No - Knead - Bread mit Frischhefe
Langgäriges Krustenbrot ohne Kneten, eine Frage des Timings| 400 g | Mehl |
| 4 g | Hefe, frische (etwa ein knapper, gestrichener Teelöffel) |
| 8 g | Salz (genau 1 und 1/4 gestrichener Teelöffel) |
| 300 ml | Wasser |
| etwas | Speisekleie (Weizenkleie) oder Mehl |
Zubereitung
Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem etwas klebrigen Teig verrühren. Gut abdecken und 12 bis 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Teig sollte viele Blasen werfen. Er wird noch klebriger. Den Teig ein paarmal auseinanderziehen und zusammenfalten. Auf eine bemehlte Arbeitsplatte fallen lassen, versuchen den Teig zu einem runden oder ovalen Laib zu falten. Auf ein reichlich mit Weizenkleie (oder Mehl) bestreutes Leinentuch legen, den Teig mit Weizenkleie bestreuen und zugedeckt 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.
Den Ofen vorheizen auf 250°C, dabei einen gusseisernen Topf mit feuerfestem Deckel in die Mitte des Ofens stellen bis er heiß ist. Das dauert 20-30 Minuten. Den heißen Topf vorsichtig mit Topflappen aus dem Ofen holen, den gut gegangenen Brotteig umgekehrt in den heißen Topf kippen, Deckel drauf und wieder in den Ofen stellen. Mit geschlossenem Deckel 30 Minuten backen, dann den Deckel abnehmen und noch weitere 15-20 Minuten backen.
Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Das Brot hat eine super knusprige Kruste und eine großporige, saftige Krume.
Tipps: Der Teig lässt sich schwer formen, läuft gerne auseinander und klebt an der Unterlage. Ich lasse ihn deshalb gerne in einer Kastenform gehen, die ich vorher mit Öl bestrichen und reichlich mit Weizenkleie bestreut habe, damit nichts klebt. Dann den aufgegangenen Teig wie gehabt kopfüber in den heißen Topf kippen und backen. Man kann das Brot auch einfach in der Kastenform backen. Nach dem Gehen 30 Minuten zugedeckt backen (zum Beispiel mit Alufolie) dann 15-20 Minuten offen zu Ende backen. Die Kruste wird dann nicht ganz so knusprig, aber auch ziemlich gut.
Das Brot kann am Topfboden festkleben. Irgendwie kriegt man das Brot schon aus dem Topf, aber um derartigen Stress zu vermeiden, sollte man sicher gehen, dass reichlich Weizenkleie oder Mehl unter dem Teig ist. Man kann auch Backpapier auf den Topfboden legen. Man kann den Teig auch auf Backpapier gehen lassen und dann mitsamt des Backpapiers in den Topf geben. Man sieht aber die Abdrücke des Papiers nachher auf dem Brotboden und die Kruste wird am Boden etwas weniger knusprig.
Mehlsorten kann man beliebig variieren von Weißmehl 405 bis Vollkornmehl. Ich mag gerne zumindest einige Esslöffel Vollkornmehl im Teig, dann wird das Brot etwas rustikaler und die Krume noch saftiger. Am liebsten mag ich aber halb Vollkorn-Weizenmehl und halb normales helles Mehl.
Die Frischhefe kann man auch mit 1 g Trockenhefe ersetzen, das entspricht ¼ Teelöffel. Das kommt einem sehr wenig vor, aber es reicht wirklich aus.
Für Pizzaboden knete ich unter den Teig, nach 18 Stunden Gehen, noch 150 g Mehl und 3-5 Esslöffel Olivenöl. Nochmal 1 Stunde gehen lassen und dann viele Pizzen backen. Der Restteig kann zu Foccacia gebacken werden oder kommt im Gefrierbeutel in den Kühlschrank und hält mehrere Tage.
Zum Timing kann ich nur sagen, dass ich das Brot immer Abends ansetze. Wenn ich es zum Abendbrot essen möchte, setze ich es am frühen Abend an und backe es am Nachmittag. Wenn ich es zum Frühstück essen möchte setze ich es zwei Tage vorher vor dem Schlafengehen an und backe es am nächsten Abend, damit ich es am folgenden Morgen essen kann. Das Brot schmeckt noch mehrere Tage gut, aber so lange hält es nicht, weil es vorher aufgegessen ist.
Soweit meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Rezept. Es macht wenig Arbeit und ist unkompliziert variierbar.
Den Ofen vorheizen auf 250°C, dabei einen gusseisernen Topf mit feuerfestem Deckel in die Mitte des Ofens stellen bis er heiß ist. Das dauert 20-30 Minuten. Den heißen Topf vorsichtig mit Topflappen aus dem Ofen holen, den gut gegangenen Brotteig umgekehrt in den heißen Topf kippen, Deckel drauf und wieder in den Ofen stellen. Mit geschlossenem Deckel 30 Minuten backen, dann den Deckel abnehmen und noch weitere 15-20 Minuten backen.
Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Das Brot hat eine super knusprige Kruste und eine großporige, saftige Krume.
Tipps: Der Teig lässt sich schwer formen, läuft gerne auseinander und klebt an der Unterlage. Ich lasse ihn deshalb gerne in einer Kastenform gehen, die ich vorher mit Öl bestrichen und reichlich mit Weizenkleie bestreut habe, damit nichts klebt. Dann den aufgegangenen Teig wie gehabt kopfüber in den heißen Topf kippen und backen. Man kann das Brot auch einfach in der Kastenform backen. Nach dem Gehen 30 Minuten zugedeckt backen (zum Beispiel mit Alufolie) dann 15-20 Minuten offen zu Ende backen. Die Kruste wird dann nicht ganz so knusprig, aber auch ziemlich gut.
Das Brot kann am Topfboden festkleben. Irgendwie kriegt man das Brot schon aus dem Topf, aber um derartigen Stress zu vermeiden, sollte man sicher gehen, dass reichlich Weizenkleie oder Mehl unter dem Teig ist. Man kann auch Backpapier auf den Topfboden legen. Man kann den Teig auch auf Backpapier gehen lassen und dann mitsamt des Backpapiers in den Topf geben. Man sieht aber die Abdrücke des Papiers nachher auf dem Brotboden und die Kruste wird am Boden etwas weniger knusprig.
Mehlsorten kann man beliebig variieren von Weißmehl 405 bis Vollkornmehl. Ich mag gerne zumindest einige Esslöffel Vollkornmehl im Teig, dann wird das Brot etwas rustikaler und die Krume noch saftiger. Am liebsten mag ich aber halb Vollkorn-Weizenmehl und halb normales helles Mehl.
Die Frischhefe kann man auch mit 1 g Trockenhefe ersetzen, das entspricht ¼ Teelöffel. Das kommt einem sehr wenig vor, aber es reicht wirklich aus.
Für Pizzaboden knete ich unter den Teig, nach 18 Stunden Gehen, noch 150 g Mehl und 3-5 Esslöffel Olivenöl. Nochmal 1 Stunde gehen lassen und dann viele Pizzen backen. Der Restteig kann zu Foccacia gebacken werden oder kommt im Gefrierbeutel in den Kühlschrank und hält mehrere Tage.
Zum Timing kann ich nur sagen, dass ich das Brot immer Abends ansetze. Wenn ich es zum Abendbrot essen möchte, setze ich es am frühen Abend an und backe es am Nachmittag. Wenn ich es zum Frühstück essen möchte setze ich es zwei Tage vorher vor dem Schlafengehen an und backe es am nächsten Abend, damit ich es am folgenden Morgen essen kann. Das Brot schmeckt noch mehrere Tage gut, aber so lange hält es nicht, weil es vorher aufgegessen ist.
Soweit meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Rezept. Es macht wenig Arbeit und ist unkompliziert variierbar.
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Kommentare anderer Nutzer
Pilger
sagt:
sagt: 19.03.2010 11:27
26.02.2010 01:06
Hallo,
deine Brot ist sehr lecker gewesen, ich hatte nur Weizenmehl genommen und es noch mit Kürbiskernen bestreut.
Mein Teig war nun sehr klebrig, doch das Ergebnis war wie gesagt sehr fein und es war knusprig.
Ein schönes Rezept, ein Foto ist auch unterwegs.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
deine Brot ist sehr lecker gewesen, ich hatte nur Weizenmehl genommen und es noch mit Kürbiskernen bestreut.
Mein Teig war nun sehr klebrig, doch das Ergebnis war wie gesagt sehr fein und es war knusprig.
Ein schönes Rezept, ein Foto ist auch unterwegs.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
29.08.2010 11:04
Hallo ihr lieben,
habe das Brot auch gebacken. Super easy und total lecker.
Habe 1/3 405 weizenmehl, 1/3 Weizenvollkorn und 1/3 Roggenmehl genommen, dazu noch ne handvoll Haferflocken und ne handvoll geschroteter Leinsamen. Das werd ich wohl jetzt immer machen. Man muss halt wissen wann man Brot braucht aber das ist eigentlich nicht das Problem.
Mach nachher noch ein Foto.
Liebe Grüße
Danny
habe das Brot auch gebacken. Super easy und total lecker.
Habe 1/3 405 weizenmehl, 1/3 Weizenvollkorn und 1/3 Roggenmehl genommen, dazu noch ne handvoll Haferflocken und ne handvoll geschroteter Leinsamen. Das werd ich wohl jetzt immer machen. Man muss halt wissen wann man Brot braucht aber das ist eigentlich nicht das Problem.
Mach nachher noch ein Foto.
Liebe Grüße
Danny
cremona
sagt:
sagt: 02.10.2010 19:47
Ausführliche, sorgfältig formulierte Backanleitung und natürlich ein Brot mit einem tollem Geschmack; das Brot geht übrigens auch mit Trockenhefe.
LG, Cremona
LG, Cremona
SilinaM
sagt:
sagt: 13.11.2010 22:38
Guten Abend zusammen,
habe vorhin dieses Brotrezept entdeckt und direkt angesetzt. Ist erst mein dritter Brotbackversuch, aber im Vergleich zu den ersten beiden geht der Teig gerade richtig gut.
Morgen kommt er dann in den Ofen, ich bin gespannt!
VG
Silina
@Danny, danke auch für deine Mehlmischungmengenangaben ;-)
daran habe ich mich gut orientieren können.
habe vorhin dieses Brotrezept entdeckt und direkt angesetzt. Ist erst mein dritter Brotbackversuch, aber im Vergleich zu den ersten beiden geht der Teig gerade richtig gut.
Morgen kommt er dann in den Ofen, ich bin gespannt!
VG
Silina
@Danny, danke auch für deine Mehlmischungmengenangaben ;-)
daran habe ich mich gut orientieren können.
JJDenver
sagt:
sagt: 20.12.2011 12:20
Servus zusammen.
Ich habe gestern das Brot gemacht und bin begeistert. Habe schon wirklich sehr oft Brot gebacken und muss sagen, dass die Sache mit dem zu Anfangs zugedeckt backen offensichtlich den entscheidenden Unterschied macht.
Allerdings habe ich mir die ganze Zeremonie mit dem 12bis18-stündigen vorab gehen lassen gespart. Das Brot war absolut perfekt auch ohne. (allerdings macht der Name dann nicht mehr so viel Sinn, oder?!
Ich habe es in einer Tajine zubereitet. Denke Römertopf, oder backfeste Schmortöpfe eignen sich genausogut.
Tausend Dank für das tolle Rezept
Christian
Ich habe gestern das Brot gemacht und bin begeistert. Habe schon wirklich sehr oft Brot gebacken und muss sagen, dass die Sache mit dem zu Anfangs zugedeckt backen offensichtlich den entscheidenden Unterschied macht.
Allerdings habe ich mir die ganze Zeremonie mit dem 12bis18-stündigen vorab gehen lassen gespart. Das Brot war absolut perfekt auch ohne. (allerdings macht der Name dann nicht mehr so viel Sinn, oder?!
Ich habe es in einer Tajine zubereitet. Denke Römertopf, oder backfeste Schmortöpfe eignen sich genausogut.
Tausend Dank für das tolle Rezept
Christian
Pilger
sagt:
sagt: 20.12.2011 23:50
Lieber Christian,
danke für Deinen Kommentar. Es freut mich, dass Dein Brot gelungen ist. Nach dem langen gehen lassen schmeckt das Brot aber wirklich nochmal anders. Denn durch das lange gehen entfaltet das Mehl seinen vollen Geschmack. Wenn Du die Muße hast, ist es auf jeden Fall die Mühe wert es mit dem langen gehen zu probieren. Es ist auch nicht mehr Arbeit, sondern einfach nur anderes Timing.
Liebe Grüße
Pilger
danke für Deinen Kommentar. Es freut mich, dass Dein Brot gelungen ist. Nach dem langen gehen lassen schmeckt das Brot aber wirklich nochmal anders. Denn durch das lange gehen entfaltet das Mehl seinen vollen Geschmack. Wenn Du die Muße hast, ist es auf jeden Fall die Mühe wert es mit dem langen gehen zu probieren. Es ist auch nicht mehr Arbeit, sondern einfach nur anderes Timing.
Liebe Grüße
Pilger
JJDenver
sagt:
sagt: 21.12.2011 09:55
domfee
sagt:
sagt: 18.03.2012 16:59
Ich hab's aus Überzeugung mit frisch gemahlenem Mehl gebacken (und - da ich gerade keine frische da hatte - mit der angegebenen Menge Trockenhefe) und gerade eben endlich angeschnitten. Da ich keinen backofentauglichen Bräter habe, habe ich den Römertopf dafür genommen: Ungewässert mit aufgeheizt, zum Befüllen auf einem mehrfach gefalteten Küchenhandtuch abgestellt (direkt auf was kühles gestellt kann ein Römertopf laut Anleitung ja zerspringen), Brot reingekippt (war die 1,5-fache Menge, aber auch 2-2,5-fach hätte gepasst) und dann die 20 Minuten bei der 2. Backzeit. Nun ist die Stunde des Wartens endlich vorbei und die Kombination aus superknuspriger Kruste und lockerem Inneren sind für mich 5 Sterne :) Daß das Brot nicht lange hält, weiß ich jetzt schon, ich hoffe, es reicht wenigstens bis Mittwoch ;) Vorher komme ich nämlich nicht wieder zum Backen ;)
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Ich habe jetzt auch diese Variante eines "No-Knead-Bread" ausprobiert (mit tlw. VK-Mehl und "Körndln" - auch wenn es dann ein bißchen kompakter wird), da ich es toll finde, dass man es schön problemlos vorbereiten kann und mit so wenig Aufwand ein so gutes Ergebnis erzielt. Ich habe gleich die doppelte Menge in einem großen Bräter gebacken und zum Teig noch Brotgewürz und etwas mehr (Kräuter-)Salz gegeben.
LG Gabi
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