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Omas Rheinischer Sauerbraten

Zutaten

1 kg Rinderbraten, aus der Hüfte
2 große Zwiebel(n)
1 EL Pfeffer - Körner, schwarz
2 EL Senfkörner
Lorbeerblätter
Nelke(n)
1 Bund Suppengemüse
700 ml Essig (Rotweinessig)
700 ml Wasser
1 Tasse/n Rosinen
3 EL Apfelkraut
3 EL Gelee (Johannisbeergelee)
Lebkuchen (Aachener Kräuterprinten)
  Pfeffer
  Salz
  Fett, zum Braten
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 3 Tage / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Falls Sie keine Aachener Kräuterprinten kaufen können, können Sie auch Lebkuchen nehmen, aber mit den Printen schmeckt es wesentlich besser.
In einen großen Topf den Essig, das Wasser, Nelken, Senfkörner, Pfefferkörner, Lorbeerblätter hineingeben. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und ebenfalls hineingeben. Das Suppengemüse waschen und klein schneiden, ebenfalls in den Topf geben. Nun das ganze ca. 5 Min. aufkochen lassen. Danach abkühlen lassen. Das Rindfleisch mit Wasser kurz abwaschen und trocken tupfen. Alles in eine große Schüssel oder in den großen Topf geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank 3 Tage ziehen lassen. Das Fleisch nach ca. 1 1/2 Tagen im Topf/Schüssel wenden. (am besten kein metallisches Gefäß verwenden, Keramiktöpfe oder Glasschüsseln eignen sich am Besten)

Das Fleisch aus dem Gefäß nehmen. Die Sud durch ein Sieb geben und die Essigbeize auffangen (für die Soße). Das Gemüse etc. entsorgen.
Nun in einem großen Brattopf Fett stark erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Wenn der Braten eine schöne braune Oberfläche hat, mit dem Sud häufiger übergießen, so entsteht die leckere dunkle Soße. Nun den Braten bei niedriger Temperatur langsam schmoren lassen. Nach und nach das Johannisbeergelee, das Apfelkraut, die Rosinen und zuletzt die Kräuterprinten zugeben. Sollte die Soße trotz der Printen zu dünn sein, kann man hervorragend flüssige Sahne und Mehl verrühren und die Soße damit noch binden. Das dürfte nach Einhaltung des Rezeptes aber unnötig sein.
Der Braten sollte insgesamt 2 Stunden schmoren. Danach den Braten in Scheiben schneiden (das Fleisch ist sehr zart und fällt fast auseinander) und auf dem Teller mit Rotkraut und Klößen und der leckeren Soße anrichten.
Hierzu passt hervorragend ein trockener Rotwein als Getränk.
Tipp: Kann auch mit Pommes Frites oder einfach auf einem Weißbrot angerichtet werden. Schmeckt auch sehr gut!

Kommentare anderer Nutzer


mereal

08.02.2004 13:54 Uhr

Schmeckt wirklich super. Den Sauerbraten werde ich bestimmt noch öfters machen. Ich habe die letzten Printen von Weihnachten verwendet. Doch wo bekommt man außer in der Weihnachtszeit Printen?

Gruß
mereal

merianch

16.03.2010 05:28 Uhr

In Aachen gibt es die das ganze Jahr ueber. Printen sind naemlich eigentlich kein Weihnachtsgebaeck. Versuchs mal im Internet, ich glaube es gibt da einige Onlineshops.

petra g

27.02.2004 18:56 Uhr

bei uns in franken gibt es extra soßenkuchen für sauerbraten.

petra g

mondstein

06.10.2004 17:32 Uhr

Hab meinen ersten Sauerbraten nach diesem Rezept gemacht und was soll ich sagen: Einfach himmlisch, zum niederknien. :-))
Mein Freund war absolut begeistert.
Vielen Dank für das leckere Rezept.

LG Mondstein

Gummibärchen

10.11.2004 12:14 Uhr

Ist ingesamt eigentlich sehr gut gelungen, war aber ein bißchen sehr sauer.
Ich würde empfehlen, für die Soße 200 ml des Essigsuds durch Wasser zu ersetzen, dann paßt es auch mit den anderen Soßenzutaten besser.
Werds auf jeden Fall noch mal kochen.

LG Gummibärchen

michus

13.01.2005 18:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich nehme auch nur die hälfte Sud, die andere Hälfte Gemüsebrühe. Anstelle von Printen und Lebkuchen kann man auch Pumpernickel nehmen und Lebkuchengewürz hinzutun!

pflaume32

18.02.2005 19:39 Uhr

Hallo Kolibri, da hast Du recht, Kloesse gehoern dazu und nicht vergessen Rotkraut, Super! Mit all den Zutaten ist bei uns nicht so einfach. wir nehmen Knorr Sauerbratensosse, geht viel einfacher und schneller. Ist exelent im Geschmack. Erhard in Ohio

Kaffeeluder

19.02.2005 13:01 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
da ich aus den Aachener Land bin, kaufe ich im Winter Printen ohne Ende. Wenn die dann ganz hart sind jage ich sie durch die Küchenmaschine und habe dann Printen(panier)mehl. Das verwahre ich in einer Blechdose, so habe ich immer Soßenbinder für Sauerbraten, Pferdefleisch, Rouladen.

Am liebsten habe ich Salzkartoffeln zum Sauerbraten, da kann man die Soße so gut quetschen.

Liebe Grüße
vom Kaffeeluder

assisommer

04.04.2005 08:59 Uhr

Hallo Kaffeebohne,

das Rezept für den Sauerbraten ist sehr gut. Mir ist damit mein allererster Sauerbraten supergut gelungen. Alle Gäste waren begeistert. Danke fürs Rezept!

Ich hatte nur eine größere Menge gemacht und dann war es ein Problem mit dem Marinieren. Die Schüssel mit der Flüssigkeit und dem Fleisch war so schwer, dass ich Angst hatte, mein Kühlschrankrost bricht durch. Habe dann ganz viele Saftkartons in der Etage darunter gestapelt. Das ging ganz gut :-)

Die Idee von Kaffeeluder mit dem Printen-Paniermehl finde ich toll. Das werde ich Weihnachten auch machen. Wie lange hält sich das denn?

LG
Assi

SimplyPetra

30.10.2005 19:03 Uhr

Hallo,
jetzt habe ich doch auf meine alten Tage meinen ersten Sauerbraten gemacht. Also, so ganz ohne Tüte!
Hat sehr lecker geschmeckt.Obwohl ich bei uns weder Aachener Printen noch Lebkuchen ohne Schokolade und Obladen bekommen habe. Aber es gab tatsächlich Soßenlebkuchen:-))

Vielen Dank für das Rezept
Lg
Petra

gschymet

21.11.2005 07:21 Uhr

Habe ich am Wochende ausprobiert und es war einfach nur lecker, selbst verständlich mit Klöße und Rotkohl.
Genau so muß er sein.

LG
gschymet

Nike09

03.12.2006 00:12 Uhr

Guten Abend,

meine Gäste sind eben glückselig lächelnd zur Tür hinaus... habe den Lebkuchen etwas spät hinein gegeben...hatte erst Schiss, er würde sich nicht auflösen und ich musste die Sauce noch ordentlich nachsalzen und doch eindicken... aber geschmacklich dann perfekt...

Hatte falsches Filet und Bug... das Ganze hatte 4 Stunden - aber die brauchte es auch.... dann war es butterzart... Rindfleisch halt...

Habe viel Neues kennengelernt dabei: Apfelkraut, Saucenlebkuchen... ein spannender Kochabend...

Danke dafür

Nike

dalakam

03.04.2007 19:59 Uhr

Hallo, klingt sehr lecker!!! Meine Frage: Wird der Braten vor dem Einlegen gesalzen und gepfeffert, also praktisch drei Tage in Salz eingelegt? oder erst wenn das Fleisch scharf angebraten wird?? Bitte schnell antworten, weil ich es für sonntag ausprobieren möchte und muss dann übermorgen loslegen!!! Danke

dalakam

Lefthand63

04.04.2007 13:49 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo dalakam, ich kenne es so, dass das Fleisch in der Marinade nicht mit Salz und/oder Pfeffer eingelegt, sondern nach dem Marinieren abgetupft und erst vor dem Anbraten mit Salz und Pfeffer eingerieben wird. Wenn das Fleisch schon gesalzen in die Marinade gelegt wird, könnte ich mir vorstellen, dass das Salz Feuchtigkeit/Saft aus dem Fleisch zieht... Wünsche gutes Gelingen :-)

Hias2000

13.12.2007 08:59 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Kaffeebohne,

großen Dank für dieses hervorragende Rezept! Mein erster Sauerbraten - und er hat köstlich gemundet!

Habe folgendes anders gemacht:

- Sud statt mit Wasser mit Rotwein, 1/4 Liter Essig auf 1 Flasche Wein
- Braten drei Wochen lang durchziehen lassen
- Statt Aachener Printen (gibt's hier nicht) Saucenlebkuchen verwendet
- Zusätzlich noch gestiftelte Mandeln in die Sauce.

Herzlich - Hias

PeterErken

08.11.2011 01:30 Uhr

Liebe Kaffeebohne,

aller Anfang ist schwer. Nachdem ich das jetzt ein paar Mal probiert habe, habe ich eine technische Bedienungsanleitung über die hohe Kunst des Rheinischen Sauerbratens vom Anschließen des Ceran-Feldes bis zum Vorwärmen der Teller in 27 Sprachen verfasst, da wird jede Bedienungsanleitung zur Installation eines individuell konfigurierbaren Heizkörper-Thermostats zum Kinderspiel. ;-)

Aber nochmals vielen Dank für die einfühlenden Worte und die Nachsicht, mittlerweile klappt das sehr gut, sogar bei mir, und die Ankündigung ich werde mich in die Küche begeben und! ... klingt in den Ohren meiner Familie nicht mehr wie eine Drohung.

Machen wir uns nichts vor, ich kann deutlich besser essen als kochen. Aber meine Frau Mama gab mir noch einen Tipp, der offenbar in der armen Zeit nach dem Krieg seine Fans fand: Sie nimmt Rübenkraut statt Apfelgelee, Marmelade, was der Garten hergab, etwas weniger Essig in der Mischung und kann sich heute auch Lende dazu leisten.

Ansonsten macht sie ihn ebenso wie Sie. Mir schmecken viele Varianten ausgezeichnet, nochmals besten Dank für das Rezept. Wissen Sie, vom Kochen mag ich noch immer nicht sehr viel verstehen, aber eines sollten wir hier auch mal explizit würdigen: Essen und Kochen hat sehr viel mit Geschichte und Kultur zu tun, mit der Überlieferung von Traditionen, in diesem Sinne finde ich es ausgesprochen schön, dass Sie und andere uns hier an ihrer Kultur teilhaben lassen.

Gelernt habe ich von Ihnen und Ihrer Oma, sowie von meiner Mutter, dass es nicht so genau gehen muss, damit es gelingt. Weiter auch, dass es keineswegs der Königsweg ist, einfache Dinge zu verkomplizieren, im Gegenteil. Was als die einfache Küche oftmals bezeichnet wird, ist die Quintessenz von Meistern im Laufe der Zeit, bedarf keinerlei Verbesserung mehr, allenfalls leichter Variationen.

Das aber nur am Rande, der Kopf mit all seinen Sinnen isst ja mit. Und als Exil-Kölner freue ich mich sehr darüber, dass ich es nun selber ein bisschen kann, das schmecke ich auch! ;-)

Schöne Grüße
Peter

andrea2208

02.01.2008 20:09 Uhr

Hallo,

das war nun mein erster Sauerbraten. Habe mich hauptsächlich an die Tipps von Hias (ein Kommentar weiter oben) gehalten - habe das Fleisch jedoch nur anderthalb Wochen durchziehen lassen. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Vielen Dank für das Rezept

Grüßle
Andrea

PeterErken

06.01.2008 18:16 Uhr

Hallo,

zunächst herzlichen Dank für das wundervolle Rezept. Rheinischer Sauerbraten war schon als Kind meine Lieblingsspeise.

Da wären wir aber schon bei meinem Problem: Als Kind habe ich das von Oma und Mama vorgesetzt bekommen, nun muss ich als relativer Koch-Rookie selber zaubern.

Ein paar Fragen also, die manchem vielleicht als Selbstverständlichkeiten erscheinen, für mich aber noch Neuland sind:

1. Habe den Braten aus der Marinade genommen und dann nochmal etwas gepfeffert und gesalzen. Danach erst angebraten. Ist das richtig, oder sollte ich erst nach dem anbraten würzen?

2. Soll die Marinade heiß oder kalt übergegossen werden? Was bedeutet in diesem Zusammenhang nach und nach übergießen, alle paar Minuten, dreimal, siebenmal etc.?

3. Nach und nach taucht auch bei Apfelkraut, Rosinen etc. auf. Ein idiotensicherer Tipp ala nach 10 Minuten das, nach 20 jenes ... wäre ganz hilfreich. Wann kommen die Printen genau rein?

4. Wenn etwas übrigbleibt, kann man das Gericht ja sicherlich noch am nächsten Tag essen. Erwärme ich es besser wieder im Topf, soll ich den Teil des Bratens auch erst dann aufschneiden, verwahre ich das Fleisch eingelegt im Kühlschrank?

Derzeit schmort der Braten noch, mal sehen wie wir das hinkriegen. Schon mal besten Dank vorweg für Eure Ratschläge, beim nächsten Mal werden sie sicher weiterhelfen.

Freundliche Grüße
Peter

Kaffeebohne

06.01.2008 19:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Herr Erken,

Sie machen sich zu viele Kopfschmerzen über das Gelingen! Im Rezept ist alles nachvollziehbar erklärt. Das Würzen vor dem Anbraten ist O.K.. Sie haben 2 Stunden Zeit während der Braten schmort um die Zutaten wie z.B. das Apfelkraut hineinzugeben. Ich habe mir noch nicht einmal Gedanken gemacht, wann es besser wäre welche Zutat um welche Zeit und in welcher Reihenfolge hineinzugeben. Aber tun Sie es bitte nicht kurz vor dem Servieren. Sicherlich sollten Sie auch die Reste in einem Kühlschrank aufbewahren, obwohl auch die derzeitigen Temperaturen es erlauben würden, die Reste auf dem Balkon auszusperren ;-). Lassen Sie bitte alles in einem Topf oder Plastikbehälter, wenn Sie es aufbewahren wollen, es sei denn Sie wollen die Reste in einzelne Portionen aufteilen und in jeweils einem Topf oder in einem anderen geeigneten Behältnis in den Kühlshrank stellen. Zum Schluß hoffe ich nur, daß Ihnen der Braten dann doch noch gelungen ist und Ihnen geschmeckt hat.

Kaffebohne

PeterErken

08.11.2011 01:40 Uhr

Verzeihung, der Kommentar weiter oben war natürlich an Sie gerichtet.

schnengdengeleng

12.02.2008 15:58 Uhr

Einfach köstlich!!!

Aus gesundheitlichen Gründen durfte ich keine Printen verwenden, habe stattdessen das Gemüse und die Rosinen, ohne die Gewürze, fein püriert und zu Soße dazu gegeben. Dadurch wird trotzdem alles schön sämig!
Besonders lecker schmeckt dieses Rezept auch mit Rehfleisch!

Guten Appetit

ghismo333

24.03.2008 14:01 Uhr

Jetzt also auch mein Senf *ggg* zu diesem wunderbaren Rezept :

Hab den Sauerbraten jetzt schon öfters gemacht, weil die Familie ständig danach fragt. Am besten wirds nach unserem Geschmack, wenn man unter Einhaltung aller Zutaten des Rezepts nur 500 ml roten Balsamico benutzt. Außerdem gebe ich nur etwa die Hälfte der Marinade beim Schmoren dazu. Da ich außerdem selbst gemachtes Holundergellee habe, nehm ich das statt Johannisbeeren ...

preußin

24.04.2008 23:37 Uhr

Mein Rezept für Rheinischen Sauerbraten war unauffindbar. Also CK muß her. Gesucht und gefunden !!!!!
Einige kleine Änderungen : statt Kräuterprinten verwendete ich Pulsnitzer Sosenkuchen,
nach dem Anbraten kam der Braten mit allen Zutaten( allerdings verwendete ich
nur ein Drittel der Beize ) in den Schnellkochtopf für 40 Minuten in den
Schnellkochtopf .
Das Ergebnis : SUPER ! Selbst unser fast 2-jähriger Enkel sagte :" mehr,mehr..."
Die Preußin sagt : " DANKE " !

kitty0280

23.06.2008 20:50 Uhr

Das Rezept ist super - genau so kenn ich es auch, nur, bei uns kommen keine Printen rein, sondern Schwarzbrot!

Reis-Junkie

10.07.2008 13:43 Uhr

Super- Rezept. Bei uns wurden sogar ausgewiesene Fleisch-Nichtmöger zu einem Nachschlag animiert.
Hüfte finde ich eigentlich zu schade für Sauerbraten (oder meintest Du Hüftdeckel/Kluft/Tafelspitz?) Ich habe statt dessen ein Schildstück genommen, weil ich den Bindegewebsstreifen in der Mitte so gerne mag (ich bin pervers, ich weiß). Wer keinen besonderen Wert auf schöne Fleischscheiben legt, sollte den Sauerbraten auch mal mit einem durchwachsenen Stück z.B. aus der Hochrippe oder sogar Nacken versuchen. Man hat zwar nach dem Kochen fast nur noch Brösel, aber die Sauce...hmmmmm.Diese Stücke müssen dann allerdings mindestens eine Woche eingelegt werden.

Und: Kölsch geht ja gar nicht. Trinkt lieber Bier zum Sauerbraten, notfalls einen "knackigen" Rotwein. ;-)
Grüße aus Ddf

iris75

14.09.2008 19:59 Uhr

Hallöchen,


mein Mann wünschte sich schon seit Jahren mal einen Sauerbraten - hab mich nie dran getraut weil ich ihn nicht kannte, komme ja eigentlich nicht aus dem Rheinland.


Dann hab ich mich doch mal mit diesem Rezept ran getraut und ihn sogar selbst eingelegt.

Ich muss sagen das ich kein Rindfleisch mag aber ihn zu liebe mit gegessen habe.


Er war absolut begeistert von dem Sauerbraten - mir hat es auch relativ gut geschmeckt (das relativ liegt nur an meiner Rindfleischabneigung ;-)). Die Soße fand ich auch total genial.


Vielen Dank für das superleckere Rezept - wenn mein Mann so begeistert ist heißt das schon was. Nur Rosinen mag er nicht - die hab ich weggelassen.


Hatte einen Rinderschmorbraten genommen - da ich keine Ahnung von Rindfleisch habe habe ich den für gut befunden. ;-)


LG Iris

goldregen

18.09.2008 16:59 Uhr

Hallo, ich war gerade in Florida zur Hochzeit meiner Tochter und mein amerikanischer Schwiegersohn, der Sauerbraten nicht kannte, war wie der Rest drüben restlos begeistert! Das war mit Abstand der beste Sauerbraten! Habe jedoch keine Rosinen und kein Lebkuchengewürz hineingetan sondern lediglich in die Sauce Johannisbeergelee und es war einfach superlecker. Er hat 2 Tage nur in der Lake gelegen und das hat vollkommen ausgereicht, vielen Dank für das wunderbare Rezept! goldregen

Eaglechen

19.11.2008 13:13 Uhr

Hallo,

letzte Woche habe ich zum ersten Mal Sauerbraten selbst gemacht (wir kannten vorher nur die Maggiversion. Wehe hier schimpft jemand, uns hat es immer gut geschmeckt :) ).
An sich wurde der Braten super, das Fleisch schön zart und mit den Printen ergab es auch eine super Sauce. Das Rezept war einfach zu befolgen und auch für Nicht-Profi-Köche geeignet.
Uns war der Sauerbraten allerdings viel zu sauer und zu süß (vorallem durch das Apfelkraut), wir vermissten ein wenig den Bratengeschmack.
Da wir aber vorher noch nie selbstgemachten Sauerbraten gegessen haben, weiß ich nicht, ob das vielleicht so sein muss. Vielleicht kann uns hier jemand noch einen Tipp geben?
Jedoch schon allein für die sehr guten Erklärungen des Rezeptes vergebe ich vier Sterne.
Vielen Dank!

Kulinarix

07.10.2009 20:55 Uhr

Hallo alle zusammen, hallo Eaglechen,

habe mir hier das Rezept für den Sauerbraten noch mal verinnerlcht. Meiner schmort gerade. War die Variante fertig eingelegt "Hausfrauenart".
Der muss jetzt noch ne Stunde schmoren, aber die Soße ist jetzt schon genial.

Von früheren Sauerbraten weiß ich, Fleisch und Soße werden milder, also weniger sauer, wenn man eine Hälfte des Essig gegen Rotwein tauscht. Sonst alles so wie' s in diesem Rezept steht.

Noch mal Danke an den Autor.

Anjülchen

25.06.2009 13:44 Uhr

Hallo,

wirklich lecker!

Allerdings habe ich ihn ein bischen abgewandelt...
Statt frischem Gemüse habe ich Sauerbratengewürz genommen. Statt Weinessig wurde mein Braten in Balsamicoessig eingelegt damit er nicht ganz so sauer wird. Auch für die Sauce habe ich den Sud zu ca. 1/4 mit Wasser verdünnt. Beim Kochen habe ich sicherlich 8 Printen verwertet und auch etwas mehr Gelee ect.

Aber jeder nach eigenem Gusto!

Danke für das Rezept!

Tochtermannheims

03.11.2009 19:28 Uhr

Hallo!

Habe ihn am Sonntag ausprobiert, es war mein erster Sauerbraten. Eingelegt hatte ich ihn schon am Donnerstag, hat alles gut geklappt. Am Sonntag war dann also Premierenkochen angesagt. Was soll ich sagen - hervorragend. Allerdings musste ich bei der Sauce etwas schummeln, sie war doch wirklich sehr sehr sauer. Habe dann massig Zucker eingebaut und noch ein paar Printen reingeschmissen. Ebenso das Geleeglas leer gemacht... Dann war es aber SUPER! Beim nächsten Mal ersetze ich auch die Hälfte des Essigs durch Wasser...
Danke fürs Rezept, wirklich lecker!
Dazu gabs klassisch Klöße und Rotkohl sowie glacierte Maronen....
Lieben Gruß,
Tochtermannheims

derBengel

05.12.2009 13:04 Uhr

Hi,

Danke für dieses Rezept.

Das war mein zweiter Versuch einen Sauerbraten zuzubereiten, und es war ein voller Erfolg.
Aber ich habe die Beilagen geändert, meine Tochter hat sie ausgesucht. Undzwar gab es Erbsen mit Möhren und Kartoffelpüree, hat auch recht gut gepasst.

ankewueb

18.12.2009 00:52 Uhr

Hallo,

kann man die Printen reinbröseln in groben Stücken, lösen sie sich dann auf? Oder müssen sie fein gerieben werden wie Paniermehl?

Gruß, Anke

zwergnase92

17.02.2010 13:30 Uhr

Die Printen werden besser, je älter sie sind. Sie brauchen nicht zermahlen werden, da sie sich im Sud wunderbar auflösen.
Genau so ist das alte Aachener "Geheimrezept", dass es schon seit Generationen dort gibt.
Die Soße kann man auch fein pürieren für alle, die die matschigen Rosinen nicht mögen.
Vielen Dank, so brauche ich es nicht einzustellen.
Bei uns werden immer größere Mengen gemacht und dann Portionsweise eingefroren. Das fertige Gericht ist im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar.

Liebe Grüße
Zwergnase92

Lillium

22.12.2009 08:43 Uhr

Hallo!

Zu Weihnachten gibt es bei mir auch diesen leckeren Sauerbraten. Ich habe nur eine Frage: Ich habe einen bereits fertig eingelegten Sauerbraten gekauft. Muss ich die bereits fertige Beize noch mit Wasser oder Wein verdünnen?? Oder verwende ich sie so, wie sie ist und füge nur die restlichen Zutaten hinzu??

Gruß,
Lillium

zwergnase92

17.02.2010 13:32 Uhr

Die vom Metzger eingelegten Sauerbraten sind meistens noch nicht durch, ich lege sie noch mal 3-4 Tage ein.
Der maschinell verpackte ist meistens durch.

Liebe Grüße
Zwergnase92

Taty84

12.01.2010 16:11 Uhr

Super lecker, mehr gibt es zu diesem Rezept nicht zu sagen! Einfach klasse.
Lg Taty

zwergnase92

17.02.2010 13:35 Uhr

Der Sauerbraten kann auch ganz prima im Schnellkochtopf zubereitet werden. Da muss man nur aufpassen, dass er nicht zu weich wird.

Liebe Grüße
Zwergnase92

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Crashkoch

26.11.2011 19:52 Uhr

Super lecker....!!!

Habe den Rinderbraten gegen Pferdefleisch getauscht, damit schmeckt es noch mal so gut....

Besten Dank!!!

Claudia_1984

13.02.2012 15:59 Uhr

mein allererster sauerbraten... hat direkt geklappt!

man bekommt hier (BadenWürttemberg) leider keine Kräuterprinten, sondern Saucenlebkuchen, geht aber auch.

Habe dann noch das Johannisbeergelee durch Pflaumenmus getauscht, kenn ich so von meiner Mutter... hmmm... werde das nächste Mal ein wenig mehr Brühe für die Sauce verwenden, war sehr sehr sehr sauer... aber mit selbstgemachten Spätzlen war es trotzdem leeecker!
:-)

hitfamilyfan

07.04.2012 17:37 Uhr

Hallo,ich koche grad den Sauerbraten nach diesem Rezept und es duftet schon herrlich. Allerdings stelle ich fest das er etwas schrumpft. Ist das normal??? Kann ich da irgendwas gegen machen??
Die Platte steht auf 1,5..... Ist ein Ceranfeld.
Bitte um schnelle Antwort!!!

lg

katzensieben

14.04.2012 15:49 Uhr

Ich hätte gerne mal gewußt wieviel Grad die" niedrigere Temperatur " ist - Danke

Kers10ing

14.10.2012 14:05 Uhr

Sehr lecker! Ich bin sehr froh, dieses Rezept gefunden zu haben.Wir hatten einen tollen Sonntagsbraten. Den gibts nun bestimmt öfter!

mrs-sippi

27.11.2012 11:33 Uhr

Ich muss gestehen: Ich hasse Sauerbraten. Aber dann hab ich mal den von der Mutter eines Freundes probiert, und ich glaube, jetzt hab ich endlich das Rezept dazu gefunden. Wird Zeit, dass ich Öcher das mal in Angriff nehme. Aber:

Was ist Apfelkraut??

Daggie62

29.11.2012 12:54 Uhr

Kann ich den Sauerbraten auch 4 Tage vorher einlegen?
MfG
Daggie62

napi84

26.12.2012 09:28 Uhr

Ich denke schon... wenn man sich die anderen Sauerbraten-Rezepte anschaut, dann wird der Braten ja bis zu 3 Wochen vorher schon eingelegt! ;-)

Daggie62

26.12.2012 13:47 Uhr

Danke für dieses wunderbare Rezept.
Mein Sauerbraten (4 kg) war hervorragend, ich hätte ihn 8 Tage vorher eingelegt.
Habe die Zutaten umrechnen lassen. Die Sauce war hervorragend.
Die Arbeit hat sich gelohnt, meine Gäste waren sehr zufrieden.
Hatte den großen Braten 4 Stunden im Ofen.

nessie3

07.04.2013 12:15 Uhr

Als Ex-Kölner bekamen wir im Norden Schmacht nach Sauerbraten, den ich nie zuvor gemacht hatte. Dank des Rezepts ist das jetzt unser Festtagsessen geworden! 5* und Dank an die Oma von Kaffeebohne!

Habe folgende Abwandlungen:
- auch ich nehme Balsamico und koche den Sud länger, damit mehr Säure vom Essig verfliegt
- statt Wasser nehme ich Rotwein für den Sud
- weil ich nicht immer alle Gewürze habe, greife ich auf Sauerbratengewürz zurück + das frische Gemüse
- Einlegen geht bis zu 10 Tagen
- ich schmore im Ofen bei knapp 100 Grad, mein Herd ist trotz kleinster Stufe zu heiß
- zu Weihnachten kommt eine Prise Zimt mit rein
- statt Apfel- nehme ich Rübenkraut
- die Rosinen kommen frühzeitig rein, damit sie schön weich sind
- holländischer Honigkuchen ist auch prima zur Bindung statt den Printen

Fotos folgen!

Strudlköchin

18.04.2013 21:54 Uhr

Hallo Kaffeebohne,
Als Badnerin weiß ich wie guter Sauerbraten schmeckt. Da wir momentan auf Wein (wg. Kinder) verzichten müssen, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen alkoholfreien Rezept gemacht und wurde hier fündig. Sauerbraten süß? hmmm... mal ausprobieren.
Und siehe da, wir waren alle begeistert!
Vielen Dank für das tolle Sauerbratenrezept.
Strudlköchin

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