Maronenmarmelade

als Brotaufstrich oder Dip, zu Gans, Crêpes und Pfannkuchen,

Zutaten für Portionen

1 kg Marone(n)
2 Stück Orange(n), unbehandelte
500 g Gelierzucker 1:1
6 Blatt Gelatine, farblos
1 TL Zimtpulver
50 ml Cointreau
50 ml Rum, (Cacique)
 etwas Aroma, (Zitronenaroma)
250 ml Wasser
1 EL Honig, (Kastanienhonig)

Zubereitung

Die Maronen waschen und an der Spitze kreuzweise einschneiden, ohne die zweite Schicht zu verletzen. In einen ausreichend großen Topf geben und Wasser einfüllen, bis die Edelkastanien bedeckt sind. Den Zimt unterrühren und Maronen etwa 40 Minuten kochen. Danach kurz kalt abschrecken und zügig die Schale sowie die braune Haut entfernen. Die noch warmen Kastanien mit 250 ml Wasser pürieren.

Die Haut der Orangen mit dem Zestenreißer abziehen, die Orangen schälen, das Fruchtfleisch pürieren und anschließend durch die flotte Lotte passieren. Die Zesten und das Orangenpüree dann zum Maronenpüree geben.

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser 10 Minuten einweichen, danach gut ausdrücken und in einem kleinem Topf bei schwacher Hitze in etwas Wasser auflösen (Vorsicht, zu viel Wärme und die Gelatine geliert nicht mehr richtig).

Die Gelatine mit den restlichen Zutaten zu den Maronen geben. Alles noch einmal gut mischen, zum Kochen bringen und mindestens 6 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen. Erst nach positiver Gelierprobe die Marmelade in heiß ausgekochte Twist-Off-Gläser füllen. Die Gläser verschließen, stürzen und 5 Minuten umgekehrt stehen lassen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.06.10
Rezept-Statistiken: 4.736 (1)* gelesen
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Verfasser:

Wilram Smutje


Mitglied seit 09.01.2004
27 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

usoltau Küchenjunge sagt:  
27.06.2010 18:53
Hört sich ja lecker an, aber warum bist du am Anfang so vorsichtig mit der Gelatine und kochst sie dann für 6 Minuten? Das widerspricht sich doch. Wäre es nicht einfacher dann mit Gel fix zu arbeiten oder auch Agar²?

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Wilram Smutje sagt:  
27.06.2010 19:50
Hallo usoltau,
Du hast Recht. Mit Agartine, dem Pflanzenstoff der Rotalge, geht es einfacher. Aber bei Verwendung von Pulvergelatine wird diese in Wasser aufgelöst und dann, wenn aufgelöst, in die zu kochenden heißen Speisen gegeben. Blattgelatine wird eingeweicht und dann in warmem Wasser, wenn voher ausreichend gequollen, aufgelöst, um sie dann im aufgelösten verflüssigten Zustand zu den heißen zu kochenden Spiesen zu geben. Dann solange kochen, bis Gelierprobe positiv. Löst Du die Blattgelatine gleich in heißem Wasser auf, dann? - Probier es doch mal aus.
Beste Grüße
Wilram

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usoltau Küchenjunge sagt:  
28.06.2010 09:39
Ich löse sie normaler Weise in heisser Flüssigkeit auf, die dann nur noch abkühlt. Aber du schreibst oben:

-Die Gelatineblätter in kaltem Wasser 10 Minuten einweichen, danach gut ausdrücken und in einem kleinem Topf bei schwacher Hitze in etwas Wasser auflösen (Vorsicht, zu viel Wärme und die Gelatine geliert nicht mehr richtig).-

Und dann kochst du sie 6 Minuten? Dann ist es doch im Grunde egal bei welcher Temperatur sie aufgelöst wird, wenn Hitze ihr schadet, dann ist sie nach dieser Prozedur sicher nicht mehr gelierfähig. Was willst du denn mit der Extragelatine erreichen? Normaler Weise wird doch aus Maronen schon so ein festes Püree und daran sollten auch Wasser, Zucker und die Orange nicht viel ausrichten können, besonders bei der Verwendung von Gelierzucker.
Hast du das Rezept schon mal ohne Gelatine gemacht? Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch ohne geht. Kastanien bestehen doch fast nur aus Stärke, Reis oder Griesbrei brauchen auch keine Extramittel um festzuwerden und dort sind die Mengenverhältnisse erheblich anders.

Entschuldige, wenn ich dein Rezept so auseinandernehme, aber ich mag Kastanien sehr gerne und werde es in der Maronenzeit sicher mal ausprobieren.

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