'Un-badisches' Schäufele mit Rotkohl und Püree
das Lieblingsessen meiner Tochter - nicht schnell, aber mit wenig Aufwand ein superleckeres Herbst-Winter-Essen| 1 kg | Schweinefleisch (Schäufele), evtl. mehr |
| 1 | Zwiebel(n), geschält |
| 8 | Gewürznelken |
| 1 Würfel | Brühe |
| 2 | Wacholderbeeren |
| 1 | Lorbeerblatt, auch in die Zwiebel stecken |
| 8 Körner | Piment |
| 1 Glas | Rotkohl |
| ½ TL | Zimt |
| 1 Msp. | Ingwerpulver oder |
| 2 Scheibe/n | Ingwer |
| 2 EL | Preiselbeeren oder Johannisbeergelee |
| 1 kg | Kartoffel(n) |
| ½ Liter | Milch |
| 1 Msp. | Muskat, frisch gerieben |
| 1 EL | Butter, evtl. |
| ½ TL | Salz |
| n. B. | Wasser |
Zubereitung
Zuerst die Zwiebel mit den Nelken und dem Lorbeerblatt spicken, die Beeren kann man so in den Topf werfen. Dann das Fleisch und die Zwiebel in einen möglichst engen Topf "quetschen" - je weniger Platz, desto besser - und mit Wasser so weit auffüllen, dass das Fleisch ganz knapp bedeckt ist.
Das Fleisch wieder raus nehmen und das Gebräu einmal aufkochen, dann das Fleisch wieder rein und den Deckel auf den Topf. Leicht simmernd etwa 3 Stunden sich selbst überlassen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln mit Schale kochen, dann Pellen und direkt in eine Schüssel pressen. Erstmal die Hälfte der Milch mit dem Handrührer unterrühren und so lange immer wieder Milch nachgießen, bis die Konsistenz stimmt.
Zwischendrin irgendwann mal das Salz, die Muskatnuss und die Butter mitrühren. Ich wärme das Püree, falls es zu früh fertig ist, noch mal kurz in der Mikrowelle auf. Das Rotkraut in eine mikrowellenfeste Schüssel füllen, Preiselbeeren, Zimt und Ingwer unterrühren und bei etwa 700 Watt 4 - 5 Minuten erwärmen.
Wenn das Fleisch sich leicht vom Knochen lösen lässt, ist es fertig. Dann in Scheiben schneiden, auf eine tiefe Platte legen und etwas von dem Sud drüber gießen, am Besten, bis es bedeckt ist.
Zu diesem Essen braucht man keine Soße (sage sogar ich als Badener, bei denen Essen das normalerweise schwimmen muss ...) aber das rutscht so ganz von alleine in den Bauch ... und da das Fleisch butterzart ist und auch nicht durchwachsen, lieben es die meisten Kinder.
Hört sich sehr unspektakulär an, aber es schmeckt göttlich ... und noch besser wird das Fleisch, wenn es in der Brühe abkühlen kann und man es dann noch mal erwärmt.
Übrigens, die Brühe schmeckt ein bisschen gestreckt super mit Flädle oder Backerbsen.
Das Fleisch wieder raus nehmen und das Gebräu einmal aufkochen, dann das Fleisch wieder rein und den Deckel auf den Topf. Leicht simmernd etwa 3 Stunden sich selbst überlassen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln mit Schale kochen, dann Pellen und direkt in eine Schüssel pressen. Erstmal die Hälfte der Milch mit dem Handrührer unterrühren und so lange immer wieder Milch nachgießen, bis die Konsistenz stimmt.
Zwischendrin irgendwann mal das Salz, die Muskatnuss und die Butter mitrühren. Ich wärme das Püree, falls es zu früh fertig ist, noch mal kurz in der Mikrowelle auf. Das Rotkraut in eine mikrowellenfeste Schüssel füllen, Preiselbeeren, Zimt und Ingwer unterrühren und bei etwa 700 Watt 4 - 5 Minuten erwärmen.
Wenn das Fleisch sich leicht vom Knochen lösen lässt, ist es fertig. Dann in Scheiben schneiden, auf eine tiefe Platte legen und etwas von dem Sud drüber gießen, am Besten, bis es bedeckt ist.
Zu diesem Essen braucht man keine Soße (sage sogar ich als Badener, bei denen Essen das normalerweise schwimmen muss ...) aber das rutscht so ganz von alleine in den Bauch ... und da das Fleisch butterzart ist und auch nicht durchwachsen, lieben es die meisten Kinder.
Hört sich sehr unspektakulär an, aber es schmeckt göttlich ... und noch besser wird das Fleisch, wenn es in der Brühe abkühlen kann und man es dann noch mal erwärmt.
Übrigens, die Brühe schmeckt ein bisschen gestreckt super mit Flädle oder Backerbsen.
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Kommentare anderer Nutzer
Abacusteam
sagt:
sagt: 17.09.2011 00:57
Emmadoro
sagt:
sagt: 10.12.2011 22:48
Spitze! Badische Schäufele kenn ich noch aus meiner (nichtbadischen) Kindheit - und deshalb wollte ich das schon immer mal selbst kochen. Heute war der Tag, und es ist auf Anhieb perfekt gelungen. Ein sehr unaufwendiges, aber köstliches Essen. Das ist gespeichert, das kommt sicher schon bald wieder auf den Tisch. Danke!!!
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