Zurek
gesprochen: Jour, eine herzhafte polnische Sauerteigsuppe| 200 g | Roggenschrot, kein Mehl! |
| 1 Würfel | Hefe |
| 1 Beutel | Natursauer, vom Bäcker oder z. B. von Seitenbacher, auf 30° vorgewärmt |
| 2 | Knoblauchzehe(n), fein gehackt |
| 2 TL, gestr. | Salz |
| ½ TL, gestr. | Zucker |
| 1 Liter | Wasser, lauwarm, ca. 30° |
| Für die Suppe: | |
| 2 Liter | Wasser |
| 750 g | Schweinefleisch, (Brustspitz ohne Knochen oder KasselerFrühstücksbauch) |
| 350 g | Fleischwurst oder Krakauer, gewürfelt |
| 1 m.-große | Karotte(n), fein gewürfelt |
| 4 m.-große | Kartoffel(n), gewürfelt |
| ½ Stange/n | Lauch, fein gewürfelt |
| 1 Stück | Knollensellerie, fein gewürfelt |
| Salz und Pfeffer | |
| Maggi | |
| n. B. | Majoran |
Zubereitung
Zurek, gesprochen wie das französische Wort Jour, ist eine herzhafte Suppe, die praktisch in jedem Imbiss und in jedem Restaurant Polens zu bekommen ist. Diese populäre Suppe gibt es in verschiedenen regionalen Variationen. Die Besonderheit ist ihr leicht säuerlicher Geschmack, der durch das vergorene Roggenschrot (kein Roggenmehl!) zustande kommt.
Nachfolgend das Grundrezept zum Gären von Zurek. Das vergorene Roggenschrot sollte nur verwendet werden, wenn es nach der Gärzeit angenehm sauer riecht. Nur dann kann man das Ergebnis Zurek nennen! Auf gar keinen Fall sollte man an Essig zur Säurebildung denken!
Für den Zurek: das Roggenschrot in ein Einmachglas oder besser noch in ein Tongefäß geben. In die Mitte eine Mulde drücken und den Natursauerteig und die zerbröckelte Hefe, das Salz und den Zucker mit 2 EL warmem Wasser in die Mulde geben und mit ein wenig vom Schrot zu einem Brei verrühren. Leicht mit Mehl bestreuen und warten, bis sich nach ca. 15 Minuten Risse in diesem Brei bilden. Danach den Knoblauch und das lauwarme Wasser dazugeben und alles miteinander verrühren. Das Gefäß mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und das Tuch mit einer Schnur oder einem Gummiring befestigen. Das Gefäß für 2 besser jedoch 3 Tage zum Gären an einen warmen, zugfreien Ort stellen.
Für die Suppe: die Zutaten für die Brühe sind regional unterschiedlich. Ich bevorzuge folgende Variante: die geräucherten, nicht zu fetten Brustspitzen mit etwas Salz im Wasser zum Kochen bringen. Nach ca. 20 Minuten das Fleisch aus der Brühe nehmen und klein Würfeln. Danach Fleisch, Karotte, Sellerie und Lauch in die Brühe geben und nochmals ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffeln und die Krakauer Wurst hinein geben und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Danach den Zurek in die Brühe schütten und aufkochen lassen. Wenn die Suppe zu dick sein sollte, einfach mit kochendem Wasser verdünnen. Mit Salz, Pfeffer, Maggi und nach Belieben auch Majoran abschmecken.
Wenn etwas übrig bleibt, kann man es gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Aufgewärmt schmeckt die Suppe übrigens noch besser!
Nachfolgend das Grundrezept zum Gären von Zurek. Das vergorene Roggenschrot sollte nur verwendet werden, wenn es nach der Gärzeit angenehm sauer riecht. Nur dann kann man das Ergebnis Zurek nennen! Auf gar keinen Fall sollte man an Essig zur Säurebildung denken!
Für den Zurek: das Roggenschrot in ein Einmachglas oder besser noch in ein Tongefäß geben. In die Mitte eine Mulde drücken und den Natursauerteig und die zerbröckelte Hefe, das Salz und den Zucker mit 2 EL warmem Wasser in die Mulde geben und mit ein wenig vom Schrot zu einem Brei verrühren. Leicht mit Mehl bestreuen und warten, bis sich nach ca. 15 Minuten Risse in diesem Brei bilden. Danach den Knoblauch und das lauwarme Wasser dazugeben und alles miteinander verrühren. Das Gefäß mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und das Tuch mit einer Schnur oder einem Gummiring befestigen. Das Gefäß für 2 besser jedoch 3 Tage zum Gären an einen warmen, zugfreien Ort stellen.
Für die Suppe: die Zutaten für die Brühe sind regional unterschiedlich. Ich bevorzuge folgende Variante: die geräucherten, nicht zu fetten Brustspitzen mit etwas Salz im Wasser zum Kochen bringen. Nach ca. 20 Minuten das Fleisch aus der Brühe nehmen und klein Würfeln. Danach Fleisch, Karotte, Sellerie und Lauch in die Brühe geben und nochmals ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffeln und die Krakauer Wurst hinein geben und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Danach den Zurek in die Brühe schütten und aufkochen lassen. Wenn die Suppe zu dick sein sollte, einfach mit kochendem Wasser verdünnen. Mit Salz, Pfeffer, Maggi und nach Belieben auch Majoran abschmecken.
Wenn etwas übrig bleibt, kann man es gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Aufgewärmt schmeckt die Suppe übrigens noch besser!
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Kommentare anderer Nutzer
kochmausy
sagt:
sagt: 02.06.2010 16:11
Hallo
warum macht ihr euch das alles so schwer!
Beim Schlesier gibt es schon Roggenschrot gegoren.
Der beste ist nicht der in Flaschen sondern im Becher!
Super Lecker
Gruß
warum macht ihr euch das alles so schwer!
Beim Schlesier gibt es schon Roggenschrot gegoren.
Der beste ist nicht der in Flaschen sondern im Becher!
Super Lecker
Gruß
Meister-Lukullus
sagt:
sagt: 12.10.2011 12:15
Leider habe ich in meiner Region nur die Flaschen erhalten. Zurek im Becher habe ich niergends kaufen können.
Aus dem Grund mache ich ihn lieber selber, den das Fertigprodukt in Flaschen ist nicht mein Fall. Es wurdemehr Roggenmehl als Roggenschrot verarbeitet. Auch ist er geschmacklich sehr fade.
Gruss
Meister Lukullus
p.s. Sogar mein 5 jähriger saarländischer Enkel ist von der Suppe mit dem selbstangemachten Zurek total begeistert.
Aus dem Grund mache ich ihn lieber selber, den das Fertigprodukt in Flaschen ist nicht mein Fall. Es wurdemehr Roggenmehl als Roggenschrot verarbeitet. Auch ist er geschmacklich sehr fade.
Gruss
Meister Lukullus
p.s. Sogar mein 5 jähriger saarländischer Enkel ist von der Suppe mit dem selbstangemachten Zurek total begeistert.
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Bei dem Schweinefleisch (Änderung durch die Redaktion), handelt es sich um geräucherte und gegarte Brustspitzen !!!
Diese machen einen besonderen Geschmack aus. Schmeckt besser als mit Dürrfleisch.
Viel Spaß beim Nachkochen und GUTEN APPETIT !
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