Eichkatzerls bayerisch Kraut

die perfekte Beilage zu einem deftigen Schweinebraten

Zutaten für Portionen

1 kl. Kopf Weißkohl
1 EL Schmalz
1 m.-große Zwiebel(n)
100 ml Gemüsebrühe
3 TL Zucker
 n. B. Salz und Pfeffer
  Kümmel

Zubereitung

Die äußersten Blätter des Krautkopfs entfernen. Das Kraut zu dünnen Streifen hobeln oder schneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden.

In einem großen Topf das Schmalz zerlassen und darin die Zwiebeln glasig dünsten. Den Zucker dazugeben und alles karamellisieren lassen.
Nach und nach das Kraut dazugeben (nicht alles auf einmal, sonst kann man nicht mehr umrühren) und anschwitzen bis es leicht gebräunt ist.

Die Gemüsebrühe dazugeben (100ml sind ein Richtwert! Ich mache das frei nach Schnauze. Es kann mal mehr, mal weniger sein. Wichtig ist, dass das Kraut nicht in Brühe schwimmt, sondern nur der Topfboden bedeckt ist!), mit Salz, Pfeffer und Kümmel (kann man weglassen, wenn man ihn nicht mag) würzen.
Alles ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Das Kraut sollte noch Biss haben.

Zum Schluss abschmecken.

Wir essen das Kraut gerne als leichte Beilage zu einem Krustenbraten. Es schmeckt aber auch nochmals in der Pfanne zusammen mit Spätzle abgeröstet als Krautspatzen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 07.02.10
Rezept-Statistiken: 6.691 (163)* gelesen
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Verfasser:

eichkatzerl Hendlgriller


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Kommentare anderer Nutzer

baerbi Tellerwäscher sagt:  
20.07.2011 14:28
Hallo,

ich bin auch eine bayerische Schwäbin und kenn das von meiner Mutter auch so. Als diese verstarb hab ich krampfhaft nach so einem Rezept gesucht, diese waren aber alle mit Essig, n u n hab ich das richtige Rezept gefunden. Wir haben das mit Kartoffeln und roter Wurst gegessen.

Gruß aus "in Ulm, um Ulm und um Ulm herum"

Bärbel

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graeflein Suppenkoch sagt:  
20.10.2011 09:07
Hallo,
meine Mutter hat früher auch Bayerisch Kraut gekocht - da mochte ich es (noch) nicht. Aber mit zunehmenden Alter...
Jedenfalls hab ich dieses Rezept nun schon zum wiederholten Male gemacht und sowohl ich als auch mein Mann sind begeistert.
Gestern gabs Nürnberger Rostbratwürste und Kartoffelstampf dazu, heute gibts die Resterl aufgewärmt.

Vielen Dank für das Rezept.
LG graeflein

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