Krustenbraten

Schweinebraten mit extra knuspriger Kruste

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Zutaten für Portionen

1 ½ kg Schweinebraten (Krustenbraten) oder
  Schweinebauch mit Schwarte
1 m.-große Karotte(n)
1 Stange/n Lauch
1 kleine Zwiebel(n)
1 Zehe/n Knoblauch
1 Flasche Weizenbier
1 Würfel Bratensaft
2 EL Sauerrahm
  Kümmel
  Salz und Pfeffer
 evtl. Hähnchengewürz
 n. B. Wasser
 etwas Butterschmalz
 evtl. Speisestärke zum Binden

Zubereitung

Die Schweineschwarte einschneiden, sodass kleine Würfel entstehen. Wer kann, am besten vom Metzger einschneiden lassen, ansonsten als kleiner Tipp um sich's leichter zu machen: Einfach eine Geflügelschere benutzen – das erspart Zeit und die Hand tut nicht so weh.

Danach die Schwarte stark salzen. Die restlichen Seiten des Bratens mit Kümmel, Pfeffer und Salz (ich nehme auch gerne Hähnchengewürzsalz) würzen. Das Fleisch beiseitestellen und den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Gemüse putzen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Ein bisschen Butterschmalz in einem Bräter zergehen lassen und den Braten von allen Seiten - aber nicht die Schwarte - scharf anbraten. Das Gemüse um das Fleisch herum in den Bräter geben - die Kruste zeigt nach oben. Das Ganze mit ca. 1/3 des Biers ablöschen und kurz aufkochen lassen.

Den Bratensaftwürfel zerbröckeln und in den Sud geben. Wasser hinzugeben, bis die Flüssigkeit bis ca. zur Hälfte des Bratens steht und dann ab in den Ofen - für ca. 2 Stunden. Zwischendurch immer mal wieder Wasser bzw. ein bisschen Bier nachgießen. Immer auf die Kruste achten, damit sie nicht verbrennt.

Nach 2 Stunden das Fleisch aus dem Bräter nehmen und die Soße durch ein Sieb in einen Topf abgießen. Das Gemüse zurück in den Bräter, das Fleisch darauflegen und zurück in den Ofen.

Das übrige Bier der Soße zugeben, abschmecken und aufkochen lassen. Danach 2 EL Sauerrahm in die Soße einrühren - nicht mehr kochen lassen. Wem die Soße zu dünn ist, kann sie mit ein bisschen Speisestärke andicken.

Den Ofen auf Grillstufe stellen und die Kruste "poppen" lassen. Den Braten immer im Auge behalten, damit die Kruste nicht verbrennt – das dauert maximal 2 Minuten und ihr habt die knusprigste Kruste aller Zeiten. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 10.02.10
Rezept-Statistiken: 347.008 (10.376)* gelesen
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Verfasser:

Drea179 Tellerwäscher


Mitglied seit 22.11.2009
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Igelchtierchen Smutje sagt:  
09.01.2011 12:16
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so muß die Kruste sein, ist perfekt gelungen.
Sie krachte richtig beim Reinbeißen
Ich hatte kein Weizenbier und habe normales Pilz genommen, paßte auch. Und den Sauerrahm für die Soße hab ich auch weggelassen.


Super Rezept, und so einfach zu machen , danke

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nudossi_78 Tellerwäscher sagt:  
08.02.2011 14:33
Seeeeehr lecker! Ich habe das Weizenbier mit Malz ersetzt, da ich keinen Alkohol mag, extrem gute und würzige Soße! Dazu gab´s Semmelknödel und Bayrisch Kraut. 5 Sterne!

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5spices Tellerwäscher sagt:  
14.02.2011 09:16
Man klingt das lecker. Das wäre was für nächsten Sonntag. :-)

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senpiti Tellerwäscher sagt:  
19.02.2011 13:49
Die Zeitangabe im 4.Absatz stimmt aber nicht mit der Zubereitungszeit
(45 min) überein. ^^

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ufermum Küchenjunge sagt:  
19.02.2011 13:56
Perfektes Rezept. Durch das Gemüse ist die Soße auch nicht zu schwer.
Ich kann empfehlen den Kümmel um Koriander zu ergänzen.

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edding_501 Küchenjunge sagt:  
08.03.2011 19:07
Absolut PERFEKT !!! Die Kruste war wirklich die knusprigste aller Zeiten, das Fleisch war schön zart und die Soße (wir haben Malzbier genommen) absolut lecker *mjam*. Danke für das schöne Rezept!

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nibi030 Tellerwäscher sagt:  
21.03.2011 12:30
super Rezept!

sehr einfach und schnell, selbst für einen Mann ;-)

...habe bei mir ein Dunkles Weizenbier genommen, was nicht ideal war da der Zuckeranteil zu hoch war und durch das Garen im Ofen, bitter geworden ist. das nächste mal nehme ich ein Pils.

durch das Bad im Bier, wird das Fleisch unglaublich saftig und zart! der Eigengeschmack bleibt sehr gut erhalten. Die Kruste war ein wahres Gedicht, deutliche besser als zb bei der Schweinehaxe. Habe den restlichen Braten kalt aufgeschnitten, die Kruste war auch noch nach 2 Tagen knusprig (sonst wird sie ja eher lappig)

viel Spaß beim Nachkochen und DANKE FÜR DAS REZEPT !!!

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TIMO17 Tellerwäscher sagt:  
22.03.2011 15:40
Dieser Krustenbraten ist einfach genial!

Wir haben Malzbier genommen und beschlossen ihn öfter zu
machen!!!

LG Yvonne

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ClaudiaHamburg Tellerwäscher sagt:  
11.04.2011 11:56
Hilfreicher Kommentar:

.

Ich habe dieses Rezept am vergangenen Sonntag als klassischen "Sonntagsbraten" gemacht. Dazu gab es frische grüne Bohnen und Semmelknödel.

Den Braten habe ich genau nach dem Rezept zubereitet (1,5 kg) und die Kruste war wirklich superkross! Ich hatte erst Bedenken wegen des "stark salzen", ob es dann nicht zu salzig wird. Aber mitnichten, es war total lecker und kein Stück versalzen.

Zwei Sachen wollte ich noch anmerken: Der Braten hatte nach 2 Stunden bei 180°C (Heißluft) im Ofen eine Kerntemperatur von 78°C, was doch ein bißchen zu viel ist, wenn man das Fleisch gerne noch etwas saftig und rosa haben möchte. Dann sollte die Kerntemperatur nicht viel höher als 72°C liegen. Mein Braten war etwas zu sehr durch und daher recht trocken. Darum werde ich das nächste Mal nur ca. 140°C einstellen und auch nur anderthalb Stunden im Ofen anpeilen. Dann sollten die 72°C erreicht sein, denke ich.

Und die Soße schmeckte mir etwas zu sehr nach Gemüsesuppe, daher werde ich künftig den Lauch und die Möhre weglassen und dafür dann 8 bis 10 Zwiebelhälften um den Braten herumdrapieren.

Aber dennoch: Danke für das tolle Rezept! Die Kruste habe ich noch nie zuvor so "krustig" hinbekommen. Mjamm-mjammmm..... :o)


LG, Claudia

.

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sungirl07 Tellerwäscher sagt:  
17.07.2011 17:42
einfach nur superfein!!!
:-) :-) :-)

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03.10.2011 08:34
Hallo! Würde gerne das Rezept heute nachkochen. Allerdings:

a) habe ich keinen Bräter

b) habe ich kein Bier

c) mag ich keinen Butterschmalz - was geht als Alternative?

b) habe ich nur ein bißchen mehr als 1 kg Fleisch - wie lange ist die Garzeit?

Für eine kurzfristige Beantwortung wäre ich dankbar!

Schönen Feiertag :-)

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couchpott Tellerwäscher sagt:  
27.11.2011 14:43
Leider ist deine Frage schon eine Weile her, vielleicht liest du sie aber trotzdem noch. Du kannst ohne weiteres die Fettpfanne des Backofens oder einen breiten Topf (bzw.Pfanne) ohne Plastikgriffe benutzen. Eventuell musst du zwischendurch Alufolie auflegen damit die Kruste nicht zu dunkel wird. In den letzten 10min sollte der Braten zum "Aufknuspern" aber auf dem Rost ohne Flüssigkeit im Ofen verbleiben. Zum Anbraten musst du kein Butterschmalz nehmen, Öl geht immer. Bier kannst du durch einen halbtrockenen Rot- oder Weißwein ersetzen; zur Not auch durch Fleischbrühe. Als Faustregel gilt bei Schweinefleisch 1kg - 1 Stunde reine Garzeit. Wenn du dir nicht sicher bist und kein Thermometer hast, kannst du eine Metallstricknadel oder Schaschlikspieß in die Mitte des Bratens stechen, langsam bis 5 zählen und rausziehen. An der Unterlippe kannst du dann die Temperatur des Fleisches prüfen, sollte schon so 75°C haben. Hoffe das dir das weiterhilft fürs nächste Mal....

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Andreawien22 Küchenjunge sagt:  
27.11.2011 17:27
Hallo,

habe das Rezept heute nachgekocht, es war super!

Allerdings wurde es von mir etwas abgeändet und zwar:

Ich komme aus Wien und mache seit Jahren den Schweinebraten oder
Krustenbraten immer so.
Das Fleisch (mit der Schwarte nach unten!) in den Bräter mit kochendem Wasser an der Herdplatte vorher auskochen. Es geht dabei schon Fett verloren und die Schwarte lässt sich nachher spielend leicht einschneiden.
Bitte erschreckt nicht, denn das Fleich nimmt in der Höhe an Volumen sehr zu (fast das doppelte). Nach dem Einschneiden dann auf der Herdplatte stark anbraten, aber nicht die Schwarte. Erst nachher gebe ich die Gewürzmischung an das Fleisch (sehr viel gehackter Knoblauch, Kümmel, Salz, Pfeffer und Koriander) und dann ab in den Ofen. So wird der Knoblauch auch nicht bitter.
Alles andere habe ich laut Rezept gemacht.
Ein kleiner Tipp von mir, da manche das Gemüse gleich mir dem Zauberstab mixen, davon rate ich ab, da der Saft dann zu süßlich wird.
Dies mache ich nur bei einem Rinderbraten.
So für den Anfang genug geschrieben (ist mein erster Eintrag!)

Liebe Grüße aus Wien
Andrea

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Andreawien22 Küchenjunge sagt:  
27.11.2011 17:31
Hallo,

PS: Obwohl ich heute viel Knoblauch gegessen habe, lässt das Gehirn nach.

Das Fleisch mit Wasser im Bräter an der Herdplatte ca. 10 Minuten auskochen lassen.

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blackvampire1 Tellerwäscher sagt:  
18.12.2011 16:32
nabend....also wir haben dieses rezept jetzt zum 2ten mal gekocht und wir finden es sau sau lecker....einfach ein spitzen rezept wo einfach ist....


grüße blackvampire

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TimejaKijara Suppenkoch sagt:  
26.12.2011 07:29
Ich möchte mich auch mit einem riesigen Lob anschließen!
Den Krustenbraten habe ich am 1. Weihnachtsfeiertag für meine Familie gemacht. Hat uns sehr lecker geschmeckt : )
Der Geschmack der Soße war leicht süßlich(vermutlich durch das Bier?), der Braten schön knusprig und innen saftig.

Vielen herzlichen Dank : )

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Tequilawurm Tellerwäscher sagt:  
08.01.2012 18:00
Hallo!

Also das war heute meine Braten-Entjungerung! Ich hab heut zum allerersten mal einen gemacht und mich für dieses Rezept entschieden und mein Freund und ich waren von der Kruste sehr begeistert und die Soße hat durch das Bier echt klasse geschmeckt! Ich hatte einen kleineren Braten (0,7kg) da dieser für uns beide alleine wirklich ausreicht und musste dementsprechend natürlich die Garzeit abkürzen. Der Braten war innen zwar nicht mehr so saftig, aber zum Glück auch nicht trocken, die Kruste hat aber eh alles rausgerissen :D hab mich vllt bei der Zeitumrechnung ein wenig vertan. Aber so werde ich meinen Braten auf jeden Fall wieder machen!

LG, Tequilawurm

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Sugar04 Chefkoch sagt:  
18.01.2012 08:43
Der Braten ist sehr gut geworden. Ich habe kleine Änderungen vorgenommen. Den Knobi hab ich weg gelassen und statt Weizen habe ich mit normalem Pils angegossen. Tat der Sache keinen Abbruch. Ich werde diesen zarten Braten mit dieser wundbaren Kruste garantiert wieder machen.

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cux2 Tellerwäscher sagt:  
09.02.2012 22:22
Hallo,

habe das rezept heute nachgekocht, es war unfuckingfassbar lecker!

das wird es bei uns jetzt öfter geben.

Ich bin mir sicher das war der beste krustenbraten den ich jemals gegessen habe. Die kruste ein traum, der braten super saftig. die soße ein gedicht.

ich könnte dir für dieses rezept die füße küssen!!!!! :-))

Wenn es das geben würde bekämme das rezept von mir 7 sterne

LG und hoffentlich noch mehr so gute rezepte gruß cux2

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Patzi  Chefkoch sagt:  
10.02.2012 11:06
Super lecker Sauce und die Kruste wurde perfekt, sogar ohne Grill-Hinzuschalten am Ende.

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