Fränkische Blaue Zipfel mit Brezeln

Bratwurst süß-sauer, deftig - würzig, mittags und abends, ideal auch als Partyrezept

Zutaten für Portionen

2 ½ Liter Wasser
1 EL Salz
1 kg Zwiebel(n), geschält, halbiert, in 3-4 mm dicke Scheiben geschnitten
10  Gewürznelken
Wacholderbeeren, mit der Gabel oder im Mörser etwas zerdrückt
1 EL, gest. Senfkörner, möglichst schwarze, weil würziger
Lorbeerblätter
250 ml Essig (Weißwein-)
100 g Zucker
40 kleine Bratwürste (Nürnberger Rost-), Stück à 20 g
Brezel(n) (Laugen-)

Zubereitung

Gebraucht wird ein großer Kochtopf mit mindestens 5 l Inhalt.
Gewürze in ein großes Teeei, eine Gewürzkugel oder einen Papier-Teefilter (zubinden) geben, mit den Zwiebeln im gesalzenen Wasser aufkochen und ca. 18 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln bissfest, aber nicht zu weich sind.

Topf von der heißen Platte nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen, dann Essig und Zucker einrühren, vorsichtig, damit die Zwiebeln nicht zerfallen. Ich koche den Essig nicht mit, wie oft üblich, weil die Säure beim Kochen ein beißendes Aroma entwickelt, das den Geschmack negativ beeinträchtigt.
Würstchen hineingeben, Topf wieder auf die heiße, ausgeschaltete Platte stellen und zugedeckt mindestens 20 Minuten (je länger desto besser) ziehen lassen. Nicht kochen!
Die würzigen, süß-sauren Zwiebeln werden, abgetropft bzw. mit der Schaumkelle aus dem Sud gefischt, als Gemüse dazu gegessen.

Mit ofenfrischen Laugenbrezeln servieren.

Einfach der absolute Renner, schlicht zum Reinlegen, auch für Nicht-Franken und auf Partys. Kinder lieben Zipfel mit Brezeln.

Tipp:
Übrig gebliebene "Zipfel" lassen sich prima im Sud aufbewahren und schmecken, am nächsten Tag aufgewärmt, fast noch besser, weil so richtig durchgezogen. Natürlich kann man auch noch mehr frische kleine Nürnberger in die jetzt voll aromatische Brühe geben, weil es so gut war.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.03.10
Rezept-Statistiken: 8.489 (4)* gelesen
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3 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

selbstgekocht Smutje


Mitglied seit 25.01.2009
1 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

fasäla Kartoffelschäler sagt:  
10.06.2011 16:45
hallo,
ich vermisse den Wein! Und die Wacholderbeeren und Nelken sind doch einfach zuviel. Ansonsten ok.
lg fasäla

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

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selbstgekocht Smutje sagt:  
21.06.2011 23:03
Hallo fasäla!

Danke für den Kommentar. Stimmt, 25 Wacholderbeeren sind tatsächlich ein bisschen sehr viel, war mir noch gar nicht aufgefallen. Ich musste lachen, schätze, das Gericht würde dadurch ziemlich ungenießbar. Da ist wohl eine kleine Panne passiert, es sollen "5" Wacholderbeeren sein. Also, liebe Rezept-Leser, ich hoffe, ihr habt es schon bemerkt, bitte unbedingt nur ein Fünftel der Wacholderbeeren nehmen, Druckfehler!
Wie ich schon im Rezept schrieb, lieben Kinder die "Zipf" sehr. Wenn Kinder mitessen, koche ich grundsätzlich nicht mit Alkohol. Auch manche Erwachsene mögen oder dürfen keinen Alkohol zu sich nehmen. Das ist halt meine Variante, wer Zipf mit Wein möchte, muss ein anders Rezept aussuchen.

Tschüß und ebenfalls liebe Grüße

selbstgekocht

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SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch sagt:  
23.06.2011 07:28
Hilfreiche Antwort:

Rezept wurde korrigiert.

Gruß

Sonja
chefkoch.de

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