Berliner Buletten

locker und würzig

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Zutaten für Portionen

500 g Hackfleisch, gemischtes (Rind und Schwein)
1 große Zwiebel(n), oder 2 kleine
Ei(er)
Brötchen, altes Weizenbrötchen (mind. 1 Tag alt)
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
1 TL Paprikapulver
  Öl, oder Margarine

Zubereitung

Das Brötchen in eine Schüssel mit warmem Wasser geben, so dass es sich komplett vollsaugt und aufweicht. Ich hebe immer übrig gebliebene Frühstücksbrötchen in einer Papiertüte vom Bäcker im Speiseschrank auf - die halten sich so sehr lange und können dann bei Bedarf für den Bulettenteig herhalten. (Aber keine Aufbackware verwenden, die saugt sich schlecht mit Wasser voll - lieber richtige Bäckerbrötchen.)

Das Hack mit einem Ei, einer möglichst fein geschnittenen Zwiebel und den Gewürzen in eine Schüssel geben. Wenn das Brötchen aufgeweicht ist, Stückchen davon in der Hand auspressen, so dass möglichst wenig Flüssigkeit im Brötchen bleibt. Die ausgedrückte Masse ebenfalls in die Schüssel geben.

Alles mit der Hand so lange kneten, bis sich eine homogene Masse ergibt und alle Zutaten gut vermengt sind. Abschmecken und ggf. nachwürzen.

Öl in einer Pfanne schön heiß werden lassen.

Aus dem Hackteig acht gleichgroße Bällchen formen, diese dann vorsichtig platt drücken und in die sehr heiße Pfanne geben. Es ist wichtig, dass die Buletten schön braun werden! Wenn man sieht, dass die Buletten unten schön braun sind und auch am Rand bereits anfangen Farbe zu nehmen, werden sie einmal umgedreht. Nun braten sie so lange, bis man merkt, dass sie fest sind, wenn man mit der flachen Gabel draufdrückt. Sind sie noch weich, sind sie innen noch roh. Wenn sie außen schon braun sind, sich aber auf Gabeldruck noch weich anfühlen, auf kleiner Flamme weiterbruzeln lassen, damit sie nicht anbrennen.

Die Zugabe des alten Brötchens ist viel besser als z.B. Semmelbrösel zu nehmen, weil die Buletten so viel lockerer werden. Wenn man mehr Buletten macht, sollte man den Rest nicht in den Kühlschrank stellen sondern ihn bei Zimmertemperatur auf einen Teller legen und mit Alufolie abdecken. Im Kühlschrank verlieren die Buletten an Geschmack und werden zu fest.

Und noch ein Tipp:
In der Pfanne, in der die Buletten gebraten wurden, kann man wunderbar gekochte Nudeln und/oder Champignons schwenken. Mit einem kleinen Schuss Sahne wird aus dem Bratensud eine richtig leckere Sauce.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.04.10
Rezept-Statistiken: 18.612 (5)* gelesen
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Verfasser:

Die_Flinke  Kaltmamsell


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Kommentare anderer Nutzer

DerSitzRiese Tellerwäscher sagt:  
19.11.2010 16:19
So kenne ich sie auch. Nur Senf fehlt mir noch.

Lecker!

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Die_Flinke  Kaltmamsell sagt:  
19.11.2010 17:29
Den Senf kannst Du ja nach eigener Präferenz dazureichen. Manch einer mag nämlich keinen, also stelle ich den immer einfach daneben. :o)

Antwort hilfreich? ja / nein



 

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