Rinderbraten mit Rouladengeschmack und viel leckerer Soße
gut für Slowcooker - geht aber auch auf dem Herd. Gut für Gäste, weil am nächsten Tag noch besser ...
Zutaten
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1 kg |
Rindfleisch, mager aber gut marmoriert. Faux Filet ist dafür prima
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3 |
Zwiebel(n), in Würfeln
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150 g |
Speck, grüner, fetter, in Streifen
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150 g |
Speck, durchwachsen, in Würfeln
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4 |
Gewürzgurke(n), in Würfeln
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4 EL |
Senf
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2 EL |
Tomatenmark
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3 EL |
Sauce (Kejab Manis), oder 2 EL Sojasoße mit 2 EL Zucker gemischt
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1 TL |
Paprikapulver, edelsüß
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1/2 Liter |
Glühwein
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Salz und Pfeffer, aus der Mühle
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n. B. |
Rinderbrühe, aus dem Glas
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1 Bund |
Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch), alles klitzeklein geschnitten
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Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 30 Min.
/ Schwierigkeitsgrad:
normal
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
In das Fleisch dicht nebeneinander Taschen schneiden, so dass es eben noch zusammenhält. Je mehr Taschen um so aromatischer wird der Braten. Die Taschen gut mit Senf ausstreichen, pfeffern und salzen, dann mit den beiden Specksorten, Zwiebeln und Gurken füllen - aber noch "Brocken" für die Soße übrig lassen. Braten mit Küchengarn zusammenbinden, so dass wenig rausfallen kann.
Wenn Stückchen aus dem Braten herausstehen, macht nichts, das gibt beim Anbraten guten Geschmack.
Fleisch ringsherum wirklich gut anbraten, dann die übrig gebliebenen Speck/Gurke/Zwiebel und das Suppengemüse anbraten. Fleisch lasse ich im Topf, lege es einfach auf das Gemüse. Tomatenmark auch kurz mitrösten, noch etwas Senf darüber und rösten, Paprikapulver darüber streuen, umrühren und kurz vor dem Anbrennen mit dem Glühwein ablöschen. Einmal aufkochen lassen und mit Wasser so weit auffüllen, dass das Fleisch nur ein wenig oben raus schaut. Darauf das Kejap Manis geben und Herd / Slowcooker (simmer) ganz klein stellen und schmoren lassen.
5 bis 6 Stunden vor sich hin simmern lassen, nur ab und an, alle 1 bis 2 Stunden, umrühren. Zwischendrin die Soße abschmecken und bei Bedarf nachwürzen, sie soll schön kräftig sein.
Ich schalte dann einfach den Herd aus und lasse das Fleisch in der Soße abkühlen, um es am nächsten Tag noch mal aufzukochen. Und wenn die Gäste zu spät sind, prima, der Braten wird nur besser.
Wer will, kann dann das Fleisch rausnehmen und die Soße mit dem Zauberstab pürieren. Ich lasse sie, wie sie ist, weil bei uns alle die Stückchen mögen und das Gemüse eh verkocht ist.
Ich schneide das Fleisch schon in der Küche und lasse es noch kurz in der Soße ziehen. Dabei fallen zwar ein paar Zutaten raus, weil das Küchengarn entfernt ist, aber das macht nichts. Der Geschmack ist im Fleisch. Ich schneide immer nur jede 2. Tasche durch, dann bleibt die mittlere "gefüllt".
Wir essen dazu Rotkohl und Spätzle.
Tipp:
Um alles klein zu schnipseln, nehme ich ein Krokodil. Das ist eine Schale mit einem Einsatz aus Gitterklingen und einem Deckel, den man mit Schwung zu haut und unten fallen kleine Vierecke in die Schale. So brauche ich nur ein paar Minuten für die Schnipselei.
risei
13.03.2011 22:34 Uhr