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Mein wandelbares Grundrezept für Babybrei

Gemüse - Kartoffel-Breichen zum Mittag

Zutaten

1 kg Gemüse, z.B. Pastinaken, Hokkaido-Kürbis, Karotten, Kohlrabi, Zucchini, Blumenkohl
500 g Kartoffel(n), mehlig kochend
  Pflanzenöl, hochwertiges, z.B Rapsöl
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept ist als Mittagsbrei für das Baby ab dem Beginn der Breikostzeit geeignet. Es ist so wandelbar, dass es lange Zeit angewendet und an die neuen Bedürfnisse des Kindes angepasst werden kann.

Wird das erste Mal Mittagsbrei gegeben, den Brei schrittweise einführen: zunächst nur das Gemüse pur in wenigen Löffeln füttern und die Menge nach und nach steigern. Erst nach einer Woche die Kartoffeln dazugeben, nach einer weiteren Woche das Öl.

Ich empfehle die Verwendung von Zutaten aus biologischem Anbau. Für kleinere Babys zunächst immer nur eine Gemüsesorte verwenden. Ist das Kind mit den Gemüsesorten vertraut, kann man die Sorten auch kombinieren. Einfach ausprobieren, was das Kind mag. Achtung, einige Kinder reagieren auf Karotten mit Verstopfung!

Das Gemüse gründlich putzen, schälen, waschen und in Würfel schneiden. Mit wenig Wasser im geschlossenen Topf bei niedriger Temperatur dünsten, bis das Gemüse weich ist (je nach Sorte 10 bis 20 Minuten). Gleichzeitig die Kartoffeln mit Schale gar kochen, ebenfalls etwa 20 Minuten. Die gekochten Kartoffeln pellen.

Das gekochte Gemüse mit einem Mixstab und einem Teil der Kochflüssigkeit fein pürieren. Bei Bedarf weitere Kochflüssigkeit oder abgekochtes Wasser dazugeben, bis die Konsistenz gefällt.

Die Kartoffeln nicht pürieren, sie werden sonst kleisterig! Statt dessen durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einer Gabel zerdrücken und anschließend durch ein Sieb streichen. Das macht Arbeit, lohnt sich aber am Anfang, damit das Breichen schön fein wird. Anschließend die Kartoffeln zum Gemüsebrei geben, gut untermischen und eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.

Den Brei in kleinen Portionen einfrieren. Gut geeignet sind kleine Plastikbecher (z.B. von Nuby in zwei Größen erhältlich). Reste kann man prima in Eiswürfelbehältern einfrieren - dann hat man ganz kleine Mengen, um die Portionen bei besonders großem Hunger zu ergänzen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen (oder mal im Wasserbad, wenn es schnell gehen muss). Vor dem Erwärmen einen Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl zur Portion Brei hinzufügen.

Abwandlung: ist die Zugabe von Fleisch erwünscht, kann zwei- bis dreimal in der Woche nach dem Auftauen Rind oder Huhn aus dem Babyglas dazugegeben werden. Ein Babyglas auf zwei bis drei Portionen verteilen.

Hat das Kind die ersten Zähnchen, kann man es Schritt für Schritt an etwas groberes Breichen heranführen. Dafür zunächst das Gemüse nicht mehr ganz so fein pürieren oder durch die größere Lochung der Flotten Lotte passieren. Kommt das Kind damit gut zurecht, die Kartoffel nur noch mit der Gabel zerdrücken und so untermischen.

Schließlich kann dem Brei auch sehr weich gekochter Rundkornreis in kleinen Mengen zugegeben werden (am besten nach dem Auftauen vorsichtig untermengen und die Menge dann von Tag zu Tag steigern); später auch kleine Nudeln.

Kommentare anderer Nutzer


amelie71

25.08.2010 11:24 Uhr

Super ! Mein Sonnenschein liebt diesen Brei !
Tip kleine Sternchen Suppennudeln statt Kartoffeln !
Viel besser gesünder und billiger als die gekauften Breie ! Schließlich weiß man ja jetzt was drinne ist !

Liebe Grüße

FeueruFlamme2010

27.09.2010 17:39 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für das Rezept.

Uns steht der erste Brei noch bevor.

Wie würde man die klitzekleinen Breiportionen am Anfang denn am schonendsten erwärmen?

Mikrowelle soll schädlich sein und 2 TL im Wasserbad zu erwärmen scheint mir umständlich - bzw. so kleine Gefäße habe ich einfach nicht.

Wie habt Ihr das gemacht?

Liebe Grüße

Familie_Walther

27.09.2010 18:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich habe die kleinen Miniportionen anfangs tatsächlich im Wasserbad erwärmt. Dazu habe ich eine ganz kleine Küchenschüssel genommen. Sehr gut machen sich auch die kleinsten Breigläser, in denen zum Beispiel Apfel pur verkauft wird (125 Gramm, glaube ich).

Ich habe aber bald festgestellt, dass so ein Wasserbad für das Breierwärmen wirklich Energieverschwendung ist. Daher habe ich nach einer Weile einen Babykostwärmer gekauft, einen ganz einfachen für 15 EUR. Macht sich prima, geht schnell und unkompliziert, nachher wollte ich ihn nicht mehr missen. Hierfür eignen sich auch die kleinen (später großen) Breigläser.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei den ersten Breiversuchen. Erzähl dann mal, wie es war!

FeueruFlamme2010

28.09.2010 16:47 Uhr

Vielen Dank für die prompte Antwort.
Werde ich so machen.
Viele Grüße

FeueruFlamme2010

16.12.2010 14:04 Uhr

Habe nun diverse Breichenversuche hinter mir und erhitzte tatsächlich, wie empfohlen, im Wasserbad.

Bevor ich die "Zutaten" (Gläschen, Löffel, Öl) hole, werfe ich den kleinen Wasserkocher (0,5l) an. Das geht sehr schnell und ist fertig, wenn alles beisammen ist - ist auch energiesparend.

Dann hat mein Göga aus Junggesellenzeiten noch einen Minitopf, der sogar für Saucen zu klein ist. Darin kommen Gläschen und heißes Wasser. Binnen kurzem ist der Brei unter Rühren auf 37Grad erwärmt.

Habe sogar einmal ein Breichen in der großen "Tasse" einer Thermoskanne erwärmt. Geht also auch unterwegs zur Not.

Mittlerweile ist sogar das Füttern nicht mehr so chaotisch, und es landet das meiste im Mund, nicht in Nase und Ohren... ;-)

Vielen Dank noch einmal für Rezept und Tips.

Viele Grüße,
Feuer&Flamme

Familie_Walther

29.12.2010 14:52 Uhr

Ich freue mich für Euch, dass es so gut klappt. Danke für Deinen Kommentar und weiterhin viel Spaß beim Essen! :-)

merlinmomo

12.12.2011 07:35 Uhr

Hallo,
ich habe einen Wärmeteller von NUK. Da kannst du heißes Wasser in den Rand füllen. Einfach Brei aus dem Kühlschrank auf den warmen Teller - ist ruck zuck warm und bleibt auch lange warm. Da kannst du auch löffelweise Brei dazufüllen, falls der Hunger mal groß ist :)
LG

psychariak

15.01.2011 22:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ja, Breichen selber kochen ist wirklich ganz einfach.
Zum Thema Fleisch: das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt täglich 20-30g Fleisch oder Fisch (1-2x pro Woche) im Brei. In den Fleisch-Gläschen sind nur 40% Fleisch, der Rest ist Reis! Es müsste daher ein halbes Fleischgläschen ( ca. 60g) zum fertigen Gemüse-Kartoffel-Brei - dann ist aber die Protion sehr groß und der Anteil an Kohlenhydraten (Kartoffeln, Reis) eigentlich zu hoch...
Ich koche daher auch das Fleisch selbst: einfach würfeln, in wenig Wasser garen und fein pürieren. Dann in Eiswürfelbehältern eingefroren - 2 Eiswürfel sind die richtige tägliche Portion.

puffel84

24.01.2011 16:21 Uhr

Hallo,

ich koche seit ca. 6 Wochen für meine 8 Monate alte Tochter den Brei selbst, Gemüse wie Möhren, Pastinaken und Kürbis haben wir schon probiert, das friere ich auch immer portionsweise ein. Seit kurzem mische ich Kartoffel unter den Gemüsebrei, die koche ich aber immer frisch, habe mir bisher nicht getraut Kartoffel einzufrieren, dachte immer das geht schlecht (wegen der Konsistenz nach dem Auftauen)- geht das wirklich problemlos?
Muss auch zugeben, habe die gekochten Kartoffeln immer mit dem Gemüse zusammen püriert :0) !?

Danke für eure Tipps und Ratschläge im Voraus!!!

LG, Sarah

Familie_Walther

24.01.2011 20:36 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Sarah,

ich persönlich habe keine gute Erfahrung damit gemacht, die Kartoffel mit dem Gemüse zusammen zu pürerien - die Konsistenz wurde kleisterig und der Geschmack meinem Empfinden nach auch anders, sehr nach Stärke. Wenn Du aber andere Erfahrungen gemacht hast, brauchst Du es natürlich nicht zu ändern - erspart Dir ja einen Arbeitsschritt. :-)

Das Einfrieren hat mit dem Kartoffelanteil problemlos funktioniert. Ganz zu Beginn habe ich sogar Kartoffelminimengen im Eiswürfelbehälter pur eingefroren, um es dann Schritt für Schritt unter den schon bekannten Möhrenbrei zu mischen. Auch das ging wunderbar.

Viel Spaß weiterhin beim Breikochen!

Rosakatzenauge

07.12.2011 11:22 Uhr

ich püriere das gemüse und rühr die Kartoffeln dann mit einem schneebesen unter. durch den kochsud den man zufügt wird der brei dann schön geschmeidig. Ich koche immer für gut 2 wochen vor und frier alles ein. wenn es dir nach dem erwärmen die konsitenz nicht gefällt einfach einen schuss abgekochtes wasser oder einen tl öl rein und das ganze nochmal durchrühren.

puffel84

18.02.2011 14:27 Uhr

Hallo,

habe den Brei als Brokkoli- Kartoffel- Brei zubereitet, hat meiner Kleinen gut geschmeckt. Die gekochten Kartoffeln habe ich durch die Kartoffelpresse und den Brokkoli nach dem Dünsten püriert, alles miteinander vermengt und auch einen großen Teil in kleinen Portionen eingefroren- ging super, auch nach dem Auftauen hatte der Brei eine gute Konsistenz...

Vielen Dank,

LG, Sarah

Familie_Walther

04.04.2011 15:34 Uhr

Vielen Dank auch für das Hochladen der Bilder!

BockwurstmitBrot

01.03.2011 21:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Danke, der Beitrag hier hat mit Mut gemacht, bei meinem zweiten Kind den Brei selbst zu kochen.

Man kann alles wunderbar vorbereiten und vor allem frisches Gemüse der Saison verwenden! Ich dünste das Gemüse im Dämpfeinsatz, so gart es am schonendsten. Dauert zwar etwas länger, aber lohnt sich.
Den fertig pürierten Brei streiche ich dann in Eiswürfelförmchen aus Silikon, lasse sie ca. 6h durchfrieren und fülle sie dann in Gefrierbeutel um. Die lassen sich leicht beschriften mit Datum und was da drin ist. Übrigens: Die Silikoneiswürfelförmchen sind wirklich ideal dafür, weil sich die Breiwürfel wunderbar herauslösen lassen.

Zum Thema Erwärmen: Bloß nicht langsam im Kühlschrank über Nacht! Das kann ich wirklich nur demjenigen empfehlen, der einmal die Woche seinen Kühlschrank schrubbt und desinfiziert. Auch das Auftauen in einem geschlossenen Behälter bietet sich nicht wirklich an, denn auch da kommen Keime hin. Das beste und einfachste ist tatsächlich, den Brei kurz vorher im Wasserbad zu erwärmen. Wie man das am besten macht, haben hier ja schon einige geschrieben.

So, in meinem Tiefkühlschrank warten nun Möhren, Pastinaken und Kürbis auf ihren Einsatz. Viel Erfolg euch anderen auch, ich finde ja, es lohnt sich und ist auch nicht unbequemer, als ein Glas aufzumachen.

Familie_Walther

02.03.2011 12:14 Uhr

Vielen Dank für Deine Erfahrungen! Deinen Einwand bezüglich des Auftauens im Kühlschrank kann ich nachvollziehen, habe jedoch selbst in all den Monaten keinerlei schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich stelle das geschlossene Gefäß aus dem Tiefkühler in den Kühlschrank. Für mich persönlich war das die bessere Lösung als ein tiefgefrorenes Breichen gleichmäßig im Wasserbad erwärmen zu wollen.

yvonneschnecke

13.05.2011 13:53 Uhr

Meine Kleine mag den Brei sehr, hatte nicht gedacht dass sie ihn isst, da ich hier nur ein elektrisches Passiergerät habe: dann wird es nicht sooooo fein, aber nach 2 mal durchpressen doch sehr gut.
Da ich erst mit Beikost begonnen habe, war der Kartoffelanteil (ab der 2. Beikostwoche) noch relativ gering. Da ich auch kein Dampfgarer habe, hab ich einfach den Spargeltopf benutzt, die Möhren grob geraspelt in den Einsatz und nur den Topfboden etwa 2 cm hoch mit Wasser gefüllt. Funktionierte prächtig.

lg
yvonne

Familie_Walther

13.05.2011 16:40 Uhr

Toll, das freut mich. Das Schöne ist ja, dass man mit ein bisschen Kreativität wirklich den eigenen optimalen Brei herausfindet und auch die eigene Zubereitungsmethode.
Von den vielen Anregungen werden hoffentlich noch viele profitieren. :-)

tannamaus1

17.05.2011 10:24 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

So oder so ähnlich habe ich meine Breie auch immer gemacht.

Super gehen auch Süsskartoffeln und Mais, das haben meine Kinder geliebt!!!

Bei Zugabe von Fleisch hab ich immer Biofleisch ganz klein gewürfelt und als erstes gekocht, dann das Bio-Gemüse dazugeben, alles zusammen pürieren, fertig.
Bei Fleisch sollte man immer etwas mit Vitamin C dazugeben, damit das Eisen besser aufgenommen wird, also einen Schluck Apfelsaft, Orangensaft etc.

Hab es in kleinen Schüsseln oder Beuteln eingefroren, im Kühlschrank aufgetaut und in der Mikrowelle erhitzt (gut umrühren, damit der Brei überall die selbe Temperatur hat!)

Immer nur eine Zutat pro Woche einführen um Allergien vorzubeugen und ggf. zu erkennen!!! (hatte ein Allergiker-Baby....)

Später (so ab 10. Monat) kann man (auch wieder nur eine Zutat pro Woche) mit Kräutern, Zwiebeln und evtl. Milch/Milchpulver würzen, erst ab 1 Jahr Salz!! (Salz ist in den gekauften Gläschen schon früh drin, damit es der Mutter beim probieren schmeckt, ist aber für die noch unreifen Nieren des Babys eine große Belastung!!!)

Und mit der Zeit immer weniger pürieren, sodass das Kind das Kauen lernt!

Meine Söhne haben ab ca. 1 Jahr vom Tisch mitgegessen, habe dann immer beim Kochen vor dem Würzen etwas zur Seite gestellt.

Maaya

18.05.2011 22:25 Uhr

Das sind wirklich gute Tipps. :-)i
Ich will nämlich morgen mit Kürbis als Beikost beginnen und fragte mich, wie ich das wohl mit dem einfrieren/auftauen am besten mache.... Man hört ja auch schon mal was von Gläser einfrieren, wobei ich damit skeptisch bin.... platzen die nicht? Hatte eigentlich vorgehabt, jeden Tag frisch zu kochen, aber das ging schon beim 1. Mal schief (Möhren), da ich nur 1 Möhre hatte und mein 0815-Pürierstab diese nicht richtig sämig bekam....

Familie_Walther

19.05.2011 06:24 Uhr

Hallo Maaya,
ich bin überzeugt, dass man größere Mengen besser kochen kann als Einzelportionen und das Einfrieren und Auftauen funktioniert wirklich prima. Ich persönlich habe mit Eiswürfelbehältern und den Nuby-Bechern in verschiedenen Größen wirklich gute Erfahrungen gemacht.
Hokkaidokürbis gehörte zu den Breien, die meinem Sohn am besten geschmeckt haben und die auch von der Konsistenz wunderbar waren. Kohlrabi übrigens auch. Später, wenn Du alle Gemüsesorten eingeführt hast, kann man den Kürbis auch prima mit Möhre mischen. Viel Erfolg!

Maaya

19.05.2011 21:39 Uhr

Danke, hat auch alles super geklappt heute! :-) Habe eine Portion für morgen in den Kühlschrank gestellt und einiges andere erst mal in Eiswürfelbehälter. Habe für demnächst an Via-Becher von Avent gedacht. Hat damit jemand Erfahrung? Kann man eigentlich die Plastikbehälter dann auch direkt ins Wasserbad stellen oder muß ich erst umfüllen?
Wollte nach ca. 5 Tagen eine neue Sorte (Möhre) probieren und dann auch schon mischen. Geht das eigentlich mit jedem Gemüse, quasi querbeet oder passt nicht jedes Gemüse zusammen? Danke + einen schönen Abend! :-)

Familie_Walther

20.05.2011 06:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich hab das Erwärmen immer im Glas gemacht (erst eins vom normalen Gläschenbrei, später ein Marmeladenglas, weil mein sohn immer so hungrig war :-) ). Ich hab bald auch direkt aus dem Glas gefüttert, da es mit nem Geschirrtuch drumherum länger warm hielt als in einer Schüssel.

Ich denke, prinzipiell kannst Du alles mischen. Ich fand Kombis aus Gemüse mit hohem und geringem Wassergehalt besonders gut, z.B. Zucchini mit Möhre oder Pastinake mit Apfel (naja, kein Gemüse :-) ) - das hat die etwas zähe Konstistenz der Pastinaken abgemildert und super geschmeckt. Man findet schnell raus, was gut passt und dem Kind besonders gut schmeckt. Ideal war bei uns auch Riesenkohlrabi, die Sorte hieß "Superschmelz", total mild und lecker.

Viel Erfolg!

brittalieb

24.10.2011 07:10 Uhr

Hallo, habe auch diese Becher und würde sie auch gern für Brei nutzen. Bei Amazon las ich, das es gehen würde, im Beipackzettel steht aber nichts dazu :-( Wasserbad sollte gehen, da es ja ein hochwertiger Kunststoff ist, denke ich.
LG Britta

Schokifrau

27.05.2011 14:24 Uhr

Danke für das Rezept!
Ich habe jetzt auch angefangen, den Brei selbst zu kochen. Anfangs hat es sich wegen der kleinen Mengen für mich nicht so gelohnt.
Das Einfrieren der Kartoffeln (hab übrigens nur festkochende bekommen) war bei mir übrigens kein Problem, allerdings weiß ich leider nicht mehr, ob ich das Gemüse gemeinsam püriert habe...
Das nächste Mal werde ich auf jeden Fall die Kartoffeln und das andere Gemüse gemeinsam kochen (bzw mit wenig Wasser im Topf dünsten).
Die Menge reicht bei uns knapp für 7 Tage.
Ich friere auch in Marmeladengläsern ein, das ist überhaupt kein Problem.

Übrigens ist in vielen fertigen "reinen" Gemüsegläschen Reis mitdrin, der nur klein auf der Zutatenliste erwähnt wird.

LG Schokifrau

P.S.: Meine Kleine scheint den selbstgemachten Brei auch besser zu vertragen, da sie seitdem nicht mehr gespuckt hat, obwohl sie mehr gegessen hat...

brittalieb

22.10.2011 17:34 Uhr

Hallo,

superlieben Dank für das Rezept und die tollen Erklärungen und Beiträge der anderen hier!
Ich will in der nächsten Woche anfangen, Brei zu füttern, da ist das alles hier perfekt zum nachlesen und ausprobieren.
Habe aber mal eine Frage: wenn man nach ca. 2 Wochen das Öl hinzufügt, muss man das immer pro ganzer Breiportion nach dem Erwärmen hinzufügen, oder kann man das auch vorher schon und mit einfrieren?
Und wieviel Öl pro Portion, sind 2 TL richtig?
Und welches Öl nehmt Ihr so? Höre immer Rapsöl, aber ich habe auch schon von Walnuss- und Erdnussöl gelesen, ist das nicht auch wegen Nussallergierisiko schlechter?
Habe öfter gelesen, dass man Wasser hinzufügen soll, wenn man nur dampfgart. Stimmt das, oder gehts auch ohne? Kann man das Wasser aus dem Dampfgarer nehmen? Da sind doch sicherlich die Vitamine drin, die aus dem Lebensmittel austreten, oder?

Kartoffeln hab ich übrigens schon immer, auch im Eintopf, mit eingefroren, habe da nie Probleme mit gehabt. Wichtig ist nur, dass man nicht zuviel auf einmal einfriert und der Eisschrank trotz zimmerwarmer oder nur kühlschrankkalter Lebensmittel immer noch seine minus 18 Grad mindestens hat.
Auftauen im geschlossenen Behälter wie z.B. einen Tupper stelle ich mir problemlos vor, da ich einen empfindlichen Magen habe, hätte ich da bestimmt auch schon drauf reagiert.
Aufwärmen in der Mikrowelle in geeignetem Geschirr mit Deckel ist auch sicher kein Problem. Ich selbst koche seit über 15 Jahren regelmäßig in der Mikrowelle und bin kerngesund.

LG Britta

Familie_Walther

23.10.2011 07:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Britta,
ich freue mich, dass das Rezept Dir weiterhilft und wünsche Dir viel Freude in der Breichenzeit!
Das Öl kommt am besten beim Erwärmen dazu - dann hast du die richtige Menge Öl pro Portion drin. 2 TL oder 1 EL ist richtig. Ich würde Dir Rapsöl empfehlen, da es hochwertig ist und kein Allergierisiko birgt (anders als die Nussöle); außerdem ist es geschmacksneutral. Ansonsten geht auch mal Sonnenblumenöl, wenn Du z.B. woanders zu Besuch bist und kein Rapsöl vorhanden.
Ich habe keinen Dampfgarer und habe das Wasser vom Dämpfen im Topf dann immer mitverwendet, um die richtige Konsistenz beim Brei zu bekommen. Dann sind die Vitaminie wieder im Brei. :-)

Wünsche Dir viel Erfolg bei dem ersten Breichenkochen!

brittalieb

24.10.2011 07:07 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!!!
Ich werde nächste Tage starten, werde mich dann mal hier melden wie es klappte.
LG Britta

amanih

05.12.2011 15:02 Uhr

Das Rezept hat meiner kleinen Maus sehr geschmeckt.
Ich habe ein Brokolli-Möhren-Zucchini -Blumenkohl-Brei gemacht.
Danke*****

Familie_Walther

08.03.2012 12:55 Uhr

Liebe Eltern,

ich habe mein eigenes Rezept nun für den Beikoststart meines zweiten Sohns hervorgeholt. Funktioniert auch bei ihm wieder toll!
Als kleine Abweichung vom oben beschriebenen Ablauf möchte ich anregen, bei der Einführung des Breis die Reihenfolge von Öl und Kartoffel zu tauschen: erst das Gemüse (Hokkaido oder Pastinake finde ich für den Start ideal), nach einer Woche das Öl und erst zum Schluss die Kartoffel. Nach meiner Erfahrung bekommt das der Verdauung besser.

Viele Grüße und guten Appetit den Babys! :-)

tesoro22

15.11.2012 21:57 Uhr

Öl sollte man von anfang an ran geben ;) macht keinen Sinn, das erst nach 1 Woche zu tun. Und je nachdem wie das Baby reagiert, kann man auch nach 3-4 Tagen schon das nächste dazu geben, bzw. das nächste Gemüse probieren. Ist doch sehr individuell ;)

patty89

07.06.2013 19:27 Uhr

Ich mach diesen Brei auch oft noch mit Fleisch. Vorzugsweise Rindfleisch als Beilage zu Gemüse und Kartoffeln, weil Babies auch Fleisch brauchen (nach Einführung von Fleisch nach der 3. Woche).

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