Schirin Polo

süßer persischer Reis für herzhafte Gerichte

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Zutaten für Portionen

2 Becher Basmati, 2 - 4 Stunden eingeweicht
½ EL Berberitze, getrocknet, gewaschen, 20 - 30 Min. eingeweicht
1 EL Rosinen, gewaschen
2 kleine Karotte(n), geschält
1 ½ EL Mandelsplitter
1 kleine Zwiebel(n)
1 Msp. Zimtpulver
  Kardamompulver
  Safranpulver
1 EL Rosenwasser
1 EL Zucker

Zubereitung

Den Reis wie üblich in Salzwasser kochen, dass er locker bleibt und nicht klebt. Die Karotten grob reiben und in einer Pfanne in etwas Öl gelb anbraten, zur Seite stellen. Die fein gewürfelte Zwiebel und die Mandeln in etwas Öl braten, aber nicht braun werden lassen.

Bei geringer Temperatur die Rosinen und die Berberitzen zufügen und 3 - 5 Minuten braten. Aufpassen: Wenn die Berberitzen anbrennen, sind sie nicht mehr genießbar. Die Karotten unterheben und mit Zucker verfeinern. Den Herd abstellen und die Gewürze und das Rosenwasser zufügen, damit die Aromen sich nicht verflüchtigen.

Den gar gekochten Reis auf einer Platte servieren, oben drauf und drum herum verteilt die Mischung geben. Dazu passt Geflügel, im Ofen gegart oder im Topf geschmort.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.05.10
Rezept-Statistiken: 4.802 (4)* gelesen
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3 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Soop-e Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.03.2010
5 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

risei  Chefkoch sagt:  
22.03.2011 20:03
Hallo soop-e,
das eigentliche Shirin Pollo wird meines Wissens nach etwas anders und aufwaendiger zubereitet. Als Reisgericht hat uns dein Rezept jedoch ganz wunderbar geschmeckt. Wir haben noch etwas Orangenschale unter die Karotten gemischt.
Das gibt es sicher wieder, vielen Dank fuer das schoene Rezept.
LG Risei

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ula50 Küchenjunge sagt:  
25.03.2011 12:14
Hallo soop-e,

möchte gerne Dein Rezept ausprobieren. Was ist Berberitze und wo kann man die kaufen?

LG
Ursula

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Soop-e Kartoffelschäler sagt:  
25.03.2011 13:27
Hilfreiche Antwort:

Berberitzen sind kleine rote saure (deshalb auch Sauerdorn genannt) Beeren, sie wachsen auch in Europa in Parks und Gärten aber ich denke die kulinarisch wertvollen werden im mittleren Osten angebaut und man findet sie getrocknet vorallem in Orientläden, etwa bei iranischen Importläden unter dem Namen Sereshk. Das Waschen der Beeren vor der Zubereitung ist zu empfehlen, da sie von der Erde aufgelesen werden und etwas staubig sein können, sollten aber nicht zu lange (eben 20 min.) im Wasser stehen, da sie sonst die Säure verlieren und fad schmecken.
Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit.

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ula50 Küchenjunge sagt:  
26.03.2011 09:46
Hallo Soop-e,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Jetzt muß ich noch ein Orientladen finden, hoffe in Hannover ist das möglich.

LG
Ursula

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ula50 Küchenjunge sagt:  
31.03.2011 13:34
Hallo Soop-e,

ich habe Vollkornreis genommen und von den Rosinen und Berberitzen die Menge erhöht. Es war sehr lecker.

Allerdings habe ich keinen Safranpulver gefunden.
In dem türkischen Geschäft wurden mir Safranfäden empfohlen.

Gibt es da ein Unterschied zwischen den beiden Sachen?

Vielen Dank für das super Rezept.

LG
Ursula

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Soop-e Kartoffelschäler sagt:  
31.03.2011 16:08
Man kann aus Safranfäden einfach Safranpulver herstellen. Meine Mutter z.B. macht das, indem sie in einer elektrische Gewürzmühle die Safranfäden (meist gibts die ja in 2-5 g Döschen) mit zwei Würfel Zucker zermalt. Das Pulver sollte man gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren, um das Aroma zu schützen. Die Vorteile sind eine einfachere Dosierung und größere Ergibigkeit.

Schöne Grüße

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ula50 Küchenjunge sagt:  
01.04.2011 11:36
Hallo Soop-e,

danke für Deine Antwort und den Tipp. Ich sehe schon, Du kennst Dich gut bei den orientalischen Gewürzen aus.

Gibt der Safran einem Gericht nur Farbe oder auch Geschmack?
Das konnte ich bei den verschiedenen mir unbekannte Gewürzen in dem Rezept nicht erkennen.

LG
Ursula

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Soop-e Kartoffelschäler sagt:  
01.04.2011 15:25
Hilfreiche Antwort:

Die verwendeten Gewürze sind eigentlich alle in größeren Mengen bitter, aber auch viele alltägliche Gewürze schmecken(!) in erster Linie nicht gut. Insofern spielt der Geruch die eigentliche Rolle; der wiederum hat starken Einfluss aufs Geschmacksempfinden (es gibt ja den schönen Test, bei zugehaltener Nase verschiedenes Obst zu probieren: man stellt fest, dass das Obst fahl schmeckt, irgendwie ohne Aroma) . Beim Safran kommt aber, wie du meintest, natürlich noch die schöne gelbe Farbe.

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ula50 Küchenjunge sagt:  
02.04.2011 10:04
Hallo,
für die nette Info besten Dank.

Beim Safran ist der einzige Nachteil, der hohe Preis. Nun habe ich jetzt ein Döschen und werde einige Rezepte ausprobieren.

Schönes Wochenende
Ursula

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