Altsächsischer Wildschweinbraten
| 1 kg | Wild, Wildschweinfleisch aus der Keule |
| 500 ml | Buttermilch |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 EL | Schweineschmalz |
| 1 Bund | Wurzelwerk |
| 50 g | Speck (Speckschwarte) |
| Tomatenketchup | |
| 1 TL | Piment - Körner |
| 1 TL | Pfeffer - Körner |
| 1 TL | Wacholderbeeren |
| 1 | Lorbeerblätter |
| 40 g | Mehl |
| 200 ml | Wein, rot |
| Zucker | |
| Zitronensaft |
Zubereitung
Das küchenfertige Fleisch in der Buttermilch zwei Tage an einem kühlen Ort marinieren lassen.
Dann abtrocknen, mit Salz und Pfeffer einreiben und rundum kräftig anbraten. Das geputzte und grob zerschnittenen Wurzelwerk und die Speckschwarte mit anrösten. Tomatenmark in Wasser verrühren, dieses angiessen und die Gewürzkörner, Lorbeer und Wacholderbeeren zugeben.
Das Fleisch im Ofen bei ca. 180° - 200° etwa 1 - 1 1/4 Std. schmoren, dabei mehrmals wenden. Ist das Fleisch gar, herausnehmen, Mehl mit dem Rotwein verquirlen und dem Bratenfond zugeben. Alles gut durchkochen, durch ein Sieb gießen und mit den Gewürzen abschmecken. Das warmgehaltene Fleisch damit übergießen und mit Rotkohl und Semmelklößen servieren.
Dann abtrocknen, mit Salz und Pfeffer einreiben und rundum kräftig anbraten. Das geputzte und grob zerschnittenen Wurzelwerk und die Speckschwarte mit anrösten. Tomatenmark in Wasser verrühren, dieses angiessen und die Gewürzkörner, Lorbeer und Wacholderbeeren zugeben.
Das Fleisch im Ofen bei ca. 180° - 200° etwa 1 - 1 1/4 Std. schmoren, dabei mehrmals wenden. Ist das Fleisch gar, herausnehmen, Mehl mit dem Rotwein verquirlen und dem Bratenfond zugeben. Alles gut durchkochen, durch ein Sieb gießen und mit den Gewürzen abschmecken. Das warmgehaltene Fleisch damit übergießen und mit Rotkohl und Semmelklößen servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
Alexander79
sagt:
sagt: 16.05.2003 11:00
Besser ist noch wenn man die Wacholderbeeren zerdrückt, bevor man sie zum Fleisch gibt!
Aber vorsicht sie sind sehr Geschmacksintensiv.
Ansonsten ist das superlecker
Aber vorsicht sie sind sehr Geschmacksintensiv.
Ansonsten ist das superlecker
Jerchen
sagt:
sagt: 18.12.2003 13:04
Hi Sonja!
Ein "starkes" Rezept! Aber bitte was ist/sind Wurzelwerk? Ich kenne das Zeug bestimmt unter einem anderen Namen?!? Könnte mir "Suppengemüse" darunter vorstellen...
Naja, vielleicht kannst Du mir ja eine Antwort geben. Das Gericht kommt schon bald bei uns auf den Tisch.
Danke und Grüße aus der schönen Pfalz!
Jerchen
Ein "starkes" Rezept! Aber bitte was ist/sind Wurzelwerk? Ich kenne das Zeug bestimmt unter einem anderen Namen?!? Könnte mir "Suppengemüse" darunter vorstellen...
Naja, vielleicht kannst Du mir ja eine Antwort geben. Das Gericht kommt schon bald bei uns auf den Tisch.
Danke und Grüße aus der schönen Pfalz!
Jerchen
aton
sagt:
sagt: 23.12.2003 18:02
mich würde auch interessiren was man unter wurzelwerk versteht ?!?!
jef1
sagt:
sagt: 26.12.2003 23:34
Hilfreicher Kommentar:
@aton & Jerchen:
Bin zwar kein Sachse, aber Wurzelwerk meint Suppengrün, Suppengemüse oder wie's auch genannt wird. Also ein Bund mit Lauch, Petersilienwurzel, Sellerie, Karotten, und Grünzeug (oft Selleriegrün und / oder Petersilie).
Ansonsten: So "Alt"sächsisch hört sich das gar nicht an, wenn da Tomatenmark drankommt, oder täusche ich mich da?
Meine Großmutter hat Wild ähnlich gemacht und so schmeckt es vorzüglich. Mein nächstes "wildes Schwein" kommt in dieser Art in die Röhre.
Gruß jef
Bin zwar kein Sachse, aber Wurzelwerk meint Suppengrün, Suppengemüse oder wie's auch genannt wird. Also ein Bund mit Lauch, Petersilienwurzel, Sellerie, Karotten, und Grünzeug (oft Selleriegrün und / oder Petersilie).
Ansonsten: So "Alt"sächsisch hört sich das gar nicht an, wenn da Tomatenmark drankommt, oder täusche ich mich da?
Meine Großmutter hat Wild ähnlich gemacht und so schmeckt es vorzüglich. Mein nächstes "wildes Schwein" kommt in dieser Art in die Röhre.
Gruß jef
Lollipop
sagt:
sagt: 27.12.2003 13:25
Liest sich wirklich klasse, werde ich probieren sobald ich bei unserem Dorfmetzger Wildschwein ergattern kann.
Danke für das Rezept.
LG Lollipop
Danke für das Rezept.
LG Lollipop
Sylvi
sagt:
sagt: 28.12.2003 13:46
Hört sich echt gut an. Gruß sylvi
mgoetschenberg
sagt:
sagt: 13.01.2004 11:23
Hilfreicher Kommentar:
Hat super geschmeckt, man sollte aber noch Preiselbeeren als Beilage hinzufügen.
kugst
sagt:
sagt: 16.01.2004 09:13
... und einen schönen schweren und trockenen Rotwein dazu ...
holsteiner35
sagt:
sagt: 07.08.2004 10:41
Hilfreicher Kommentar:
Hört sich wirklich lecker an!
Aber warum immer Buttermilch zum einlegen???????
Wenn man nicht gerade einen stinkenden rauschigen Keiler zubereitet ist das einlegen in Buttermilch absolut nicht nötig.
(Zumindest meiner Meinung nach :-) )
Dieser Brauch stammt aus vergangenen Tagen, wo wir noch keine Kühleinrichtungen für das erlegte Wild hatten und es teilweise so lange irgendwo hing (zur Fleischreife) dass es schon anfing zu "stinken". Dann bekamm man mit Buttermilch den strengen Geschmack ein wenig gemildert.
Trotzdem viel Spass beim Kochen.
P.S.
Ein paar Steinpilze und etwas dunkles Gelee (schwarze Johannisbeere oder Preiselbeere) in die Sauce geben. -> Ist zumindes einen Versuch wert!!
mfg
holsteiner35
Aber warum immer Buttermilch zum einlegen???????
Wenn man nicht gerade einen stinkenden rauschigen Keiler zubereitet ist das einlegen in Buttermilch absolut nicht nötig.
(Zumindest meiner Meinung nach :-) )
Dieser Brauch stammt aus vergangenen Tagen, wo wir noch keine Kühleinrichtungen für das erlegte Wild hatten und es teilweise so lange irgendwo hing (zur Fleischreife) dass es schon anfing zu "stinken". Dann bekamm man mit Buttermilch den strengen Geschmack ein wenig gemildert.
Trotzdem viel Spass beim Kochen.
P.S.
Ein paar Steinpilze und etwas dunkles Gelee (schwarze Johannisbeere oder Preiselbeere) in die Sauce geben. -> Ist zumindes einen Versuch wert!!
mfg
holsteiner35
stefansbraut
sagt:
sagt: 06.10.2004 20:36
Ach das ist mal ein tolles Rezept.
Kommt sofort in mein Kochbuch.
Freue mich aufs ausprobieren.
Lecker.. schmecker Gruß SB
Kommt sofort in mein Kochbuch.
Freue mich aufs ausprobieren.
Lecker.. schmecker Gruß SB
mutzimaus
sagt:
sagt: 08.10.2004 12:27
Ich habe eine große Menge an Wildschweinfleisch gekauft und eingefroren. Wenn das Fleisch eingefroren war muß man es auch nicht vorher in Buttermilch einlegen. Es wird schön zart und verliert auch den strengen Wildgeschmack, wobei Wildschwein noch am wenigsten Wildgeschmack von allen" wilden Tieren " hat.
Gruß M.M.
Gruß M.M.
Ridan
sagt:
sagt: 13.11.2004 17:18
Hallo
da ich noch ne Schulter eingefrohren habe - werd ich das bald mal probieren
LG
Ridan
da ich noch ne Schulter eingefrohren habe - werd ich das bald mal probieren
LG
Ridan
südländerin
sagt:
sagt: 14.11.2004 19:10
Hilfreicher Kommentar:
Habe es gerade meiner Familie serviert und es hat geschmeckt!
Werde es das nächste Mal mit Rinderbraten ausprobieren!
Vielen Dank für dieses interessante Rezept!
Werde es das nächste Mal mit Rinderbraten ausprobieren!
Vielen Dank für dieses interessante Rezept!
Mantis1
sagt:
sagt: 30.11.2004 13:08
Schmeckt auch lecker mit Pfifferlingen als Beilage!
Gucky
sagt:
sagt: 23.01.2005 16:30
Werd ich mal für meinen Opa kochen, der leibt Wildschwein!
Joe_Cool
sagt:
sagt: 08.02.2005 21:59
Hilfreicher Kommentar:
Das ultimative Wildschweinrezept und nicht schwierig nachzukochen. Mit selbstgemachtem Fond oder demi-glace wird die Sauce ein Traum!
Sehr lecker
Joe Cool
Sehr lecker
Joe Cool
sallyane
sagt:
sagt: 10.03.2005 12:18
ich mache wild im wesentlichen genau so.........gebe nur noch ein paar pilze (frisch oder getrocknet) mit in die pfanne, weil ich meine, dass pilze und wild wunderbar harmonieren und das nicht erst auf dem teller.
sallyane
sallyane
19.04.2005 22:19
Hallo Sonja,
ein wirklich "starkes" Rezept.
Wir haben das heute nachgekocht, allerdings ETWAS anders.
Ich hatte kein Suppengrün, also habe ich ca. 250ml Gemüsebrühe angegossen. An Tomatenmark hatte ich ca. 3 EL mit Wasser angerührt, um und den Bratensatz mit abzulöschen.
Die im Rezept angegebene Menge Mehl erschien mir zu hoch. Also habe ich den Rotwein angegossen und teelöffelweise Saucenbinder eingerührt. Außerdem habe ich die Idee mit dem Johannisbeergelee beherzigt und 1 großen TL davon in die Sauce gerührt.
Die Sauce ist übrigens ein absoluter Traum!!! Besser geht es fast nicht mehr...
Vielen Dank für das Rezept. Das gab es nicht zum letzten Mal.
Danke und Gruß sagt
Maxi
Maxi
ein wirklich "starkes" Rezept.
Wir haben das heute nachgekocht, allerdings ETWAS anders.
Ich hatte kein Suppengrün, also habe ich ca. 250ml Gemüsebrühe angegossen. An Tomatenmark hatte ich ca. 3 EL mit Wasser angerührt, um und den Bratensatz mit abzulöschen.
Die im Rezept angegebene Menge Mehl erschien mir zu hoch. Also habe ich den Rotwein angegossen und teelöffelweise Saucenbinder eingerührt. Außerdem habe ich die Idee mit dem Johannisbeergelee beherzigt und 1 großen TL davon in die Sauce gerührt.
Die Sauce ist übrigens ein absoluter Traum!!! Besser geht es fast nicht mehr...
Vielen Dank für das Rezept. Das gab es nicht zum letzten Mal.
Danke und Gruß sagt
Maxi
Maxi
uevers
sagt:
sagt: 10.05.2005 16:48
Hallo
Ein wirklich gutes Rezept .Mit Pilzen auch ein Genuss muß aber nicht sein!
Aber ein guter Roter gehört dazu.
Gruß Uschi
Ein wirklich gutes Rezept .Mit Pilzen auch ein Genuss muß aber nicht sein!
Aber ein guter Roter gehört dazu.
Gruß Uschi
09.06.2005 19:14
Hallo,
das hört sich sehr lecker an.
Wenn ich kein Wildschwein habe, kann ich das auch mit Jungschwein-Rücken machen?
Gruß
aennica
das hört sich sehr lecker an.
Wenn ich kein Wildschwein habe, kann ich das auch mit Jungschwein-Rücken machen?
Gruß
aennica
hobbykoechin
sagt:
sagt: 15.08.2005 19:42
Dieses Rezept ist einfach nur oberlecker!!!
Unsre Bäuche waren mehr als nur gut gefüllt... Ob das an den Thüringer Klößen lag??
Wird's auf alle Fälle wieder geben.
Danke!
hobbykoechin
Unsre Bäuche waren mehr als nur gut gefüllt... Ob das an den Thüringer Klößen lag??
Wird's auf alle Fälle wieder geben.
Danke!
hobbykoechin
HellaWahnsinn
sagt:
sagt: 30.10.2005 23:48
ich geb dem holsteiner irgendwie recht...
wieso immer das Einlegen in Buttermilch???
Wenn es wirklich ein altes Tier war, dann versteh ichs ja noch... aber bei nem jungen bzw "normalaltem" Tier? und dann noch bei Wildschwein, das eh kaum nach Wild schmeckt?
Wenn man den Wildgeschmack NICHT mag... wieso nimmt man dann nicht einfach einen Schweinebraten und bereitet ihn wie o.g. zu?
Und eine Stunde Bratzeit erscheint mir auch zu wenig!
Ansonsten schliesse ich mich meinen Vorrednern an... mit Waldpilzen und 1-2 Löffeln Wildpreiselbeergelee ein klassisches Wildgericht ;o)
LG
Hella
wieso immer das Einlegen in Buttermilch???
Wenn es wirklich ein altes Tier war, dann versteh ichs ja noch... aber bei nem jungen bzw "normalaltem" Tier? und dann noch bei Wildschwein, das eh kaum nach Wild schmeckt?
Wenn man den Wildgeschmack NICHT mag... wieso nimmt man dann nicht einfach einen Schweinebraten und bereitet ihn wie o.g. zu?
Und eine Stunde Bratzeit erscheint mir auch zu wenig!
Ansonsten schliesse ich mich meinen Vorrednern an... mit Waldpilzen und 1-2 Löffeln Wildpreiselbeergelee ein klassisches Wildgericht ;o)
LG
Hella
31.10.2005 11:17
Früher legte man halt grundsätzlich das Wild ein und eben auch in Buttermilch - deshalb heißt das Rezepte auch "Alt"sächsischer und nicht nur "Sächsischer" Wildschweinbraten. ;-)
Sonja*
Sonja*
lena04
sagt:
sagt: 10.01.2007 13:50
mmh...Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen...Hab mir Dein Rezept gerade ausgedruckt,wird am Sonntag getestet!
LG,Lena
LG,Lena
09.04.2012 14:54
Hallo Sonja,
wir hatten gestern dieses herrliche Essen mit Knödel.Sehr lecker den wird es wieder geben.
Lieben Dank für das feine Rezept,Bild ist unterwegs.
Liebe Grüße
Silvia
wir hatten gestern dieses herrliche Essen mit Knödel.Sehr lecker den wird es wieder geben.
Lieben Dank für das feine Rezept,Bild ist unterwegs.
Liebe Grüße
Silvia
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Kleiner Tipp: wenn jeder Esser etwas Preisselbeersahne auf ein Stück Fleisch gibt (und richtige Thüringer Klöße) ist das die Krönung.
Ein Riesenlob für den Autor des Rezeptes.
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