Zwiebelbonbons

Oma Lieses Rezept gegen Husten und Heiserkeit

Zutaten für Portionen

500 g Zucker, braun
2 EL Essig
2 EL Wasser
100 g Zwiebel(n), fein gerieben
1 EL Butter

Zubereitung

Den Zucker in Wasser und Essig bei mittlerer Hitze schmelzen.
Danach die geriebene Zwiebel hinzugeben und unter ständigem Rühren honigartig bräunen.
Ein Backblech mit Butter bestreichen und die Masse darauf gießen. Etwas erstarren lassen und in etwas größere Stücke schneiden.
Wenn die Masse vollständig erkaltet ist, in kleine Stücke brechen und nochmals 3-4 Stunden ausgebreitet an einem trockenen Ort ruhen lassen.

Diese Bonbons sind wie der Zwiebelsaft, ein altbewährtes Husten- u. Heiserkeitsmittel.
Bei Kindern sind sie sehr beliebt, da sie außerdem eine leckere Süßigkeit sind.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.05.10
Rezept-Statistiken: 2.766 (2)* gelesen
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Verfasser:

bärenmama  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

utekira Chefkoch sagt:  
24.11.2010 20:43
Hallo,
ich bekomme hier leider keinen braunen Zucker ,kann ich auch weißen nehmen .
Lg Ute

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bärenmama  Chefkoch sagt:  
24.11.2010 21:57
Hallo Ute,

das kann ich Dir leider nicht sagen.
Ich weiß, dass alle Heiltränke, die in meiner Familie gemacht wurden, entweder mit braunem Zucker oder Kandis gemacht wurden. Wie z.B. auch der Husten-Zwiebelsaft.

Brauner Zucker schmeckt etwas malzig und hat einige Mineralien mehr als weißer Zucker. Ich denke, es ist erst einmal Geschmacksache. Brauner Zucker oder Kandis ist m.W. nicht unbedingt gesünder als weißer Zucker.

Aber warum sollte man es nicht mal mit weißem Zucker probieren.

Kannst uns ja mal Deine Erfahrung mitteilen.

Liebe Grüße
Regine

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pustohler Tellerwäscher sagt:  
23.11.2011 08:41
Ich hab die gestern mal ausprobiert, aber die Masse wollte einfach nicht hart werden. Selbst heute morgen ist sie noch nicht so, dass ich sie vom Blech nehmen könnte. Zwar sehr zähflüssig mit durchaus fester Haut, aber eben nicht hart und schon gar nicht scheid- oder lutschbar.

Hast Du eine Ahnung, was schiefgelaufen sein könnte?

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bärenmama  Chefkoch sagt:  
23.11.2011 09:15
Hilfreiche Antwort:

Moin,

die einzige Erklärung ist, dass Du sie nicht lange genug gekocht hast.

Sie sollte im Topf seeehr dick eingekocht sein.
Versuche mal, die Masse wieder in einen Topf zu bekommen und sie langsam heiß werden zu lassen.
Dann könnte es vielleicht noch klappen.
Wenn nicht ,kannst Du die Masse im Tee benutzen.

Es grüßt die
Bärenmama

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pustohler Tellerwäscher sagt:  
24.11.2011 08:16
Danke!
jetzt hat's geklappt. HAb mich wohl zu sehr von dem honigartigen treiben lassen und es schon bei "goldgelb" ausgekippt. Ich hab's jetzt nochmal in den Topf gehauen, richtig lange gekocht (war schon leicht dunkelbaun) und dann wurden sie so schnell hart, dass ich das Schneiden vergessen hab ;)

Mein Großer mag sie gern, der Kleine nicht so. Schmeckt aber lustig, irgendie wie Zwiebelbrot mit Malzbonbon...

Danke für das Rezept, mal sehen, wie die medizinischen Erfolge sind :)

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bärenmama  Chefkoch sagt:  
24.11.2011 08:22
Moin,

na toll, dass es doch noch geklappt hat.
Wenn man sie nicht mehr schneiden kann, kann man sie ja brechen.

Hoffe, sie wirken......

Es grüßt die
Bärenmama

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Rhinozeros Tellerwäscher sagt:  
12.12.2011 16:08
Hmmm, hätte nicht gedacht, dass die so gut schmecken :) Danke für das Interessante Rezept!

Nur mit der Konsitenz bin ich leider nicht so ganz zufrieden, die sind bei mir sehr bröselig und rauh geworden, also eher wie ein großer Zuckerwürfel (dabei hab ichs ziemlich lange kochen lassen und es war auch schon richtig braun)... Ist das normal, oder werden die wenn mans richtig macht wie richtige bonbons, die glatt sind und die man lange lutschen kann, und die nicht direkt zerbröseln im Mund?

Außerdem kam mir 2EL Wasser und Essig ziemlich wenig vor, da kann sich der Zucker doch gar nicht drin lösen (es war schon schwierig, dass ganze so zu verrühren, dass der Zucker überall zumindest ein kleines bisschen feucht war)? Oder schmilzt der, wenn man lange genug erhitzt? Jedenfalls hab ich noch etwas Wasser hinzugefügt, vielleicht war das mein Fehler. Außerdem hab ich weißen Zucker genommen, vielleicht muss man da ein anderes Wasser-Zucker Verhältnis nehmen.

Und noch eine letzte Frage:
Weißt du, wie lange die Bonbons haltbar sind? Ob ich schonmal welche für den nächsten Husten vorbereiten kann?

So, genug gefragt ;)

Liebe Grüße, Rhine

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bärenmama  Chefkoch sagt:  
12.12.2011 16:22
Hilfreiche Antwort:

Hallo Rhine,

die Mengenangaben stimmen schon. Kann ja sein, dass wir verschieden große EL haben.
Bei etwas mehr Feuchtigkeit, verlängert sich halt die Zeit, bis es fest wird.
Brauner Zucker oder sogar feiner Kandis sollte es schon sein.
Industriezucker verbrennt auch schnell.

Dass die Masse bröselig geworden ist, kann wirklich am Zucker liegen.
Normalerweise, bzw. bei mir wird die Masse ziemlich glatt, also nicht bröselig.

Außerdem solltest Du die Masse nicht kochen, sondern nur unter ständigem Rühren bräunen, bis sie honigartig braun und sehr dick ist.
So gelangt die Feuchtigkeit der Zwiebel heraus und die Masse karamelisiert.

Sicher halten sie ein paar Wochen, wenn Du sie SEHR gut auskühlen läßt und in eine gut verschließbare Dose gibst.
Wie lange allerdings wirklich, kann ich nicht sagen, sie halten bei uns nie lange...... :-)

Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben.

Es grüßr die
Bärenmama

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Rhinozeros Tellerwäscher sagt:  
12.12.2011 16:28
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ja, ich habe die Masse tatsächlich kochen lassen. Hätte nicht gedacht, dass der Zucker karamelliesiert, wenn man die Temperatur so niedrig hält, dass es nicht kocht.

Also, ich muss es auf jeden Fall nochmal ausprobieren, mit braunem Zucker und ohne kochen :)

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