Altsächsischer Wildschweinbraten



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Zutaten für Portionen

1 kg Wild, Wildschweinfleisch aus der Keule
500 ml Buttermilch
  Salz und Pfeffer
2 EL Schweineschmalz
1 Bund Wurzelwerk
50 g Speck (Speckschwarte)
  Tomatenketchup
1 TL Piment - Körner
1 TL Pfeffer - Körner
1 TL Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
40 g Mehl
200 ml Wein, rot
  Zucker
  Zitronensaft

Zubereitung

Das küchenfertige Fleisch in der Buttermilch zwei Tage an einem kühlen Ort marinieren lassen.

Dann abtrocknen, mit Salz und Pfeffer einreiben und rundum kräftig anbraten. Das geputzte und grob zerschnittenen Wurzelwerk und die Speckschwarte mit anrösten. Tomatenmark in Wasser verrühren, dieses angiessen und die Gewürzkörner, Lorbeer und Wacholderbeeren zugeben.
Das Fleisch im Ofen bei ca. 180° - 200° etwa 1 - 1 1/4 Std. schmoren, dabei mehrmals wenden. Ist das Fleisch gar, herausnehmen, Mehl mit dem Rotwein verquirlen und dem Bratenfond zugeben. Alles gut durchkochen, durch ein Sieb gießen und mit den Gewürzen abschmecken. Das warmgehaltene Fleisch damit übergießen und mit Rotkohl und Semmelklößen servieren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.01.03
Rezept-Statistiken: 184.753 (216)* gelesen
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SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch


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12.832 Beiträge (ø2,7/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Pikachu Tellerwäscher sagt:  
14.01.2003 21:32
Dieser Wildschweinbraten ist wirklich oberlecker.
Kleiner Tipp: wenn jeder Esser etwas Preisselbeersahne auf ein Stück Fleisch gibt (und richtige Thüringer Klöße) ist das die Krönung.
Ein Riesenlob für den Autor des Rezeptes.

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Alexander79 Tellerwäscher sagt:  
16.05.2003 11:00
Besser ist noch wenn man die Wacholderbeeren zerdrückt, bevor man sie zum Fleisch gibt!

Aber vorsicht sie sind sehr Geschmacksintensiv.

Ansonsten ist das superlecker

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Jerchen Hendlgriller sagt:  
18.12.2003 13:04
Hi Sonja!

Ein "starkes" Rezept! Aber bitte was ist/sind Wurzelwerk? Ich kenne das Zeug bestimmt unter einem anderen Namen?!? Könnte mir "Suppengemüse" darunter vorstellen...

Naja, vielleicht kannst Du mir ja eine Antwort geben. Das Gericht kommt schon bald bei uns auf den Tisch.

Danke und Grüße aus der schönen Pfalz!

Jerchen

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aton Smutje sagt:  
23.12.2003 18:02
mich würde auch interessiren was man unter wurzelwerk versteht ?!?!

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jef1 Kartoffelschäler sagt:  
26.12.2003 23:34
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@aton & Jerchen:

Bin zwar kein Sachse, aber Wurzelwerk meint Suppengrün, Suppengemüse oder wie's auch genannt wird. Also ein Bund mit Lauch, Petersilienwurzel, Sellerie, Karotten, und Grünzeug (oft Selleriegrün und / oder Petersilie).

Ansonsten: So "Alt"sächsisch hört sich das gar nicht an, wenn da Tomatenmark drankommt, oder täusche ich mich da?
Meine Großmutter hat Wild ähnlich gemacht und so schmeckt es vorzüglich. Mein nächstes "wildes Schwein" kommt in dieser Art in die Röhre.

Gruß jef

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Lollipop Hendlgriller sagt:  
27.12.2003 13:25
Liest sich wirklich klasse, werde ich probieren sobald ich bei unserem Dorfmetzger Wildschwein ergattern kann.
Danke für das Rezept.

LG Lollipop

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Sylvi Suppenkoch sagt:  
28.12.2003 13:46
Hört sich echt gut an. Gruß sylvi

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mgoetschenberg Tellerwäscher sagt:  
13.01.2004 11:23
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Hat super geschmeckt, man sollte aber noch Preiselbeeren als Beilage hinzufügen.

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kugst Smutje sagt:  
16.01.2004 09:13
... und einen schönen schweren und trockenen Rotwein dazu ...

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holsteiner35 Tellerwäscher sagt:  
07.08.2004 10:41
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Hört sich wirklich lecker an!

Aber warum immer Buttermilch zum einlegen???????
Wenn man nicht gerade einen stinkenden rauschigen Keiler zubereitet ist das einlegen in Buttermilch absolut nicht nötig.
(Zumindest meiner Meinung nach :-) )
Dieser Brauch stammt aus vergangenen Tagen, wo wir noch keine Kühleinrichtungen für das erlegte Wild hatten und es teilweise so lange irgendwo hing (zur Fleischreife) dass es schon anfing zu "stinken". Dann bekamm man mit Buttermilch den strengen Geschmack ein wenig gemildert.

Trotzdem viel Spass beim Kochen.


P.S.
Ein paar Steinpilze und etwas dunkles Gelee (schwarze Johannisbeere oder Preiselbeere) in die Sauce geben. -> Ist zumindes einen Versuch wert!!


mfg
holsteiner35

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stefansbraut Smutje sagt:  
06.10.2004 20:36
Ach das ist mal ein tolles Rezept.
Kommt sofort in mein Kochbuch.
Freue mich aufs ausprobieren.
Lecker.. schmecker Gruß SB

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mutzimaus Tellerwäscher sagt:  
08.10.2004 12:27
Ich habe eine große Menge an Wildschweinfleisch gekauft und eingefroren. Wenn das Fleisch eingefroren war muß man es auch nicht vorher in Buttermilch einlegen. Es wird schön zart und verliert auch den strengen Wildgeschmack, wobei Wildschwein noch am wenigsten Wildgeschmack von allen" wilden Tieren " hat.
Gruß M.M.

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Ridan Kaltmamsell sagt:  
13.11.2004 17:18
Hallo

da ich noch ne Schulter eingefrohren habe - werd ich das bald mal probieren

LG

Ridan

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südländerin Küchenjunge sagt:  
14.11.2004 19:10
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Habe es gerade meiner Familie serviert und es hat geschmeckt!
Werde es das nächste Mal mit Rinderbraten ausprobieren!

Vielen Dank für dieses interessante Rezept!

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Mantis1 Suppenkoch sagt:  
30.11.2004 13:08
Schmeckt auch lecker mit Pfifferlingen als Beilage!

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Gucky Küchenjunge sagt:  
23.01.2005 16:30
Werd ich mal für meinen Opa kochen, der leibt Wildschwein!

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Joe_Cool Chefkoch sagt:  
08.02.2005 21:59
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Das ultimative Wildschweinrezept und nicht schwierig nachzukochen. Mit selbstgemachtem Fond oder demi-glace wird die Sauce ein Traum!

Sehr lecker

Joe Cool

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sallyane Küchenjunge sagt:  
10.03.2005 12:18
ich mache wild im wesentlichen genau so.........gebe nur noch ein paar pilze (frisch oder getrocknet) mit in die pfanne, weil ich meine, dass pilze und wild wunderbar harmonieren und das nicht erst auf dem teller.

sallyane

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1st_Maxi  Hendlgriller sagt:  
19.04.2005 22:19
Hallo Sonja,

ein wirklich "starkes" Rezept.
Wir haben das heute nachgekocht, allerdings ETWAS anders.

Ich hatte kein Suppengrün, also habe ich ca. 250ml Gemüsebrühe angegossen. An Tomatenmark hatte ich ca. 3 EL mit Wasser angerührt, um und den Bratensatz mit abzulöschen.

Die im Rezept angegebene Menge Mehl erschien mir zu hoch. Also habe ich den Rotwein angegossen und teelöffelweise Saucenbinder eingerührt. Außerdem habe ich die Idee mit dem Johannisbeergelee beherzigt und 1 großen TL davon in die Sauce gerührt.

Die Sauce ist übrigens ein absoluter Traum!!! Besser geht es fast nicht mehr...

Vielen Dank für das Rezept. Das gab es nicht zum letzten Mal.

Danke und Gruß sagt

Maxi

Maxi

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uevers Suppenkoch sagt:  
10.05.2005 16:48
Hallo

Ein wirklich gutes Rezept .Mit Pilzen auch ein Genuss muß aber nicht sein!
Aber ein guter Roter gehört dazu.

Gruß Uschi

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Aennica  Sternekoch sagt:  
09.06.2005 19:14
Hallo,
das hört sich sehr lecker an.
Wenn ich kein Wildschwein habe, kann ich das auch mit Jungschwein-Rücken machen?
Gruß
aennica

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hobbykoechin Sternekoch sagt:  
15.08.2005 19:42
Dieses Rezept ist einfach nur oberlecker!!!

Unsre Bäuche waren mehr als nur gut gefüllt... Ob das an den Thüringer Klößen lag??

Wird's auf alle Fälle wieder geben.

Danke!

hobbykoechin

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HellaWahnsinn Suppenkoch sagt:  
30.10.2005 23:48
ich geb dem holsteiner irgendwie recht...

wieso immer das Einlegen in Buttermilch???

Wenn es wirklich ein altes Tier war, dann versteh ichs ja noch... aber bei nem jungen bzw "normalaltem" Tier? und dann noch bei Wildschwein, das eh kaum nach Wild schmeckt?

Wenn man den Wildgeschmack NICHT mag... wieso nimmt man dann nicht einfach einen Schweinebraten und bereitet ihn wie o.g. zu?

Und eine Stunde Bratzeit erscheint mir auch zu wenig!

Ansonsten schliesse ich mich meinen Vorrednern an... mit Waldpilzen und 1-2 Löffeln Wildpreiselbeergelee ein klassisches Wildgericht ;o)

LG

Hella

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SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch sagt:  
31.10.2005 11:17
Früher legte man halt grundsätzlich das Wild ein und eben auch in Buttermilch - deshalb heißt das Rezepte auch "Alt"sächsischer und nicht nur "Sächsischer" Wildschweinbraten. ;-)

Sonja*

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lena04 Kartoffelschäler sagt:  
10.01.2007 13:50
mmh...Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen...Hab mir Dein Rezept gerade ausgedruckt,wird am Sonntag getestet!
LG,Lena

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cookeandbake  Chefkoch sagt:  
09.04.2012 14:54
Hallo Sonja,

wir hatten gestern dieses herrliche Essen mit Knödel.Sehr lecker den wird es wieder geben.
Lieben Dank für das feine Rezept,Bild ist unterwegs.

Liebe Grüße
Silvia

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