Buttertoast mit Vorteig und kalter Führung
ergibt ein 500 - g - Brot - duch den Vorteig einzigartig im Geschmack!| 120 g | Weizenmehl (Typ 550) |
| 70 g | Milch (Vollmilch, mind. 3,5 % Fett) |
| 2 g | Salz |
| 2 g | Hefe, frische |
| 220 g | Weizenmehl (Typ 550) |
| 120 g | Milch (Vollmilch, mind. 3,5 % Fett) |
| 30 g | Butter |
| 7 g | Zucker |
| 5 g | Salz |
| 10 g | Hefe, frische |
| 5 g | Backmalz, evtl., kein Muss |
| etwas | Butter für die Form |
| Wasser zum Bestreichen |
Zubereitung
Ich weiß es gibt hier schon viele Toastbrot-Rezepte, aber so wie dieses gebacken wird hab ich hier noch keins gefunden. Daher die dringende Empfehlung, es auszuprobieren.
Die geringen Mengen für die Hefe stimmen, das ist halt leider beim Brotbacken in dieser Größenordnung so. Im Vorteig braucht man nicht mehr.
Die ersten vier Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und abdecken. Die Hefe für zwei Stunden bei Raumtemperatur in Fahrt kommen lassen (bei der Verwendung von warmer Milch reicht eine Stunde) und dann für 16 - 20 Stunden in den Kühlschrank geben.
Zwei Stunden vor der Teigbereitung herausholen und akklimatisieren lassen. Also mindestens 20 Stunden einplanen!
Nun aus dem Vorteig und den restlichen Zutaten einen Teig kneten. Da der Teig sehr fest ist, sollte man auf jeden Fall intensiv mit den Händen kneten. Beim Kneten wird dann irgendwann die Butter austreten, daher am besten so lange in einer großen Schüssel kneten, bis die Butter vom Teig wieder absorbiert ist. Dabei ist etwas Kraft und vor allem Ausdauer gefragt!
Das Kneten dauert etwa 7 - 10 Minuten, und das ist wirklich wichtig! Die Schüssel abdecken und den Teig 15 Minuten ruhen lassen. Nicht länger!
Jetzt den Teig in 10 Stücke á 58 g teilen und daraus 10 kleine Brötchen schleifen. Die Brötchen ringsherum anfeuchten, den Boden auslassen, und dicht an dicht (2 Reihen à 5 Brötchen) in die gebutterte Brotform geben. Etwas andrücken, noch einmal mit einem Pinsel mit kaltem Wasser abstreichen und mit Klarsichtfolie luftdicht verschließen. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis die Teiglinge schön "zusammengewachsen" sind und das Volumen sich verdoppelt hat.
Währenddessen den Backofen auf 230°C vorheizen. Wenn der Teig reif für den Ofen ist, die Klarsichtfolie durch Alufolie ersetzen und ab in den Ofen. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 200°C drosseln und weitere 25 Minuten backen.
Die Form aus dem Ofen holen, das Brot befreien und ohne Form und Folie nochmals für 5 - 10 Minuten in den Ofen geben. Das Brot nun für 3 Stunden auskühlen lassen und dann in einen luftdichten Plastikbeutel geben, damit die Kruste schön weich wird, eben toastbrotartig, fast wie Gummi.
Meine Brotform hat übrigens die Maße 22,5 x 9,5 x 8 cm (L x B x H) und ist für ein 500-g-Toastbrot genau richtig.
Die geringen Mengen für die Hefe stimmen, das ist halt leider beim Brotbacken in dieser Größenordnung so. Im Vorteig braucht man nicht mehr.
Die ersten vier Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und abdecken. Die Hefe für zwei Stunden bei Raumtemperatur in Fahrt kommen lassen (bei der Verwendung von warmer Milch reicht eine Stunde) und dann für 16 - 20 Stunden in den Kühlschrank geben.
Zwei Stunden vor der Teigbereitung herausholen und akklimatisieren lassen. Also mindestens 20 Stunden einplanen!
Nun aus dem Vorteig und den restlichen Zutaten einen Teig kneten. Da der Teig sehr fest ist, sollte man auf jeden Fall intensiv mit den Händen kneten. Beim Kneten wird dann irgendwann die Butter austreten, daher am besten so lange in einer großen Schüssel kneten, bis die Butter vom Teig wieder absorbiert ist. Dabei ist etwas Kraft und vor allem Ausdauer gefragt!
Das Kneten dauert etwa 7 - 10 Minuten, und das ist wirklich wichtig! Die Schüssel abdecken und den Teig 15 Minuten ruhen lassen. Nicht länger!
Jetzt den Teig in 10 Stücke á 58 g teilen und daraus 10 kleine Brötchen schleifen. Die Brötchen ringsherum anfeuchten, den Boden auslassen, und dicht an dicht (2 Reihen à 5 Brötchen) in die gebutterte Brotform geben. Etwas andrücken, noch einmal mit einem Pinsel mit kaltem Wasser abstreichen und mit Klarsichtfolie luftdicht verschließen. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis die Teiglinge schön "zusammengewachsen" sind und das Volumen sich verdoppelt hat.
Währenddessen den Backofen auf 230°C vorheizen. Wenn der Teig reif für den Ofen ist, die Klarsichtfolie durch Alufolie ersetzen und ab in den Ofen. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 200°C drosseln und weitere 25 Minuten backen.
Die Form aus dem Ofen holen, das Brot befreien und ohne Form und Folie nochmals für 5 - 10 Minuten in den Ofen geben. Das Brot nun für 3 Stunden auskühlen lassen und dann in einen luftdichten Plastikbeutel geben, damit die Kruste schön weich wird, eben toastbrotartig, fast wie Gummi.
Meine Brotform hat übrigens die Maße 22,5 x 9,5 x 8 cm (L x B x H) und ist für ein 500-g-Toastbrot genau richtig.
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Kommentare anderer Nutzer
29.08.2010 11:17
Hallo,
nachdem ich habe dieses Brot genau nach den Angaben im Rezept zubereitet habe, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und ich habe schon einige Toastbrot-Rezepte probiert! Ein äußerst schmackhaftes Brot, das in Scheiben geschnitten und eingefroren ruck-zuck wieder aufgetoastet werden kann. Ich bin ein Fan der langen, kalten Teigführung und dies ist wieder ein Beweis für die Vorteile der Methode.
LG Riddel
nachdem ich habe dieses Brot genau nach den Angaben im Rezept zubereitet habe, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und ich habe schon einige Toastbrot-Rezepte probiert! Ein äußerst schmackhaftes Brot, das in Scheiben geschnitten und eingefroren ruck-zuck wieder aufgetoastet werden kann. Ich bin ein Fan der langen, kalten Teigführung und dies ist wieder ein Beweis für die Vorteile der Methode.
LG Riddel
Caseroll
sagt:
sagt: 30.08.2010 10:33
maeselchen
sagt:
sagt: 05.10.2010 11:15
Schönes Rezept werde es demmächst nachbacken und was ich toll finde das mal jemand die Maßangaben der Backform dabei schreibt. So kann ich es mir für meine Backform passend umrechnen.
maeselchen
maeselchen
agripina
sagt:
sagt: 28.10.2010 17:50
Das ist mit das Beste Toastbrot das ich je gebacken und gegessen habe. Vielen Vielen Dank für das Rezept! :o)
Den Kommentar der Mods halte ich allerdings auch für höchst überflüssig, zudem will sich mir das Wörtchen "leider" in diesem Zusammenhang überhaupt nicht erschließen ...
LG
Den Kommentar der Mods halte ich allerdings auch für höchst überflüssig, zudem will sich mir das Wörtchen "leider" in diesem Zusammenhang überhaupt nicht erschließen ...
LG
Caseroll
sagt:
sagt: 28.10.2010 18:17
hallo agripina,
ich freue mich dass es dir geschmacht hat; und natürlich über die vielen *****
und ich find es schön das mir mal jemand zu dem "überflüssigen kommentar" zustimmt. es ist ja auch nicht nur die hefe, sondern auch das salz und der zucker, die in kleinen mengen abgewogen werden müssen. wäre schon echt schräg wenn in zukunft immer solche kommentare auftauchen würden :D
Gruß, Caseroll
ich freue mich dass es dir geschmacht hat; und natürlich über die vielen *****
und ich find es schön das mir mal jemand zu dem "überflüssigen kommentar" zustimmt. es ist ja auch nicht nur die hefe, sondern auch das salz und der zucker, die in kleinen mengen abgewogen werden müssen. wäre schon echt schräg wenn in zukunft immer solche kommentare auftauchen würden :D
Gruß, Caseroll
Caseroll
sagt:
sagt: 08.02.2011 23:20
hier eine kleine, aber sehr schöne abwandlung. statt des weizenmehls einfach dinkelmehl typ 630 nehmen, statt des zuckers 12g honig, die milchmenge im hauptteig um 10g erhöhen und 1g mehr salz nehmen. macht es NOCH leckerer, und auch noch gesünder!
Caseroll
sagt:
sagt: 10.02.2011 22:07
agripina
sagt:
sagt: 07.10.2011 09:56
Ich habe das Brot gestern mit 1/3 frisch gemahlenem Dinkelvollkornmehl gebacken und ca 20 g mehr Milch. Ist super aufgegangen und genauso weich wie ein Toastbrot sein soll, aber ein klein wenig gesünder :-)
Ich habs bei 200°C gebacken, 30min abgedeckt und etwa 10 min offen.
Das nächste mal probier ichs mal halb Vollkorn/halb 550er Mehl, mal schaun ob das auch noch funktioniert.
Also ich kann mich nur wiederholen, das Rezept ist klasse!
VLG
Ich habs bei 200°C gebacken, 30min abgedeckt und etwa 10 min offen.
Das nächste mal probier ichs mal halb Vollkorn/halb 550er Mehl, mal schaun ob das auch noch funktioniert.
Also ich kann mich nur wiederholen, das Rezept ist klasse!
VLG
agripina
sagt:
sagt: 07.10.2011 09:57
Isis55
sagt:
sagt: 12.03.2012 14:45
Das Toastbrot musste ich nachbacken. Habe für den Vorteig Emmer-Vollkornmehl und etwas mehr Flüssigkeit genommen, statt Vollmilch eine Mischung aus Schlagsahne und Wasser, sonst alles wie im Rezept angegeben. Das ist jetzt unser Lieblingstoastbrot!!!
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dies haben die mods eingefügt, ich wollte das nicht. habe auch meine unmut kundgetan, aber sie meinten das es gut für die verständlichkeit sei. find ich nicht! finde es macht die flüssige lesbarkeit des rezeptes kaputt.
naja, nur so
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