Zutaten

1 kleiner Rotkohl, 600-700 g
650 g Zwiebel(n)
2 m.-große Äpfel, säuerliche, am besten Boskoop
20 EL Apfelessig
3 TL Zucker
4 TL Salz
 etwas Pfeffer, aus der Mühle
75 g Speck, fett
Lorbeerblätter
10  Gewürznelke(n)
Portionen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln und den Strunk herausschneiden. Für das Schneiden mit einem Kochmesser die Viertel noch einmal teilen und nach Belieben in dicke bis dünne Scheiben schneiden. Für die Küchenmaschine entsprechend des Einfüllstutzens zurecht schneiden. Den geschnittenen Rotkohl in eine sehr große Schüssel (6 l sind empfehlenswert) füllen.

Den Apfel entkernt, geschält oder ungeschält in Würfel geschnitten unter den Rotkohl mischen. Nun mit Apfelessig, Salz, Pfeffer (nicht zu viel) und Zucker würzen. Beim Abschmecken, währenddessen man fleißig umwälzt, soll es etwas zu sauer sein, davon verkocht noch wieder etwas. Den Rotkohl mindestens 3 h ziehen lassen. Ca alle 30 Minuten gut umwälzen.

Die Zwiebeln schälen, und klein schneiden. Den Speck würfeln, in einem großen Topf auf kleiner Stufe (damit er nicht vorzeitig bräunt) gut auslassen. Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Nun den Rotkohl einfüllen. Nelken und Lorbeerblätter hinzufügen und auf kleiner Stufe etwa 30 Minuten leise köcheln lassen, ab und zu umrühren.
Die Nelken gebe ich in einen Teefilter, damit ich diese vor dem Verzehr nicht suchen muss. Die Lorbeerblätter gebe ich so in Topf, ich habe den Eindruck, dass sie dann besser würzen als im Teefilter.

Am allerbesten schmeckt der Rotkohl am nächsten Tag. Was auch schon geht, wenn der gegarte Rotkohl den gesamten Nachmittag an einem kühlen Ort ziehen kann und am Abend wieder heiß gemacht wird, das habe ich letztlich erst probiert. Bei kühler Lagerung (nicht Kühlschrank, da länger) ist er ein paar Tage haltbar.
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