Unkraut - Brot
Würziges Brot mit dem, was sonst aus dem Garten verbannt wird| 60 g | Hefe, frische |
| 700 ml | Wasser, lauwarmes |
| 1 kg | Mehl, (Vollkornmehl) |
| 2 TL | Meersalz |
| 2 Bund | Kräuter, (gemischte Wildkräuter wie: Löwenzahn, Gänseblümchen, Rauke, junge Brennesselblätter, Brunnenkress |
| 60 g | Butter, weiche |
| 1 Handvoll | Körner oder Nüsse, z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Pinienkerne, Walnüsse, Erdnüsse |
| Butter oder Öl fürs Blech |
Zubereitung
Die Hefe in eine Tasse bröckeln, in etwas lauwarmem Wasser auflösen und in eine große Schüssel gießen. Erst das Mehl, dann das restliche Wasser sowie das Salz hinzufügen und das Ganze zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt warm stellen.
Während der Teig schon etwas aufgeht, die Wildkräuter waschen, trocken schütteln und trocken tupfen und fein hacken. Anschließend zusammen mit der Butter unter den Teig arbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Nun die Körner und/oder Nüsse gegebenenfalls zerkleinern, dem Teig zufügen und diesen erneut durchkneten. Den fertigen Teig nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einfetten. Aus dem Teig einen länglichen Laib formen, diesen auf das Blech setzen und wiederum 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 275°C vorheizen und eine mit Wasser gefüllte (feuerfeste!) Schale hineinstellen.
Das Brot im Ofen 25 Minuten backen. Dann die Schale herausnehmen und das Brot in 20 bis 25 Minuten fertig backen.
Abkühlen lassen und mit Butter, Frischkäse oder Käse, aber auch als würzige Beilage zu Hauptmahlzeiten genießen. Am besten schmeckt mir das Brot mit Margarine, Kresse und Salz, dazu Kirschtomaten und ein Glas kalte Buttermilch.
Variation:
Das Brot schmeckt auch sehr gut mit 1-2 klein gehackten getrockneten Tomaten oder ½ Handvoll Kümmel. Man kann die Körner weglassen, Zitronengras oder grünen Pfeffer hinzufügen und natürlich beim "Unkraut" unendlich herumexperimentieren. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass alle verwendeten Kräuter tatsächlich genießbar sind. Bei den Gänseblümchen etwas auf die Menge achten, da sie anregend auf die Verdauung wirken.
Tipp: Dieses Rezept ist sehr gut zum Backen mit Kindern geeignet! Sie lernen dadurch zum einen geduldig zu sein, da der Teig immer wieder ruhen muss, vor allem aber erlernen sie den bewussten Umgang mit der Natur und dass jede Pflanze einen Sinn hat und eben nicht bloß "Unkraut" ist. Also möglichst auch die Kräuter gemeinsam mit den Kindern im Garten sammeln.
Während der Teig schon etwas aufgeht, die Wildkräuter waschen, trocken schütteln und trocken tupfen und fein hacken. Anschließend zusammen mit der Butter unter den Teig arbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Nun die Körner und/oder Nüsse gegebenenfalls zerkleinern, dem Teig zufügen und diesen erneut durchkneten. Den fertigen Teig nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einfetten. Aus dem Teig einen länglichen Laib formen, diesen auf das Blech setzen und wiederum 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 275°C vorheizen und eine mit Wasser gefüllte (feuerfeste!) Schale hineinstellen.
Das Brot im Ofen 25 Minuten backen. Dann die Schale herausnehmen und das Brot in 20 bis 25 Minuten fertig backen.
Abkühlen lassen und mit Butter, Frischkäse oder Käse, aber auch als würzige Beilage zu Hauptmahlzeiten genießen. Am besten schmeckt mir das Brot mit Margarine, Kresse und Salz, dazu Kirschtomaten und ein Glas kalte Buttermilch.
Variation:
Das Brot schmeckt auch sehr gut mit 1-2 klein gehackten getrockneten Tomaten oder ½ Handvoll Kümmel. Man kann die Körner weglassen, Zitronengras oder grünen Pfeffer hinzufügen und natürlich beim "Unkraut" unendlich herumexperimentieren. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass alle verwendeten Kräuter tatsächlich genießbar sind. Bei den Gänseblümchen etwas auf die Menge achten, da sie anregend auf die Verdauung wirken.
Tipp: Dieses Rezept ist sehr gut zum Backen mit Kindern geeignet! Sie lernen dadurch zum einen geduldig zu sein, da der Teig immer wieder ruhen muss, vor allem aber erlernen sie den bewussten Umgang mit der Natur und dass jede Pflanze einen Sinn hat und eben nicht bloß "Unkraut" ist. Also möglichst auch die Kräuter gemeinsam mit den Kindern im Garten sammeln.
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Kommentare anderer Nutzer
Oo-de-Lally
sagt:
sagt: 19.10.2010 17:49
Mina05
sagt:
sagt: 20.10.2010 13:09
Bei den Blüten muss man nur ein wenig vorsichtig sein am besten den Teig fertigmachen , dann kleine Vertiefungen in den Teig drücken die Blüten reinlegen und wieder vorsichtig verschließen. Am besten die Blüten so in den teig legen das dann die ganze Blüte zu sehen ist wenn mann Scheiben abschneidet, und nicht zu intensiv schmeckende Blüten verwenden, den mit manchen Brotaufstrichen schmeckts dann nicht, Ich hab gute Erfahrung mit Kapuzinerkresse gemacht, kann man auch ganz leicht selber im Garten aussähen, ist eine schöne Kletterpflanze und man kann alles von ihr verwerten!! :-)
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