Wildschweinrücken klassisch
| 1 ½ kg | Wild (Wildschweinrücken) |
| 10 | Wacholderbeeren |
| 1 TL | Salz |
| 2 TL | Paprikapulver, edelsüß |
| 2 EL | Öl |
| 100 g | Speck, in dünnen Scheiben |
| 8 | Gewürznelken |
| 1 EL | Mehl |
| 250 ml | Apfelsaft, naturtrüber |
| 250 ml | Fleischbrühe oder Wildbrühe |
| 4 EL | Konfitüre (Preiselbeerkonfitüre) |
| Salz | |
| Pfeffer, schwarzer |
Zubereitung
Die Wacholderbeeren mit Wasser bedeckt 5 min. quellen lassen. Das Fleisch waschen, abtrocknen und von Sehnen und Häuten befreien. Den Wildschweinrücken mit Salz und Paprika einreiben. Den Backofen auf 200° vorheizen. Das Fleisch im Öl auf dem Herd kräftig anbraten, mit den Speckscheiben belegen; diese mit den Nelken feststecken. Die Wacholderbeeren mit dem Quellwasser zugießen. Den Braten im Backofen auf der zweiten Schiene von unten 1 Stunde braten. Das Mehl mit dem Apfelsaft glatt rühren.
Den garen Braten von den Speckscheiben befreien und im abgeschalteten Backofen 15 min. auf einer Platte ruhen lassen. Den Bratensatz mit der Brühe lösen, in einem Topf mit dem Apfelsaft unter Rühren zum Kochen bringen. Die Preiselbeeren einrühren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch 5 min kochen lassen.
Für dieses Rezept eignet sich auch sehr gut Wildschweinrollbraten. Man sollte nur, je nach Größe der Rolle, etwas längere Garzeit einplanen.
Als Beilage empfehle ich Kroketten und Gemüse nach belieben z.B. Rosenkohl oder Rotkohl.
Den garen Braten von den Speckscheiben befreien und im abgeschalteten Backofen 15 min. auf einer Platte ruhen lassen. Den Bratensatz mit der Brühe lösen, in einem Topf mit dem Apfelsaft unter Rühren zum Kochen bringen. Die Preiselbeeren einrühren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch 5 min kochen lassen.
Für dieses Rezept eignet sich auch sehr gut Wildschweinrollbraten. Man sollte nur, je nach Größe der Rolle, etwas längere Garzeit einplanen.
Als Beilage empfehle ich Kroketten und Gemüse nach belieben z.B. Rosenkohl oder Rotkohl.
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Kommentare anderer Nutzer
Kochschlumpf
sagt:
sagt: 03.12.2003 10:38
Hallo Naschkatze65,
jetzt kurz vor Weihnachten bin ich auf der Suche nach Rezepten mit Wild, obwohl ich ehrlich gesagt mit dem Umgang mit Wildgerichten kaum Erfahrung habe. Dies Rezept klingt sehr lecker. Werde es gleich mal speichern. Jetzt brauche ich nur noch den Wildschweinrücken, dann kann es losgehen.
LG
Kochschlumpf
jetzt kurz vor Weihnachten bin ich auf der Suche nach Rezepten mit Wild, obwohl ich ehrlich gesagt mit dem Umgang mit Wildgerichten kaum Erfahrung habe. Dies Rezept klingt sehr lecker. Werde es gleich mal speichern. Jetzt brauche ich nur noch den Wildschweinrücken, dann kann es losgehen.
LG
Kochschlumpf
naschkatze65
sagt:
sagt: 03.12.2003 16:13
Ups ... hier steht ja schon was drin :-)))
@ Kochschlumpf,
dieses war vor Jahren das erste Wildgericht an das ich mich rangetraut habe. Ich war sogar so mutig, es ohne Probekochen zum Feiertag auf den Tisch zu bringen und es war perfekt. Und seitdem koche ich es immer wieder.
Also nur Mut, das Schwein beißt nicht :-)))
Ich gare es zwar nicht wie Miki mit Niedrigtemperatur, aber ich kann nur zustimmen, das Fleisch zergeht auf der Zunge.
Kleiner Nachtrag von mir:
Wer es noch würziger mag, kann ruhig etwas mehr Speck und Nelken verwenden. Kommt auf die Größe der Speckscheiben und des Fleischstückes an. Auf jeden Fall so, dass die Oberfläche des Fleischstückes schön bedeckt ist und beim braten in der Röhre nicht austrocknet.
LG
naschkatze
@ Kochschlumpf,
dieses war vor Jahren das erste Wildgericht an das ich mich rangetraut habe. Ich war sogar so mutig, es ohne Probekochen zum Feiertag auf den Tisch zu bringen und es war perfekt. Und seitdem koche ich es immer wieder.
Also nur Mut, das Schwein beißt nicht :-)))
Ich gare es zwar nicht wie Miki mit Niedrigtemperatur, aber ich kann nur zustimmen, das Fleisch zergeht auf der Zunge.
Kleiner Nachtrag von mir:
Wer es noch würziger mag, kann ruhig etwas mehr Speck und Nelken verwenden. Kommt auf die Größe der Speckscheiben und des Fleischstückes an. Auf jeden Fall so, dass die Oberfläche des Fleischstückes schön bedeckt ist und beim braten in der Röhre nicht austrocknet.
LG
naschkatze
Ottomar
sagt:
sagt: 05.01.2004 09:17
Rezept hört sich gut an.Habe Wild allgemein bisher in Rotwein mariniert.Werde das Rezept ausprobieren.
Gruß Ottomar
Gruß Ottomar
AneBanane
sagt:
sagt: 27.02.2006 13:33
hi naschkatze65,
ein wirklich sehr leckeres und einfaches Rezept.
Habe noch einen Variationsvorschlag:
Ich habe zum Braten in den Backofen
noch einen Schluck kräftigen Rotwein
und ein wenig Wildfond von Johann
Lafer gegeben und den Braten alle 15
min damit übergossen.
Die Soße habe ich dann auch mit dem
Fond angerührt. Man kann sicherlich
auch anderen nehmen, aber die von
Johann Lafer sind einfach 'ne Wucht.
Viele Grüße,
Arne.
ein wirklich sehr leckeres und einfaches Rezept.
Habe noch einen Variationsvorschlag:
Ich habe zum Braten in den Backofen
noch einen Schluck kräftigen Rotwein
und ein wenig Wildfond von Johann
Lafer gegeben und den Braten alle 15
min damit übergossen.
Die Soße habe ich dann auch mit dem
Fond angerührt. Man kann sicherlich
auch anderen nehmen, aber die von
Johann Lafer sind einfach 'ne Wucht.
Viele Grüße,
Arne.
26.04.2006 23:08
Hallo Naschkatze
Habe das Rezept vorige Woche nachgekocht, es ist prima gelungen und hat allen wirklich gut geschmeckt.
Allerdings habe ich auch nicht auf den Schuss Rotwein verzichtet.
LG nefissa
Habe das Rezept vorige Woche nachgekocht, es ist prima gelungen und hat allen wirklich gut geschmeckt.
Allerdings habe ich auch nicht auf den Schuss Rotwein verzichtet.
LG nefissa
andreas_scholz
sagt:
sagt: 21.10.2007 20:33
Ich habe das Rezept heute nachgekocht. Einzige Veränderung: ich hatte keine Nelken und keinen Speck; da habe ich Frühstücksspeck ohne Nelken auf den angebratenen Wildschweinrücken gelegt. Ansonsten einfach köstlich!!!
Bei uns gab es Salzkartoffeln und Rotkohl sowie eine halbe Birne mit Preiselbeerkonfitüre dazu. Selbst unsere beiden Kinder ware begeistert. Das Fleisch superzart und köstlich!
Weintipp: bei uns gab es einen trockenen umbrischen Rotwein (VIPRA ROSSA, Jahrgang 2006) dazu, perfekt!
Bei uns gab es Salzkartoffeln und Rotkohl sowie eine halbe Birne mit Preiselbeerkonfitüre dazu. Selbst unsere beiden Kinder ware begeistert. Das Fleisch superzart und köstlich!
Weintipp: bei uns gab es einen trockenen umbrischen Rotwein (VIPRA ROSSA, Jahrgang 2006) dazu, perfekt!
28.10.2007 20:28
Hallo,
heute musste mein Wildschweinrücken dran glauben. Ich habe auch den Apfelsaft weg gelassen und statt dessen Rotwein, Wildfond und Kräuter genommen. Das Fleisch war super lecker, zart und saftig. Und die Sauce einfach ein Gedicht. Dazu gab es Rosenkohlblätter und Salzkartoffeln.
Liebe Grüße und vielen Dank
Petterson
heute musste mein Wildschweinrücken dran glauben. Ich habe auch den Apfelsaft weg gelassen und statt dessen Rotwein, Wildfond und Kräuter genommen. Das Fleisch war super lecker, zart und saftig. Und die Sauce einfach ein Gedicht. Dazu gab es Rosenkohlblätter und Salzkartoffeln.
Liebe Grüße und vielen Dank
Petterson
utesteinmann
sagt:
sagt: 17.09.2011 20:31
Hab nur eine kurze Frage: Kommt do e Deggel uff de Dippe?!
Joy_of_Cooking
sagt:
sagt: 01.01.2012 09:16
Joy_of_Cooking
sagt:
sagt: 31.12.2011 10:37
Danke für das tolle Rezept - mit einfachen Zutaten ein tolles Gericht zaubern, ganz nachmeinem Geschmack!
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- Januar bis März 2010
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(Z.B. Weihnachten: man kann ruhig in die Kirche gehen....oder im Schnee spazieren).
Das Fleisch zergeht auf der Zunge!
Gruß
Miki
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