Chinesische Rippchen mit Honig



Zutaten für Portionen

1,2 kg Rippchen (Bauchrippchen vom Schwein)
  Sojabohnen - Keimlinge, frische
  Frühlingszwiebel(n)
6 EL Sojasauce, dunkle
6 EL Reiswein
5 EL Honig
1 EL, gest. Sambal Oelek
1 TL Salz
  Pfeffer, schwarzer frisch gemahlener
2 TL Gewürzmischung (5-Gewürpulver)
  Ingwer, fein gehackter frischer (Größe eines 6 seitigen Spielwürfels)
3 Zehe/n Knoblauch, frisch gehackter
1 TL Öl (Sesamöl)

Zubereitung

Alle Zutaten für die Marinade (also alles, bis auf Rippchen, Sojabohnenkeimlinge und Frühlingszwiebeln) in einer Schüssel mit einer Gabel schön verrühren bis sich der Honig mit den anderen Zutaten gut vermischt hat.
Die Rippchen in einzelne Rippchen schneiden und in die Schüssel geben, in der Marinade gründlich wenden, dann mindesten 4 Stunden, besser einen Tag im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen.
Dann eine große Ofenform oder Backblech nehmen, mit Öl (Ich empfehle Sesamöl) einreiben und die Rippchen darauf verteilen, die übriggebliebene Marinade aufbewahren!
Den Gasherd auf Stufe 7 stellen, ich weiß nicht genau wie das beim E-Herd ist, aber ziemlich hoch. Viertelstunde backen, dann rausnehmen, Rippchen umdrehen, den Sud mit einem Löffel sammeln und über die Rippchen gießen, dann für weiter 15 Minuten in den Ofen, wieder rausnehmen, wenden übergießen und noch mal 15 Minuten rein. Dann sollten Rippchen fertig sein.

Das Resultat sollen goldbraune Rippchen sein, sollten die Rippchen mehr im Sud kochen, und weniger braten, dann solltet ihr zwischendurch die Temperatur erhöhen, damit der Sud verkocht, und Rippchen richtig Farbe bekommen, sollten sie aber eher zu verbrennen drohen, sollte man die restliche Marinade + ein paar Esslöffel Wasser nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit auf jedenfalls den Rest der Marinade hinzufügen!

Mein Tipp: sehen die Rippchen schon fertig aus, d.h. haben sie eine schöne Farbe (ein bisschen schwarz schadet auch nicht, das ist der karamellisierte Honig) und sehen knusprig aus, sollte man noch frische Sojabohnenkeimlinge und grob geschnittene Frühlingszwiebeln hineingeben und ein paar Minuten mitbacken, bis beides gar, aber noch knackig ist.
Auf jeden Fall mit chinesischem Duftreis servieren! Menge der Rippchen ist variabel, nur muss die Form/das Blech so groß sein, dass jede Rippe für sich liegen kann, sonst werden sie nicht knusprig!
Die Mengenangabe für die Marinade reicht auch für etwas mehr.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 11.12.03
Rezept-Statistiken: 38.751 (154)* gelesen
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Verfasser:

Zwergenkoch Suppenkoch


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1.014 Beiträge (ø0,32/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Zwergenkoch Suppenkoch sagt:  
12.12.2003 08:34
Ach nochwas: die Marinade reicht auch locker für die doppelte Menge Rippchen...

Je nach Geschmack kann die Menge des Honigs in der Marinade verändert werden, aber eher mehr als weniger...

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Sylvi Suppenkoch sagt:  
27.12.2003 17:47
Sehr gut,wirklich zum empfehlen. Gruß sylvi

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karlschramm Hendlgriller sagt:  
17.01.2004 09:18
miam lecker

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B777Robert Tellerwäscher sagt:  
12.11.2004 01:12
Einfach genial, habe dazu noch Honigbohnen mit Chili gemach.
Es hat allen geschmeckt und die Sauce war ausreichend für 1,7Kg
Fleisch.

Gruß Robert

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Zika Tellerwäscher sagt:  
09.10.2005 11:23
Hilfreicher Kommentar:

So ähnlich mache ich die Rippchen auch immer. mache dann immer noch einen Beutel Chinagemüse, wo ich zum Schluß die Marinade mit zu gebe und nochmal mit Sojasauce und Honig abschmecke. Dazu dann Reis. Ist immer oberlecker.

LG
Zika

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sqeeki  Kartoffelschäler sagt:  
22.01.2008 17:39
Hilfreicher Kommentar:

mm lecker

Ich mische immer noch geschnittene Ananas darunter und lass sie die letzten Minuten mitgaren. Karamelisieren dann so schön und geben mit den Frühlingszwiebeln zusammen einen tollen Geschmack

LG
sqeeki

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dreichert1 Kaltmamsell sagt:  
10.08.2009 11:26
sei gegrüßt eine frage dünne oder dicke rippchen

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Svedi Küchenjunge sagt:  
12.08.2009 09:27
Hallo Dreichert1,
für mich klingt das in jedem Fall nach so genannten Spare-Ribbs, also nach "dünnen" Rippchen.
Gruß
Svedi

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fantacola Tellerwäscher sagt:  
12.08.2009 12:33
Hallo zusammen,

das hört sich wirklich sehr lecker an, allerdings habe ich auch grade mal eine Frage dazu, in einer Kochsendung wurde letztens gesagt, das wenn man Honig erhitzt er toxisch wird weiß jemand etwas darüber?? Ansonsten würde ich es sehr sehr gerne ausprobieren oder vielleicht kann mir ja auch jemand eine alternative zu Honig geben??
Vielen Dank

L.G fantacola

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Oder Tellerwäscher sagt:  
12.08.2009 12:59
Das Rezept habe ich schon des Öfteren für Gäste verwendet, - kam immer super an.

Ich selbst tue an die Marinade noch zusätzlich ein paar Esslöffel chines. Hoi-Sin-Sauce (Barbeque-Sauce) und nehme als Fleisch ganz normale „dicke Rippe“ (vor dem Marinieren grob das Fett entfernen, damit die Marinade besser greifen kann.

Statt Reiswein kann man natürlich auch Sherry nehmen.

Ansonsten hänge ich die Rippchen an selbstgefertigten Drahthaken am Rost über der Wanne auf. In die Wanne kommt etwas Wasser.

LG
Hans-Peter

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Paul560 Tellerwäscher sagt:  
12.08.2009 15:32
Hilfreiche Antwort:

Hallo Hans Peter,

da hängen dann die dicken Rippchen wie Fisch im Räucherofen ?
Es ergeben sich ja ganz neue Möglichkeit, was man so alles aufhängen kann,
mach doch mal ein Foto davon. Wie sieht denn der Backofen danach aus ?
Berichte doch mal über deine Erfahrungen mit dieser Methode.

mfg Paul

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foxele1991 Küchenjunge sagt:  
12.08.2009 13:24
Hallo fantacola,

diese Frage habe ich mir auch gestellt. Ich habe mal gegoogelt und in nachfolgenden Link einen Anhaltspunkt gefunden: http://www.gutefrage.net/frage/wird-honig-durch-erhitzung-toxisch.

Demnach sollte man Honig nicht zum Kochen, Braten und Backen verwenden. Ich hab's aber auch schon öfter gemacht und lebe noch. Ob jedoch wegen des erhitzten Honigs Krankheiten in mir schlummern, vermag ich nicht zu sagen. Momentan fühle ich mich wohl. Trinke auch jeden Morgen meinen heißen Tee mit Honig. War immer der Meinung, das sei gesünder als Zucker.... Aber so langsam bin ich der Meinung, dass man besser gar nichts mehr ißt, wenn man gesund bleiben will ;-))

Liebe Grüße
foxele

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Oder Tellerwäscher sagt:  
12.08.2009 13:24
Ach ja, noch was: An die Marinade passt sehr gut etwas Hühnerbrühe.

Auf Honig verzichten kann man bei diesem chines. Rezept eigentlich nicht. Der Honig ist ja der Clou dabei.

Aber wäre ja möglicherweise für fantacola einen Versuch wert. Statt Honig Zucker und süße Soja-Sauce (Ketjap Manis) verwenden.

LG
Hans-Peter

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schwobamädle  Chefkoch sagt:  
12.08.2009 14:35
Hilfreicher Kommentar:

Hallo!

Ich gehe mal davon aus, daß mit Rippchen rohe Stielkoteletts gemeint sind?

Bei uns ist ein Ripple nämlich automatisch ein gepökeltes Stielkotelett.

Zum Honig: er sollte zumindest deshalb nicht erhitzt werden, weil dann "gesunde" Enzyme und Vitamine zerstört werden. Das geschieht auch beim Einrühren in heißen Tee. Von den paar wenigen Enzymen und Vitaminen abgesehen, ist Honig NICHT gesünder als Zucker.

Grüßle vom Schwobamädle

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Oder Tellerwäscher sagt:  
12.08.2009 17:05
Hilfreicher Kommentar:

Marinierte Rippchen ist ein traditionelles Gericht, das schon im alten China Verwendung fand. Ich habe es erstmals in den 70iger Jahren in einem „histor.“ chines. Kochbuch entdeckt.

Mein chines. Studienkamerad Hok Lim Tjio alias Harry Hartono hat uns damals sonntags im Dann die Ripps entweder in die Backofen-Pfanne legen oder aber auf das Rost mit Pfanne drunter schichten oder – wie gesagt, an Drahthaken am Rost über der Wanne aufhängen.
Studentenwohnheim in Braunschweig mittags chines. bekocht. Die Rippchen waren auch mal dabei. Seitdem bin ich Fan der chines. Küche.

Natürlich wird dieses Gericht marinadenmäßig regional unterschiedlich zubereitet, - aber fleischmäßig nicht mit schwäbischen gepökelten Stielkottelets.

Für die Rippchen werden die im Supermarkt oder der ländlichen Fleischerei erhältlichen Rippchen genommen, die in langen Streifen angeboten werden. Die zunächst vom Schwein abgetrennten ca. 40 cm langen Rippen werden dann noch mal der Länge nach halbiert und es entstehen 2 Streifen, die obere „dicke Rippe“ (mit viel Fleisch dran) und die untere „dünne Rippe“. (mit eher weniger Fleisch dran).

Für unser Gericht wird die „dicke Rippe“ verwendet. Da werden dann - je nach Gästezahl – 3 – 7 Kg gekauft. Ich rechne ca. 500 gr je Gast (klingt möglicherweise viel, aber die Knochen gehen ja noch ab).

Die Streifen werden zuhause so vom Fett befreit, das ringsum das Fleisch möglichst freiliegt, damit die Marinade allseitig greifen kann.

Dann werden die einzelnen Rippchen voneinander geschnitten und in einer großen Schüssel, die in den Kühlschrank passt, in die Marinade gelegt. Dann gilt es, die Schüssel z.B. mit einer zurechtgesägten Holzplatte abzudecken.

Die Rippchen dann über Nacht bis zum nächsten Nachmittag (kurz vor der Fete) marinieren und möglichst alle halbe Stunde mit den bloßen Händen wenden.

Dann die Ripps entweder in die Backofen-Pfanne legen oder aber auf das Rost mit Pfanne drunter schichten oder – wie gesagt, an Drahthaken am Rost über der Wanne aufhängen.

Die Draht-Methode hat gegenüber den anderen Methoden den Vorteil, dass die Hitze gleichmäßig an alle Fleischteile gelangen kann und eine gleichmäßige krosse Oberfläche garantiert.

LG
Hans-Peter

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schwobamädle  Chefkoch sagt:  
14.08.2009 15:42
Hallo, Hans-Peter!

Uffa! Herrlich ausführliche Antwort! Vielen Dank! Jetzt sind wirklich absolut keine Fragen mehr offen.

Grüßle vom Schwobamädle

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Lachnummer Tellerwäscher sagt:  
15.08.2009 21:26
also Honig wird nicht toxisch wenn man ihn erhitzt, nur die wertvollen Inhaltsstoffe werden halt zerstört. Dann dürfte ich ja auch keinen Honig zum Backen verwenden, wenn der Honig toxisch würde beim Erhitzen.
Beim Teetrinken sollte man den Honig auch nicht in den heissen Tee tun, sondern erst was abkühlen lassen, wenn man diese wertvollen Inhaltsstoffe geniessen möchte. Aber tun tuts nichts, wenn es heisser wird, keine Sorge.

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Dreamtime Tellerwäscher sagt:  
16.08.2009 12:07
hallo Hans-Peter, mal nur so ...........
ichhabe mal wieder alle kommentare gelesen , werde ganz bestimmt bald die Rippchen machen , vorzugsweise wennmien jüngster Sohn daheim ist , denn der hat schon mit 2 jahren amliebsten rippchen abgeknabbert ,
und zum Honig ........die leben Chinesen leben immernoch ............
danke für das rezept
Dreamtime

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islaby Tellerwäscher sagt:  
19.01.2010 15:13
Hallo,
habe selten ein so gelungenes Rezept mit Rippchen gefunden wie dieses hier. Die Rippchen waren zart und wuerzig und bestens gelungen. Mein Mann war auch ganz begeistert. Ich hatte sie allerdings 36 Stunden in der Marinade liegen und statt Reiswein habe ich Kokosessig genommen.

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