Reformationsbrötchen



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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
40 g Hefe
30 g Zucker
250 ml Milch
50 g Butter
50 g Mandel(n), süße, gehackt
100 g Rosinen
½  Zitrone(n), davon die Schale abgerieben
1 EL Zitronat, gehackt
200 g Konfitüre, möglichst Erdbeer
  Puderzucker

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte Hefe, Zucker und 8 EL von der Milch geben, vermischen und mit etwas Mehl bestreuen. Warm stellen, bis der Vorteig schön aufgegangen ist. Mit der weichen Butter, Mandeln, Rosinen, Zitronenschale und Zitronat vermengen, die Milch zugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Kneten, ausrollen und Vierecke von 12 x 12 cm ausrädeln. Die Ecken einschlagen, so dass die Spitzen in der Mitte zusammenstoßen. In die Mitte je einen TL Konfitüre geben, nochmals gehen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 200 - 220 Grad 20 Min. backen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.09.01
Rezept-Statistiken: 71.380 (177)* gelesen
496 (0)* gespeichert
4.207 (3)* gedruckt
74 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch


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12.832 Beiträge (ø2,7/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

tomppa_28 Smutje sagt:  
01.11.2004 22:44
Hallo!

Habe anlässlich des gestrigen Reformationstages mal diese Brötchen gemacht. Köstlich!! Allerdings habe ich auf den Puderzucker verzichtet und stattdessen die Ränder mit verquirltem Eigelb bestrichen. Meine Familie hat sich die Finger danach geleckt und die waren super-schnell weg :-)

Liebe Grüße und vielen Dank für das Rezept!

Thomas

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cosonne Tellerwäscher sagt:  
05.11.2004 12:36
Hallo :)

Gesucht wie eine Stecknadel , nun endlich hier gefunden , Klasse !!!

Wüsste nur gern, wieviele Refo-Brötchen sich in der Art daraus backen lassen.

Liebe Grüsse :)

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28.01.2006 21:07
Und ich dachte das ist ein Gag bzw. eine Eigenkreation unseres Bäckers.
Da ich die dermassen lecker fand werde ich dieses Rezept sofort abspeichern!

Lieben Dank für die Aufklärung (wenn auch ungewollt) und das Rezept!

ADZ

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Judith2305 Tellerwäscher sagt:  
03.11.2006 15:49
Da ich ein Faulpelz bin, habe ich Trockenhefe verwendet. Zitronat hatte ich nicht zu Hause, da ich es auch nicht besonders mag. Getrocknete Marillen (bei euch in Deutschland heißt das wohl Aprikosen!) haben sich genauso gut geeignet.

Meine Familie war ganz begeistert - alle 12 Reformationsbrötchen waren sofort aufgegessen. Wir sind eine evangelische Familie in Österreich und für uns waren Reformationsbrötchen total unbekannt - bis letzte Woche!

lg

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evlys Sternekoch sagt:  
08.11.2006 16:54
Hallo,

ich habe recht genau nach Rezept gearbeitet, obwohl ich einen Würfel Hefe für ein Pfund Mehl recht viel finde. Da die Brötchen aber frisch gegessen werden, ist das nicht so schlimm, der starke Hefegeschmack bei älterem Gebäck hatte keinerlei Chance :-).

Der Teig ist nach kurzer Zeit schon wunderbar aufgegangen.

Bei der Marmelade mußte ich schummeln, statt meine begrenzten Erdbeermarmeladenvorräte zu plündern gab es einen Klecks Kirschmarmelade.

Die Reformationsbrötchen schmecken ganz wunderbar, schon ein kleines bißchen nach Weihnachten aber nicht so süß und schwer.

Grüße Evlys

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anbrilli Kaltmamsell sagt:  
01.12.2006 02:27
sehr leckeres rezept!
passt nicht nur zum reformationstag.......
ich habe es bereits zweimal gebacken. beim zweitenmal habe ich aus mangel an zutaten einfach die mandeln durch gehckte walnüsse ersetzt und die erdbeermarmelade durch weihnachtspowidl undauch das war seeeehr lecker!!!!

danke und sonnige grüsse
andrea

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DieSupernova Kaltmamsell sagt:  
12.10.2007 20:31
Sehr lecker.....waren alle schnell weg, werde auf jeden Fall öfter welche backen!!!Ist ja bald wieder offiziell dafür soweit.
Zironat habe ich weggelassen, bei uns mag es niemand.
Ich musste die Backzeit allerdings auf 15Minuten reduzieren.
Es grüßt
DieSupernova

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Blümchen69 Tellerwäscher sagt:  
25.10.2007 19:49
Hilfreicher Kommentar:

Hallo habe es jetzt schon mehrmals ausprobiert. Habe aber bei dem Teig den Fettanteil etwas erhöht auf 80g-100g dadurch ist er nicht so trocken. Da wir einen Gasofen haben, müsste auch ich die Bachzeit auf ca. 10 Min reduzieren. Sonst ganz lecker.

Es grüßt Blümchen69

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altbaerli  Sternekoch sagt:  
11.11.2007 17:56
hallo Sonja,

die schmecken echt super sehr feine Gebäckstücke

lg. Gerhard

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kräuter-janne Kaltmamsell sagt:  
11.11.2007 19:56
Was haben diese Brötchen denn mit der Reformation zu tun??

Ratlose Grüße,
Janne

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SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch sagt:  
12.11.2007 07:45
Hilfreiche Antwort:

Diese Brötchen werden in den den lutherischen Gegenden nur am und um den Reformationstag gebacken.

Dieser Brauch ist so alt, dass man die Geschichte darum kaum noch nochvollziehen kann - vermutlich aber soll die Form und der Klecks rote Marmelade die Lutherrose, das Siegel, welches Martin Luther verwendete, darstellen.

Sonja*

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Ayanami Kartoffelschäler sagt:  
26.10.2008 16:32
Super Rezept!!!
Ich als Kalorienzähler habe es ein klein wenig abgewandelt, so habe ich z.B. 50% des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt und statt der Butter nur Halbfett-Butter verwendet, aber das klappte genauso gut! Vielen vielen Dank für das leckere Rezept, denn selbst ich als Leipzigerin hatte vorher noch keins dafür!

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fragolina888 Kaltmamsell sagt:  
30.10.2008 19:05
Hallo,

habe für den morgigen Reformationstag diese leckeren und hübschen Brötchen gebacken - und was soll ich sagen: mehr als die Hälfte sind bereits verschwunden... Luther wird's verzeihen:):).
***** von mir für das tolle rezept!
fragolina888

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31.10.2008 22:42
Hilfreicher Kommentar:

Die klassische Form ist etwas anders als im Rezept beschrieben: Der Teig wird nach dem "Gehen" in brötchengroße Kugeln portioniert. Dann mit der Schere von oben kreuzweise eingeschnitten, und zwar relativ großzügig. In das so entstandene Tal einen Konfitüreklecks füllen und im Backofen backen. Beim Backen "blühen" die Zipfel dann wunderschön auf.
Aber sonst lecker.

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Bäckerstochter Tellerwäscher sagt:  
31.10.2010 12:12
Das war ein genialer Tipp, den Teig als Brötchen zu formen und mit der Schere einzuschneiden, ging viel schneller und sieht noch hübscher aus :-)
Vielen Dank dafür !!!

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waldkönigin Chefkoch sagt:  
05.11.2008 22:16
hallo sonja,
die reformationsbrötchen sind super... ruckzuck waren die weg. also, da ich noch jede menge marmeladenvorräte habe, backe ich sie des öfteren... nicht nur am reformationstag.

allerdings gebe ich die marmelade erst kurz vor ende der backzeit drauf. mir zerläuft sie sonst zu sehr. vielleicht liegt das an meiner marmelade.

übrigens halten sich die brötchen prima. aber meist kommt es gar net dazu...

falls doch mal... kurz in den ofen und frisch puderzucker drüber und sie schmecken wieder wie grad gebacken.


grüße

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fragolina888 Kaltmamsell sagt:  
12.12.2008 00:01
@fragolina"original" (?!?)

"WEEEERRR HOTT'S ERFUUNDEN??!" :):)

Das von dir oben beschriebene Einschneiden der Brötchen mit der Schere ist eine Variante, die sicherlich ebenfalls zum gewünschten Ergebnis führt.
Ich würde dabei aber nicht wertend von der klassischen Form sprechen. Entscheidend ist, dass die Brötchen in Form und Farbe der LUTHERROSE ähneln.
Schönen Gruss von fragolina888, die es wohlwollend als Hommage auffasst, dass du dir nun den gleichen nickname ausgesucht hast:)

Liebe Sonja, habe noch Fotos von den leckeren Brötchen und ihrer Entstehung hochgeladen. Nochmal Danke für das Rezept!
LG fragolina888

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Marzipania Smutje sagt:  
04.01.2009 17:02
Hallo Sonja,

habe gerade eins von diesen Brötchen probiert und sie sind echt lecker, sehr locker und auch schön süß. :)) Ich habe sie aber zu Brötchen geformt und dann einfach gefüllt. Bilder folgen in Kürze!
lg Marzipania

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Satelliti Kartoffelschäler sagt:  
28.06.2009 20:03
Hab die Brötchen gebacken und durch schlechtes lesen haben sich kleine Zubereitungsfehler eingeschlichen. Ich habe 1 Päckchen Trockenhefe verwendet und die Brötchen neben Marmelade auch jeweils mit halbierte frischen Erdbeeren versehen. (Mein Mann meinte: "Hätten noch mehr Erdbeeren sein können!")
Trotzdem sind die Brötchen aufgegangen und schmecken super lecker!
Ein Foto hab ich auch eingestellt.

Rezept wird jedenfalls gespeichert und wiedergemacht!

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tomppa_28 Smutje sagt:  
30.10.2009 12:09
Hallo,

Trockenhefe anstatt frischer würde ich jetzt nicht als Zubereitungsfehler werten. Ich habe schon sowohl als auch für die Teile genommen und das Ergebnis war jedesmal sehr ansprechend :-)

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tomppa_28 Smutje sagt:  
30.10.2009 12:12
So, morgen ist es wieder soweit, die Reformationsbrötchen kommen auf den Tisch! Mir ist das im katholischen Rheinland bei drei katholisch getauften Frauen im Haus immer ein besonderes Fest ;-)

Dieses Mal werde ich den Tipp mit der Schere ausprobieren, ich denke, dass spart Arbeit, da man auf das Ausrollen verzichten kann. Ich werde berichten - und wenn ich vor lauter Gier dran denke, mache ich auch Fotos...

Liebe Grüße!

Tom

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ritel  Chefkoch sagt:  
30.10.2009 16:38
Hilfreicher Kommentar:

Ja, morgen ist es wieder so weit. Ich hab dieses Jahr zum ersten mal die Reformationsbrötchen gebacken.
Och, schade das kein Duftnet gibt, ich würde Euch gern was abgeben.

Vielen Dank für das schöne Rezept.

LG

ritel

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tomppa_28 Smutje sagt:  
03.11.2009 15:42
Hallo,

so - letzten Sonntag und am Montag drauf gab es bei uns die leckeren Teile. Meine Tochter hat sogar ihrer Klassenlehrerin eins mitgebracht :-)

Wie angekündigt habe ich den Teig dieses Mal nicht ausgerollt und gefaltet, sondern einfach eine große Rolle fabriziert, von dieser Stücke abgeschnitten, diese ein wenig plattgedrückt und dann kreuzförmig eingeschnitten. Das war in der Tat einfacher und sah richtig toll aus.

Das war's von der Front!

Liebe Grüße

Tom

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kirschfrau Tellerwäscher sagt:  
25.10.2010 08:55
Hilfreicher Kommentar:

Ich werde das Rezept heute testen.
Die Lutherrose hat 5 Blütenblätter, von daher sollte auch das Reformationsbrötchen mit 5 Einschnitten bedacht werden, damit es eben nicht bloß kreuzförmig (wie die gekauften) daherkommt.
Bei der Mehlmenge würde ich auf 24 Brötchen tippen, mal schauen. Die Konfitürenmenge scheint mir definitiv zu viel, gestern hab ich 32 Brötchen (nach einem anderen Rezept) gebacken und kam mit 225g Marmelade dafür aus.
Ein Bäckertipp: Die Marmelade mit 1-2 TL Stärkemehl verrühren, dann läuft sie auf den Brötchen nicht breit und klebt nach dem Auskühlen auch nicht so.

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kirschfrau Tellerwäscher sagt:  
25.10.2010 08:58
sorry, statt 24 müsste 12-16 stehen^^

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kirschfrau Tellerwäscher sagt:  
25.10.2010 18:04
es sind 16 geworden, 112,5g Marmelade reichten völlig, allerdings kommen diese Reformationsbrötchen nicht an die herean, die ich normalerweise aus Stollenteig mache, sagen meine beiden kritischen Verköster und Süßschnuten.

Und bei Umluft nur mit 160°C ca. 15-18 min backen, sonst werden sie zu straff und zu dunkel.

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Tante_Heddi Küchenjunge sagt:  
31.10.2010 16:38
Hallo,
ich habe mich gestern (anläßlich des Reformationstages) mal an dem Rezept versucht. Geschmacklich sind die Teile lecker, aber etwas zu trocken. Beim nächsten Mal werde ich mehr Butter nehmen, vielleicht auch ein Ei (mehr Zucker habe ich diesmal schon genommen). Backzeit 20min bei 180° C, Ober-und Unterhitze.
Leider sind mir auch die Ecken beim Backen wieder nach außen geklappt, so daß es bei mir eher Reformationsscheiben waren. Ich mache aber auf jeden Fall einen zweiten Versuch (schmecken tun sie ja), nehme dann mal die Kugel-und-Scheren-Variante und sage danke fürs Rezept.
Tante_Heddi

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Pumpkin-Pie  Sternekoch sagt:  
01.11.2010 05:46
Hallo Sonja*,

das sind ganz tolle und sehr leckere Brötchen gewesen. Es ist auch ein schöner Teig zum Verarbeiten.

Schön noch die ganze Geschichte dazu, solche Rezepte mag ich besonders gerne.

Ich werde sie ganz sicher wieder machen, hab auch vielen Dank. Ein Foto ist auch schon unterwegs.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

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Der-Sven04 Kartoffelschäler sagt:  
01.11.2010 18:01
Schön das es mal davon nur ein Rezept gibt, da muß man sich icht entscheiden welches man nach backen tut, denn das Rezept kann man nur weiter empfehlen. Schmecken einfach lecker. Setze auch Fotos von unseren gebackenen Reformationsbrötchen rein.
l.g.
Der Sven

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