Milchlammkeule NT - ganz einfach
| 1 | Keule(n) vom Milchlamm, ca. 1kg |
| 5 Knolle/n | Knoblauch |
| 200 ml | Olivenöl, bestes |
| 3 Zweig/e | Rosmarin |
| Meersalz | |
| Pfeffer, schwarz, gemahlen | |
| Salz |
Zubereitung
Knoblauchknollen (es muss frischer Knoblauch sein) in der Mitte durchschneiden und an den Schnittstellen anbraten.
Lammkeule in einem Bräter sehr heiß anbraten und dann mit dem Olivenöl begießen, die Knoblauchknollen hinzugeben und in den 80° heißen Backofen geben. Mindestens 5 Stunden im Rohr lassen, alle halbe Stunde mit dem Öl bepinseln. Als Pinsel die Rosmarinzweige nehmen. In der letzten halben Stunde die Rosmarinzweige mit in den Bräter geben.
Das Fleisch kann auch fünf oder sechs Stunden im Ofen bleiben.
Es muss aber wirklich gutes Fleisch sein, ich habe gelernt, dass NT schonungslos die Fleischqualität aufdeckt.
Beim letzen Begießen mit Öl Keule kurz salzen und pfeffern.
Weinempfehlung: Ein St. Emilion oder Pomerol, ein Châteauneuf-du-Pape oder ein Bandol
Ich hatte es zuletzt mit einem 98er Vannières.
Lammkeule in einem Bräter sehr heiß anbraten und dann mit dem Olivenöl begießen, die Knoblauchknollen hinzugeben und in den 80° heißen Backofen geben. Mindestens 5 Stunden im Rohr lassen, alle halbe Stunde mit dem Öl bepinseln. Als Pinsel die Rosmarinzweige nehmen. In der letzten halben Stunde die Rosmarinzweige mit in den Bräter geben.
Das Fleisch kann auch fünf oder sechs Stunden im Ofen bleiben.
Es muss aber wirklich gutes Fleisch sein, ich habe gelernt, dass NT schonungslos die Fleischqualität aufdeckt.
Beim letzen Begießen mit Öl Keule kurz salzen und pfeffern.
Weinempfehlung: Ein St. Emilion oder Pomerol, ein Châteauneuf-du-Pape oder ein Bandol
Ich hatte es zuletzt mit einem 98er Vannières.
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Kommentare anderer Nutzer
Steinbreder
sagt:
sagt: 22.04.2006 16:46
Das Rezept iss soweit gut bis auf die Garzeit, Meine Lammkeule hatte ein Gewicht von 1900 Gramm mit Röhrenknochen. ich hatte es nicht rosa haben wollen sondern durch und musste es fast 8 Stunden im Backofen belassen. Das Ergebniss wird unvergessen bleiben weil butterweich.
Versuche meine Bilder hochzuladen
Gruß Ulrich
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Gruß Ulrich
22.04.2006 16:49
Die Garzeit bezieht sich auf ein Stück Fleisch von 1 kg; dass sie bei fast der doppelten Fleischmenge entsprechend länger sein muss, ist ja wohl klar.
03.05.2007 12:28
danke susa!
hab das rezept in einem menue als hauptgang gemacht! war toll! werde es bistimmt nochmals machen.
gruß monika
hab das rezept in einem menue als hauptgang gemacht! war toll! werde es bistimmt nochmals machen.
gruß monika
22.06.2007 20:54
Zum Kommentar von enriques will ich schon seit Jahren bemerken, dass ein 82er LasCases Kindermord ist, und das immer noch *grins* .
03.04.2010 11:27
Hallo Susa,
das Rezept des Tages kommt wie gerufen.
Ich habe eine Lammkeule von 1300 g im Kühlschrank. Die soll es morgen = Ostern geben. Es ist aber kein Milchlamm.
Wie lange muss die Keule wohl im Ofen bleiben? Ich hätte sie gerne rosa.
LG, Ingwe
das Rezept des Tages kommt wie gerufen.
Ich habe eine Lammkeule von 1300 g im Kühlschrank. Die soll es morgen = Ostern geben. Es ist aber kein Milchlamm.
Wie lange muss die Keule wohl im Ofen bleiben? Ich hätte sie gerne rosa.
LG, Ingwe
03.04.2010 12:10
Hast Du ein Fleischthermometer? In jedem Fall warten, bis die Kerntemperatur bei 60° ist. Hier dürfen es durchaus auch 5 Stunden oder etwas mehr sein. Das ist ja das Schöne an NT, es kommt nicht auf eine halbe Stunde mehr an. Bei Lammkeule wäre ich vorsichtig mit "rosa", so ganz zart rosa um den Knochen herum geht noch, aber ansonsten sollte sie schon gut durch sein. Ich finde das schmeckt besser. Rosa kann man Lammfilets oder Lammlachse braten.
03.04.2010 18:44
Danke, Susa, für die rasche Antwort.
Ich habe ein Fleischthermometer. Meinst du, sie schmeckt besser, wenn die Keule ganz durch ist? Auf dem Thermometer steht als Vorschlag 81° für Lamm. Dann ist es aber sicher gaaanz durch.
Aber, wie lange braucht das Fleisch, bis es soweit ist? Es soll ja mittags auf dem Tisch stehen.
Da werde ich das Fleisch um 7 Uhr in den Ofen stellen. Dann bitte ich zwischen 12 und 13 Uhr zu Tisch.
Ich habe ein Fleischthermometer. Meinst du, sie schmeckt besser, wenn die Keule ganz durch ist? Auf dem Thermometer steht als Vorschlag 81° für Lamm. Dann ist es aber sicher gaaanz durch.
Aber, wie lange braucht das Fleisch, bis es soweit ist? Es soll ja mittags auf dem Tisch stehen.
Da werde ich das Fleisch um 7 Uhr in den Ofen stellen. Dann bitte ich zwischen 12 und 13 Uhr zu Tisch.
03.04.2010 19:19
Ja, dann ist sie sicher ganz durch - die Faustregel ist, je wärmer (wobei es über 80° streng genommen kein NT mehr ist) desto "kürzere" Garzeit, also 6 Stunden bei 60 - 65°, bei 80° entsprechend kürzer, ich denke mal um die 4 Stunden. Je langsamer das Fleisch gart, desto zarter ist es nachher.
03.04.2010 19:29
fips37
sagt:
sagt: 03.04.2010 22:16
Besser wird das Lamm, wenn es erst am Ende der NT Garzeit angebraten wird. Der Flüssigkeitsverlust ist dann noch geringer. Noch was zur Temperatur: Lamm sollte nie mehr als 55° Kerntemperatur haben.
04.04.2010 11:35
fips37
sagt:
sagt: 04.04.2010 13:28
Unter: http://www.ramuz-roger.ch/Menu_EssenKochen/Niedergaren/Tabelle/NiedergarTabelle.html
Ist eine Tabelle, die sehr hilfreich ist. Ich selber brate mit einem Sensor, der mir die Kerntemperatur über eine beliebig eingestellte Zeit regelt. Aber schlussendlich ist es Erfahrungs- und Geschmachsache, wie das Gericht präsentiert werden soll.
Ist eine Tabelle, die sehr hilfreich ist. Ich selber brate mit einem Sensor, der mir die Kerntemperatur über eine beliebig eingestellte Zeit regelt. Aber schlussendlich ist es Erfahrungs- und Geschmachsache, wie das Gericht präsentiert werden soll.
oimelcasa
sagt:
sagt: 03.04.2010 22:54
Klingt supergut!!!! Habe zwar den passenden Wein im Haus, aber leider keinen Backofen. Nur eine Mikrowelle mit Backofenfunktion, die aber erst bei 110ºC beginnt. Meint irgendwer, ich könnte es trotzdem probieren?? Mit -sagen wir mal- die Mikro-/ bzw Ofentür zwischendurch öffen, oder einfach kürzerer -wenn dann auch nicht mehr- NT-Backzeit?
Liebe Grüsse
Martina
Liebe Grüsse
Martina
04.04.2010 11:35
Piepsi
sagt:
sagt: 04.04.2010 15:51
Hallo Susa,
vielen Dank für das Rezept. Habe eine 1,8 kg schwere Lammkeule. Sie ist nun seit 12 Uhr im Ofen, so dass wir sie heute Abend schlemmen können. Habe gestern auch noch ein Backofenthermometer besorgt, damit alles klappt.
Rosmarin eignet sich übrigens prima als Pinsel, danke für den Tip.
Bin sehr gespannt, wie das Lamm wird.
vielen Dank für das Rezept. Habe eine 1,8 kg schwere Lammkeule. Sie ist nun seit 12 Uhr im Ofen, so dass wir sie heute Abend schlemmen können. Habe gestern auch noch ein Backofenthermometer besorgt, damit alles klappt.
Rosmarin eignet sich übrigens prima als Pinsel, danke für den Tip.
Bin sehr gespannt, wie das Lamm wird.
putzfimmel
sagt:
sagt: 05.04.2010 10:37
Garen bei Niedrigtemperatur kann ich wärmstens empfehlen. Meine Gäste waren gestern begeistert. Die Lammkeulen waren butterweich, zart -einfach ein Genuß. Sie schmorrten fast 8 Stunden bei 80° und erreichten eine Kerntemperatur von 60°.
An allen Hobbyköchen liebe Grüße und an susa vielen Dank für dieses Rezept.
An allen Hobbyköchen liebe Grüße und an susa vielen Dank für dieses Rezept.
putzfimmel
sagt:
sagt: 05.04.2010 10:44
....beneide dich um den Genuß vom "leoville lascases"....;-))
05.04.2010 23:07
Hallo susa,
Ostersonntag habe ich schon um 7 Uhr die Lammkeule in Butterschmalz angebraten. Mein Olivenöl dar nicht hocherhitzt werden. 10 Min. später war sie mit Thermometer im Ofen.
Nach 3 1/2 Std. war die Kerntemperatur auf 60°, das Fleisch ließ sich aber noch tief eindrücken und wir wollten nicht schon um 11 Uhr essen. Die Keule musste bis 13 Uhr ausharren. Die Temp. stieg auf 62°, höher nicht.
Das Fleisch war durchgehend rosa, aber gar und butterzart. Es war ja kein bisschen Saft ausgelaufen.
Vom Öl habe ich nur ca. 20 ml zum Bepinseln gebraucht.
Danke für das gute Rezept,
LG, Ingwe
Ostersonntag habe ich schon um 7 Uhr die Lammkeule in Butterschmalz angebraten. Mein Olivenöl dar nicht hocherhitzt werden. 10 Min. später war sie mit Thermometer im Ofen.
Nach 3 1/2 Std. war die Kerntemperatur auf 60°, das Fleisch ließ sich aber noch tief eindrücken und wir wollten nicht schon um 11 Uhr essen. Die Keule musste bis 13 Uhr ausharren. Die Temp. stieg auf 62°, höher nicht.
Das Fleisch war durchgehend rosa, aber gar und butterzart. Es war ja kein bisschen Saft ausgelaufen.
Vom Öl habe ich nur ca. 20 ml zum Bepinseln gebraucht.
Danke für das gute Rezept,
LG, Ingwe
stefan_66
sagt:
sagt: 11.04.2010 18:32
Wirklich hervorragend!
Unser Stück hatte 1,5 kg und ich habe es nach 5,5 Std. serviert. Die Kerntemperatur habe ich mit einem Thermometer überwacht. Die 60°C waren bereits nach 3 Std. erreicht, habe aber die Temperatur für den Rest der Zeit exakt gehalten. Die Temperatur im Ofen betrug 70-90° (gemessen).
So ein ein butterweiches Stück ist schon ein echter Genuss. In der letzten halben Stunde habe ich die Teller zum Vorwärmen noch mit in den Ofen gestellt. Das Fleisch behielt so auch nach dem Servieren die optimale Temperatur.
Dazu gab es Kartoffeln und Brechbohnen. Über die Bohnen habe ich noch ein wenig von dem sündhaft guten Olivenöl-/Knoblauch-/Rosmarin-Gemisch gegeben. Das war in meiner Familie der absolute Geheimtipp.
Ich hatte ernsthaft überlegt, ob beim Knoblauch wirklich Knollen oder vielleicht doch Zehen gemeint sind. Knollen sind richtig!!!
Die Niedertemperatur-Methode werde ich jetzt mit Sicherheit des Öfteren probieren...
Gruß
Stefan
Unser Stück hatte 1,5 kg und ich habe es nach 5,5 Std. serviert. Die Kerntemperatur habe ich mit einem Thermometer überwacht. Die 60°C waren bereits nach 3 Std. erreicht, habe aber die Temperatur für den Rest der Zeit exakt gehalten. Die Temperatur im Ofen betrug 70-90° (gemessen).
So ein ein butterweiches Stück ist schon ein echter Genuss. In der letzten halben Stunde habe ich die Teller zum Vorwärmen noch mit in den Ofen gestellt. Das Fleisch behielt so auch nach dem Servieren die optimale Temperatur.
Dazu gab es Kartoffeln und Brechbohnen. Über die Bohnen habe ich noch ein wenig von dem sündhaft guten Olivenöl-/Knoblauch-/Rosmarin-Gemisch gegeben. Das war in meiner Familie der absolute Geheimtipp.
Ich hatte ernsthaft überlegt, ob beim Knoblauch wirklich Knollen oder vielleicht doch Zehen gemeint sind. Knollen sind richtig!!!
Die Niedertemperatur-Methode werde ich jetzt mit Sicherheit des Öfteren probieren...
Gruß
Stefan
Isarflimmern
sagt:
sagt: 24.04.2011 19:22
Servus erst mal,
hat's heute zu Ostern gegeben. Kann nur sagen: 'ein Gedicht'!
Dazu noch Rosmarinkartoffeln von 'Natti79',...
Sauguad, sogt ma bei uns,...
hat's heute zu Ostern gegeben. Kann nur sagen: 'ein Gedicht'!
Dazu noch Rosmarinkartoffeln von 'Natti79',...
Sauguad, sogt ma bei uns,...
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super, vor allem Deine Weinempfehlungen; ich hatte einen 1982er Leoville Lascases dazu und immer noch Träume davon.
Was ein bisschen blöd war: ich mag unheimlich gern die halbierten sanft gar gebackenen Knoblauchknollen. Wenn sie richtig gar sind, dann kann man sie wie Kartoffelpüree aus ihren Häuten drücken: ganz mild sind sie dann und fast süßlich, einfach köstlich. Bloss werden die bei dieser Temperatur auch in 6 Stunden nicht so sanft, behalten eine leicht aggressive Schärfe, die nicht zum Wein passt. Man müsste sie also vorher rausnehmen und im zweiten Backofen nochmal eine halbe Stunde bei 180° garen.
Danke und
Grüße von Enrique
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