Wildmedaillons mit Vogelbeeren - Chutney



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Zutaten für Portionen

900 g Beeren (Vogelbeeren - Ebereschendolden)
Zwiebel(n), (ca. 300 g)
Tomate(n), (ca. 200 g)
Paprikaschote(n), rote (à ca. 200 g)
2 EL Rosinen
400 ml Essig (Weißwein-Essig)
  Salz und Pfeffer
½ TL Zimt
750 g Gelierzucker, (1:1)
Wild - Medaillons (z. B. Wildschwein- oder Hirsch- Medaillons; à ca. 50 g)
1 EL Öl

Zubereitung

Ebereschen waschen und von den Dolden zupfen. 700 g Beeren abwiegen.
Zwiebeln schälen. Tomaten einritzen, überbrühen und häuten. Paprika putzen, waschen. Alles fein würfeln. Rosinen waschen.

Zwiebeln, Gemüse, Beeren, Rosinen, Essig, ca. 1 TL Salz, Pfeffer und Zimt verrühren. Aufkochen und bei milder Hitze ca. 1 Stunde köcheln. Öfter umrühren.

Topf vom Herd ziehen. Gelierzucker unterrühren und alles bei starker Hitze aufkochen. Unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Sofort in 4 vorbereitete Twist-off-Gläser (à 250 ml Inhalt) füllen und verschließen. Chutney umgedreht auskühlen lassen.

Fleisch trocken tupfen, in Form binden. Im heißen Öl pro Seite ca. 3-4 Minuten braten, würzen. Je 2 Medaillons und 2-3 EL Chutney anrichten.
Dazu: grüne Bohnen, Birnen und Salzkartoffeln.

Das übrige Chutney hält sich unangebrochen 6-9 Monate.

Tipp: Die orangeroten Früchte enthalten große Mengen des Ersatz-Zuckers Sorbit, welcher für Diabetiker geeignet ist und sind besonders für Gelee, Fruchtsäfte, Sirup, Konfitüre und Kompott geeignet. Erntezeitpunkt ist September/Oktober

Achtung: Nicht roh verwenden, da die rohen Früchte starken Durchfall verursachen können. Beim Kochen wird die dafür verantwortliche Parasorbinsäure zerstört und die Früchte werden genießbar.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: 270 kcal
Freischaltung: 24.12.03
Rezept-Statistiken: 30.844 (0)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

sberthaler Smutje


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62 Beiträge (ø0,02/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

marloh Suppenkoch sagt:  
08.01.2004 18:26
Hi
Und wieder hab ich was gelernt heute :-) Ich wußte gar nicht das man Vogelbeeren gekocht essen kann. War der ansicht die seinen generell giftig. Vielen Dank
Liebe Grüße
Markus

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fine Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
08.01.2004 19:33
genau das dachte ich auch, dass uns hier wer vergiften wollte ;-))

Noch ein Hinweis zum Chutney: Es lohnt sich wirklich, KEINEN Gelierzucker sondern z.B. braunen Zucker zu verwenden, und die Masse einköcheln zu lassen. Die verschiedenen Aromen verbinden sich so erheblich besser miteinander.

gruß, fine

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midgard2kopf Chefkoch sagt:  
17.02.2004 00:37
Hilfreicher Kommentar:

@sberthaler:

Was Du alles weißt! Respekt!
Das chutney ist vorgmerkt, ich habe Vogelbeerkonfitüre gemacht, ist auch fein zu Wild und Fleisch statt Preißelbeerkonf.

LG
m2k

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Norwegen Tellerwäscher sagt:  
28.02.2004 07:33
Ich mache gerne Vogelbeergelee, wird in Norwegen oft statt Preiselbeeren zu Wild gegessen. (Über Nacht in 2%igem Essig einlegen, dann Gelee kochen). Rezept hört sich prima an.

mfg

Norwegen

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Schwarzwurzel Tellerwäscher sagt:  
06.10.2004 15:58
Hab ich ein Glück mit einem Vogelbeerbaum im Nachbargarten. Also diese Vogelbeer-Variante ist sensationell!! Ich hab grad Rinderschmorbraten mit eben diesem(ähnlichem) Ebereschen-Mix gegessen........ bin gespannt wie es mir danach geht...;-)
Jedenfalls ist die Vogelbeere ja richtig gut. Das kommt wahrscheinlich aus unserer Kindheit, daß die giftig ist. Da Kinder sowas sowieso roh essen, und für Kinder langt wahrscheinlich schon sehr viel weniger. Es muß ja nicht gleich tödlich sein, wie Herr Claren schreibt, aber eine vergiftung könnte doch eintreten(Bauchschmerzen, Übelkeit).
Jedenfalls Hut ab! vor dieser Variante!

bon appetit....

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Bäuchlein Suppenkoch sagt:  
09.11.2004 15:18
Ach, ich liebe Euch, Vogelbeerenchutney, Marmelade habe ich ja schon so lange gesucht. Dieses Jahr habe ich Likör angesetzt,
aber das probiere ich im nächsten Jahr.

Danke.........

Grüße vom Bäuchlein

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susa_  Sternekoch sagt:  
30.12.2004 19:46
Mein Strauch war leider nicht ergiebig genug, also habe ich zur Hälfte Vogelbeeren und zur Hälfte Cranbeeries genommen (letztere getrocknet), gaaaanz köstlich.
Nächsten Sonntag geht es dem Rest an den Kragen.

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Graf_Wronsky Hendlgriller sagt:  
30.10.2011 19:43
Hallo,
ich habe nur das Chutney hergestellt und finde es als Liebhaber der bitter-süßen Geschmacksrichtung genial (auch als Brotaufstrich)!
Habe statt Weissweinessig Balsamico genommen und die Rosinenmenge verdoppelt, sonst aber ans Rezept gehalten.

Vielen Dank für das Rezept!

LG, Graf_Wronsky

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