Krautspatzen

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Zutaten

500 g Mehl
Ei(er)
1 Dose Sauerkraut
1 Pck. Bacon, gewürfelt oder andere Speckwürfel
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
  Salz und Pfeffer
  Kümmel
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Aus Mehl, Eiern, einer Prise Salz und ggf. etwas Wasser einen Spatzenteig machen. Der Teig muss zäh und schwer vom Löffel fallen. Mit einem Spatzenhobel den Teig portionsweise in kochendes Salzwasser drücken. Immer wenn die Spatzen oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel abschöpfen und beiseite stellen.

Wenn alle Spätzle fertig sind, Öl in einer großen hohen Pfanne erhitzen und den Speck darin anbraten. Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein schneiden, zum Speck geben und kurz mit anbraten. Dann eine Portion Spatzen und etwa die Hälfte vom Sauerkraut dazugeben und alles gut durchmengen. Jetzt die restlichen Spatzen und das restliche Kraut dazugeben, wieder gut umrühren, damit alles gut durchmischt ist und mit Salz (wenig!), Pfeffer und Kümmel abschmecken. Heiß servieren.

Wenn man keine ausreichend große Pfanne hat, mit 2 Pfannen arbeiten.

Kostet pro Person etwa 1 Euro (Januar 2010).

Kommentare anderer Nutzer


rakkya

14.09.2010 14:51 Uhr

Hallo oldman49!

Die Krautspatzen waren echt lecker! Ich hatte das erste Mal Spätzle selber gemacht, hatte aber leider keinen Spatzenhobel. Deshalb hab ich die Spatzen mühsam vom Brettchen runterschaben müssen.
Hab mir nun vorgenommen mir son Spatzenhobel zu besorgen, da ich die Krautspatzen auf jeden Fall mal wieder machen will.
Vielen Dank für das tolle Rezept!

LG
rakkya
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oldman49

17.09.2010 12:55 Uhr

Freut mich, daß es dir so gut geschmeckt hat. So ein Spatzenhobel ist eine sinnvolle Anschaffung.
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Abacusteam

06.11.2012 21:38 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Genauso machen wir das auch immer ... und es immer lecker! Ein schnelles tolles Essen, wenn man vorher genug Spatzen - oder wie wir sagen Knöpfle - gemacht hat und eingefroren :-)).

Zum Spätzlehobel:
ich hatte und habe einen und mich dabei immer geärgert, daß es neben den Topf tropft und der Herd eingesaut ist. Ich habe inzwischen so eine Art Blechteller, der auf eigentlich jeden größeren Topf paßt mit Löchern drin und einen Teigschaber: es geht schneller und mit bedeutend weniger Sauerei. Der Preis ist etwas weniger als beim Spätzlehobel, macht aber nicht viel aus. Seit ich dieses Ding habe, benutze ich den Hobel überhaupt nicht mehr - und nebenbei benutze ich dieses Ding zum Abgießen von allem Möglichen, es braucht in der Spülmaschine viel weniger Platz als ein Sieb.

LG ad
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Abacusteam

09.11.2012 20:23 Uhr

:-)) unsere sind in 5 Minuten warm :-))).

Mit Spätzlehobel meinst Du da so eine Schiene mit Löchern drin, am Rand aufgebörtelt, so daß ein viereckiger Schlitten hin und her geschoben werden kann. Wenn Du so einen meinst, dann ist das der, mit dem ich immer den Herd eingesaut habe .... aber vielleicht mach ich einfach was falsch ... ich nehme schon einen sehr großen Topf, aber es kommt trotzdem immer Teig über den Rand.

Ist aber ja eigentlich egal, für mich ist das Problem erledigt mit dem Lochblech. Paßt genau in die Töpfe und ist schnell sauber gemacht.

Aber Danke und lG ad
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Emmerald

10.11.2012 12:23 Uhr

Ja genau so ein Teil.
Vielleicht hobelst du einfach temperamentvoller als ich. :-D
Ich hab jetzt Sauerkraut und Speck auf meiner Einkaufsliste stehen und freu mich schon auf die Krautspatzen, die es die Tage gibt.
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oldman49

11.11.2012 12:41 Uhr

Dann wünsche ich einen recht guten Appetit :-)
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gourmethummel

19.11.2012 12:31 Uhr

Den Spätzle-Profi hab ich mir auch gekauft und ich werd das Rezept damit Heute Abend ausprobieren, bin gespannt obs klappt :D
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Abacusteam

12.11.2012 19:56 Uhr

HI ... noch mal.

egal wie man die Spatzen nun herstellt, mit Hobel oder Sieb ... diese Krautspatzen oder Knöpfel - auch der Name spielt keine Rolle bei dem Geschmack - sie sind super mega lecker! Sogar meine Tochter, die sonst kein so Krautfan ist hat sie am nächsten Morgen gefrühstückt. Das sagt doch wohl alles!

Und im Moment gibts überall so leckeres frisches Kraut ... ist ein wunderbares Herbst- und Winteressen.

Nochmals Danke für das wundervolle Rezept.

LG ad
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ernan

12.11.2012 20:13 Uhr

Hi,

wirklich klasse.

Bei mir gab es Paprikakraut, welches nach Art von Hertas Kraut eingekocht wurde, dazu. Wirklich perfekt, weil das Farbenspiel dann intensiver ist.

LG ernan
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imo63

13.11.2012 09:57 Uhr

...wenn ich das recht verstehe, dann verwendest Du das Sauerkraut aus der Dose roh?

Das kann ich mir nun ganz und garnicht vorstellen!

Meine Krautspätzle werden im Grunde genauso gemacht, aber mit traditionell fertig gekochtem Sauerkraut.
Speck und Zwiebel werden, jedes für sich, extra angeröstet und dann über das Spätzle/Krautgemisch gegeben.

Aber Sauerkraut roh und allenfalls warm gemacht??????
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Mieze80

13.11.2012 10:43 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo imo63,

das Sauerkraut aus der Dose ist ja nicht mehr roh und braucht nur erhitzt werden. Und in der Beschreibung - 2. Absatz - steht ja drin, dass das Kraut in (2 Schritten) zusammen mit den Spatzen in die Pfanne kommt. Und dann noch der Hinweis - heiß servieren. Aber ich denke, wenn du dein Kraut lieber magst wenn es schon länger auf dem Herd steht ist es wohl kein Problem dieses entsprechend vorher nach deinem Geschmack zu garen.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG, Mieze80.
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


Emmerald

04.12.2012 18:12 Uhr

Eins hab ich ja ganz vergessen: Ich finde Knoblauch am Sauerkraut sehr, sehr merkwürdig und unpassend und hab es auch nicht ausprobiert.

Gleich laufe ich in die Küche und mache nochmal Krautspatzen. Ohne Knoblauch, dafür mit Lorbeer, Wacholderbeeren und Kümmel. Mjam!
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Bijora

05.12.2012 12:31 Uhr

Hallo, vielen Dank für das prima Rezept. Seit einer T..-Party bin ich auch stolze Besitzerin eines Spätzleschabers (sehr praktisch) samt Spätzle Rezepten und ich mache Spätzle jetzt nur noch selbst. Ob mit Ei oder ohne hängt vom Rezept ab und die Menge Wasser kann schon mal variieren. Bei diesem Rezept hätte ich zu den 6 Eiern noch etwas Wasser dazu geben können. Ich habe Schinkenwürfel angebraten, gehackte Zwiebeln dazugegeben und glasig werden lassen und zum Schluss noch den Knoblauch durch die Knoblauchpresse dazugegeben. Das Sauerkraut kurz im Topf erhitzt und dann weiter nach Rezept. Statt einer Pfanne habe ich einen großen Topf genommen, so passte alles rein.

Grundsätzlich finde ich es prima, dass Leute ihre Rezepte hier einstellen. Falls mir ein Gericht nicht zusagt, muss ich es ja nicht kochen.
Ich halte mich zunächst möglichst genau an das Rezept und überlege mir dann evtl. Varianten.
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bavariangourmet

15.12.2012 00:57 Uhr

Schöne deftige Hausmannskost! Wir lieben Sauerkraut und Spatzen. Meinen Kindern hat das "Gemisch" leider nicht ganz so zugesagt, ich hätte drin baden können (als Oberbayerin mit schwäbischen Wurzeln).

Das Kraut mögen wir auch gut durch; habe es, wie oben schon mal erwähnt, am Vorabend gekocht. Ich "verfeinere" es noch mit etwas Brühe, Weißwein, Lorberblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörnern, Kümmel... Und zum Schluss noch ein Stück Butter untermischen...

Dann mittags die Spatzen frisch machen (Einschub: habe gerade das hochwertige Kunststoffgerät von T..... erworben und nachdem das gut klappte, meinen alten metallenen, nicht spülmaschinentauglichen Spätzlehobel über den Jordan gehen lassen. Nicht wegen der Spätzle, sondern weil ich es leid war das Ding hinterher sauber zu machen...)
Und dann einfach weiter nach Rezept!
Sauguad!
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Chranphi

19.12.2012 15:19 Uhr

Hallo,
da ich mit selbstgemachten Nudeln auf Kriegsfuss stehe, habe ich auch fertige Spätzle verwendet. Geht auch prima. Das nächste mal werde ich nur die doppelte Menge Bacon verwenden. Ach ja, und das Kraut habe ich auch vorher eine Weile köcheln lassen
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schapie

22.11.2014 19:13 Uhr

Das war mein erster Versuch, Spätzle selbst zu machen. Es sind zwar eher Knöpfe geworden, weil ich den Teig durch meinen Dämpfaufsatz gedrückt haben, aber sie waren mega lecker. Ich werde mir jetzt wohl eher keine fertigen Spätzle mehr kaufen. In Kombination mit dem Kraut und dem Bacon war es ein richtig gutes Mittagessen. Am nächsten Tag nochmal angebraten, war es fast noch besser. Vielen Dank dafür.
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