NT - Schweinefilet im Speckmantel mit Champignons und Spätzle
Fleisch alleine auch hervorragend für kaltes Büfett am nächsten Tag geeignet| 650 g | Schweinefilet |
| 150 g | Bacon, möglichst lang geschnitten |
| 3 EL | Öl, alternativ Butterschmalz |
| 750 g | Champignons, möglichst braune |
| 50 g | Butter |
| 100 g | Schinkenspeck, gewürfelt, alternativ Baconwürfel |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 1 EL | Tomatenmark |
| 200 ml | Sahne |
| 100 ml | Crème fraîche |
| 100 ml | Brühe |
| 100 ml | Wein, weiß |
| etwas | Worcestersauce |
| etwas | Pfeffer |
| etwas | Salz |
| evtl. | Mehl, oder Mondamin zum Binden |
| n. B. | Kräuter (Petersilie, Schnittlauch o.Ä.) |
| 400 g | Spätzle |
| 1 TL, gehäuft | Salz |
| 2 EL | Öl |
| etwas | Butter |
Zubereitung
Eine flache Platte (oder einen großen Teller) in den Backofen stellen und diesen mit 80° ca. eine halbe Stunde vorheizen. Temperatur wenn möglich mit Backofenthermometer kontrollieren.
Schweinefilet 1 Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Fleisch auch im Kern Zimmertemperatur annimmt. Falls der Metzger es nicht schon vorher getan hat, das Fleisch parieren (d.h. von Sehnen, Häutchen, Fett etc. befreien). Hat man ein ganzes Schweinefilet, dann schlägt man die Spitze soweit um, dass in etwa ein gleichmäßig dickes Fleischstück entsteht.
Filet salzen (nur wenig wegen des Speckmantels!) und pfeffern.
Baconscheiben überlappt auslegen in einer Breite, die der Länge des Filetstücks entspricht. Beide Enden des Filets je nach Dicke mit ein bis zwei (evtl. halbierten) Baconscheiben abdecken, das Filet auf die ausgelegten Scheiben legen und einrollen. Die Speckhülle entweder mit Küchengarn oder (von mir aus Handhabungsgründen bevorzugt) mit Rouladennadeln fixieren.
In einem großen Schmortopf Öl bzw. Butterschmalz erhitzen und das Filet in ca 6 Minuten von allen Seiten braun/kross anbraten. Auch die beiden Kopfseiten sollten dabei angebraten werden (Filet mit Hilfe von Küchenzange oder gefaltetem Küchenpapier senkrecht halten). Anschließend das Fleisch mit einem Bratenthermometer versehen für ca. 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen auf die Platte/den Teller legen und auf die gewünschte Kerntemperatur bringen (ca. 60° für rosa Kern).
Den Bratensatz im Schmortopf entfetten und mit etwas Weißwein oder Brühe lösen, dann für späteren Gebrauch beiseite stellen.
Eine halbe Stunde vor Garende des Fleisches Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauchzehen schälen und in kleine Scheiben/Würfel schneiden sowie die Pilze säubern und je nach Größe in 2, 4 oder 6 Teile schneiden.
In einer großen Pfanne die Butter zerlassen, den Schinkenspeck/Bacon anbraten, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Die Champignons und das Tomatenmark hinzufügen, etwas pfeffern und salzen und so lange braten, bis kaum noch Flüssigkeit übrig geblieben ist. Währenddessen Sahne, Creme fraiche, Brühe und Wein im Schmortopf mit dem gelösten Bratensatz zusammen erhitzen. Gleichzeitig kann man auch schon das Wasser für die Spätzle aufsetzen.
Die gebratenen Champignons in den Schmortopf geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, dabei nach Belieben klein gehackte Kräuter hinzufügen. Anschließend mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Wem das Champignongemüse zu flüssig ist, kann gegebenenfalls noch mit Mehl/Mondamin andicken.
Die Spätzle nach Anweisung im Salzwasser mit 2 El Öl bissfest kochen, abgießen und - wenn sie nicht direkt auf die vorgewärmten Teller verteilt werden - kurz in etwas zerlassener Butter schwenken.
Fleisch aufschneiden (scharfes oder Elektromesser lässt den krossen Schinkenspeck heil an den Fleischscheiben) und mit Champignongemüse und Spätzle servieren.
Für Interessierte noch einige Tipps:
Es empfiehlt sich, die Essteller von vornherein mit der Fleischplatte mit vorzuwärmen. Sie sind dann zwar relativ heiß (80°), das ist aber auch günstig, da beim NT-Garen das Fleisch naturgemäß nicht sehr heiß auf den Teller kommt und dann noch schneller auskühlen würde. Zwischendurch sollte man sie nicht in den Ofen zum Fleisch stellen, da das den NT-Garvorgang zu stark unterbricht.
Beim Anbraten der Filet-Enden hat sich bei mir das Halten des Filets mit Küchenpapier in der Hand durchgesetzt. Dazu faltet man ein Blatt Küchenpapier 2mal und achtet nur darauf, dass man sich nicht am heißen Fett verbrennt bzw. das Papier das heiße Fett aufsaugt. Man kann dann das Filet bequem ca. 30 sek. senkrecht halten fürs Anbraten des Endes. Das Problem bei der Küchenzange ist, dass man damit die Baconhülle doch viel leichter verschiebt oder sogar zerstört.
Schweinefilet 1 Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Fleisch auch im Kern Zimmertemperatur annimmt. Falls der Metzger es nicht schon vorher getan hat, das Fleisch parieren (d.h. von Sehnen, Häutchen, Fett etc. befreien). Hat man ein ganzes Schweinefilet, dann schlägt man die Spitze soweit um, dass in etwa ein gleichmäßig dickes Fleischstück entsteht.
Filet salzen (nur wenig wegen des Speckmantels!) und pfeffern.
Baconscheiben überlappt auslegen in einer Breite, die der Länge des Filetstücks entspricht. Beide Enden des Filets je nach Dicke mit ein bis zwei (evtl. halbierten) Baconscheiben abdecken, das Filet auf die ausgelegten Scheiben legen und einrollen. Die Speckhülle entweder mit Küchengarn oder (von mir aus Handhabungsgründen bevorzugt) mit Rouladennadeln fixieren.
In einem großen Schmortopf Öl bzw. Butterschmalz erhitzen und das Filet in ca 6 Minuten von allen Seiten braun/kross anbraten. Auch die beiden Kopfseiten sollten dabei angebraten werden (Filet mit Hilfe von Küchenzange oder gefaltetem Küchenpapier senkrecht halten). Anschließend das Fleisch mit einem Bratenthermometer versehen für ca. 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen auf die Platte/den Teller legen und auf die gewünschte Kerntemperatur bringen (ca. 60° für rosa Kern).
Den Bratensatz im Schmortopf entfetten und mit etwas Weißwein oder Brühe lösen, dann für späteren Gebrauch beiseite stellen.
Eine halbe Stunde vor Garende des Fleisches Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauchzehen schälen und in kleine Scheiben/Würfel schneiden sowie die Pilze säubern und je nach Größe in 2, 4 oder 6 Teile schneiden.
In einer großen Pfanne die Butter zerlassen, den Schinkenspeck/Bacon anbraten, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Die Champignons und das Tomatenmark hinzufügen, etwas pfeffern und salzen und so lange braten, bis kaum noch Flüssigkeit übrig geblieben ist. Währenddessen Sahne, Creme fraiche, Brühe und Wein im Schmortopf mit dem gelösten Bratensatz zusammen erhitzen. Gleichzeitig kann man auch schon das Wasser für die Spätzle aufsetzen.
Die gebratenen Champignons in den Schmortopf geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, dabei nach Belieben klein gehackte Kräuter hinzufügen. Anschließend mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Wem das Champignongemüse zu flüssig ist, kann gegebenenfalls noch mit Mehl/Mondamin andicken.
Die Spätzle nach Anweisung im Salzwasser mit 2 El Öl bissfest kochen, abgießen und - wenn sie nicht direkt auf die vorgewärmten Teller verteilt werden - kurz in etwas zerlassener Butter schwenken.
Fleisch aufschneiden (scharfes oder Elektromesser lässt den krossen Schinkenspeck heil an den Fleischscheiben) und mit Champignongemüse und Spätzle servieren.
Für Interessierte noch einige Tipps:
Es empfiehlt sich, die Essteller von vornherein mit der Fleischplatte mit vorzuwärmen. Sie sind dann zwar relativ heiß (80°), das ist aber auch günstig, da beim NT-Garen das Fleisch naturgemäß nicht sehr heiß auf den Teller kommt und dann noch schneller auskühlen würde. Zwischendurch sollte man sie nicht in den Ofen zum Fleisch stellen, da das den NT-Garvorgang zu stark unterbricht.
Beim Anbraten der Filet-Enden hat sich bei mir das Halten des Filets mit Küchenpapier in der Hand durchgesetzt. Dazu faltet man ein Blatt Küchenpapier 2mal und achtet nur darauf, dass man sich nicht am heißen Fett verbrennt bzw. das Papier das heiße Fett aufsaugt. Man kann dann das Filet bequem ca. 30 sek. senkrecht halten fürs Anbraten des Endes. Das Problem bei der Küchenzange ist, dass man damit die Baconhülle doch viel leichter verschiebt oder sogar zerstört.
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Kommentare anderer Nutzer
27.03.2010 15:37
Hallo Knobi,
danke für Dein Lob und die Bewertung (komme erst jetzt zum Antworten, da aus längerem Urlaub zurück). Inzwischen sind ja auch Dein Bilder eingetroffen - sehen ja sehr lecker aus! Beim letzten (Schweinefilet in der Pfanne) sieht es so aus, als ob die Speckhülle am Ende sich gelöst hätte - hattest Du keine Befestigung (Garn, Nadel) benutzt? Wie aber das Bild mit dem ganzen Gericht zeigt, ist ja alles prima gelungen.
LG, Dieter
danke für Dein Lob und die Bewertung (komme erst jetzt zum Antworten, da aus längerem Urlaub zurück). Inzwischen sind ja auch Dein Bilder eingetroffen - sehen ja sehr lecker aus! Beim letzten (Schweinefilet in der Pfanne) sieht es so aus, als ob die Speckhülle am Ende sich gelöst hätte - hattest Du keine Befestigung (Garn, Nadel) benutzt? Wie aber das Bild mit dem ganzen Gericht zeigt, ist ja alles prima gelungen.
LG, Dieter
vwlissy
sagt:
sagt: 05.03.2010 21:28
Einfach nur "Mega-Lecker" !!!
So zart, so fein, so lecker....
5* NT-Garen ist nun mal das BESTE!
Vielen Dank Dieter,
Elisabeth
So zart, so fein, so lecker....
5* NT-Garen ist nun mal das BESTE!
Vielen Dank Dieter,
Elisabeth
radscha
sagt:
sagt: 23.11.2011 10:06
Hallo Dieter,
Muss auch mal eben los werden, dass die Art das Filet so zu zu bereiten, super spitzen klasse ist. Ich habe noch ganz dünn geschnittene Champions mit dem Schinken zusammen eingewickelt.
Das Fleisch war noch leicht rosa und super saftig. Ganz klasse. Vielen Dank für das tolle Rezept
Muss auch mal eben los werden, dass die Art das Filet so zu zu bereiten, super spitzen klasse ist. Ich habe noch ganz dünn geschnittene Champions mit dem Schinken zusammen eingewickelt.
Das Fleisch war noch leicht rosa und super saftig. Ganz klasse. Vielen Dank für das tolle Rezept
23.11.2011 11:42
Hallo Radscha,
vielen Dank für das Lob und die Bewertung, und es freut mich, dass es Euch so gut geschmeckt hat.
Die Idee mit den Champignons ist interessant, werde es demnächst auch mal probieren. Dazu 2 Fragen: hattes Du keine Probleme mit dem Bacon beim Anbraten (dass er sich löst oder so), und haben die Champignons während der Backofenzeit nicht zu viel Flüssigkeit abgegeben (oder hattest Du sie vorgebraten)? Ich habe in der letzten Zeit Schwierigkeiten, lange Scheiben Bacon zum Umwickeln zu bekommen, werde demnächst mal mit anderem Schinken(-speck) probieren und dann hier berichten.
LG, Dieter
vielen Dank für das Lob und die Bewertung, und es freut mich, dass es Euch so gut geschmeckt hat.
Die Idee mit den Champignons ist interessant, werde es demnächst auch mal probieren. Dazu 2 Fragen: hattes Du keine Probleme mit dem Bacon beim Anbraten (dass er sich löst oder so), und haben die Champignons während der Backofenzeit nicht zu viel Flüssigkeit abgegeben (oder hattest Du sie vorgebraten)? Ich habe in der letzten Zeit Schwierigkeiten, lange Scheiben Bacon zum Umwickeln zu bekommen, werde demnächst mal mit anderem Schinken(-speck) probieren und dann hier berichten.
LG, Dieter
radscha
sagt:
sagt: 23.11.2011 15:21
Du ich habe ganz normlen Kernschinken genommen. Die Scheiben waren sehr groß und die habe ich noch überlappen lassen. Aber das Filet war auch nicht soooo dick, sonst hätte ich echte Probleme bekommen, da hast du wohl Recht. Ich hab dann schnell Garn drumgewickelt und dann ab in die Pfanne. Da die Pilze hauch dünn waren, gaben sie keine Flüssigkeit ab.
26.12.2011 11:21
Diese super leckere "Schweinerei" gab es Heiligabend bei uns - und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Sehr fein, saftig und zart und auch nicht zu aufwendig in der Zubereitung.
Zu den Champignons haben sich bei uns noch Pfifferlinge gesellt und die Brühe habe ich durch Waldpilzfond ersetzt.
Die Spätzle hab ich frisch gemacht, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ausserdem gab es dazu noch einen Eisberg-Salat mit Mandarinen-Joghurt-Dressing und ein Glas Weißwein - mehr braucht es nicht.
Und es stimmt, das Fleisch ist auch kalt ein echter Genuss!
Vielen Dank, Dieter!
LG, flick40
Zu den Champignons haben sich bei uns noch Pfifferlinge gesellt und die Brühe habe ich durch Waldpilzfond ersetzt.
Die Spätzle hab ich frisch gemacht, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ausserdem gab es dazu noch einen Eisberg-Salat mit Mandarinen-Joghurt-Dressing und ein Glas Weißwein - mehr braucht es nicht.
Und es stimmt, das Fleisch ist auch kalt ein echter Genuss!
Vielen Dank, Dieter!
LG, flick40
skhaak
sagt:
sagt: 14.02.2012 17:47
Hallo Dieter!
Kurz und knapp, es war spitze!
Ich hab noch nie ein so zartes Schweinefilet gegessen, auch wenn ich keinen rosa Kern hatte, denn das mag ich nicht bei Schwein.
Nur die Spätzle waren fertig und wurden in Butter warm geschwenkt.
Vielen Dank für das tolle Rezept, das gibt es jetzt öfters bei uns!
Schöne Grüße
Sandra
Kurz und knapp, es war spitze!
Ich hab noch nie ein so zartes Schweinefilet gegessen, auch wenn ich keinen rosa Kern hatte, denn das mag ich nicht bei Schwein.
Nur die Spätzle waren fertig und wurden in Butter warm geschwenkt.
Vielen Dank für das tolle Rezept, das gibt es jetzt öfters bei uns!
Schöne Grüße
Sandra
14.02.2012 23:33
Hallo Sandra (und auch flick40 aus dem Beitrag zuvor),
freut mich, dass es euch so gut geschmeckt hat und danke für die Bewertung. Wenn ihr Interesse an weiteren NT-Gerichten habt: ich habe mal versucht, alle NT-Gerichte aus dem CK zu sammeln, ihr findet sie unter http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/511083/NT-Rezepte.html
LG, Dieter
freut mich, dass es euch so gut geschmeckt hat und danke für die Bewertung. Wenn ihr Interesse an weiteren NT-Gerichten habt: ich habe mal versucht, alle NT-Gerichte aus dem CK zu sammeln, ihr findet sie unter http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/511083/NT-Rezepte.html
LG, Dieter
skhaak
sagt:
sagt: 15.02.2012 12:24
Monserat
sagt:
sagt: 15.02.2012 14:55
Oh Manno - jetzt muss ich mich echt outen hier :
ich habe noch niemals mit ´nem Thermometer gebraten und habe daher überhaupt keine Ahnung, wann *eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit* ist .
Kann mich mal jemand *aufklären*, wie und wann ich was mache ????
LG Monserat
ich habe noch niemals mit ´nem Thermometer gebraten und habe daher überhaupt keine Ahnung, wann *eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit* ist .
Kann mich mal jemand *aufklären*, wie und wann ich was mache ????
LG Monserat
15.02.2012 23:51
Hallo Monserat,
nach dem Anbraten kommt das Schweinefilet für ca. 2 Stunden bei 80° in den Ofen (Garzeit). Eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit wäre also nach ca 1.5 Stunden. Ist aber nur ein Richtwert, da man bei NT nach Erreichen der gewünschten Kerntemperatur des Fleisches den Ofen auf 60-65° runterschalten kann und das Fleisch ohne Qualitätsverlust noch eine halbe Stunde drin bleiben kann (zB für späte Gäste ;-) ). Klingt alles viel komplizierter, als es sich anhört - einfach mal probieren, das Ergebnis spricht für sich. Vielleicht hilft Dir auch das weiter: http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/673,0/Chefkoch/Das-Geheimnis-des-Niedergarens.html .
LG, Dieter
nach dem Anbraten kommt das Schweinefilet für ca. 2 Stunden bei 80° in den Ofen (Garzeit). Eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit wäre also nach ca 1.5 Stunden. Ist aber nur ein Richtwert, da man bei NT nach Erreichen der gewünschten Kerntemperatur des Fleisches den Ofen auf 60-65° runterschalten kann und das Fleisch ohne Qualitätsverlust noch eine halbe Stunde drin bleiben kann (zB für späte Gäste ;-) ). Klingt alles viel komplizierter, als es sich anhört - einfach mal probieren, das Ergebnis spricht für sich. Vielleicht hilft Dir auch das weiter: http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/673,0/Chefkoch/Das-Geheimnis-des-Niedergarens.html .
LG, Dieter
Monserat
sagt:
sagt: 16.02.2012 17:17
hallo dieter,
echt sehr lieb, dass du mir so geduldig *die Uhr erklärst* ;-)
Ich dachte, die Zeit hängt von der Kerntemperatur (und wann diese erreicht ist) ab . Das es so einfach ist : einfach auf die Uhr schauen ! damit habe ich gar nicht gerechnet *looool*
Nochmals vielen Dank *wink*
LG Monserat
echt sehr lieb, dass du mir so geduldig *die Uhr erklärst* ;-)
Ich dachte, die Zeit hängt von der Kerntemperatur (und wann diese erreicht ist) ab . Das es so einfach ist : einfach auf die Uhr schauen ! damit habe ich gar nicht gerechnet *looool*
Nochmals vielen Dank *wink*
LG Monserat
17.02.2012 00:48
hallo Monserat,
natürlich hängt die Zeit auch von der Kerntemperatur ab. Die 2 Stunden sind eine Richtschnur, die sich je nach Fleischdicke, Anbratzeit, Backofentemperatur etc. verkürzen oder verlängern kann. So habe ich die Ofentemperatur zeitweilig schon mal auf 90°-100° C erhöht, wenn ich die Garzeit beschleunigen wollte/musste oder umgekehrt wie gesagt auf bis zu 60° reduziert, wenn das Essen sich verzögerte. Ist alles (wie so oft im Leben) eine Frage der Übung und Gewohnheit - nur kann man beim NT-Garen nicht viel falsch machen (vorausgesetzt man hat gutes Fleisch, einen Ofen, der die Temperatur konstant hält - mit einem Backofenthermometer kontrollieren, und ein Fleisch-Thermometer für die Kerntemperatur :-) ). Nur Mut zum Experiment (die Thermometer gibt es inzwischen rel. preiswert, oft mal auch bei den Discountern).
Lg, Dieter
natürlich hängt die Zeit auch von der Kerntemperatur ab. Die 2 Stunden sind eine Richtschnur, die sich je nach Fleischdicke, Anbratzeit, Backofentemperatur etc. verkürzen oder verlängern kann. So habe ich die Ofentemperatur zeitweilig schon mal auf 90°-100° C erhöht, wenn ich die Garzeit beschleunigen wollte/musste oder umgekehrt wie gesagt auf bis zu 60° reduziert, wenn das Essen sich verzögerte. Ist alles (wie so oft im Leben) eine Frage der Übung und Gewohnheit - nur kann man beim NT-Garen nicht viel falsch machen (vorausgesetzt man hat gutes Fleisch, einen Ofen, der die Temperatur konstant hält - mit einem Backofenthermometer kontrollieren, und ein Fleisch-Thermometer für die Kerntemperatur :-) ). Nur Mut zum Experiment (die Thermometer gibt es inzwischen rel. preiswert, oft mal auch bei den Discountern).
Lg, Dieter
Monserat
sagt:
sagt: 19.02.2012 18:38
19.02.2012 19:08
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Geschmacklich m. E. nicht zu toppen, kochtechnisch habe ich 3/4 des Fettes aus dem Schmortopf abgegossen und darin das Gemüse und die Pilze geschmurgelt (die Pfanne wurde nicht benutzt).
Und wenn man Spätzle z B. von Henglein nimmt reicht auch eine Mikrowelle zum Erwärmen.
Danke für dieses super Rezept sagt die
knobi
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