einer Platte arrangieren. Die Nocken mit den Erdbeer-, Kiwi- und Mangoscheibchen belegen.

Die Sushirollen aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer vorsichtig in Scheiben schneiden und diese ebenfalls auf den Platten arrangieren.

Dekoriert werden kann nun mit weiterem Obst. Es bieten sich Physalis, Kaki oder Ananas an.

Ich reiche zu den süßen Sushi einen selbstgemachten Schokoladensirup, der passt geschmacklich sehr gut und erinnert optisch an Sojasauce.

Dieses Dessert ist wirklich ein Hingucker und schmeckt sehr gut. Das Rollen ist zwar zunächst etwas knifflig, man benötigt schon etwas Geduld, aber das Ergebnis ist es wert.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 29.07.10
Rezept-Statistiken: 22.750 (7)* gelesen
202 (0)* gespeichert
553 (0)* gedruckt
7 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

knusperflocken Suppenkoch


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139 Beiträge (ø0,1/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

KleineHexeMaus Kartoffelschäler sagt:  
13.05.2011 21:11
Hallo!
Ich LIEBE Sushi!!!
Aber davon hab ich noch nie gehört. Eine spitzen Idee!!!
Ich mache öfters Sushiabende mit Freunden. Demnächst gibt es süßes Sushi als Nachtisch.

Danke für die tolle Idee!

LG KleineHexeMaus

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Peppy806 Tellerwäscher sagt:  
18.05.2012 10:05
hab letztens noch andere Varianten gesehen:

Fruchtschnitten etwas platt drücken, Milchreis drauf verteilen, da drauf Obststreifen/Stückchen legen (Kiwi, Erdbeeren, etc) und dann zusammenrollen ;0) werd ich auch mal probieren!

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Julchenmama Kartoffelschäler sagt:  
25.05.2012 16:50
Hallo,

ich habe jetzt schon mehrfach das süße Sushi zubereitet. Beim ersten Mal hat das mit der Rolle garnicht geklappt. Es hat nur überall geklebt. Allerdings habe ich auch keine Kokosraspeln verwendet weil das eine Freundin nicht mag.

Heute habe ich dann einfach eine Marzipandecke (zum Überziehen von Kuchen) halbiert und zu einem Rechteck zugeschnitten, darauf den Milchreis und die Früchte verteilt und aufgerollt.

Außerdem habe ich mangels Vanilleschote 100g weiße Schokolade in den Heißen Milchreis gerührt. Sowas von Lecker.

Die Nocken habe ich auch auf den Resten der Marzipandecke angerichtet, so waren sie leichter zu handhaben.

Auf jeden Fall werde ich das wieder und wieder und wieder machen.

Ganz liebe Grüße und danke für das Rezept.

Julchenmama

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