Altwiener Esterházytorte
feinste Haselnuss - Meringue - Böden mit Dotter - Buttercreme| 10 | Eiweiß |
| 170 g | Zucker, feiner (am besten Wiener Backzucker) |
| 1 Msp. | Zimt |
| 30 g | Zitronat, feinst gehackt |
| 180 g | Haselnüsse, fein gerieben |
| 70 g | Weizenmehl |
| 5 | Eigelb |
| 40 g | Mehl oder Speisestärke |
| 3,3 dl | Milch (Vollmilch) |
| 130 g | Puderzucker |
| 220 g | Butter |
| 3 cl | Cognac (oder Kirschwasser, Arrak, guten Rum ...) |
| ½ Glas | Aprikosenkonfitüre |
| 100 g | Kuvertüre (halb dunkle, halb Milch-) |
| 1 EL | Nutella |
| ½ EL | Öl (Nuss- oder Sonnenblumenöl) |
| 20 g | Schokolade, weiße |
Zubereitung
Für Meringue-Böden die Eiweiße steif schlagen und nach und nach den Zucker einrühren, nochmal gut ausschlagen. Zimt, das ganz fein gehackte Zitronat und die Haselnüsse unterziehen. Zuletzt vorsichtig das gesiebte Mehl unterziehen.
Im Original werden davon fünf runde, ca. 3 - 4 mm dicke Tortenböden gebacken - ich mache (der Einfachheit halber) 3 Viereckige, in Backblechgröße, die ich nach dem Backen halbiere (siehe Foto). Die Böden werden bei ca. 200°C 12 - 15 min. hellbraun gebacken, nach dem Auskühlen vom Back-Papier abgezogen und mit der Creme zusammengesetzt.
Für die Creme die Eigelbe mit Mehl verschlagen, mit Milch aufgießen und das Ganze unter Rühren einmal aufkochen lassen. Nach dem Auskühlen die Butter sehr schaumig rühren und nach und nach mit dem Zucker zu einer ganz weißen Masse aufschlagen, dann löffelweise die ausgekühlte Creme unterziehen (Vorsicht: langsam! Und darauf achten, dass Creme und Buttermasse die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Creme!). Zuletzt mit dem Alkohol aromatisieren und mit der fertigen Creme die Tortenblätter zusammensetzen.
Der oberste Tortenboden wird verkehrt aufgelegt und glatt mit Aprikosenkonfitüre bestrichen. Dann die Torte an einem kühlen Ort über Nacht etwas durchziehen, bzw. die Marmelade leicht antrocknen lassen.
Am nächsten Tag wird die Kuvertüre temperiert, mit Nutella und Nussöl glatt gerührt, und die Torte damit überzogen. Die weiße Schokolade ebenfalls schmelzen, mit einem Teelöffelchen Öl glatt rühren und die Torte mit dem typischen Esterházy- Muster verzieren (dies ist meine Version, da mir die typische Zuckerglasur zu süß ist! Aber das kann man halten, wie man will, wichtig ist nur das Muster!)
Am besten schmeckt die Torte, wenn sie 2 - 3 Tage durchziehen konnte (falls sie nicht vorher aufgegessen wird!).
Im Original werden davon fünf runde, ca. 3 - 4 mm dicke Tortenböden gebacken - ich mache (der Einfachheit halber) 3 Viereckige, in Backblechgröße, die ich nach dem Backen halbiere (siehe Foto). Die Böden werden bei ca. 200°C 12 - 15 min. hellbraun gebacken, nach dem Auskühlen vom Back-Papier abgezogen und mit der Creme zusammengesetzt.
Für die Creme die Eigelbe mit Mehl verschlagen, mit Milch aufgießen und das Ganze unter Rühren einmal aufkochen lassen. Nach dem Auskühlen die Butter sehr schaumig rühren und nach und nach mit dem Zucker zu einer ganz weißen Masse aufschlagen, dann löffelweise die ausgekühlte Creme unterziehen (Vorsicht: langsam! Und darauf achten, dass Creme und Buttermasse die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Creme!). Zuletzt mit dem Alkohol aromatisieren und mit der fertigen Creme die Tortenblätter zusammensetzen.
Der oberste Tortenboden wird verkehrt aufgelegt und glatt mit Aprikosenkonfitüre bestrichen. Dann die Torte an einem kühlen Ort über Nacht etwas durchziehen, bzw. die Marmelade leicht antrocknen lassen.
Am nächsten Tag wird die Kuvertüre temperiert, mit Nutella und Nussöl glatt gerührt, und die Torte damit überzogen. Die weiße Schokolade ebenfalls schmelzen, mit einem Teelöffelchen Öl glatt rühren und die Torte mit dem typischen Esterházy- Muster verzieren (dies ist meine Version, da mir die typische Zuckerglasur zu süß ist! Aber das kann man halten, wie man will, wichtig ist nur das Muster!)
Am besten schmeckt die Torte, wenn sie 2 - 3 Tage durchziehen konnte (falls sie nicht vorher aufgegessen wird!).
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
19.11.2010 22:18
Hallo Ulrike,
kann man die auch rund machen statt eckig?
VG Kräuterjule
kann man die auch rund machen statt eckig?
VG Kräuterjule
udebue
sagt:
sagt: 21.11.2010 18:59
21.11.2010 19:13
blaterli
sagt:
sagt: 22.02.2011 13:50
Hey Ulrike
Die Torte war echt lecker und ich steh auch sehr gern in der Küche, aber ich glaube, die Mühe macht man sich nur einmal! :o)
War mehr als 3 Stunden damit beschäftigt, weil mein Freund unbedingt eine solche Torte als Geburtstagstorte haben wollte (er hat mal in Wien davon gelesen)..
Die Böden sind mir beim Zuschneiden zerbrochen, egal wie ichs angestellt hab und die Glasur mit dem Öl wurde richtig flockig, anstatt glatt über die Torte zu laufen.. :o( aber schlussendlich, mit etwas Puderzucker bedeckt war sie richtig lecker und war innert 2 Stunden weggeputzt! :o)
Respekt für die, die sich den Aufwand mehrmals antun! ;o)
Liebe Grüsse
Lydia
Die Torte war echt lecker und ich steh auch sehr gern in der Küche, aber ich glaube, die Mühe macht man sich nur einmal! :o)
War mehr als 3 Stunden damit beschäftigt, weil mein Freund unbedingt eine solche Torte als Geburtstagstorte haben wollte (er hat mal in Wien davon gelesen)..
Die Böden sind mir beim Zuschneiden zerbrochen, egal wie ichs angestellt hab und die Glasur mit dem Öl wurde richtig flockig, anstatt glatt über die Torte zu laufen.. :o( aber schlussendlich, mit etwas Puderzucker bedeckt war sie richtig lecker und war innert 2 Stunden weggeputzt! :o)
Respekt für die, die sich den Aufwand mehrmals antun! ;o)
Liebe Grüsse
Lydia
udebue
sagt:
sagt: 23.02.2011 15:01
Danke, Lydia, für Deinen Kommentar.
Ich gebe zu, dass die Torte sehr viel Arbeit ist - auch ich mache sie nur einmal im Jahr (für meinen Papa zum Geburtstag - was tut man nicht alles für einen geliebten Erzeuger...!)
Andererseits kriegt man auch Routine. Die Böden dürfen nicht zu lang im Rohr bleiben, sie sind eher blass (halt Meringue-artig) und weich-zäh, höchstens am Rand hellbräunlich, wo sie auch mir dann beim Schneiden manchmal splittern.
Bei der Schoko-Glasur muss man natürlich das korrekte "Temperieren" beachten, wie es hier im CK mehrfach schon in Foren besprochen wurde. Aber man kann durchaus auch - wie im Original - eine Zuckerglasur machen.
Es freut mich, dass sie Dir/Euch trotz der vielen Arbeit und der kleinen Missgeschicke gut geschmeckt hat. Vielleicht machst Du Dich ja (wenn das derzeitige Stöhnen verraucht ist) doch noch mal dran....
LG Ulrike
Ich gebe zu, dass die Torte sehr viel Arbeit ist - auch ich mache sie nur einmal im Jahr (für meinen Papa zum Geburtstag - was tut man nicht alles für einen geliebten Erzeuger...!)
Andererseits kriegt man auch Routine. Die Böden dürfen nicht zu lang im Rohr bleiben, sie sind eher blass (halt Meringue-artig) und weich-zäh, höchstens am Rand hellbräunlich, wo sie auch mir dann beim Schneiden manchmal splittern.
Bei der Schoko-Glasur muss man natürlich das korrekte "Temperieren" beachten, wie es hier im CK mehrfach schon in Foren besprochen wurde. Aber man kann durchaus auch - wie im Original - eine Zuckerglasur machen.
Es freut mich, dass sie Dir/Euch trotz der vielen Arbeit und der kleinen Missgeschicke gut geschmeckt hat. Vielleicht machst Du Dich ja (wenn das derzeitige Stöhnen verraucht ist) doch noch mal dran....
LG Ulrike
udebue
sagt:
sagt: 23.02.2011 15:07
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- backrezepte
- Schnitten & Kuchen
- Kuchen
- Torten (2)
- Kuchen
- öSTerreich
- KUCHEN
- Fest & Weihnachtsmehlspeise
- Kuchen
- Torte
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine


























Ulrike
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten