Buta no Kakuni

in einem würzig - süßlichen Sud gekochter Schweinebauch

Zutaten für Portionen

800 g Schweinebauch am Stück, mit Schwarte
Frühlingszwiebel(n) oder Lauchzwiebeln
1 Stück Ingwer mit Schale (ca. 3 cm)
3 EL Zucker
70 ml Sojasauce, japanische
100 ml Sake
400 ml Wasser
1 Liter Wasser

Zubereitung

Zum Vorbereiten Frühlings- oder Lauchzwiebeln in ca. 4 cm große Stücke schneiden, weiße und hellgrüne Teile von den Dunkelgrünen trennen. Den Ingwer schälen (Schale aufheben!) und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Den Schweinebauch samt Schwarte am Stück in einen großen Topf legen. Die Ingwerschale und die dunkelgrünen Teile der Frühlings- oder Lauchzwiebel dazugeben. Dann ordentlich mit Wasser bedecken (Menge: kommt auf den Topf an - ca. 1 Liter - das Fleisch sollte auf jeden Fall ganz mit Wasser bedeckt sein).

Dann bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Nachdem es aufgekocht ist, auf kleine Hitze stellen und so bei offenem Topf ca. 40 - 50 Minuten köcheln lassen (dabei vor allem anfangs regelmäßig den sich bildenden Schaum abschöpfen).

Den Topf vom Herd nehmen und ein bisschen abkühlen lassen. Das Fleisch dann herausnehmen und in ca. 2 - 3 cm große Würfel schneiden. Die Ingwerhaut und die dunkelgrünen Teile der Frühlingszwiebel entfernen.

Den Topf säubern (oder einen neuen Topf nehmen) und darin dann die Fleischstücke zusammen mit dem geschälten Ingwer, dem Sake, der Sojasauce und dem Zucker aufkochen (bei mittlerer Hitze). Dabei den Deckel auf den Topf legen. Nachdem es aufgekocht ist, die Hitze wieder auf kleine Flamme reduzieren und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder alles im Topf gut vermischen.

Nach den 15 Minuten die 400 ml Wasser zugeben und nochmals bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Nachdem es aufgekocht hat, die weißen und hellgrünen Teile der Frühlings- oder Lauchzwiebel dazugeben und den Deckel auf den Topf legen, dabei einen Spalt offen lassen. So ca. 1 - 1,5 Stunden auf schwacher Flamme köcheln lassen.

Zum Servieren den Ingwer und die Frühlingszwiebelstücke am besten entfernen, die sollen nicht mitgegessen werden. Dazu passt natürlich Reis und eine Gemüsebeilage - am besten etwas Säuerliches als Kontrast, da das Gericht eher süßlich schmeckt - z. B. Sunomono oder auch Sauerkraut. Das Fleisch sollte dabei aber unbedingt (!) ein einem eigenen kleinen Schüsselchen serviert werden, damit es sich nicht mit der Soße der Gemüsebeilage vermischt.

Den Sud kann man am Ende dann übrigens auch gut als Suppe trinken, der ist sehr lecker! Gut ist es auch, das Gericht schon am Vortag zu machen (muss aber nicht unbedingt) und dann nur noch einmal zu erhitzen. Dann schmeckt das Fleisch noch intensiver. Je länger das Fleisch beim zweiten Mal kocht, desto weicher wird es.

Die Schwarte sollte auch mitgegessen werden, wem das aber zu fett ist, der lässt sie eben liegen - das Gericht ist aber eh nicht so gesund, da kommt es meiner Meinung nach auf die Schwarte auch nicht mehr an …

Dazu reichen die Japaner auch gerne sehr scharfen Senf. Mir schmeckt es aber ohne Senf besser, weil süßlicher - jeder wie er will ...

Ach so: Und wer einen gescheiten "Awamori" statt des Standard-Reisweins in die Hände bekommt, sollte den statt des normalen Reisweins benutzen, da das Gericht ja ursprünglich aus Okinawa stammt, wie eben auch der Awamori (aber richtigen Awamori bekommt man eigentlich nur in den großen japanischen Asia-Shops in Frankfurt und Düsseldorf, glaube ich) ...
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.02.10
Rezept-Statistiken: 1.892 (1)* gelesen
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0 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Nobunaga Tellerwäscher


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