Kasseler a la Sommi
ursprünglich von meiner Mutter, aber verfeinert| 2 kg | Kasseler, roh, geräuchert, Knochen ausgelöst |
| 4 m.-große | Zwiebel(n), geschält, geviertelt |
| 1 | Karotte(n), in grobe Stücke geschnitten |
| Pfeffer, eingelegter grüner, abgetropft | |
| 30 g | Pfifferlinge, getrocknete, in Scheiben /Stücke geschnitten |
| 2 Dose/n | Sauerkraut, a 500 gr |
| 2 m.-große | Zwiebel(n), geschält, geviertelt |
| 3 | Lorbeerblätter |
| 2 EL | Kümmel, ganz |
| 1 EL | Schweineschmalz |
| 2 EL | Wacholderbeeren |
Zubereitung
Es schmeckt lecker, soviel sei schon verraten - und macht wenig Arbeit!
Beim Metzger das Kassler UNBEDINGT roh, geräuchert verlangen, in einem Stück! Manchmal muss man es vorbestellen. Knochen auslösen lassen, diese in Stücke hacken lassen und mitnehmen!
Größten Römertopf in kaltem Wasser wässern, damit sich die Poren des Tons voll saugen.
In den Römertopf die ausgelösten, zerteilten Kasslerknochen legen. Am Kasslerstück an der Filetkante über die ganze Länge einen etwa 2 cm tiefen Schnitt durchführen. In diesen wird REICHLICH der abgetropfte grüne Pfeffer gefüllt, die Schnittkante mit den Händen etwas angedrückt. Das so präparierte Fleisch mit der gepfefferten Seite nach OBEN auf die Knochen in den Römertopf legen. Die geschälten geviertelten Zwiebeln und die in Stücke geschnittene Karotte rings um das Fleisch verteilen. Und jetzt kommt es: Entgegen sonstiger Kochgewohnheit mit dem Römertopf: mit kaltem Wasser auffüllen, bis fast die Schnittkante mit der Pfefferfüllung erreicht ist (sonst spült es den Pfeffer wieder raus!). Dann den Deckel auf den Römertopf und wegen der Größe des Topfes auf die unterste Schiene in den KALTEN Ofen stellen. Zugedeckt und ohne weitere Kontrolle bei 200 Grad für 1 1/2 Stunden im Ofen lassen und den aufsteigenden Duft in der Küche genießen!
Nach dieser Zeit den Römertopf vorsichtig aus dem Ofen nehmen, Deckel abnehmen und Fleisch umdrehen, so dass jetzt die "Hautseite“ oben liegt. Jetzt den OFFENEN Römertopf noch mal für eine Stunde zurück in den 200 Grad heißen Ofen.
Danach herausnehmen, das ganze Fleischstück zur Seite legen und die Knochen aus dem Sud fischen (am besten mit einer Würstelzange!). Die Knochen lassen sich schon jetzt hervorragend "abknabbern" und geben einen Vorgeschmack auf kommendes!
Den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf geben. Die aufgefangenen und ausgekochten Zwiebelstücke, die Karottenstücke und herausgefallene Pfefferkörner mit dem Stabmixer feinst pürieren und in den Sud zurück geben. Sud auf der Herdplatte noch mal aufkochen und dabei die getrockneten Pfifferlinge direkt hinzufügen und mitkochen lassen.
TIPP: Ich füge unabhängig von der Packungsbeschreibung auf die von mir angegebenen Mengen noch zwei Päckchen Maggi "Jägersoße" hinzu. Kein Salz, keine weiteren Gewürze erforderlich (ist natürlich Geschmackssache!)
Die Soße bitte NICHT binden!
Ich bereite dies alles am Vortag zu und lege das Fleisch zurück in die Soße. Am nächsten Tag wird das Fleisch in der Soße auf der Herdplatte einfach aufgewärmt. Dabei sollte man das Fleischstück mehrfach in der Soße umdrehen, damit es gleichmäßig durchwärmt.
Auch mein Sauerkraut dazu koche ich schon am Vortag. Zum Kraut einfach die geschälten und geviertelten Zwiebeln, den Kümmel, die Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Schweineschmalz hinzugeben, mit etwas Wasser auffüllen (ab und zu wiederholen) und mindestens drei Stunden sanft vor sich hinköcheln lassen.
Beim Essen passen dann dazu einfach Salzkartoffeln oder ein (bitte selbstgemachter!) Kartoffelbrei. Guten Appetit! Aber bitte: Das funktioniert so nur im Römertopf!
Beim Metzger das Kassler UNBEDINGT roh, geräuchert verlangen, in einem Stück! Manchmal muss man es vorbestellen. Knochen auslösen lassen, diese in Stücke hacken lassen und mitnehmen!
Größten Römertopf in kaltem Wasser wässern, damit sich die Poren des Tons voll saugen.
In den Römertopf die ausgelösten, zerteilten Kasslerknochen legen. Am Kasslerstück an der Filetkante über die ganze Länge einen etwa 2 cm tiefen Schnitt durchführen. In diesen wird REICHLICH der abgetropfte grüne Pfeffer gefüllt, die Schnittkante mit den Händen etwas angedrückt. Das so präparierte Fleisch mit der gepfefferten Seite nach OBEN auf die Knochen in den Römertopf legen. Die geschälten geviertelten Zwiebeln und die in Stücke geschnittene Karotte rings um das Fleisch verteilen. Und jetzt kommt es: Entgegen sonstiger Kochgewohnheit mit dem Römertopf: mit kaltem Wasser auffüllen, bis fast die Schnittkante mit der Pfefferfüllung erreicht ist (sonst spült es den Pfeffer wieder raus!). Dann den Deckel auf den Römertopf und wegen der Größe des Topfes auf die unterste Schiene in den KALTEN Ofen stellen. Zugedeckt und ohne weitere Kontrolle bei 200 Grad für 1 1/2 Stunden im Ofen lassen und den aufsteigenden Duft in der Küche genießen!
Nach dieser Zeit den Römertopf vorsichtig aus dem Ofen nehmen, Deckel abnehmen und Fleisch umdrehen, so dass jetzt die "Hautseite“ oben liegt. Jetzt den OFFENEN Römertopf noch mal für eine Stunde zurück in den 200 Grad heißen Ofen.
Danach herausnehmen, das ganze Fleischstück zur Seite legen und die Knochen aus dem Sud fischen (am besten mit einer Würstelzange!). Die Knochen lassen sich schon jetzt hervorragend "abknabbern" und geben einen Vorgeschmack auf kommendes!
Den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf geben. Die aufgefangenen und ausgekochten Zwiebelstücke, die Karottenstücke und herausgefallene Pfefferkörner mit dem Stabmixer feinst pürieren und in den Sud zurück geben. Sud auf der Herdplatte noch mal aufkochen und dabei die getrockneten Pfifferlinge direkt hinzufügen und mitkochen lassen.
TIPP: Ich füge unabhängig von der Packungsbeschreibung auf die von mir angegebenen Mengen noch zwei Päckchen Maggi "Jägersoße" hinzu. Kein Salz, keine weiteren Gewürze erforderlich (ist natürlich Geschmackssache!)
Die Soße bitte NICHT binden!
Ich bereite dies alles am Vortag zu und lege das Fleisch zurück in die Soße. Am nächsten Tag wird das Fleisch in der Soße auf der Herdplatte einfach aufgewärmt. Dabei sollte man das Fleischstück mehrfach in der Soße umdrehen, damit es gleichmäßig durchwärmt.
Auch mein Sauerkraut dazu koche ich schon am Vortag. Zum Kraut einfach die geschälten und geviertelten Zwiebeln, den Kümmel, die Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Schweineschmalz hinzugeben, mit etwas Wasser auffüllen (ab und zu wiederholen) und mindestens drei Stunden sanft vor sich hinköcheln lassen.
Beim Essen passen dann dazu einfach Salzkartoffeln oder ein (bitte selbstgemachter!) Kartoffelbrei. Guten Appetit! Aber bitte: Das funktioniert so nur im Römertopf!
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Kommentare anderer Nutzer
Gucky60
sagt:
sagt: 21.03.2004 18:40
Ich verstehe das so, daß die "Jägersoße" zu dem Sud gegeben wird ohne weitere Gewürze!
Gruß!
Dirk
Gruß!
Dirk
MATSL
sagt:
sagt: 12.05.2004 21:16
Gucky60 hat recht! Die "Jägersoße" wird einfach nur zum Sud gegeben und hat mit dem Sauerkraut nichts zu tun.
Sorry, dass ich erst heute antworte, aber war lange nicht in heimischen Gefilden. Habt ihr das Rezept schon probiert und hats euch geschmeckt?
Sorry, dass ich erst heute antworte, aber war lange nicht in heimischen Gefilden. Habt ihr das Rezept schon probiert und hats euch geschmeckt?
SPauline
sagt:
sagt: 23.01.2007 15:57
Habs so gemacht.
Aber ...
Der Hit war es nicht. Für unseren Geschmack stach der Geschmack vom grünen Pfeffer (den ich sonst mag) zu sehr vor.
SPauline
Aber ...
Der Hit war es nicht. Für unseren Geschmack stach der Geschmack vom grünen Pfeffer (den ich sonst mag) zu sehr vor.
SPauline
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