Portugiesische Grünkohlsuppe
Caldo verde| 200 g | Bohnen, getrocknet, klein, weiß, über Nacht eingeweicht |
| 2 | Zwiebel(n), groß, gewürfelt |
| 500 g | Grünkohl, gehackt |
| 200 g | Kartoffel(n), geschält und würfelt |
| 170 g | Tomatenmark |
| 1 TL | Essig |
| 4 Zehe/n | Knoblauch, gepresst |
| 200 g | Paprikawurst, gewürfelt,, Chorizo ersatzweise Kabaossi |
| Salz | |
| Pfeffer, frisch gemahlen |
Zubereitung
Die eingeweichten Bohnen in kaltem Wasser abspülen. 2,5 l Wasser oder ungesalzene Gemüsebrühe in einen großen Suppentopf gießen und erhitzen. Bohnen, Zwiebelwürfel, Grünkohl, Kartoffelwürfel, Tomatenmark, Essig, Chorizo und Knoblauch zugeben. Bei schwacher Hitze 2 Std. ziehen lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Suppe nicht ansetzt. Falls nötig, mehr Wasser oder Brühe zugeben. Wenn die Suppe gar ist, salzen und pfeffern. Herd abschalten, Topf zudecken und die Suppe vor dem Servieren 10 Min. ruhen lassen.
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Kommentare anderer Nutzer
duffyhh
sagt:
sagt: 11.01.2005 17:10
nachgekocht und: aus meiner Sicht viel zu viel Grünkohl! Wäre fast ein Eintopf geworden. 125g tun ess auch!! Sonst sehr lecker (ich hab das Zuviel einfach rausgenommen)!
wattwurm
sagt:
sagt: 29.11.2005 09:31
Hallo,
ich wußte gar nicht, dass der Grünkohl auch in Portugal bekannt ist. Bisher war er mir nur als typisch norddeutsch bewußt, da auch in den südlichen Teilen Deutschlands er nicht so bekannt ist.
LG Wattwurm
ich wußte gar nicht, dass der Grünkohl auch in Portugal bekannt ist. Bisher war er mir nur als typisch norddeutsch bewußt, da auch in den südlichen Teilen Deutschlands er nicht so bekannt ist.
LG Wattwurm
29.11.2005 22:20
Hallo Sofi
(und auch @ wattwurm), die Original " Caldo Verde" wird OHNE Bohnen zubereitet und nicht mit Grünkohl(OK in Germany haben wir den Kohl nicht) .Der Kohl in Portugal heisst zwar couve verde, ist aber ein Kohl der wie ein Bäumchen am Stamm wächst und geschmacklich nicht so streng wie unser Grünkohl schmeckt.
OK, vielleicht ist deine Zubereitung eine Abweichung, schmeckt wahrscheinlich auch lecker ......müsste dann aber heissen:" à maneira de caldo verde" (nach der Art.....)
Ein Schuss Olivenöl ist auf jeden Fall wichtig .
Bitte nicht böse sein.......... ich liebe die portugies.Küche
LG Gabriele46
(und auch @ wattwurm), die Original " Caldo Verde" wird OHNE Bohnen zubereitet und nicht mit Grünkohl(OK in Germany haben wir den Kohl nicht) .Der Kohl in Portugal heisst zwar couve verde, ist aber ein Kohl der wie ein Bäumchen am Stamm wächst und geschmacklich nicht so streng wie unser Grünkohl schmeckt.
OK, vielleicht ist deine Zubereitung eine Abweichung, schmeckt wahrscheinlich auch lecker ......müsste dann aber heissen:" à maneira de caldo verde" (nach der Art.....)
Ein Schuss Olivenöl ist auf jeden Fall wichtig .
Bitte nicht böse sein.......... ich liebe die portugies.Küche
LG Gabriele46
01.12.2005 11:45
Hallo!
Also eine echte caldo verde ist dieses Rezept sicher nicht - aber bestimmt eine leckere Variante. Den deutschen Grünkohl würde ich dafür allerdings auch nicht hernehmen - der schmeckt ganz anders wie der portugiesische Couve verde (übrigens siehst du in meinem Fotoalbum ein Foto davon!).
Ein SEHR guter Ersatz für den portugiesischen Kohl sind Kohlrabiblätter!!!
Und auf jeden Fall die Bohnen weglassen und das gute Olivenöl nicht vergessen!
LG
bienemaya
Also eine echte caldo verde ist dieses Rezept sicher nicht - aber bestimmt eine leckere Variante. Den deutschen Grünkohl würde ich dafür allerdings auch nicht hernehmen - der schmeckt ganz anders wie der portugiesische Couve verde (übrigens siehst du in meinem Fotoalbum ein Foto davon!).
Ein SEHR guter Ersatz für den portugiesischen Kohl sind Kohlrabiblätter!!!
Und auf jeden Fall die Bohnen weglassen und das gute Olivenöl nicht vergessen!
LG
bienemaya
Butterkoch
sagt:
sagt: 04.12.2005 17:39
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
In einem Caldo Verde haben Bohnen absolut nichts zu suchen!! Auch Tomatenmark ist schwer daneben.
Der Caldo Verde war früher eine arme Leute Suppe, die nur aus Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und natürlich Kohl gemacht wird.
Diese werden gewürfelt und in Wasser gekocht bis alles gar ist. Dannach sehr flüssig pürieren.
Nun kommt der Kohl.
Normalerweise nimmt man dafür den hier genannten Futterkohl, welcher an einem Strunck wächst, und so wie Pflücksalat von unten her geerntet wird. Als Alternative kann auch der Grünkohl genommen werden. Er muß sehr fein geschnitten werden - am besten mit einem Hobel- und wird erst am Schluss in die pürierten Kartoffeln, Ziebeln und Knoblauch gegeben, und dann noch mal aufgekochen. Man kann auch während der letzten Kochphase mit dem Kohl ein Lorbeerblatt dazugeben, aber nur am Schluß, sonst wird der Geschmack zu intensiv.
Dann wird der Chourico (kriegt man bei jedem Portugiesenladen) in sehr feine (2mm) Rädchen geschnitten und dazugeben. Jetzt mit Salz, abschmecken und 5-6 Eßlöffel Olivenöl dazugeben. (Kein Pfeffer, das ist in der Wurst). Nochmal ziehen lassen und" Bom Apetite"
Dazu ißt man Maisbrot.
Alles andere ist Bohneneintopf.
Bitte nicht böse sein- aber das ist ein Portugiesisches Nationalgericht und der Eintopf traf meine portugiesische Seele,
LG
Butterkoch
In einem Caldo Verde haben Bohnen absolut nichts zu suchen!! Auch Tomatenmark ist schwer daneben.
Der Caldo Verde war früher eine arme Leute Suppe, die nur aus Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und natürlich Kohl gemacht wird.
Diese werden gewürfelt und in Wasser gekocht bis alles gar ist. Dannach sehr flüssig pürieren.
Nun kommt der Kohl.
Normalerweise nimmt man dafür den hier genannten Futterkohl, welcher an einem Strunck wächst, und so wie Pflücksalat von unten her geerntet wird. Als Alternative kann auch der Grünkohl genommen werden. Er muß sehr fein geschnitten werden - am besten mit einem Hobel- und wird erst am Schluss in die pürierten Kartoffeln, Ziebeln und Knoblauch gegeben, und dann noch mal aufgekochen. Man kann auch während der letzten Kochphase mit dem Kohl ein Lorbeerblatt dazugeben, aber nur am Schluß, sonst wird der Geschmack zu intensiv.
Dann wird der Chourico (kriegt man bei jedem Portugiesenladen) in sehr feine (2mm) Rädchen geschnitten und dazugeben. Jetzt mit Salz, abschmecken und 5-6 Eßlöffel Olivenöl dazugeben. (Kein Pfeffer, das ist in der Wurst). Nochmal ziehen lassen und" Bom Apetite"
Dazu ißt man Maisbrot.
Alles andere ist Bohneneintopf.
Bitte nicht böse sein- aber das ist ein Portugiesisches Nationalgericht und der Eintopf traf meine portugiesische Seele,
LG
Butterkoch
rudi05
sagt:
sagt: 05.12.2005 20:06
Hallo,
ich verstehe nicht ganz, warum ich, wenn ich mit meiner UserID angemeldet bin, andere Kommentare angezeigt bekomme, als wenn ich ohne Anmeldung lese.
Egal.
Natürlich haben in einem Caldo Verde Bohnen nichts zu suchen, genau so wenig, wie Tomatenmark.
Ich kenne auch die Zubereitung mit Wurst nicht - mein Ideal ist da recht vegetarisch (außer vielleicht, dass Rindsuppe dran ist?).
Was allgemeines: wenn ich ohne Anmeldung die Kommentare lese, dann finde ich eine etwas herablassende Bemerkung zum Kohlverständnis der Österreicher. Hier ist anzumerken, dass in Österreich grundsätzlich unterschieden wird zwischen Kraut und Kohl - ein Detail, das unseren Freunden in Deutschland abgeht. Beim "Wirsing" fängt in Österreich der Kohl erst an.
Liebe Grüße
Rudi
ich verstehe nicht ganz, warum ich, wenn ich mit meiner UserID angemeldet bin, andere Kommentare angezeigt bekomme, als wenn ich ohne Anmeldung lese.
Egal.
Natürlich haben in einem Caldo Verde Bohnen nichts zu suchen, genau so wenig, wie Tomatenmark.
Ich kenne auch die Zubereitung mit Wurst nicht - mein Ideal ist da recht vegetarisch (außer vielleicht, dass Rindsuppe dran ist?).
Was allgemeines: wenn ich ohne Anmeldung die Kommentare lese, dann finde ich eine etwas herablassende Bemerkung zum Kohlverständnis der Österreicher. Hier ist anzumerken, dass in Österreich grundsätzlich unterschieden wird zwischen Kraut und Kohl - ein Detail, das unseren Freunden in Deutschland abgeht. Beim "Wirsing" fängt in Österreich der Kohl erst an.
Liebe Grüße
Rudi
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