Dünst's Schweiners

mit Suppengrün geschmorte Schweineschulter

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Zutaten

1 kg Schweineschulter, ohne Knochen, mit Schwarte
  Salz und Pfeffer
1 Bund Suppengemüse, großer Bund
Zwiebel(n)
  Öl zum Braten
 einige Pfefferkörner
 n. B. Wasser
 evtl. Bratensauce (Paste) aus der Tube, kann weggelassen werden
1 Becher Sauerrahm, evtl. mehr
1 TL Mehl
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zuerst das komplette Suppengrün putzen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Fleisch waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer kräftig einreiben. Von der Zwiebel nur die äußeren 2 Schalen entfernen, die "sauberen" Schalen an der Zwiebel lassen (für die Farbe). Quer halbieren und auf den Schnittflächen bräunen.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten. Aus dem Topf nehmen, jetzt das Suppengemüse reingeben und ebenfalls anbraten, es sollte schon Farbe nehmen, dann schmeckt die Soße kräftiger.

Wenn das Gemüse schön gebräunt ist, mit Wasser ablöschen und das Fleisch mit dem Fleischsaft wieder zugeben. Jetzt mit so viel Wasser aufgießen, dass das Fleisch knapp bedeckt ist – als würde man eine kräftige Fleischbrühe kochen. Die gebräunte Zwiebel und die Pfefferkörner ebenfalls zugeben. Wer mag, kann auch Fleisch und Gemüse zusammen anbraten, aber so ist es einfacher.

Aufkochen lassen und den Deckel auf den Topf geben. Jetzt die Hitze reduzieren und das Ganze bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Wie lange das dauert, ist abhängig von der Dicke des Fleisches – also am besten mit einem Fleischthermometer testen (etwa 1,5 Std.).

Jetzt das Fleisch aus der Brühe nehmen, in Scheiben schneiden und auf einem Teller zwischenlagern. Wer die Schwarte nicht mag, kann sie wegschneiden, sie wird sehr weich.

Für die Soße die Brühe durch ein Sieb gießen und das Gemüse durch das Sieb streichen. Dann nochmal mit dem Passierstab durchmischen. Man kann das Suppengemüse auch gleich im Topf mit dem Passierstab durchrühren, aber dann bekommt die Soße eine grünliche Farbe (vom Lauch und der Petersilie aus dem Suppengrün) – sie sieht dann nicht wirklich appetitlich aus und die Zwiebelschalen und Pfefferkörner müssen vorher rausgefischt werden.

Die Brühe mit dem passierten Gemüse im Topf wieder aufkochen. Wer möchte, kann jetzt zur geschmacklichen Abrundung noch etwas Bratensoße (Paste) zugeben, das muss aber nicht sein. Jetzt den Sauerrahm in ein Schraubglas geben und mit etwas Wasser (etwa 100 ml) und dem Mehl glatt schütteln. Diese Mischung in die kochende Brühe gießen und gut verrühren. Nicht mehr kochen lassen, sonst flockt die saure Sahne aus. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch mit dem Fleischsaft wieder in die heiße Soße geben und darin wieder warm werden lassen. Dazu passen Spätzle oder Kartoffelklöße. Schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt sehr gut.

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