Dracos Kesselgulasch
mittelalterlicher Lammeintopf| 1 kg | Fleisch vom Lamm, Schwein oder Rind |
| 5 | Karotte(n), grob geschnitten |
| 1 Stück | Ingwer (daumengroß), geschnitten |
| 3 | Knoblauchzehe(n), fein geschnitten |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Stück | Sellerie, geschnitten |
| 1 Stange/n | Lauch, geschnitten |
| 4 Zweig/e | Thymian |
| 1 Handvoll | Bärlauch |
| 1 Becher | Buttermilch |
| 1 Flasche | Honig |
| 1 Flasche | Wein (Hypocras - Würzwein), oder |
| Rotwein, guter, halbtrocken |
Zubereitung
Schneidet Fleisch und Gemüse in grobe Stücke. Hackt die Kräuter und den Ingwer daumengroß den und Knoblauch nicht so fein.
Nehmt einen Bräter und stellt ihn auf die Feuerstelle. Gebt Fleisch, Gemüse und Kräuter hinein und lasset es kurze Augenblicke scharf anbraten. Würzt mit Salz und Pfeffer.
Überdeckt das Fleisch mit Honig und lasst es schmoren. Nach weiteren Augenblicken gebt einen Schuss Buttermilch hinein, dass der Boden reichlich bedeckt, und lasst es weiter schmoren.
Füllt es auf mit gutem Wein und schiebt es in dem Ofen hinein (etwa 40 - 60 Minuten bei 180°C).
Nehmt einen Bräter und stellt ihn auf die Feuerstelle. Gebt Fleisch, Gemüse und Kräuter hinein und lasset es kurze Augenblicke scharf anbraten. Würzt mit Salz und Pfeffer.
Überdeckt das Fleisch mit Honig und lasst es schmoren. Nach weiteren Augenblicken gebt einen Schuss Buttermilch hinein, dass der Boden reichlich bedeckt, und lasst es weiter schmoren.
Füllt es auf mit gutem Wein und schiebt es in dem Ofen hinein (etwa 40 - 60 Minuten bei 180°C).
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Kommentare anderer Nutzer
Satrek
sagt:
sagt: 28.07.2010 13:23
Gut, wenn auch gewöhnungsbedürftig.
Ich musste leider etwas improvisieren, z.B: weiß ich nicht, wie viel eine Flasche Honig ist, und habe einfach ein Glas mit 250g genommen. Das ganze wurde dann mit dem Wein auch ziemlich flüssig, ich weiß nicht ob das so gedacht ist, oder ob es eher ein Eintopf werden sollte als ein Gulasch.
Ach ja, ich habs im Übrigen auf dem Herd gemacht, da wir keinen Bräter zur Verfügung hatten.
Auch wenn die Kombination aus Wein, Honig und Buttermilch ungewohnt ist werden wir das Rezept sicher wieder kochen - vielleicht mit einem anderen Honig (und einem herberen Wein).
Ich musste leider etwas improvisieren, z.B: weiß ich nicht, wie viel eine Flasche Honig ist, und habe einfach ein Glas mit 250g genommen. Das ganze wurde dann mit dem Wein auch ziemlich flüssig, ich weiß nicht ob das so gedacht ist, oder ob es eher ein Eintopf werden sollte als ein Gulasch.
Ach ja, ich habs im Übrigen auf dem Herd gemacht, da wir keinen Bräter zur Verfügung hatten.
Auch wenn die Kombination aus Wein, Honig und Buttermilch ungewohnt ist werden wir das Rezept sicher wieder kochen - vielleicht mit einem anderen Honig (und einem herberen Wein).
Snowfaky
sagt:
sagt: 05.12.2010 16:07
Hallo Draco,
habe das Rezept gestern nachgekocht und mein Mann und ich waren hin und weg!
Super lecker, wärmend wie ein Eintopf und das wichtigste: mit echt mittelalterlicher Note!
Bei den Mengenangaben habe ich allerdings variiert, wesentlich weniger Honig (statt der emfpohlenen "Flasche" nur 100g aromatischen Waldhonig (bringt gut Würze), nur nen halben Becher (also 500ml) Buttermilch und den Wein nachher frei Schnauze, ca. 250ml.
So wurde es richtig würzig und dann nach anderthalb Stunden in der Kochpfanne (mit Deckel) dann bei 180° vorgeheizt auch gar ;-)
Wenn man das Gericht auf offenem Feuer z.B. im Mittelalterlager kocht, also den ganzen Tag köcheln lässt, kann ich mir vorstellen, immer mal wieder Flüssigkeit (Honig, Buttermilch, Wein) nachzugießen, damit nichts anbrennt. Bei geschlossenem Topf wäre es allerdings (für mich) zu flüssig geworden. So war es ein sehr leckerer Eintopf, den ich wohl öfter kochen werde, gerne auch im MA-Freundeskreis.
Gestern hatten wir, völlig unauthentisch, Kartoffeln dazu... Beim nächsten Mal gibt es ne leckere dicke Scheibe hausgemachtes Brot oder so.
Hast du evt. noch ne andere Beilage als Tipp?
LG, Snowfaky
habe das Rezept gestern nachgekocht und mein Mann und ich waren hin und weg!
Super lecker, wärmend wie ein Eintopf und das wichtigste: mit echt mittelalterlicher Note!
Bei den Mengenangaben habe ich allerdings variiert, wesentlich weniger Honig (statt der emfpohlenen "Flasche" nur 100g aromatischen Waldhonig (bringt gut Würze), nur nen halben Becher (also 500ml) Buttermilch und den Wein nachher frei Schnauze, ca. 250ml.
So wurde es richtig würzig und dann nach anderthalb Stunden in der Kochpfanne (mit Deckel) dann bei 180° vorgeheizt auch gar ;-)
Wenn man das Gericht auf offenem Feuer z.B. im Mittelalterlager kocht, also den ganzen Tag köcheln lässt, kann ich mir vorstellen, immer mal wieder Flüssigkeit (Honig, Buttermilch, Wein) nachzugießen, damit nichts anbrennt. Bei geschlossenem Topf wäre es allerdings (für mich) zu flüssig geworden. So war es ein sehr leckerer Eintopf, den ich wohl öfter kochen werde, gerne auch im MA-Freundeskreis.
Gestern hatten wir, völlig unauthentisch, Kartoffeln dazu... Beim nächsten Mal gibt es ne leckere dicke Scheibe hausgemachtes Brot oder so.
Hast du evt. noch ne andere Beilage als Tipp?
LG, Snowfaky
Snowfaky
sagt:
sagt: 18.12.2010 17:03
akastoi
sagt:
sagt: 01.02.2012 00:33
GROßARTIG!
Das habe ich heute Abend bereits zweimal von meiner Freundin gehört, wo ich normalerweise nur ein "Guter Versuch!" bekomme!
Ein tolles Rezept, welches ich in mein Repertoire aufgenommen habe. Einfach zu machen, besonders im Geschmack, hat was von "soulfood", habe es mit Semmelknödeln gereicht (thanks @snowfaky!) und bin selbst noch ganz hin und weg! Vielen Dank, Draco, wie bist du drauf gekommen?
Das habe ich heute Abend bereits zweimal von meiner Freundin gehört, wo ich normalerweise nur ein "Guter Versuch!" bekomme!
Ein tolles Rezept, welches ich in mein Repertoire aufgenommen habe. Einfach zu machen, besonders im Geschmack, hat was von "soulfood", habe es mit Semmelknödeln gereicht (thanks @snowfaky!) und bin selbst noch ganz hin und weg! Vielen Dank, Draco, wie bist du drauf gekommen?
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