Risotto alla milanese
genaue Beschreibung des Grundrezepts für Risotto, in 4 Schritten, als primo Piatto, nicht als Beilage| 300 g | Reis (Carnaroli), superfino |
| 1 | Schalotte(n), klein geschnitten |
| 1 ½ Liter | Hühnerbrühe, kein Instant |
| 40 g | Butter |
| 100 ml | Weißwein |
| 1 EL | Safranfäden, bzw. mindestens 30 Fäden |
| 50 g | Butter, kalte |
| 75 g | Parmesan, echten, frisch gerieben |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Risotto wird in Italien immer als primo Piatto serviert, anstelle von Pasta oder Minestra, den Nudeln oder der Suppe. In der Folge eines großen, feierlichen Menüs kann es als primo auch Risotto und Pasta, zusammen oder getrennt serviert, geben. Je nach Vielzahl der Gänge rechnet man zwischen 50 - 80 g Reis pro Person.
Es gibt ihn in 3 Qualitätsstufen: semifino, fino und superfino. Letztere ist die höchste Qualitätsstufe mit den Sorten Arborio und Carnaroli. Der Carnaroli gilt als König der italienischen Reissorten. Für einen schmackhaften Risotto ist eine gute Gemüse- Hühner- oder je nach Rezept auch Fischbrühe unerlässlich. Instant ist absolutes Tabu.
Die Brühe wird in einem Topf heiß gehalten, ohne zu kochen und dann folgt der 1. Schritt, das Anschwitzen - solfriggere. Die Schalotte wird ganz sanft, ohne zu bräunen in 5 Minuten in der Butter angeschwitzt.
Für die 2. Stufe wird der Reis zugegeben und so oft gewendet, bis jedes Korn von der Butter benetzt ist. Dieser Vorgang nennt sich tostare. Jetzt wird die Temperatur nach Fingerspitzengefühl leicht erhöht und der Wein angegossen, der ganz verdampfen muss. Nun fügt man den Safran zu.
Schon ist man in der 3. Stufe, dem eigentlichen Kochen, dem cuocere, in dem kellenweise die heiße Brühe zugegeben wird. Dieser Vorgang dauert 17 - 18 Minuten, um einen bissfesten und cremigen Risotto zu kochen. Dabei sollte permanent umgerührt und die Körner vom Rand und Boden des Topfes geschabt werden.
Die Temperatur muss die Brühe gerade eben kochen lassen und konstant bleiben. Ist die Brühe fast eingekocht, wird die nächste Kelle angegossen. Ab der 14. Minute muss man aufpassen, nicht mehr zu viel Brühe anzugießen, damit der Reis zum Schluss nicht zu flüssig ist. Am Ende des Kochens wird die Hitze deutlich reduziert, um den Reis für 1 Minute ruhen zu lassen.
Dann folgt der 4. und letzte Schritt, die Mantecatura, das Verrühren mit kalten Butterwürfeln und frisch geriebenem Parmesan. Nicht vergessen, mit Salz und Pfeffer abzuschmecken. Jetzt sollte die perfekte Konsistenz erreicht sein, die man Risotto all´onda nennt. Das bedeutet, wenn man den Topf zur Seite kippt, schlägt der Reis Wellen.
Den Risotto in tiefen Tellern servieren und möglichst bald essen, sonst verliert er seine Konsistenz. Nur bei diesem Risotto alla Milanese kann man Kalbfleisch, wie Osso Buco mitservieren. Traditionell wird Risotto aber immer ohne Beilagen und erst recht nicht selbst als Beilage gereicht.
Es gibt ihn in 3 Qualitätsstufen: semifino, fino und superfino. Letztere ist die höchste Qualitätsstufe mit den Sorten Arborio und Carnaroli. Der Carnaroli gilt als König der italienischen Reissorten. Für einen schmackhaften Risotto ist eine gute Gemüse- Hühner- oder je nach Rezept auch Fischbrühe unerlässlich. Instant ist absolutes Tabu.
Die Brühe wird in einem Topf heiß gehalten, ohne zu kochen und dann folgt der 1. Schritt, das Anschwitzen - solfriggere. Die Schalotte wird ganz sanft, ohne zu bräunen in 5 Minuten in der Butter angeschwitzt.
Für die 2. Stufe wird der Reis zugegeben und so oft gewendet, bis jedes Korn von der Butter benetzt ist. Dieser Vorgang nennt sich tostare. Jetzt wird die Temperatur nach Fingerspitzengefühl leicht erhöht und der Wein angegossen, der ganz verdampfen muss. Nun fügt man den Safran zu.
Schon ist man in der 3. Stufe, dem eigentlichen Kochen, dem cuocere, in dem kellenweise die heiße Brühe zugegeben wird. Dieser Vorgang dauert 17 - 18 Minuten, um einen bissfesten und cremigen Risotto zu kochen. Dabei sollte permanent umgerührt und die Körner vom Rand und Boden des Topfes geschabt werden.
Die Temperatur muss die Brühe gerade eben kochen lassen und konstant bleiben. Ist die Brühe fast eingekocht, wird die nächste Kelle angegossen. Ab der 14. Minute muss man aufpassen, nicht mehr zu viel Brühe anzugießen, damit der Reis zum Schluss nicht zu flüssig ist. Am Ende des Kochens wird die Hitze deutlich reduziert, um den Reis für 1 Minute ruhen zu lassen.
Dann folgt der 4. und letzte Schritt, die Mantecatura, das Verrühren mit kalten Butterwürfeln und frisch geriebenem Parmesan. Nicht vergessen, mit Salz und Pfeffer abzuschmecken. Jetzt sollte die perfekte Konsistenz erreicht sein, die man Risotto all´onda nennt. Das bedeutet, wenn man den Topf zur Seite kippt, schlägt der Reis Wellen.
Den Risotto in tiefen Tellern servieren und möglichst bald essen, sonst verliert er seine Konsistenz. Nur bei diesem Risotto alla Milanese kann man Kalbfleisch, wie Osso Buco mitservieren. Traditionell wird Risotto aber immer ohne Beilagen und erst recht nicht selbst als Beilage gereicht.
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Kommentare anderer Nutzer
Honeylove
sagt:
sagt: 10.09.2010 09:35
Hallo Mathias56,
danke für dieses tolle Rezept.
Das ist das beste Risotto das ich jemals gegessen habe.
5 Sterne dafür von mir! Super!
Liebe Grüße
Honeylove
danke für dieses tolle Rezept.
Das ist das beste Risotto das ich jemals gegessen habe.
5 Sterne dafür von mir! Super!
Liebe Grüße
Honeylove
Mathias56
sagt:
sagt: 10.09.2010 10:43
suppenhühn
sagt:
sagt: 12.09.2010 20:22
Wirklich klasse!!!
Keine Instant-Brühe oder ähnliches, habe es genauso gemacht, nur leider nicht den besten Risottoreis im Haus, daher etwas längere Garzeit...
Super lecker zu Ossobuco :-)))
Keine Instant-Brühe oder ähnliches, habe es genauso gemacht, nur leider nicht den besten Risottoreis im Haus, daher etwas längere Garzeit...
Super lecker zu Ossobuco :-)))
18.10.2010 09:55
Hilfreicher Kommentar:
Matthias,
wie du es beschrieben hast, ist das ein Grundrezept für Risotto. Ein Grundrezept ist die Basis für bestimmte ergänzende Variationen. Daher stimmen hier ein Paar Komponente nicht ganz.
Als Basis verstehe ich ein Rezept mit Grundzutaten, das dann mit zusätzlichen Zutaten eine Spezialität bestimmter Regionen wird.
Safran passt nicht zu einem Grungrezept für Risotto, weil damit die Richtung schon eingegeben wird.
Da fehlt das "midollo" (Knochenmark) was zusammen mit Safran das charakteristische "milanese" Rezept ausmacht. Ferner wird diese lombardische Spezialität mit Zwiebeln. nicht mit Schalotten, nicht mit Butter sondern mit Bratenfett aus Rind und OHNE Wein zubereitet.
Dein Rezept ist kein "risotto alla milanese, sondern ein "risotto alla parmigiana con Zafferano".
Allerdings hat mir die Konsistenz deines Risottos sehr imponiert, sie ist einfach perfekt.
LG Alberto
wie du es beschrieben hast, ist das ein Grundrezept für Risotto. Ein Grundrezept ist die Basis für bestimmte ergänzende Variationen. Daher stimmen hier ein Paar Komponente nicht ganz.
Als Basis verstehe ich ein Rezept mit Grundzutaten, das dann mit zusätzlichen Zutaten eine Spezialität bestimmter Regionen wird.
Safran passt nicht zu einem Grungrezept für Risotto, weil damit die Richtung schon eingegeben wird.
Da fehlt das "midollo" (Knochenmark) was zusammen mit Safran das charakteristische "milanese" Rezept ausmacht. Ferner wird diese lombardische Spezialität mit Zwiebeln. nicht mit Schalotten, nicht mit Butter sondern mit Bratenfett aus Rind und OHNE Wein zubereitet.
Dein Rezept ist kein "risotto alla milanese, sondern ein "risotto alla parmigiana con Zafferano".
Allerdings hat mir die Konsistenz deines Risottos sehr imponiert, sie ist einfach perfekt.
LG Alberto
Mathias56
sagt:
sagt: 18.10.2010 10:13
Hallo Alberto,
ohne auch nur eine Zeile abgeschrieben zu haben, nimmt Herr Giorgio Locatelli Butter, Weißwein und Safran und nennt es alla Milanese.
Ich benutze übrigens immer Schalotten, egal für welches Rezept, weil sie einfach besser schmecken als normale Zwiebeln.
LG
Mathias
ohne auch nur eine Zeile abgeschrieben zu haben, nimmt Herr Giorgio Locatelli Butter, Weißwein und Safran und nennt es alla Milanese.
Ich benutze übrigens immer Schalotten, egal für welches Rezept, weil sie einfach besser schmecken als normale Zwiebeln.
LG
Mathias
18.10.2010 10:36
Hilfreicher Kommentar:
Da gebe ich dir Recht Matthias. Schalotten und Butter verfeinern Rezepten wesentlich. Ich selbst benutze sowohl Schalotten, als auch weiße oder rote Zwiebeln, eben je nach Rezept.
Ich weiss es Matthias, es ist so wie die Bolognese, wie ein Pesto, wie ein Carpaccio und eben auch so wie mit diesem Risotto. Ein Koch ohne Phantasie wird kein Erfolg haben.
Ich sage nicht, dass dein Rezept (oder eben von Locatelli) nicht schmecken wird, im Gegenteil ich bin der festen Überzeugung, dass es so erheblich besser schmecken wird, als das originalrezept, da bin ich mir sicher. Aber es ist eben kein Risotto alla milanese, sondern eine (bessere?) Variation davon.
LG Alberto
Ich weiss es Matthias, es ist so wie die Bolognese, wie ein Pesto, wie ein Carpaccio und eben auch so wie mit diesem Risotto. Ein Koch ohne Phantasie wird kein Erfolg haben.
Ich sage nicht, dass dein Rezept (oder eben von Locatelli) nicht schmecken wird, im Gegenteil ich bin der festen Überzeugung, dass es so erheblich besser schmecken wird, als das originalrezept, da bin ich mir sicher. Aber es ist eben kein Risotto alla milanese, sondern eine (bessere?) Variation davon.
LG Alberto
16.01.2011 20:25
Hallo Matthias,
ob Risotto alla milanese oder alla parmigiana con Zafferano, wie Alberto geschrieben hat, mir hat es Spaß gemacht, nach Deiner Anleitung - nicht mein erstes - aber ein Risotto zuzubereiten, das für meine Begriffe wirklich ein Risotto ist. Die Konsistenz - das Wort find ich zwar viel zu profan für das Ergebnis, aber welches nimmt man sonst dafür - war einfach perfekt.
Durch Dein Rezept hab ich zum ersten Mal ununterbrochen gerührt und gerührt und ... Das Ergebnis war perfekt.
Ganz toll dazu gepasst haben auch Filets vom Wolfsbarsch, die ich auch Juliennes aus Zucchini und Karotten gesetzt habe. Lecker!!!
(Ich werd aber nun auch noch mal eines nach Albertos Angaben mit Mark und Bratenfett, Zwiebel hatte ich schon genommen, zubereiten. Auf den Geschmack bin ich bespannt.)
Danke und liebe Grüße
Hanka
ob Risotto alla milanese oder alla parmigiana con Zafferano, wie Alberto geschrieben hat, mir hat es Spaß gemacht, nach Deiner Anleitung - nicht mein erstes - aber ein Risotto zuzubereiten, das für meine Begriffe wirklich ein Risotto ist. Die Konsistenz - das Wort find ich zwar viel zu profan für das Ergebnis, aber welches nimmt man sonst dafür - war einfach perfekt.
Durch Dein Rezept hab ich zum ersten Mal ununterbrochen gerührt und gerührt und ... Das Ergebnis war perfekt.
Ganz toll dazu gepasst haben auch Filets vom Wolfsbarsch, die ich auch Juliennes aus Zucchini und Karotten gesetzt habe. Lecker!!!
(Ich werd aber nun auch noch mal eines nach Albertos Angaben mit Mark und Bratenfett, Zwiebel hatte ich schon genommen, zubereiten. Auf den Geschmack bin ich bespannt.)
Danke und liebe Grüße
Hanka
Mathias56
sagt:
sagt: 16.01.2011 21:48
Alex_86
sagt:
sagt: 18.01.2011 19:21
Hallo Mathias,
ich werde morgen Ossobuco kochen und wollte dazu gerne dein Risotto machen. Ich koche für 3 Personen und da du ja schreibst, dass deine Berechnung nicht als Beilage zu werten ist, müsste es doch passen, wenn ich die Menge halbiere, oder?
(Würde mir nämlich auch ganz gut passen, da ich nur ein Döschen Safran habe! :-))
Werde dann berichten, wie ich (als nicht unbedingt Risotto-Fan und daher auch nicht erprobt in der Zubereitung) mit deinem Rezept klargekommen bin.
Bis dahin schöne Grüße,
Alex
ich werde morgen Ossobuco kochen und wollte dazu gerne dein Risotto machen. Ich koche für 3 Personen und da du ja schreibst, dass deine Berechnung nicht als Beilage zu werten ist, müsste es doch passen, wenn ich die Menge halbiere, oder?
(Würde mir nämlich auch ganz gut passen, da ich nur ein Döschen Safran habe! :-))
Werde dann berichten, wie ich (als nicht unbedingt Risotto-Fan und daher auch nicht erprobt in der Zubereitung) mit deinem Rezept klargekommen bin.
Bis dahin schöne Grüße,
Alex
Mathias56
sagt:
sagt: 19.01.2011 08:08
Seraquael48
sagt:
sagt: 17.02.2011 05:10
Ein geniales Rezept, hervorragend erkärt!
Der Hauptgrund mich bei chefkoch.de anzumelden.
Habe am übernächsten Wochenende einen Allergiker zu Gast. Gibt es laktosefreien Parmesan der wirklich essbar ist?
Gruß Sera
Der Hauptgrund mich bei chefkoch.de anzumelden.
Habe am übernächsten Wochenende einen Allergiker zu Gast. Gibt es laktosefreien Parmesan der wirklich essbar ist?
Gruß Sera
Mathias56
sagt:
sagt: 17.02.2011 08:16
Wawuschel80
sagt:
sagt: 01.03.2011 20:55
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
ich habe eine Laktoseintoleranz, und meines Wissens und auch laut meinem Magen ist jeder Hartkäse nahezu laktosefrei, somit sollte Parmesan keine Probleme bereiten. Nur die Butter würde ich durch laktosefreie Butter ersetzen, was aber geschmacklich keinen Unterschied darstellt.
lg
Wuschel
ich habe eine Laktoseintoleranz, und meines Wissens und auch laut meinem Magen ist jeder Hartkäse nahezu laktosefrei, somit sollte Parmesan keine Probleme bereiten. Nur die Butter würde ich durch laktosefreie Butter ersetzen, was aber geschmacklich keinen Unterschied darstellt.
lg
Wuschel
Seraquael48
sagt:
sagt: 02.03.2011 10:42
Blauhilde
sagt:
sagt: 29.04.2012 20:34
Habe auch eine Laktoseintoleranz und dazu eine Kuhmilcheiweißallergie. Butter vertrage ich problemlos. Die -L-Butter ist meiner Meinung nach Geldschneiderei, ddnn Butter ist das Fett der Milch und nicht Zucker oder Eiweiß.
Als Parmesanersatz verwende ich immer Pecorino.
Das ist ein vergleichbarer Hartkäse aus Schafmilch. Mit dem hatte ich noch nie Probleme.
Als Parmesanersatz verwende ich immer Pecorino.
Das ist ein vergleichbarer Hartkäse aus Schafmilch. Mit dem hatte ich noch nie Probleme.
08.04.2011 22:01
Dieses Risotto, ob nun original alla milanese oder nicht, ist so wie beschrieben einfach perfekt...auch wenn ich nur Gemüsebrühe und eine normale Zwiebel dazu genommen habe ;o)...die Konsistenz himmlisch cremig und der Geschmack köstlich.
LG
...die ohne Zopf
LG
...die ohne Zopf
Socke2211
sagt:
sagt: 28.04.2011 09:48
Das war so unglaublich lecker! Konnte ich gar nicht glauben, bei so einfachen Zutaten!
Echt super, vielen Dank!
LG Socke
Echt super, vielen Dank!
LG Socke
19.05.2011 22:23
Lecker......OHNE weitere Kommentare
LG.
Blumengitte
LG.
Blumengitte
alleiram
sagt:
sagt: 24.05.2011 14:58
Hallo,
ich habe eine kurze Frage, ich koche ungern mit Alkohol und vermeide ihn wenn es möglich ist, was kann ich als Alternative zum Weiswein nehmen?
ich habe eine kurze Frage, ich koche ungern mit Alkohol und vermeide ihn wenn es möglich ist, was kann ich als Alternative zum Weiswein nehmen?
Mathias56
sagt:
sagt: 24.05.2011 22:05
AundO
sagt:
sagt: 21.06.2011 20:26
Hilfreicher Kommentar:
Kommentar eines Chemikers:
Alkohol hat Siedetemperatur von 78° Celsius. Mit Wasser gemischt ist die Siedetemperatur sogar noch niedriger. Man kann also davon ausgehen, dass das gesamte Alkohol bei der Gesamtkochzeit des Gerichts von etwa 20 Minuten restlos verdampfen wird. Vor allem, wenn man (laut dem Rezept) den Wein sowieso restlos verdampfen lassen muss. Da wird, wenn überhaupt, nur eine minimale Menge an Alkohol übrig bleiben.
Das Rezept habe ich mir auch gespeichert, werde ihn bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
Alkohol hat Siedetemperatur von 78° Celsius. Mit Wasser gemischt ist die Siedetemperatur sogar noch niedriger. Man kann also davon ausgehen, dass das gesamte Alkohol bei der Gesamtkochzeit des Gerichts von etwa 20 Minuten restlos verdampfen wird. Vor allem, wenn man (laut dem Rezept) den Wein sowieso restlos verdampfen lassen muss. Da wird, wenn überhaupt, nur eine minimale Menge an Alkohol übrig bleiben.
Das Rezept habe ich mir auch gespeichert, werde ihn bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
matti
sagt:
sagt: 25.06.2011 16:54
Hilfreicher Kommentar:
ein klassiker...auch wenn manche immer was zum mäkeln finden...
ich mache mein risotto ganz genau so, und zwar seit jahrzehnten.
eine anmerkung sei mir allerdings erlaubt: das aroma von safran geht nach so langer kochzeit verloren. ich habe in der schweiz (mit schweizer safran) gelernt, dass man safran so spät wie irgendmöglich zugeben sollte...habs versucht...und für extrem wahr befunden!
kulinarische grüße
matti
ich mache mein risotto ganz genau so, und zwar seit jahrzehnten.
eine anmerkung sei mir allerdings erlaubt: das aroma von safran geht nach so langer kochzeit verloren. ich habe in der schweiz (mit schweizer safran) gelernt, dass man safran so spät wie irgendmöglich zugeben sollte...habs versucht...und für extrem wahr befunden!
kulinarische grüße
matti
17.07.2011 12:49
Hallo,
auch ich bereite den Risotto immer so zu, wenn es die Klassische Variante gibt - das ist das beste Rezept!!!
(Auf die Beigabe von Mark verzichte ich seit BSE und es schmeckt trotzdem immer gut.)
Allerdings muss ich matti recht geben, den Safran ziemlich spät zugeben, da er sonst sein wunderbares Aroma verliert.
LG.Susi
auch ich bereite den Risotto immer so zu, wenn es die Klassische Variante gibt - das ist das beste Rezept!!!
(Auf die Beigabe von Mark verzichte ich seit BSE und es schmeckt trotzdem immer gut.)
Allerdings muss ich matti recht geben, den Safran ziemlich spät zugeben, da er sonst sein wunderbares Aroma verliert.
LG.Susi
muepe01
sagt:
sagt: 20.09.2011 22:07
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
mein Mann hat mir heute auf Wunsch dieses Risotto zubereitet. Es war fantastisch. Es wird jetzt öfter auf meiner Wunschliste stehen, zu mal unsere 3 jährige Tochter richtig mit gefuttert hat. (der Wein verdunstet). Nur die Mengenangabe ist etwas knapp bemessen. Bei richtig viel Hunger und guten Essern waren uns die oben angegebenen 300 Gramm Risotto zu wenig. Wir warren 3 Erwachsene und 1Kleinkind.
viele Grüße Petra
mein Mann hat mir heute auf Wunsch dieses Risotto zubereitet. Es war fantastisch. Es wird jetzt öfter auf meiner Wunschliste stehen, zu mal unsere 3 jährige Tochter richtig mit gefuttert hat. (der Wein verdunstet). Nur die Mengenangabe ist etwas knapp bemessen. Bei richtig viel Hunger und guten Essern waren uns die oben angegebenen 300 Gramm Risotto zu wenig. Wir warren 3 Erwachsene und 1Kleinkind.
viele Grüße Petra
Mathias56
sagt:
sagt: 21.09.2011 08:26
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
schön, dass der Risotto geschmeckt hat.
In Italien ist das eine Vorspeise, genauer die Position primo Piatto, auf der als Alternative Pastagerichte oder Suppen gereicht werden. Vorher ist ein Antipasto möglich, nachher ein Hauptgang und Dessert. Soviel zu den Mengenangaben.
Gruß,
Mathias
schön, dass der Risotto geschmeckt hat.
In Italien ist das eine Vorspeise, genauer die Position primo Piatto, auf der als Alternative Pastagerichte oder Suppen gereicht werden. Vorher ist ein Antipasto möglich, nachher ein Hauptgang und Dessert. Soviel zu den Mengenangaben.
Gruß,
Mathias
obergude
sagt:
sagt: 09.10.2011 21:34
vielen dank für die ausführliche beschreibung! hat uns super geschmeckt!
*****!
*****!
Finlon
sagt:
sagt: 26.10.2011 17:54
Hallo!
Ich hab es getan, ich hab zum 1. Mal Risotto gemacht! Die Konsistenz und die Farbe finde ich ganz toll, das Rezept ist perfekt! Aber leider mag ich keinen Parmesan :-( und der schmeckt mir zu sehr raus. Beim nächsten Mal werde ich einen anderen Käse nehmen, beim probieren ohne Käse fand ich es nämlich sehr lecker!
LG Mina
Ich hab es getan, ich hab zum 1. Mal Risotto gemacht! Die Konsistenz und die Farbe finde ich ganz toll, das Rezept ist perfekt! Aber leider mag ich keinen Parmesan :-( und der schmeckt mir zu sehr raus. Beim nächsten Mal werde ich einen anderen Käse nehmen, beim probieren ohne Käse fand ich es nämlich sehr lecker!
LG Mina
Craicfield
sagt:
sagt: 20.12.2011 12:59
Eine wirklich sehr gute Beschreibung, wie man ein Risotto macht. Ich habe mich auch letztens das erste Mal an einem Risotto versucht.
Dank Deiner Beschreibung kein Problem.
Auf den Safran habe ich verzichtet, dafuer ein paar frische Kraeuter benutzt.
Als Gemuese habe ich fuer die letzten paar Minuten frische Erbsen hinzugegeben. Optisch war es ein Traum und deine Abschaetzung von Fluessigkeit zu Reis hat bei mir sehr gut gepasst.
Der Clue ist wirklich am Ende die kalte Butter und der Parmeggiano Reggiano.
Waehrend des Kochens war ich noch gar nicht so 100% ueberzeugt, ob es die Arbeit wert sei, aber wenn man die letzten beiden Zutaten hinzufuegt, dann hebt es das Gericht nochmal geschmacksmaessig auf ein ganz anderes Level.
Dank Deiner Beschreibung kein Problem.
Auf den Safran habe ich verzichtet, dafuer ein paar frische Kraeuter benutzt.
Als Gemuese habe ich fuer die letzten paar Minuten frische Erbsen hinzugegeben. Optisch war es ein Traum und deine Abschaetzung von Fluessigkeit zu Reis hat bei mir sehr gut gepasst.
Der Clue ist wirklich am Ende die kalte Butter und der Parmeggiano Reggiano.
Waehrend des Kochens war ich noch gar nicht so 100% ueberzeugt, ob es die Arbeit wert sei, aber wenn man die letzten beiden Zutaten hinzufuegt, dann hebt es das Gericht nochmal geschmacksmaessig auf ein ganz anderes Level.
taniims
sagt:
sagt: 21.01.2012 19:34
Hallo,
kann mir jemand mit der Mengenangabe helfen, wenn ich das Risotto als Beilage zu Ossobuco machen will?
Schon mal danke
kann mir jemand mit der Mengenangabe helfen, wenn ich das Risotto als Beilage zu Ossobuco machen will?
Schon mal danke
Mathias56
sagt:
sagt: 21.01.2012 22:06
taniims
sagt:
sagt: 22.01.2012 14:02
Vroni_24
sagt:
sagt: 16.02.2012 23:36
Vielen, vielen Dank für dieses geniale Rezept! Ich habe heute das erste mal Risotto gekocht und es hat auf anhieb geklappt. Wird es aufjedenfall wieder geben!!
kochtinchen
sagt:
sagt: 27.02.2012 20:13
Danke für das schöne ausführliche Rezept, hab zum ersten Mal "richtiges" Risotto gekocht. Es hat super geschmeckt und ich werde es bald mal meiner Schwester kochen, die quasi eine Risotto-Expertin ist.
Mich würde aber mal interessieren, wie man Risotto beispielsweise mit Pilzen zubereitet und in welchen Variationen man es noch kochen kann.
Mich würde aber mal interessieren, wie man Risotto beispielsweise mit Pilzen zubereitet und in welchen Variationen man es noch kochen kann.
Mathias56
sagt:
sagt: 28.02.2012 08:13
FamHinterreiter
sagt:
sagt: 06.03.2012 10:23
Ich habe vor kurzem dein risotto nachgekocht, mein 1. Risotto - unglaublich. Ich dachte mir immer - was haben die alle mit diesem doofen Risotto ist doch eh bloß Reis" WEIT GEFEHLT! das war eines der leckersten Gerichte die ich je gegessen habe - traumhaft!!! ich habe an Flüssigkeit allerdings nur ca 850/900ml gebraucht. Hatte mir einen Fond aus in meinem Fall 3 Gläser Gemüsefond á 340ml + ca 250ml Wasser (der Fond ist sehr stark da macht das Wasser echt garnix ich habs mit Gemüsefond gemacht und hatte Sorge das es dann zu Suppig schmeckt) und es war perfekt. Er hatte biss aber das risotto war supercremig. ich habe die butterstückchen auch im kühlschrank gelassen mitsamt dem frischgeriebenen parmesan und dann schön kalt untergehoben. ein Gedicht!!! heute gibts das ganze mit Steinpilzfond - Foto kommt :)
McCloud1
sagt:
sagt: 14.03.2012 22:17
Ein wunderbares Rezept, ich habe zum ersten Mal Risotto gemacht- aus Wehmut da wir gerade aus Venedig zurückkamen.
Wir waren begeistert- habe mich aber auch exakt ans Rezept gehalten.
(Ich mochte Risotto früher nicht besonders, denn bei vielen Leuten wirds einfach nur eine Reispampe- kann man damit nicht vergleichen.)
Vielen Dank für das schöne Rezept und die ausführliche Anleitung!
Wir waren begeistert- habe mich aber auch exakt ans Rezept gehalten.
(Ich mochte Risotto früher nicht besonders, denn bei vielen Leuten wirds einfach nur eine Reispampe- kann man damit nicht vergleichen.)
Vielen Dank für das schöne Rezept und die ausführliche Anleitung!
SvenjaL
sagt:
sagt: 31.03.2012 14:21
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Mathias,
vielen Dank für das super tolle Rezept.
Wir haben gerade gegessen und es hat uns sehr gut geschmeckt.
Das Einzige was nicht so ganz ok war, war die Menge. 300 g Reis für 4 Personen? Für uns hat es nicht so ganz gereicht :-/ aber der Geschmack war Perfekt!
Lieben Gruß und schönes Wochenende
Svenja
vielen Dank für das super tolle Rezept.
Wir haben gerade gegessen und es hat uns sehr gut geschmeckt.
Das Einzige was nicht so ganz ok war, war die Menge. 300 g Reis für 4 Personen? Für uns hat es nicht so ganz gereicht :-/ aber der Geschmack war Perfekt!
Lieben Gruß und schönes Wochenende
Svenja
Mathias56
sagt:
sagt: 08.04.2012 16:18
angebobi
sagt:
sagt: 27.05.2012 11:07
SvenjaL
sagt:
sagt: 08.04.2012 17:45
Hallo Mathias,
das steht aber nirgends :-( oder ich bin blind :-)
Ganz egal, es war seeeeeeeehr lecker.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren Urlaub und beneide dich mächtig um deinen Aufenthalt in der Toskana.
Lieben Gruß
Svenja
das steht aber nirgends :-( oder ich bin blind :-)
Ganz egal, es war seeeeeeeehr lecker.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren Urlaub und beneide dich mächtig um deinen Aufenthalt in der Toskana.
Lieben Gruß
Svenja
tiamin
sagt:
sagt: 23.04.2012 13:28
Hat wirklich hervorragend geschmeckt, hab das Gericht im Rahmen eines 5 gängigen Menüs gemacht.
Ich hab die Menge auf 200 Gramm Reis für 4 Personen reduziert und nur eine Dose Safranfäden verwendet.
Leider ist die Farbe nicht so schön geworden, was entweder an der Qualität oder der Menge des Safran lag oder ich bin falsch mit dem Safran umgegangen. Geschmeckt hat es aber trotzdem.
Lg
Ich hab die Menge auf 200 Gramm Reis für 4 Personen reduziert und nur eine Dose Safranfäden verwendet.
Leider ist die Farbe nicht so schön geworden, was entweder an der Qualität oder der Menge des Safran lag oder ich bin falsch mit dem Safran umgegangen. Geschmeckt hat es aber trotzdem.
Lg
05.05.2012 16:00
Hallo!
Ich habe zum ersten Mal Risotto gemacht und wir waren begeistert. Ein ganz tolles Rezept, das ich gerne wieder machen werde.
Liebe Gruesse
Leeni
Ich habe zum ersten Mal Risotto gemacht und wir waren begeistert. Ein ganz tolles Rezept, das ich gerne wieder machen werde.
Liebe Gruesse
Leeni
manafaru
sagt:
sagt: 13.05.2012 17:33
Vielen Dank für dieses ausführliche Rezept!
So war es sehr gut nachzumachen.
MfG
manafaru
So war es sehr gut nachzumachen.
MfG
manafaru
Schmecker007
sagt:
sagt: 24.05.2012 16:37
Danke für das Rezept! Mir hat es sehr sehr gut geschmeckt, obwohl ich während der Zubereitung eher skeptisch war, ob das geschmacklich was wird... Aber - es war super super lecker und perfekt wenn man nicht so viele Zutaten zuhause hat!
Mein Reis war allerdings nach etwas weniger als einem Liter schon durch, obwohl ich etwas mehr als 300 gr Reis hatte -keine Ahnung ob das bei jemand anderem auch so war!
Ach ja, und da ich ja heute zu faul war einkaufen zu gehen, weshalb ich dieses Rezept gekocht habe -hatte ich den Parmesan gegen Ementaler ausgetauscht, der noch im Kühlschrank war! Ist zwar nicht orig. italienisch -schmeckt aber gut!
Mein Reis war allerdings nach etwas weniger als einem Liter schon durch, obwohl ich etwas mehr als 300 gr Reis hatte -keine Ahnung ob das bei jemand anderem auch so war!
Ach ja, und da ich ja heute zu faul war einkaufen zu gehen, weshalb ich dieses Rezept gekocht habe -hatte ich den Parmesan gegen Ementaler ausgetauscht, der noch im Kühlschrank war! Ist zwar nicht orig. italienisch -schmeckt aber gut!
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