Tunesische Graupensuppe

Schorba bil Allusch

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Zutaten für Portionen

300 g Lammfleisch, Nacken, in Stücke geschnitten, oder Rindfleisch
¼ Tasse Olivenöl
3 EL Tomatenmark, gehäufte EL
1 kleine Zwiebel(n), fein gehackt
3 Zehe/n Knoblauch, fein gehackt, gepresst od. gemörsert
1 TL, gestr. Salz
½ TL, gestr. Kümmelpulver (Karvi)
½ TL, gestr. Korianderpulver
1 TL, gestr. Paprikapulver, edelsüß
1 TL, gestr. Harissa arbi
½ Stange/n Staudensellerie, fein gehackt
1 Stiel/e Petersilie, gehackt
100 g Kichererbsen, eingeweicht oder 1 Dose
100 g Graupen, oder Reisnudeln
1 ½ Liter Wasser
Zitrone(n)

Zubereitung

Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Abgießen.
Fleischstücke, Tomatenmark, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze, Harissa arbi, Kichererbsen in einem großen Topf in Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten.
Danach Wasser zugeben und gut verrühren. Sellerie und Graupen dazugeben und alles zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1 Stunde kochen lassen. Hin und wieder umrühren, damit die Graupen nicht anhängen.

Kurz vor dem Ende der Kochzeit die Petersilie dazugeben. Es wird nach Geschmack je mit 1/8 - 1/4 Zitrone serviert.

Tipp:
Kichererbsen aus der Dose erst nach 30 Minuten Kochzeit dazugeben.
Reisnudeln erst 10 Minuten vor Ende der Kochzeit dazugeben.
Harissa arbi hat eine andere Schärfe und Würze (schmeckt einfach besser!) anstelle des Harissa nebla (aus Nabeull oder Dscherba).
Die richtige Menge Harissa richtet sich nach dem Schärfeempfinden. Für sehr schärfeempfindliche Personen und wenn Kinder mitessen, empfehle ich das Rezept ohne Harissa, dafür mit evtl. mehr Paprikapulver zuzubereiten.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 01.06.10
Rezept-Statistiken: 7.291 (6)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

yvjemal Küchenjunge


Mitglied seit 17.01.2002
15 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Germane50 Tellerwäscher sagt:  
18.03.2011 22:07
Das Rezept ist von der Struktur aus wirklich super! Beim Nachkochen kommen aber nach halber Kochzeit Zweifel auf. Beim Abschmecken entwickelt sich eine (mit Verlaub) Kost für krankenhausreife Magenkranke. Mit reichlichem nachwürzen aller angegebenen Gewürze (außer Koriander), zusätzlich Ingwer und Thymian und am Schluß mit stinkendem Wanzendill abgeschmeckt, ergibt sich aber eine äußerst schmackhafte Suppe! Beim nächsten Ansatz werde ich das Wasser durch Brühe austauschen, die Kichererbsenration halbieren und durch Grünkern ersetzen. Vielleicht ist das dann alles nicht mehr so richtig original tunesisch, aber ich bin überzeugt, daß dann diese Suppe DER Hammer wird!

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yvjemal Küchenjunge sagt:  
01.04.2011 08:16
Das beim Kochen verdunstende Wasser NICHT nachfüllen! Sonnst schmeckt es in der Tat wie Hulle.
Ich koche wie gesagt mit Harrissa Arbi. Habt Ihr das nicht sondern nur Dosen-Harissa, dann die Menge an Knoblauch und Paprikapulver verdoppeln!

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yvjemal Küchenjunge sagt:  
01.04.2011 08:27
Ich kaufe meine Gewürze immer ganz frisch auf dem tunesischen Gewürzmarkt. Die schmecken erfahrungsgemäß um einiges intensiver, als das, was man in Deutschland in der Regel so im Handel kriegt.

Also mit meinem Gewürzfundus ist das Rezept - so wie oben beschrieben - sehr würzig. Arbeitet Euch an die benötigte Menge der Euch zu Verfügung stehenden Rezepte einfach heran. Ihr wisst ja aus Erfahrung selbst am besten, wie es um die Würzkraft Eurer Gewürze bestellt ist.

Und nehmt den roten Knoblauch und nicht den weißen!

Antwort hilfreich? ja / nein



 

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