Königsberger Klopse ohne Kapern

ostpreußische Art

Zutaten für Portionen

500 g Gehacktes, gemischt
Brötchen
 etwas Wasser zum Einweichen
1 große Zwiebel(n)
2 kleine Zwiebel(n)
4 große Lorbeerblätter
12 Körner Piment
Eigelb
Eiweiß
4 EL Mehl
250 ml Kondensmilch
2 EL Essig - Essenz
  Salz und Pfeffer
2 Liter Wasser

Zubereitung

2 Liter Wasser mit 2 kleinen Zwiebeln, 4 großen Lorbeerblättern, 12 Pimentkörnern und 2 EL Essigessenz aufkochen. Bei geringer Hitze 25 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit das Brötchen im Wasser einweichen, bis es weich ist. Dann ausdrücken. Die Zwiebel würfeln mit Hack, Eiweiß, Salz und Pfeffer zu einem Hackfleischteig verkneten und abschmecken. Aus der Masse 12 - 15 Klopse formen.

Die Klopse in den Essigsud geben und kochen lassen, bis sie oben schwimmen. Das dauert ca. 15 - 20 min.

In der Zeit das Mehl mit dem Eigelb in eine kleine Schale geben und die Kondensmilch ganz langsam mit einem kleinen Schneebesen verrühren (darauf achten, dass es keine Klümpchen gibt).

Die Klopse, Pimentkörner, Lorbeerblätter und die Zwiebel mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und auf einen Teller legen. Dann die Mehlmischung unter ständigem Rühren in den Sud geben und unter Rühren aufkochen, vom Herd nehmen und mit Salz und Essigessenz abschmecken. Dann die Klopse und Zwiebeln wieder hinzugeben. Wir essen dazu Kartoffeln.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 25.06.10
Rezept-Statistiken: 7.010 (4)* gelesen
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Verfasser:

xxsuncat Smutje


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Kommentare anderer Nutzer

Malai Tellerwäscher sagt:  
02.09.2010 13:03
Heute werde ich zum ersten mal in meinem Leben Königsberger Klopse kochen (und ich zähle schon ein paar Lenze).

Ich habe mir dieses Rezept ausgesucht, weil ich es auch OHNE Kapern kenne und meine Ma auch aus Ostpreußen kommt.

Hoffentlich schmeckt´s dann auch wie bei Muttern... ;-)

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xxsuncat Smutje sagt:  
29.09.2010 14:49
Hallo Malai

ich hoffe es hat dir geschmeckt??

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Malai Tellerwäscher sagt:  
29.09.2010 14:59
Hallo xxsuncat,

tja, was soll ich sagen:

Es roch wie bei Muttern, es sah aus wie bei Muttern, aber am Ende schmeckte es nach nicht viel.
Der Grundstock stimmt, aber ich habe noch reichlich nachgewürzt mit Essig, Brühe, und ganz wichtig: Zucker!
Ich würde sogar beim nächsten mal noch mehr Piment und noch mehr Lorbeer nehmen.

Aber ohne dein Rezept, hätte ich es vermutlich niemals gewagt, insofern vielen lieben Dank. Und am Ende war es dann ja auch sehr lecker!

Wobei ich an die von Muttern einfach nicht rankomme, da muss ich noch üben üben üben...

LG,
Malai

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skizigs  Kartoffelschäler sagt:  
08.07.2011 21:35
Hallo,

so kenne und koche ich meine Klopse auch immer...ist ein wirklich authentisches Rezept.
Meine Eltern kamen auch aus Ostpreußen und ich liebe diese Königsbeger Klopse sehr..vor allem weil sie ohne Kapern gemacht werden.
Vielen Dank für das schöne Rezept.
Da werden Erinnerungen wieder wach!

LG skizigs

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