Chinesische Frühlingsrollen (Loempia) mit süß sauer - Sauce
Teig und Sauce sind selbst gemacht| 400 g | Mehl |
| 900 ml | Wasser |
| 2 | Ei(er) |
| 2 TL | Salz |
| 500 g | Gehacktes vom Schwein |
| 500 g | Weißkohl, in feine Streifen geschnitten |
| 2 | Möhre(n), fein gestiftet |
| 100 g | Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas |
| 50 g | Bambussprosse(n) aus dem Glas |
| 5 | Mu-Err-Pilze, getrocknete |
| Wasser zum Einweichen | |
| 1 | Zwiebel(n), in feine Streifen geschnitten |
| 2 EL | Sesamöl, dunkles |
| 1 TL, gestr. | Fünf-Gewürz-Pulver |
| Salz und Pfeffer | |
| 5 EL | Sojasauce, helle |
| 250 g | Zucker |
| 100 ml | Ananassaft |
| 300 ml | Wasser |
| 3 EL | Ananas, klein geschnitten |
| 5 EL | Tomatenketchup |
| 5 EL | Reisessig |
| 2 EL | Reiswein |
| 3 EL | Sojasauce, helle |
| 1 EL | Sesamöl, dunkles |
| Speisestärke (Reisstärke) zum Binden | |
| Fett zum Frittieren |
Zubereitung
Für die Teigblätter Mehl, Wasser, Eier und Salz zu einem glatten Teig verrühren und eine Stunde quellen lassen. In einer beschichteten Pfanne möglichst dünn ausbacken. Dem Teig ggf. noch Wasser hinzufügen. Ein wenig Teig zum Kleben zurückbehalten.
Für die Füllung die Mu-err-Pilze einweichen und 15 min. kochen. In der Zwischenzeit den Weißkohl und die Zwiebeln (ggf. nacheinander) mit ein wenig Öl und nicht allzu starker Hitze knackig garen, in eine Schüssel geben. Anschließend Möhren, Bambus, Pilze und Bohnenkeime kurz garen, aus der Pfanne nehmen.
Zum Schluss das Fleisch krümelig braten. Alle Zutaten in der Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer, Fünf-Gewürz-Pulver, dunklem Sesamöl und Sojasoße abschmecken.
Für die Soße den Zucker in einem Topf leicht karamellisieren lassen, mit Wasser und Ananassaft ablöschen und loskochen. Ketchup, Essig, Reiswein, Sojasoße und Sesamöl hinzufügen, aufkochen und mit Stärke binden. Erkalten lassen.
Die Füllung auf die Teigblätter geben, zusammenfalten, dabei mit den Teigresten verkleben. Goldgelb frittieren.
Für die Füllung die Mu-err-Pilze einweichen und 15 min. kochen. In der Zwischenzeit den Weißkohl und die Zwiebeln (ggf. nacheinander) mit ein wenig Öl und nicht allzu starker Hitze knackig garen, in eine Schüssel geben. Anschließend Möhren, Bambus, Pilze und Bohnenkeime kurz garen, aus der Pfanne nehmen.
Zum Schluss das Fleisch krümelig braten. Alle Zutaten in der Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer, Fünf-Gewürz-Pulver, dunklem Sesamöl und Sojasoße abschmecken.
Für die Soße den Zucker in einem Topf leicht karamellisieren lassen, mit Wasser und Ananassaft ablöschen und loskochen. Ketchup, Essig, Reiswein, Sojasoße und Sesamöl hinzufügen, aufkochen und mit Stärke binden. Erkalten lassen.
Die Füllung auf die Teigblätter geben, zusammenfalten, dabei mit den Teigresten verkleben. Goldgelb frittieren.
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Kommentare anderer Nutzer
puschelpurzel
sagt:
sagt: 20.02.2011 19:57
Na, das freut mich ja. Sauce aus der Flasche ist ok, dann aber süsse Chillisauce z.B wie von "Exotic Food". Frühlingsrollen in der beschriebenen Art gab es hier nur bei einem Chinesen - prägendes Schlüsselerlebnis vor 40! Jahren. Vergleichbares gab es nicht in Holland, nicht in England und nicht in den USA und es gab auch keine entsprechenden Rezepte. Einen vergleichbaren Teig habe ich bislang auch tiefgekühlt nicht gefunden. Das ließ mir irgendwann keine Ruhe, und die Grundlagenforschung hat so einige Kohlköpfe verbraucht. Eines darf man nicht machen: Frühlingsrolle vorbereiten und dann in den Kühlschrank legen. Die fällt in der Fritteuse garantiert auseinander, weil durchgeweicht! Vorbereiten und einfrieren ist eine Alternative. Nicht zu kurz frittieren, sonst wird es nur ein gefüllter Pfannkuchen.
bigfingeroeschi
sagt:
sagt: 20.04.2011 15:13
Genau nach einem Teig der so aussieht wie der auf dem Bild suche ich ewig :-)
Bin in der Küche nur teilweise "zu hause" deswegen muss ich jetzt noch unqualifiziert fragen was es bedeutet
"den Teig in der Pfanne auszubacken". Ich kann mir darunter gar nichts vorstellen.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Grüßle aus Baden Württemberg
Bin in der Küche nur teilweise "zu hause" deswegen muss ich jetzt noch unqualifiziert fragen was es bedeutet
"den Teig in der Pfanne auszubacken". Ich kann mir darunter gar nichts vorstellen.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Grüßle aus Baden Württemberg
puschelpurzel
sagt:
sagt: 20.04.2011 15:46
Hilfreiche Antwort:
Einen ganz normalen Pfannekuchen backen, hier aber nur einseitig bis er sich vom Boden löst. In einer 28er Pfanne braucht man dafür ungefähr eine Suppenkelle voll Teig. Die Ränder nach der Füllung gut verkleben, der Teig ist feuchter und weicher als handelsübliche Frühlingsrollenblätter, deshalb wird er auch so schön blasig. Die Sauce lässt sich übrigens auch gut mit Tapiocastärke binden (gibt es im Asia-Shop) - sie bleibt dann appetitlich klar.
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Ich habe heute die Frühlingsrollen gemacht und sie sind bei meiner Familie sehr gut angekommen. Die Arbeit lohnt sich.
Allerdings kann ich nur für die Frühlingsrollen sprechen. Die Sauce kam bei uns aus der Flasche.
Das gibt's sicher wieder bei uns!
LG
igelracer
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