Hackus und Knieste
Harzer Nationalgericht| 30 | Kartoffel(n) |
| Kümmel | |
| Öl | |
| 1 kg | Gehacktes |
| Gewürzgurke(n) | |
| Leberwurst, grobe | |
| Butter | |
| Salz und Pfeffer | |
| Petersilie |
Zubereitung
"Hackus und Knieste" war bei mir zu Hause immer das Stammgericht zu Silvester. Auch an anderen Wintertagen ist dieses Gericht sehr lecker und sehr gesellig.
Die Kartoffeln werden der Länge nach halbiert und mit der aufgeschnittenen Seite auf ein eingefettetes Backblech gelegt. Dann werden die Kartoffeln mit Öl bestrichen und mit Kümmel bestreut. Das Backblech nun in den vorgeheizten Backofen (ca. 200°C - 225°C) stellen. Die Kartoffeln ca. 35 - 45 Minuten im Backofen garen, bis die Schale goldbraun und etwas krumpelig ist. Ab und zu mal mit einer Rouladennadel in die Kartoffeln stechen - wenn sie gar sind, lässt sich die Nadel leicht reinstechen.
In der Zwischenzeit das Hackfleisch würzen und auf einem großen Holzbrett daraus einen Schweinekopf formen. Jetzt kann das Schwein nach Belieben mit Gurken und Petersilie dekoriert werden, dass es richtig lustig aussieht. Rundherum auf dem Holzbrett in Scheiben geschnittene Leberwurst und Butter verteilen. Wenn alles angerichtet ist, die Kartoffelhälften mit Leberwurst oder Butter bestreichen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gewürzgurken kann man auch so als Snack noch auf den Tisch stellen. Das Rezept ist leicht zuzubereiten, preisgünstig und ein echter Partyhit. Nur das Formen vom Schweinekopf erfordert etwas Phantasie.
Die Kartoffeln werden der Länge nach halbiert und mit der aufgeschnittenen Seite auf ein eingefettetes Backblech gelegt. Dann werden die Kartoffeln mit Öl bestrichen und mit Kümmel bestreut. Das Backblech nun in den vorgeheizten Backofen (ca. 200°C - 225°C) stellen. Die Kartoffeln ca. 35 - 45 Minuten im Backofen garen, bis die Schale goldbraun und etwas krumpelig ist. Ab und zu mal mit einer Rouladennadel in die Kartoffeln stechen - wenn sie gar sind, lässt sich die Nadel leicht reinstechen.
In der Zwischenzeit das Hackfleisch würzen und auf einem großen Holzbrett daraus einen Schweinekopf formen. Jetzt kann das Schwein nach Belieben mit Gurken und Petersilie dekoriert werden, dass es richtig lustig aussieht. Rundherum auf dem Holzbrett in Scheiben geschnittene Leberwurst und Butter verteilen. Wenn alles angerichtet ist, die Kartoffelhälften mit Leberwurst oder Butter bestreichen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gewürzgurken kann man auch so als Snack noch auf den Tisch stellen. Das Rezept ist leicht zuzubereiten, preisgünstig und ein echter Partyhit. Nur das Formen vom Schweinekopf erfordert etwas Phantasie.
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Kommentare anderer Nutzer
speedymaus
sagt:
sagt: 19.12.2003 17:37
Hallo Susa,
wenn ich das Rezept richtig verstehe, dann wird das Gehackte roh gegessen, wie Tatar.
Liebe Grüße
Bruni
wenn ich das Rezept richtig verstehe, dann wird das Gehackte roh gegessen, wie Tatar.
Liebe Grüße
Bruni
schumi65
sagt:
sagt: 09.03.2004 16:46
Ja, ist richtig, das Gehackte (Hackus) wird roh als Beilage zu den Kartoffeln gegessen. Neben den Gurken servieren wir noch kleingehackte Zwiebeln zum Hackus.
Ein kühles Bier als Getränk ist besonders geeignet, damit man die teilweise doch sehr heißen Kartoffeln (Knieste) im Mund etwas "ablöschen" kann. Außerdem entfaltet sich bei diesem herzhaften Gericht das Bieraroma hervorragend.
Hackus und Knieste ist im Harz schon seit Generationen bekannt, und ist bisher bei all unseren Gästen sehr gut angekommen.
HARZliche Grüße
Jens
Ein kühles Bier als Getränk ist besonders geeignet, damit man die teilweise doch sehr heißen Kartoffeln (Knieste) im Mund etwas "ablöschen" kann. Außerdem entfaltet sich bei diesem herzhaften Gericht das Bieraroma hervorragend.
Hackus und Knieste ist im Harz schon seit Generationen bekannt, und ist bisher bei all unseren Gästen sehr gut angekommen.
HARZliche Grüße
Jens
28.12.2004 19:39
Als Harzer kenne ich Hackus und Knieste schon lange. Allerdings nur vom hören.
Heute wurde das geändert und ich oder besser wir sind begeistert. Sehr einfach zuzubereiten und einfach nur lecker.
Die Leberwurst haben wir weggelassen dafür aber reichlich Hackus.
Jetzt hab ich den Salat. Kann mich kaum noch bewegen. Dieses Gericht hat es mit Sicherheit nicht zum letzten mal gegeben.
Grüße aus dem Harz,
Thomas
Heute wurde das geändert und ich oder besser wir sind begeistert. Sehr einfach zuzubereiten und einfach nur lecker.
Die Leberwurst haben wir weggelassen dafür aber reichlich Hackus.
Jetzt hab ich den Salat. Kann mich kaum noch bewegen. Dieses Gericht hat es mit Sicherheit nicht zum letzten mal gegeben.
Grüße aus dem Harz,
Thomas
Ratsfrats
sagt:
sagt: 20.07.2005 18:23
Klingt auf jeden fall gut, muss ich unbedingt probiern...
lg Ratsfrats
lg Ratsfrats
Janine1980
sagt:
sagt: 26.02.2007 22:10
Da in unserer Familie einige Vegetarier sind serviere ich die Knieste auch öfter mit Zwiebel- oder Kräuterquark und nem gemischten Salat dazu, statt dem Hackfleisch. Lecker ist es auch, sie statt Kümmel mal mit Schinkenwürfeln oder geriebenem Käse zu bestreuen.
05.06.2008 19:51
Hallo,
das kommt mir sehr bekannt vor; ich glaube, das habe ich bei Freunden mal unter dem Namen "Klötze" bekommen (mit Zwiebeln). Es war richtig lecker.
Gruß
das kommt mir sehr bekannt vor; ich glaube, das habe ich bei Freunden mal unter dem Namen "Klötze" bekommen (mit Zwiebeln). Es war richtig lecker.
Gruß
RoteFee
sagt:
sagt: 27.01.2009 14:57
Bei uns im Solling ißt man das als Pekermett (sehr feines Mett mit etwas anderer Würzung als "normales" Mett) zu Kartoffeln mit Schale (die dürfen knallen bei draufdrücken), Butter, Zwiebeln und Gurke. wir haben sogar ein richtiges Fest dazu- den Pekermarkt. :)
Kann ich Jedem nur empfehlen!
Kann ich Jedem nur empfehlen!
foodie1
sagt:
sagt: 20.03.2009 05:42
Hallo allesamt,
ich hatte vor Kurzem das Thema rohes Hackfleisch mit meiner Mutter diskutiert, da ich frueher so gerne Hackfleischbroetchen gegessen habe und das wuerde ich sooo gerne mal wieder essen. Aber sie sagt, das man das absolut nicht riskieren sollte. Bei diesem Rezepten ist das Hack ja auch roh und auch das wuerde ich gerne mal machen,
Ich lebe jetzt schon lange in England. Was muss ich denn beachten, damit ich mich hier nicht "vergifte" (Mutter muss ja nicht wissen, dass ich rohes Hackfleisch esse :-))
Danke
LG
Foodie
ich hatte vor Kurzem das Thema rohes Hackfleisch mit meiner Mutter diskutiert, da ich frueher so gerne Hackfleischbroetchen gegessen habe und das wuerde ich sooo gerne mal wieder essen. Aber sie sagt, das man das absolut nicht riskieren sollte. Bei diesem Rezepten ist das Hack ja auch roh und auch das wuerde ich gerne mal machen,
Ich lebe jetzt schon lange in England. Was muss ich denn beachten, damit ich mich hier nicht "vergifte" (Mutter muss ja nicht wissen, dass ich rohes Hackfleisch esse :-))
Danke
LG
Foodie
seemeise
sagt:
sagt: 19.01.2010 20:00
hallo foodie1,
hackfleisch kann man eigentlich ohne bedenken roh essen. heutzutage unterliegt fleisch (bei uns in deutschland) sehr scharfen kontrollen. trichinen und dergleichen findest du da nicht mehr. wird alles kontrolliert. allerdings sollte es immer frisch sein. dem metzger sollte man vertrauen.
was das schlachten der tiere anbelangt, so kann es sich garkein betrieb mehr leisten krankes fleisch in umlauf zu bringen. also, ich esse regelmäßig rohes mett und hatte wirklich noch nie etwas. allerdings wehe ich - als gelernter metzger - auch genau was frisch oder weniger frisch ist. wenn hackfleisch "einen weg hat" riechst du das irgendwie schon. bist du unsicher, lass die hände davon.
genieß es. deine mutter hat schon recht, allerdings sind diese zeiten eigentlich vorbei. und dran denken, immer kühl lagern. beste temperaturen für den kühlschrank sind um die 4°C. hoffe dir hilft es etwas weiter.
gruß seemeise
hackfleisch kann man eigentlich ohne bedenken roh essen. heutzutage unterliegt fleisch (bei uns in deutschland) sehr scharfen kontrollen. trichinen und dergleichen findest du da nicht mehr. wird alles kontrolliert. allerdings sollte es immer frisch sein. dem metzger sollte man vertrauen.
was das schlachten der tiere anbelangt, so kann es sich garkein betrieb mehr leisten krankes fleisch in umlauf zu bringen. also, ich esse regelmäßig rohes mett und hatte wirklich noch nie etwas. allerdings wehe ich - als gelernter metzger - auch genau was frisch oder weniger frisch ist. wenn hackfleisch "einen weg hat" riechst du das irgendwie schon. bist du unsicher, lass die hände davon.
genieß es. deine mutter hat schon recht, allerdings sind diese zeiten eigentlich vorbei. und dran denken, immer kühl lagern. beste temperaturen für den kühlschrank sind um die 4°C. hoffe dir hilft es etwas weiter.
gruß seemeise
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