Brühkartoffeln nach Oma Isa

einfaches und sehr leckeres Rezept aus der Nachkriegszeit

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Zutaten für Portionen

1 kg Rippchen vom Schwein, frische
1 große Möhre(n)
1 große Zwiebel(n)
1 Bund Petersilie
1 Pck. Kartoffelpüreepulver für 3 Portionen
 n. B. Milch
4 EL Butter
  Salz und Pfeffer
 n. B. Wasser

Zubereitung

Die Zwiebel putzen und vierteln, die Möhre putzen und halbieren. Beides zusammen mit den Rippchen in einem großen Topf mit ca. 2 - 3 Litern kaltem Wasser mit etwas Pfeffer und Salz aufsetzen, aufkochen und dann mind. 2 Stunden köcheln lassen.

Danach über einem Sieb abgießen, die Brühe auffangen. Das Fleisch von den Knochen lösen und in kleine Würfel schneiden. Die gekochte Möhre ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch und die Möhre in die heiße Brühe geben, mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken und die klein geschnittene Petersilie dazugeben.

Nun nach Packungsanweisung mit der benötigten Menge Milch und Wasser ein Kartoffelpüree herstellen (natürlich kann man das auch selbst machen, aber ich finde es tut dem Geschmack keinen Abbruch, ein fertiges zu benutzen ... und es geht natürlich mit dem fertigen auch viel schneller) und die Butter einrühren.

Nun auf tiefe Teller je eine halbe Portion Kartoffelpüree, eine großzügige Kelle von der Brühe geben und servieren. Am Tisch wird dann der Kartoffelpüree-Brühemix mit dem Löffel verrührt und genossen.

Es klingt sehr ungewöhnlich, aber es schmeckt gigantisch gut ... einfach mal probieren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.06.10
Rezept-Statistiken: 4.424 (4)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Micha1980lpz Tellerwäscher


Mitglied seit 15.08.2008
1 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

chulia83 Suppenkoch sagt:  
07.09.2010 19:16
Hört sich gut an....ich kenne etwas ähnliches. Schimpft sich Brühklösse (original Rezept heißt sicherlich anders, aber ich konnte bis jetzt kein Rezept finden). Da kocht man ebenfalls eine Rinderbrühe, kocht kleine Kartoffelklösse, schmort Sauerkraut mit fettem Speck und Zwiebeln dunkel an. Nun wird in die Teller kleingeschnittenes Suppenfleisch, Kartoffelknödel und etwas Sauerkraut gegeben und darüber die Brühe gegossen...vll als Idee:)

Lg
Chuli

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dressing  Suppenkoch sagt:  
23.01.2012 20:14
Ich bin sicher, Oma Isa hat in der Nachkriegszeit das Kartoffelpürree selbst gemacht. Die Fertigprodukte kamen erst in der Wirtschaftswunderzeit auf, also in den 60iger Jahren. Und heute - dank ck - sind wir erfreulicherweise wieder beim selbstgemachten Kartoffelpürree angekommen. ;-)

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