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Rheinischer Sauerbraten

Zutaten

1 kg Fleisch (Pferdefleisch), geht auch mit Rindfleisch
4 große Zwiebel(n)
1 Liter Essig (Branntwein-)
1 Liter Wasser
10  Lorbeerblätter
10  Wacholderbeeren
10  Gewürznelken
500 g Lebkuchen (Printen)
1 Becher Zuckerrübensirup
  Zucker
  Salz und Pfeffer
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 3 Tage / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Essig und das Wasser 1:1 in einen Topf mit Deckel geben. Das Pferdefleisch darin einlegen. Die Zwiebeln in Scheiben geschnitten mit den Wacholderbeeren und den Nelken dazu geben. Das Fleisch muss mit dem Sud bedeckt sein. Zugedeckt 3 Tage ziehen lassen, dabei einmal täglich wenden. Nach 3 Tagen das Fleisch herausnehmen und gut mit Küchenrolle abtrocknen. Die Zwiebeln und Gewürze in einem Sieb abtropfen lassen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und dann reichlich mit Zucker einreiben. In einem Bräter scharf (heiß) anbraten, damit der Zucker schön karamellisiert und eine schöne Kruste entstehen kann. Die abgetropften Zwiebeln und Gewürze beigeben und mit anbraten. Zwischendurch immer mal mit dem Sud ablöschen, bis auch die Zwiebeln schön braun gebraten sind. Das ist wichtig, damit die Soße später auch ihre eigene dunkle Farbe erhält. Soviel von dem Sud in den Bräter geben, wie man an Soße braucht. Dann gut aufkochen lassen und den Braten bei geschlossenen Deckel ca. 1,5 - 2 Std. schmoren. Danach den Braten unbedingt abkühlen lassen, da er beim Schneiden sonst zu sehr zerfasert. Ich schneide den Braten immer mit dem Elektromesser, gibt wunderschöne dünne Scheiben, so wie es auch sein soll.

Jetzt kommt der schwierigste Teil, die Soße. Den Sud passieren, aufkochen lassen und etwas reduzieren. Dann die Printen beigeben, aber nicht alle auf einmal. Sie sollen sich auflösen und die Soße binden. Sie sollte schön sämig sein. Je nach Geschmack noch etwas Zuckerrübensirup beigeben. Der eine mag es gerne säuerlich, der andere eben süßer.
Die Fleischscheiben in der Soße erwärmen.

Dazu reiche ich selbst gemachte Knödel mit Rotkohl.

Kommentare anderer Nutzer


Bellamusica

01.01.2012 14:01 Uhr

Ich habe heute den Sauerbraten genau nach Rezept zubereitet und muss leider sagen es war ein absoluter Reinfall, sehr schade eigentlich zumal der Braten vom optischen her gesehen sehr sehr gut aussah.:(

koenig100

02.01.2012 09:34 Uhr

keine ahnung was sie unter sauerbraten verstehen, bei uns im rheinland ist der jedenfalls tradition...!! das fleisch bzw. der braten ist ja auch nicht das problem, sondern die soße und das ist nun mal bei vielen das problem, diese fein abzuschmecken !!! :-)

Bellamusica

02.01.2012 18:20 Uhr

Ich koche sehr gerne und bin für neue Rezepte immer offen...das Problem war dieser sehr starke Essiggeschmack....der Zuckenrübensirup konnte das einfach nicht korregieren.

bongo82

11.04.2012 13:47 Uhr

mit dem essig sollte man auch vorsichtig um gehen bei der soße,zur not nach zuckern ;-)
das aber nur ohne printen

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