Zitronen - Joghurt - Kuchen
erfrischend-zitronig, supersaftig und einfach köstlich - der perfekte Sommerkuchen| Für den Teig: | |
| 200 g | Butter, (weich) |
| 300 g | Zucker |
| 1 Prise | Salz |
| 4 m.-große | Ei(er) |
| 550 g | Weizenmehl, (405 oder 550) |
| 1 Tüte/n | Backpulver, (für 500 g Mehl) |
| 550 g | Joghurt, (pur) |
| 2 | Zitrone(n), (unbehandelt) |
| 1 | Zitrone(n), (unbehandelt), zum Tränken |
| 60 g | Zucker |
Zubereitung
Zuerst die beiden Zitronen für den Teig heiß abwaschen, gut abtrocknen und die Schale abreiben. Eine Zitrone aufschneiden und etwa 6 EL Saft auspressen.
Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker und Salz cremig schlagen und dann die Eier einzeln unterrühren, bis der Zucker nicht mehr knirscht. Mehl und Backpulver darüber sieben und kurz unterrühren. Dann Joghurt, Zitronensaft und Zitronenschale gut unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Kasten- oder Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Den Zitronenkuchen backen, bis die Stäbchenprobe "fertig" anzeigt - das dauert je nach Form und Backofen etwa 1 Stunde, aber lieber schon nach 50 min mal prüfen!
In der Zwischenzeit von der Zitrone zum Tränken die Schale in feinen Streifen abschneiden - oder per Zestenreißer abziehen. Die Zitrone aufschneiden und 6 EL Saft auspressen. Die Streifen mit 150 ml Wasser, dem Saft und dem Zucker wenige min köcheln, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup durch ein Sieb gießen und die Streifen sowie den Sirup getrennt bereit stellen.
Den gebackenen Kuchen etwa 10-15 min in der Form auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und wieder hinein legen. Mit einer Rouladennadel (die sind dünner als Schaschlikspieße oder so) viele Male in den Kuchen stechen und dann den Zitronensirup darüber träufeln oder aufpinseln. Den Kuchen so richtig auskühlen lassen - dann müsste auch der Sirup eingezogen sein.
Den Kuchen aus der Form auf eine Servierplatte stürzen und mit den Zitronenstreifen dekorieren.
Der Kuchen kann nach Belieben auch noch mit einer Zitronen-Puderzucker-Glasur überzogen werden (mag ich persönlich aber nicht so - der Kuchen ist auch so echt lecker und braucht das gar nicht) - dann die Zitronenstreifen auf dem Guss verteilen. Auch ein paar gehackte Pistazienkerne passen gut darauf.
Im Sommer passt eine Kugel Zitroneneis gut dazu. Auch ein paar Erdbeeren, Heidelbeeren oder so passen perfekt.
Anstelle von 200 g Butter + 550 g Joghurt am Teig kann man auch 250 g Butter und 500 g Joghurt verwenden. Ich finde ihn so aber besser.
Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker und Salz cremig schlagen und dann die Eier einzeln unterrühren, bis der Zucker nicht mehr knirscht. Mehl und Backpulver darüber sieben und kurz unterrühren. Dann Joghurt, Zitronensaft und Zitronenschale gut unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Kasten- oder Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Den Zitronenkuchen backen, bis die Stäbchenprobe "fertig" anzeigt - das dauert je nach Form und Backofen etwa 1 Stunde, aber lieber schon nach 50 min mal prüfen!
In der Zwischenzeit von der Zitrone zum Tränken die Schale in feinen Streifen abschneiden - oder per Zestenreißer abziehen. Die Zitrone aufschneiden und 6 EL Saft auspressen. Die Streifen mit 150 ml Wasser, dem Saft und dem Zucker wenige min köcheln, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup durch ein Sieb gießen und die Streifen sowie den Sirup getrennt bereit stellen.
Den gebackenen Kuchen etwa 10-15 min in der Form auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und wieder hinein legen. Mit einer Rouladennadel (die sind dünner als Schaschlikspieße oder so) viele Male in den Kuchen stechen und dann den Zitronensirup darüber träufeln oder aufpinseln. Den Kuchen so richtig auskühlen lassen - dann müsste auch der Sirup eingezogen sein.
Den Kuchen aus der Form auf eine Servierplatte stürzen und mit den Zitronenstreifen dekorieren.
Der Kuchen kann nach Belieben auch noch mit einer Zitronen-Puderzucker-Glasur überzogen werden (mag ich persönlich aber nicht so - der Kuchen ist auch so echt lecker und braucht das gar nicht) - dann die Zitronenstreifen auf dem Guss verteilen. Auch ein paar gehackte Pistazienkerne passen gut darauf.
Im Sommer passt eine Kugel Zitroneneis gut dazu. Auch ein paar Erdbeeren, Heidelbeeren oder so passen perfekt.
Anstelle von 200 g Butter + 550 g Joghurt am Teig kann man auch 250 g Butter und 500 g Joghurt verwenden. Ich finde ihn so aber besser.
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Kommentare anderer Nutzer
30.06.2010 14:55
Hallo supersüß!
Das tut mir wirklich leid, dass der Kuchen nicht so recht geworden ist - ist ja immer ärgerlich, wenn gute Zutaten und liebevolle Arbeit zu keinem richtig guten Ergebnis führen.
Wirklich verstehen kann ich es allerdings nicht. Ich hab lange herumexperimentiert, bis ich den (für mich/uns) perfekten Zitronenkuchen hatte und diese Rezeptur inzwischen viele Male so gebacken - und er ist immer (auch in verschiedenen Öfen) lecker geworden und bei den Gästen gut angekommen.
Außer den üblichen Punkten (irgendwas anders gemacht ... zu kurz gebacken ... Ofen bäckt ungenau ...) fällt mir da wirklich nix ein, woran es evtl. liegen könnte. :-(
Oder hast Du evtl. Mager- oder Trinkjoghurt oder so genommen? Der wäre sicher zu wässrig oder so, das würde sicher so nicht klappen.
Vielleicht probierst Du ihn ja wirklich irgendwann nochmal in Originalgröße? Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegen könnte. Normalerweise kann man ja fast alle Kuchen problemlos hoch- oder runterrechnen.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Das tut mir wirklich leid, dass der Kuchen nicht so recht geworden ist - ist ja immer ärgerlich, wenn gute Zutaten und liebevolle Arbeit zu keinem richtig guten Ergebnis führen.
Wirklich verstehen kann ich es allerdings nicht. Ich hab lange herumexperimentiert, bis ich den (für mich/uns) perfekten Zitronenkuchen hatte und diese Rezeptur inzwischen viele Male so gebacken - und er ist immer (auch in verschiedenen Öfen) lecker geworden und bei den Gästen gut angekommen.
Außer den üblichen Punkten (irgendwas anders gemacht ... zu kurz gebacken ... Ofen bäckt ungenau ...) fällt mir da wirklich nix ein, woran es evtl. liegen könnte. :-(
Oder hast Du evtl. Mager- oder Trinkjoghurt oder so genommen? Der wäre sicher zu wässrig oder so, das würde sicher so nicht klappen.
Vielleicht probierst Du ihn ja wirklich irgendwann nochmal in Originalgröße? Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegen könnte. Normalerweise kann man ja fast alle Kuchen problemlos hoch- oder runterrechnen.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
14.09.2010 18:09
So, hab den Kuchen gestern mal wieder gebacken - und noch einmal gaaanz genau aufgepasst bei allen Handgriffen.
Evtl. Stolperfallen könnten sein:
* beim Joghurt sind wirklich Gramm gemeint (nicht Milliliter)
* ich kippe die sich abgesetzte Molke (im Joghurt-Glas) immer ins Morgen-Müsli - nicht mit an den Teig
* es ist wirklich purer Joghurt/Naturjoghurt gemeint
* backen, bis Stäbchenprobe astrein ein Okay gibt (bei mir gestern etwa 70 min) - nicht nur nach der Uhr
Ob das jetzt was ausmacht, wenn man was anders macht - weiß ich aber auch nicht. Aber mehr fällt mir jedenfalls beim besten Willen echt nicht ein.
Der Kuchen ist wieder sehr lecker geworden, schön zitronig und für nen Trockenkuchen auch "saftig", also feucht. Er ist nicht wattig oder fluffig oder so - aber (bei uns) auch weder gummiartig, noch spundig, fest oder sowas.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Evtl. Stolperfallen könnten sein:
* beim Joghurt sind wirklich Gramm gemeint (nicht Milliliter)
* ich kippe die sich abgesetzte Molke (im Joghurt-Glas) immer ins Morgen-Müsli - nicht mit an den Teig
* es ist wirklich purer Joghurt/Naturjoghurt gemeint
* backen, bis Stäbchenprobe astrein ein Okay gibt (bei mir gestern etwa 70 min) - nicht nur nach der Uhr
Ob das jetzt was ausmacht, wenn man was anders macht - weiß ich aber auch nicht. Aber mehr fällt mir jedenfalls beim besten Willen echt nicht ein.
Der Kuchen ist wieder sehr lecker geworden, schön zitronig und für nen Trockenkuchen auch "saftig", also feucht. Er ist nicht wattig oder fluffig oder so - aber (bei uns) auch weder gummiartig, noch spundig, fest oder sowas.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Guerillaköche
sagt:
sagt: 20.02.2011 12:57
Hm..
also das mit dem Naturjokurt ist gemein ^^ hatte leider das selbe Problem, wie supersüß. Bekommst aber 5Sterne, weils selbst für einen Backnewbie wie mich echt ein leicht verständliches Rezept war und zu einem guten (wenn auch Käsekuchenartigen) Ergebnissgeführt hat. War seeeeeeeeeeeeeeeehr lecker und wird demnächst mit Naturjokurt und neuem Mut versucht ;)
Danke vielmals und ein schönes WE,
Guerillaköche
also das mit dem Naturjokurt ist gemein ^^ hatte leider das selbe Problem, wie supersüß. Bekommst aber 5Sterne, weils selbst für einen Backnewbie wie mich echt ein leicht verständliches Rezept war und zu einem guten (wenn auch Käsekuchenartigen) Ergebnissgeführt hat. War seeeeeeeeeeeeeeeehr lecker und wird demnächst mit Naturjokurt und neuem Mut versucht ;)
Danke vielmals und ein schönes WE,
Guerillaköche
20.02.2011 13:19
Es tut mir wirklich leid, wenn der Kuchen bei manchen nicht so richtig wird - ist immer schade um gute Zutaten und die Zeit usw.
Bei uns gabs den Kuchen erst kürzlich wieder mal - in doppelter Menge. Und dabei ist mir was aufgefallen, was vielleicht auch ein Grund sein könnte:
* Den ersten Kuchen hab ich "ordnungsgemäß" erst etwa 15 min auskühlen lassen, bevor ich ihn getränkt hab, der wurde gut wie immer.
* Den zweiten Kuchen hab ich dann recht schnell getränkt - der wurde auch "spundig". Das werd ich also nicht wieder riskieren.
Außerdem nochwas: In der kleinen Kastenform (nur etwa 25-27 cm lang), also deutlich höher gebacken, wurde der Teig auch nicht so gut wie sonst in der großen Kastenform (etwa 35 cm lang) oder auf dem eckigen Blech (etwa 20x30 cm), wo er eben flacher wird. Ist vielleicht einfach kein Teig für hohe Kuchen?
Und mit "purer Joghurt/Naturjoghurt" ist also kein fettarmer oder gar Magerjoghurt gemeint. Und bei 250 g Butter/500 g Joghurt wird das Backergebnis bestimmt "sicherer" bzw. besser - zudem ist es "restefreundlicher". =)
Bei uns gabs den Kuchen erst kürzlich wieder mal - in doppelter Menge. Und dabei ist mir was aufgefallen, was vielleicht auch ein Grund sein könnte:
* Den ersten Kuchen hab ich "ordnungsgemäß" erst etwa 15 min auskühlen lassen, bevor ich ihn getränkt hab, der wurde gut wie immer.
* Den zweiten Kuchen hab ich dann recht schnell getränkt - der wurde auch "spundig". Das werd ich also nicht wieder riskieren.
Außerdem nochwas: In der kleinen Kastenform (nur etwa 25-27 cm lang), also deutlich höher gebacken, wurde der Teig auch nicht so gut wie sonst in der großen Kastenform (etwa 35 cm lang) oder auf dem eckigen Blech (etwa 20x30 cm), wo er eben flacher wird. Ist vielleicht einfach kein Teig für hohe Kuchen?
Und mit "purer Joghurt/Naturjoghurt" ist also kein fettarmer oder gar Magerjoghurt gemeint. Und bei 250 g Butter/500 g Joghurt wird das Backergebnis bestimmt "sicherer" bzw. besser - zudem ist es "restefreundlicher". =)
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als ich dein Rezept zubereitet habe und an dem Teig genascht hab, dachte ich mir: Wow, der wird richtig klasse.
Allerdings ist mir der Teig spundig geworden. Und ganz fest, fast gummiartig. :-(
Ich habe das Rezept auf eine kleine Kuchenform umgerechnet. Vllt. ist mir da ein Fehler passiert??
Werde ihn auf alle Fälle noch einmal testen und dann noch mal berichten.
LG Julia
(Fotos sind trotzdem unterwegs)
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