Speckendicken oder Buchweizenpfannkuchen mit Fenstern

nach Schwiegermutters norddeutscher Art

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Zutaten für Portionen

125 g Buchweizen, frisch gemahlen
¼ Liter Flüssigkeit, z.B. Kaffee, Milch, Wasser, Buttermilch, schwarzer Tee
1 TL Salz
Ei(er)
50 g Speck (Bauch-), durchwachsen, geräuchert, in dünne quadratische Scheiben geschnitten
1 EL Öl, oder Schmalz zum Braten

Zubereitung

Das Buchweizenmehl wird mit der gewünschten Flüssigkeit, dem Ei und dem Salz zu einem eher dünnen Teig verrührt (ggf. esslöffelweise Flüssigkeit zugeben, bis er die richtige Konsistenz hat). Den Teig mindestens 1 bis 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Das Öl oder Schmalz in einer flachen gusseisernen oder beschichteten Pfanne erhitzen. Die Hälfte der dünnen, ca. 3 x 3 cm großen Speckscheiben in die Pfanne legen und die Hälfte des Teigs darüber geben. Pfannkuchen von beiden Seiten hellbraun braten. Den zweiten Pfannkuchen mit den restlichen Zutaten genauso herstellen.
Jetzt hat man "Speckendicken" oder "Buchweizenpfannkuchen mit Fenstern".

Sofort nach der Zubereitung essen.

Traditionell wird zu den Pfannkuchen Zuckerrübensirup, Preiselbeerkompott oder Zimt und Zucker serviert, sowie schwarzer Tee mit Sahne und Kluntjes dazu gereicht.

Tipp:
Frisches oder frisch gemahlenes Buchweizenmehl verwenden, sonst schmecken die Pfannkuchen leicht pappig.

Varianten:
- Ei im Teig weglassen, etwas mehr Flüssigkeit nehmen, Speck weg lassen. Vorsicht: das Braten ist etwas schwieriger, weil die Pfannkuchen leichter auseinander brechen.
- 2 in dünne Scheiben geschnittene Äpfel (dann nicht über Nacht stehen lassen) oder 50 g Korinthen in den Teig geben.
- Ohne Speck und Obst schmecken die Pfannkuchen auch gut mit pikanten Beilagen aus Quark und Joghurt mit Kräutern. (So mögen wir sie am liebsten.)

- Kaffee kann man mit Wasser verdünnen oder mit Milch. Ebenso kann man die Milch mit Wasser verdünnen, nur die Menge muss stimmen. Auch starker schwarzer Tee kann mit Wasser verdünnt werden.
- Wenn das Mehl sehr frisch ist, von frischem Getreide, schmeckt es besonders gut nur mit Wasser.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.04.10
Rezept-Statistiken: 11.510 (3)* gelesen
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Verfasser:

seemähre Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

knobichili  Sternekoch sagt:  
16.04.2010 12:42
Hilfreicher Kommentar:

Hi seemähre,

kann man den ersten Pfannkuchen wenigstens so lange warm halten bis der zweite fertig ist oder muss das nun wirklich ganz fix gehen mit dem Essen fassen

fragt die mal wieder neugierige

knobi

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seemähre Küchenjunge sagt:  
16.04.2010 22:32
Hi Knobi!
Ist das eher witzig gemeint? Oder im Ernst?
Aber Du hast Recht mit Deiner Frage. Ursprünglich war es so und wird in z. B. im "Papenbörger Hus" ( Emsland) auch noch so gehandhabt, dass die Frau/en die ganze Zeit die Pfannkuchen backen, von Gast zu Gast, Pfanne in der Hand mit einem frischgebackenen Pfannkuchen gehen und sie direkt auf die Teller gleiten lassen. Wenn da eine große Gruppe mit Gästen ist, müssen die ganz schön rennen. Aber das war früher auch mit den Kartoffelpuffern so; die Hausfrau buk und die anderen aßen sie ganz frisch.
Aber wenn ich jetzt welche für meinen Mann und mich backe, so backe ich beide und wir essen gemeinsam (Teller vorher wärmen). Das Backen geht auch sehr schnell. Ich habe aber einige Zeit gebraucht, bis ich darin geschickt war. Wenn die "Bukwetenjannhinnerks" Dir nicht gleich schön gelingen beim Backen, dann ist das normal. Das wird schon.

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