Riwanzler, auch Riwanzla oder Rewanzler
Altes Rezept aus Galizien (Ukraine) von meiner Mutter und Großmutter für Kartoffelpuffer mit Zwiebelsoße und Fleisch.| Für die Sauce: | |
| 2 kg | Zwiebel(n) |
| ¾ kg | Rippchen, dicke und dünne |
| ½ kg | Margarine |
| 4 | Lorbeerblätter |
| 15 Körner | Piment |
| Wasser | |
| Salz und Pfeffer | |
| Für den Teig: | |
| 2 ½ kg | Kartoffel(n) |
| 125 g | Mehl |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Stück | Speck, fett, zum Einfetten der Pfanne |
Zubereitung
Für die Soße:
Zuerst werden die Rippchen in einem großen Bräter mit 1/3 der Margarine schön braun angebraten. Wenn das erfolgt ist, kann man die Rippchen erst einmal herausnehmen. Nun kommen die in Würfel geschnittenen Zwiebeln mit 1/3 der Margarine in den Bräter und werden angedünstet. Haben die Zwiebeln eine schöne Farbe angenommen, werden Lorbeerblätter, Piment, die Schweinerippchen und 1/3 der Margarine dazugeben und man lässt alles noch etwas schmoren. Dann wird der Bräter soweit mit Wasser aufgefüllt, dass die Schweinerippchen fast mit Wasser bedeckt sind. Nun lässt man es vor sich hin köcheln, bis das Wasser fast verkocht ist. Dann füllt man den Bräter wieder wie vorhin mit Wasser auf und lässt das Wasser wieder verkochen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Soße klar wird. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Das dauert ca. 4-5 Stunden.
Für die Riwanzler:
Während die Soße vor sich hin köchelt, können die Riwanzler gemacht werden.
Hierzu werden die Kartoffeln geschält und dann mit einer Küchenreibe oder einer Küchenmaschine gerieben, so dass ein feiner Brei von rohen Kartoffeln entsteht. Der Brei wird dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Mehl angedickt. Hier muss aufgepasst werden, dass der Brei nicht zu dick wird, da sonst die Riwanzler zu dick werden. Er sollte aber auch nicht zu flüssig sein, da die Riwanzler sonst nicht fest genug werden. Also erst mal ausprobieren.
Jetzt wird eine Pfanne erhitzt (am besten eine beschichtete, dann kleben die Riwanzler nicht in der Pfanne). Zum Einfetten der Pfanne benutzt man ein Stück fetten Speck, der zurecht geschnitten, mit einer Gabel aufgespießt wird. Wenn die Pfanne dann eingefettet ist, nimmt man mit einem Esslöffel eine Portion Brei, gibt sie in die Pfanne und verrührt den Brei sofort kreisförmig zu einem dünnen Riwanzler. Die Pfanne sollte so groß sein, dass man möglichst zwei Riwanzler gleichzeitig zubereiten kann. Wenn der Brei auf der oberen Seite fest wird, wird der Riwanzler umgedreht. Die Riwanzler sollten von beiden Seiten schon braun sein.
Die fertigen Riwanzler stapelt man auf einen Teller. Der kann dann zum Warmhalten in den Backofen gestellt werden.
So essen wir die Riwanzler:
Der Teller mit dem Riwanzlerstapel kommt auf den Tisch. Nun tut man sich das Fleisch von den Rippchen auf den Teller und mehr oder weniger von der fetten Zwiebelsoße. Mit einer Gabel sticht man den Riwanzler an einer Seite auf und rollt den Riwanzler mit der Gabel auf – ähnlich wie Spagetti nur waagerecht. Der aufgewickelte Riwanzler wird nun in die Soße getunkt und gegessen.
Einmal im Jahr gibt es bei uns eine Riwanzler Party, an der immer viele Familienmitglieder teilnehmen. Denn, es macht viel mehr Spaß zu kochen und zu brutzeln, wenn richtig Stimmung in der Küche ist.
Zuerst werden die Rippchen in einem großen Bräter mit 1/3 der Margarine schön braun angebraten. Wenn das erfolgt ist, kann man die Rippchen erst einmal herausnehmen. Nun kommen die in Würfel geschnittenen Zwiebeln mit 1/3 der Margarine in den Bräter und werden angedünstet. Haben die Zwiebeln eine schöne Farbe angenommen, werden Lorbeerblätter, Piment, die Schweinerippchen und 1/3 der Margarine dazugeben und man lässt alles noch etwas schmoren. Dann wird der Bräter soweit mit Wasser aufgefüllt, dass die Schweinerippchen fast mit Wasser bedeckt sind. Nun lässt man es vor sich hin köcheln, bis das Wasser fast verkocht ist. Dann füllt man den Bräter wieder wie vorhin mit Wasser auf und lässt das Wasser wieder verkochen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Soße klar wird. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Das dauert ca. 4-5 Stunden.
Für die Riwanzler:
Während die Soße vor sich hin köchelt, können die Riwanzler gemacht werden.
Hierzu werden die Kartoffeln geschält und dann mit einer Küchenreibe oder einer Küchenmaschine gerieben, so dass ein feiner Brei von rohen Kartoffeln entsteht. Der Brei wird dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Mehl angedickt. Hier muss aufgepasst werden, dass der Brei nicht zu dick wird, da sonst die Riwanzler zu dick werden. Er sollte aber auch nicht zu flüssig sein, da die Riwanzler sonst nicht fest genug werden. Also erst mal ausprobieren.
Jetzt wird eine Pfanne erhitzt (am besten eine beschichtete, dann kleben die Riwanzler nicht in der Pfanne). Zum Einfetten der Pfanne benutzt man ein Stück fetten Speck, der zurecht geschnitten, mit einer Gabel aufgespießt wird. Wenn die Pfanne dann eingefettet ist, nimmt man mit einem Esslöffel eine Portion Brei, gibt sie in die Pfanne und verrührt den Brei sofort kreisförmig zu einem dünnen Riwanzler. Die Pfanne sollte so groß sein, dass man möglichst zwei Riwanzler gleichzeitig zubereiten kann. Wenn der Brei auf der oberen Seite fest wird, wird der Riwanzler umgedreht. Die Riwanzler sollten von beiden Seiten schon braun sein.
Die fertigen Riwanzler stapelt man auf einen Teller. Der kann dann zum Warmhalten in den Backofen gestellt werden.
So essen wir die Riwanzler:
Der Teller mit dem Riwanzlerstapel kommt auf den Tisch. Nun tut man sich das Fleisch von den Rippchen auf den Teller und mehr oder weniger von der fetten Zwiebelsoße. Mit einer Gabel sticht man den Riwanzler an einer Seite auf und rollt den Riwanzler mit der Gabel auf – ähnlich wie Spagetti nur waagerecht. Der aufgewickelte Riwanzler wird nun in die Soße getunkt und gegessen.
Einmal im Jahr gibt es bei uns eine Riwanzler Party, an der immer viele Familienmitglieder teilnehmen. Denn, es macht viel mehr Spaß zu kochen und zu brutzeln, wenn richtig Stimmung in der Küche ist.
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