Sie suchen nach:

Klare Perlhuhnbouillon

auf Vorrat, eine Brühe mit vielen Möglichkeiten

Zutaten

Knochen, (Karkassen) von Perlhühnern mit Parüren (2.250 g)
500 g Hähnchenflügel
250 g Herz(en), (Hähnchenherzen)
600 g Beinscheibe vom Rind
100 g Lauch
100 g Möhre(n)
100 g Knollensellerie
Tomate(n)
Zwiebel(n)
Nelke(n)
Lorbeerblätter
Petersilienwurzel(n) oder die Stängel eines Bundes Petersilie
Eiweiß
2 Tasse/n Eis, (Eiswürfel)
3 Zweig/e Thymian
Chilischote(n), getrocknet
5 Körner Piment
Wacholderbeeren
  Salz
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Warum ich für diese Brühe nur die Perlhuhnkarkassen und nicht die ganzen Vögel verwende, liegt daran, dass ich vorher die Brüste mit dem anhängenden Flügelknochen bis zum 1. Gelenk heraus trenne, den Knochen frei schabe und die Perlhuhnbrüste für ein anderes leckeres Gericht beiseite lege. Für ein anderes Gericht verwende ich auch die Keulen, die ebenfalls ausgelöst werden und aus denen noch der Oberschenkelknochen entfernt wird.

Nur die übrig bleibenden Knochen und Karkassen mit den Parüren werden für diese Brühe verwendet. Sollten noch Wachtelkarkassen im Tiefkühlgerät sein, werden auch die hier mit verwendet. Um eine noch kräftigere Brühe zu bekommen, kaufe ich noch Hähnchenflügel und Hähnchenherzen sowie einige Rinderbeinscheiben dazu.

Das Suppengemüse putzen und in Stücke schneiden. Die ungeschälten aber gesäuberten Zwiebeln halbieren, eine Hälfte mit den Nelken spicken, die anderen Hälften auf der Schnittseite ohne Fett dunkelbraun anrösten. Die Tomaten vierteln.

Fleisch, Gemüse und Eiweiß mit den Eiswürfeln gut vermengen und kühlen. Alle Zutaten in einen 15-Liter-Topf geben und so viel Wasser zufügen, bis alles bedeckt ist. Es werden etwa 6 Liter sein. Im offenen Topf zum Kochen bringen, dabei mit einem Pfannenwender oder Holzlöffel immer wieder gut durchrühren, damit das Eiweiß nicht am Topfboden festklebt. Sobald dichter Schaum aufsteigt und der Klärkuchen an der Oberfläche schwimmt, nicht mehr rühren, sondern nur noch ganz leicht köcheln lassen. Der Klärkuchen bindet alle Trübstoffe und bleibt während der Garzeit im Topf.

Nach etwa einer Stunde die Kräuter und Gewürze zufügen. Nach weiteren 2 Stunden die Brühe durch einen Durchschlag in einen weiteren Topf gießen. Den abgegossenen Topf sauber spülen und die Brühe durch ein feines Sieb, das mit einem Passiertuch ausgelegt ist, zurück gießen. Die Brühe, etwa 6 Liter Flüssigkeit, erkalten lassen. Am nächsten Tag das Fett von der Oberfläche abnehmen, viel ist es nicht mehr, denn das meiste ist bereits mit dem Klärkuchen entfernt worden. Die Brühe wieder aufkochen lassen und auf 4 Liter reduzieren.

Diese Bouillon teile ich in verschließbare Kunststoffgefäße auf, in der Größenordnung ¼ , ½ und 1 Liter und friere sie ein, wenn ich nicht sofort etwas davon für ein aktuelles Gericht benötige. Dieser Vorrat ist ideal zur Herstellung von Suppen, einer klaren Consommé oder auch feinen Saucen.

Kommentare anderer Nutzer

Dieses Rezept wurde noch nicht kommentiert.

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x Eigene Antworten abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de